Veranstaltungen

Nov
25
Mi
16 TAGE Stopp Gewalt gegen Frauen Aktionstage in Freiburg 2020
Nov 25 – Dez 12 ganztägig

Die Aktionstage “16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen” rücken das Thema Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* in den Fokus. Dieses Jahr erinnern sie auch an die vor 20 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedete UN-Resolution 1325 “Frauen, Frieden und Sicherheit”. Schutz vor Gewalt ist eine Kernforderung der Resolution. Doch wer Geschlechterungerechtigkeit langfristig bekämpfen will, darf Frauen nicht auf die Rolle  schutzbedürftiger Opfer reduzieren. Frauen müssen selbst entscheiden können, was sie brauchen und wie sie leben möchten.

Die aktuelle Krise durch die Corona-Epidemie zeigt die weltweiten gesellschaftlichen, ökologischen, kulturellen und politischen Missstände auf und verschärft diese. Auch die Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* nimmt, gerade im häuslichen Bereich, wieder zu. Trotz der Tatsache, dass häusliche Gewalt schon vor der Krise immer noch die häugste Form von  Gewalt gegen Frauen* war. Die Krise verdeutlicht zudem, wie sich sowohl  das Wiedererstarken rückwärtsgewandter Rollenbilder und die Festigung  patriarchaler Strukturen negativ und unterdrückend auf das Leben von  Frauen* auswirken, als auch die Unterdrückung von Selbstbestimmung und  eigenständigen Lebensweisen, die Verweigerung von Bildungschancen, die Zunahme sexistischen, rassistischen und rechten  Gedankenguts, die Zunahme sexualisierter Gewalt, gerade auch im  Zusammenhang mit Kriegen, Krisen und Flucht.

Die Aktionstage greifen diese Zusammenhänge und deren Verschärfung durch die Corona-Krise auf. Sie zeigen, in welch erschreckender Weise und wie aktuell und allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* ist,  gerade im Nahbereich und ganz unabhängig von Kultur, Nationalität und  Schicht.
Die Aktionstage beginnen am 25. November, dem “Internationalen
Tag gegen Gewalt an Frauen” und enden am 10. Dezember, dem “Inter nationalen Tag der Menschenrechte”.
Die Freiburger Aktionstage gehen dieses Jahr bis zum 12. Dezember und werden von einem breiten Bündnis aus Frauen- und  Menschenrechtsorganisationen getragen.
Im Rahmen der diesjährigen Aktionstage können Sie wieder verschiedene Veranstaltungen und Aktionen besuchen, die ihrerseits unter der aktuellen Krise durch Corona stehen und deshalb vorwiegend als Online-Veranstaltungen durchgeführt werden.
Ausführliche Informationen finden Sie unter www.16days-freiburg.de.

Die einzelnen Veranstaltungen werden von den verschiedenen Vereinen
eigenständig durchgeführt und durch unterschiedliche Geldgeber*innen
unterstützt. Das Gesamtprogramm der diesjährigen Aktionstage wird
gefördert von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg.

Dez
2
Mi
Vortrag mit Praxisteil: Gewalt, Körpergedächtnis und Handlungs(ohn)macht
Dez 2 um 18:00 – 20:00

Wie wirken sich traumatische Erfahrungen auf das Körpergedächtnis aus? Der Vortrag gibt eine Einführung in die Verknüpfung von Trauma, Körper und Handlungs(ohn)macht. Wie sehr die körperliche Ebene unsere Gefühle wie auch unser Denken und Handeln beeinflusst, können uns die Neurowissenschaften erklären. Im Vortrag werden erste Forschungsergebnisse zum Thema Körperbild und Handlungsmacht dargestellt. Wir zeigen Körpertonbildskulpturen von Frauen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund.

Im anschließenden Praxisteil machen die Teilnehmer*innen eigene Erfahrungen mit der bodymemory Arbeit, die zum Ziel hat, Stabilität und Standvermögen von Frauen zu stärken.

Referentin: Beatrice Schlee, Politikwissenschaftlerin, Körper- und Bewegungspädagogin und Dozentin an verschiedenen Hochschulen.
Begründerin von bodymemory, Zentrum für Bewegung und Embodiment Forschung, das Kurse, Fort- und Ausbildungen in erfahrbarer Anatomie (bodymemory und Body-Mind Centering®) für Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund anbietet.

18.00 – 20.00 Uhr / Vortrag: 18.00 – 19.15 Uhr / Praxisteil (optional) 19.15 –  20.00 Uhr
Der Vortrag findet online statt und ist von Amica e.V. organisiert.

Anmeldung per Email: pr@amica-ev.org.
Wir senden Ihnen dann den Zugangslink zur Veranstaltung.

Dez
4
Fr
4netzen – Gemeinnützigkeitsrecht reformieren? @ Online
Dez 4 um 19:00 – 21:00
Feb
3
Mi
Online-Seminar: Zeit für den Wandel – Unser Umgang mit der Zeit
Feb 3 um 19:00 – 21:00

In diesem Online-Seminar schauen wir uns gemeinsam an, wie Zeit als Ressource unser Leben beeinflusst und wie sie unsere Gesellschaft strukturiert.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Zeit und der Gleichberechtigung der Geschlechter? Wir werfen einen Blick auf die Verteilung der Sorgearbeit und überlegen, wie die freie Zeiteinteilung die Gestaltung von einem Guten Leben für alle beeinflusst. Was müsste sich ändern und wie? Und welche Rolle spielt der Kapitalismus bei all dem?

Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.

Anmeldung bis zum 31. Januar 2021 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.

Mrz
10
Mi
Online-Seminar: Wir nehmen unsere Ernährung gemeinsam in die Hand!
Mrz 10 um 19:00 – 21:00

Viele Menschen glauben, dass genügend Nahrungsmittelproduktion zu Ernährungssicherheit für eine stetig wachsende Weltbevölkerung führt. In Wahrheit sind die Nahrungsmittel auf der Erde jedoch sehr ungleich verteilt und führen zu Überernährung auf der einen und Unterernährung auf der anderen Seite.

Ernährungssouveränität bietet ein alternatives Konzept zur Ernährungssicherheit, indem demokratische Mitbestimmung bei Lebensmittelproduktion und Ernährung in den Mittelpunkt gestellt werden.

Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.

Anmeldung bis zum 7. März 2021 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.

Apr
14
Mi
Online-Seminar: Globaler Süden – Globaler Norden? Ein Gutes Leben für alle!
Apr 14 um 19:00 – 21:00

Ist stetiges Wachstum auf Kosten von sozialer Gerechtigkeit und zu Lasten der Umwelt die einzige Form, um die Welt zu verstehen oder gibt es eine Alternative?

Gemeinsam möchten wir uns auf die Suche begeben, was es heißt, ein „Gutes Leben“ zu haben. Wir möchten globale Zusammenhänge erkennen und einen Einblick in das Nachhaltigkeitskonzept „buen vivir“ erhalten, das eine vielversprechende Alternative aus Lateinamerika zum permanenten Wachstumsgedanken ist.

Was meinen Begriffe wie Globaler Norden, Globaler Süden, Kolonialismus oder indigene Völker? Und welche Rolle spielt der Globalen Norden dabei? Gemeinsam machen wir uns auf die Suche und stellen auch die Frage, welches Land eigentlich „Entwicklungsbedarf“ hat.

Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.

Anmeldung bis zum 11. Oktober 2020 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.