Veranstaltungen

Jan.
19
Mo.
Menschenrechte oder Machtrechte? @ Albert-Ludwigs-Universität, KG 1, HS1221
Jan. 19 um 18:00

VENEZUELA UND KOLUMBIEN: Menschenrechte oder Machtrechte?

Verlieren Menschenrechte im Schatten geopolitischer Machtpolitik an Bedeutung? Das Panel „Menschenrechte oder Machtrechte?“ mit Indira Murillo und Stefan Peters analysiert diese Frage am Beispiel Venezuelas und Kolumbiens und diskutiert die politischen, sozialen, und humanitären Folgen internationaler Interventionen in Lateinamerika.

Indira Murillo ist Projektleiterin am Instituto Colombo-Alemán para la Paz (Deutsch-Kolumbianisches Friedensinstitut – CAPAZ) sowie Rechtsanwältin. Sie studierte internationale Rechtswissenschaften mit Spezialisierung auf Internationale Menschenrechte und Gender an der American University Washington College of Law und den LL. M. an der Universität Heidelberg. Ihre Arbeit fokussiert sich auf Menschenrechtsfragen, Übergangsjustiz, Staatsangehörigkeit und Staatenlosigkeit, internationale Migration, geschlechtsspezifische Gewalt und die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter.

Stefan Peters ist Professor für Internationale Beziehungen und Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Direktor des Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ). Er arbeitet in den Bereichen Neo-Extraktivismus und Rentismus, soziale Ungleichheiten, Bildung, Erinnerungskultur, Entwicklungstheorie und Nord-Süd-Beziehungen. Stefan Peters war als Gastprofessor und Gastwissenschaftler an Universitäten in Ländern wie Kuba, Argentinien, Ecuador und Puerto Rico.

Moderation: Claudia Luzar (Katholische Hochschule Freiburg)

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ABI, der Katholischen Hochschule Freiburg, und dem Instituto Colombo-Alemán para la Paz – CAPAZ.

Wer? Indira Murillo, Stefan Peters, Claudia Luzar
Wo? Universität Freiburg, KG 1, HS 1221
Wann?
Weitere Infos auf der Webseite des ABI
Jan.
23
Fr.
Fortbildung “Globale Bildung in Zeiten zunehmenden Autoritarismus – internationale Perspektiven§ @ iz3w Freiburg
Jan. 23 um 15:00 – 19:30

Die Fortbildung richtet sich an Akteur*innen aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Kontexten – u. a. aus (südnord-)politischer Bildungsarbeit, Demokratiebildung und Antidiskriminierungsarbeit. Egal, ob wir primär zu globaler Gerechtigkeit oder eher zu Demokratiebildung und Antidiskriminierung arbeiten: Viele von uns erleben aktuell einen zunehmenden gesellschaftlichen Rechtsruck, politische Polarisierung und autoritäre Tendenzen. Dies wirken sich ganz konkret auf die eigene Arbeit aus: schrumpfende Handlungsspielräume, Förderunsicherheiten oder ein wachsender Rechtfertigungsdruck. Gleichzeitig ist der Bedarf an machtkritischer Bildungsarbeit und Demokratiebildung größer denn je.

Mit dieser Fortbildung möchten wir einen Raum für Austausch, kollektive Reflexion und praxisnahe Weiterqualifizierung schaffen und gleichzeitig den Blick über den Tellerrand hinaus weiten. Deshalb liegt ein besonderer Fokus auf internationalen Perspektiven: Referent*innen aus dem Globalen Süden berichten aus ihrer langjährigen Praxis in politisch stark eingeschränkten Kontexten. Ihre Erfahrungen zeigen Strategien auf, wie zivilgesellschaftliche Gruppen trotz staatlicher Einflussnahme, schrumpfender Freiräume oder unsicherer Förderung wirksam arbeiten können.

Inhalte der Fortbildung:
•    Überblick zu aktuellen autoritären Entwicklungen in Deutschland und ihren Folgen für zivilgesellschaftliche (Bildungs-)Arbeit.
•    Erfahrungsberichte zivilgesellschaftlicher Gruppen aus dem Iran und Brasilien sowie ihre Strategien für Arbeit unter politisch eingeschränkten Bedingungen.
•    Gemeinsame Arbeits  und Diskussionsphasen zur Übertragung der Inputs auf die eigenen Praxis  und Organisationskontexte.

MIT BEITRÄGEN VON: Valéria Fakete (Kooperation Brasilien e.V./ Leuchtlinie e.V.); Stefan Brandstetter (LB für Rechtsextremismus/-prävention an der KH Freiburg) und Seen (feministische Organizer*in aus dem Iran)

Die Fortbildung ist praxisorientiert – eigene Erfahrungen, Fragen und Herausforderungen sind ausdrücklich willkommen.

WANN? Freitag, 23. Januar 2026
UHRZEIT: 15:00–19:30 Uhr
WO? In den Räumen des iz3w, Kronenstraße 16a, Freiburg

TEILNAHME & ANMELDUNG
Die Teilnahme ist kostenfrei. Es stehen 20 Plätze zur Verfügung.
Rückfragen und Anmeldungen bitte bis 19. Januar per E Mail an: bildung@iz3w.org

Feb.
21
Sa.
Premiere des interkulturelles Theater: Neu(es)land-neues Glück @ Waldorfschule St. Georgen
Feb. 21 um 18:00

Theater Premiere Neu(es)land-neues Glück – eine satirische Komödie

Das Team des interkulturellen Theater Freiburg hat dieses Stück neu erfunden und inszeniert, so dass Sie eine Uraufführung sehen werden.

Viele Menschen haben an der Entwicklung dieser satirischen Komödie mitgewirkt.   Menschen mit vielen Herkünften stehen auf der Bühne ( Ukraine, Gambia, Kamerun, Togo, Türkei sowie ein paar Einheimische….)

Mehr darüber erfahren Sie auf https://www.interkulturelles-theater.de

Eine zweite Aufführung wird am Sonntag dem 22. Februar um 18:00 Uhr sein.

Eintritt frei, Spenden erbeten

Anmeldung möglich per mail an reservierung@interkulturelles-theater.de