In der öffentlichen Debatte um die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten stehen meist Sprachkenntnisse, bürokratische Hürden oder der Aufenthaltsstatus im Fokus. Rassismus wird hingegen nur selten als zentrales Thema adressiert. In seinem Vortrag zeigt Dr. Nikolai Huke (Universität Hamburg) auf, dass Rassismus ein grundlegendes Strukturprinzip ist, das die deutsche Arbeitswelt durchzieht und die Teilhabe Geflüchteter am Arbeitsmarkt systematisch behindert.
Dr. Nikolai Huke ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Sozialökonomie der Universität Hamburg. Er forscht und publiziert schwerpunktmäßig zu Migrationspolitik, Arbeitsbeziehungen, politischer Teilhabe und sozialer Ungleichheit.
04. Mai 2026, ab 18:00 Uhr
Ort: Hebelschule (Mensa), Engelbergerstraße 2, 79106 Freiburg i. Br.
Eine Veranstaltung, organisiert vom Südwind Freiburg e.V. in Kooperation mit ANDA e.V.
La region Tumbes se ubica en el extremo nor-occidental de la costa del Perú. Se caracteriza por una marcada estacionalidad climática, con una estación seca que se extiende de mayo a diciembre y una estacion lluviosa de diciembre a abril. Alberga una gran biodiversidad distribuida en ecosistemas como el bosque estacionalmente seco, el bosque humedo tropical, los manglares y el ecosistema marino. Asimismo, Tumbes forma parte de la Reserva de Biosfera Amotape-Manglares, del Área de Endemismo Tumbesina y del Hotspot de biodiversidad Tumbes-Chocó-Magdalena, reconocidos por su alta riqueza biológica. En este espacio, conversaremos con dos organizaciones que trabajan actualmente en Tumbes: la Asociacion para la investigacion y desarrollo Integral (AIDER) y el Consorcio Manglares del Noroeste del Perú (CONMANOPE). Hablaremos sobre su compromiso y las iniciativas de conservacion ambiental que impulsan en colaboración con las comunidades locales.
El evento se relizará en español, entrada gratuita.
Un evento de Eine Welt Forum Freiburg en colaboración con Infostelle Peru.
DE/ Die Region Tumbes liegt im äußersten Nordwesten der peruanischen Küste. Sie zeichnet sich durch eine ausgeprägte saisonale Klimadynamik aus, mit einer Trockenzeit von Mai bis Dezember und einer Regenzeit von Dezember bis April. Die Region beherbergt eine große Biodiversität, die sich auf verschiedene Ökosysteme verteilt, darunter saisonal trockene Wälder, tropische Feuchtwälder, Mangroven sowie marine Ökosysteme.
Darüber hinaus ist Tumbes Teil der Biosphärenreservatsregion Amotape-Manglares, des Tumbes-Endemismusgebiets sowie des Biodiversitäts-Hotspots Tumbes-Chocó-Magdalena, die alle für ihren außergewöhnlichen biologischen Reichtum bekannt sind.
In dieser Veranstaltung sprechen wir mit zwei Organisationen, die aktuell in Tumbes tätig sind: der Asociación para la Investigación y Desarrollo Integral (AIDER) und dem Consorcio Manglares del Noroeste del Perú (CONMANOPE). Im Mittelpunkt stehen ihr Engagement sowie ihre Initiativen zum Umweltschutz, die sie in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften umsetzen.
Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt. Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung des Eine Welt Forum Freiburg in Zusammenarbeit mit der Infostelle Peru.
Bei der Diskussionsrunde im Museum Natur und Mensch geht es um die Rolle von Frauen in sozialen Bewegungen weltweit. Mit Paola Tamayo, Filmemacherin aus Kolumbien, Dewi Candraningrum, Künstlerin aus Java, Indonesien, und Elena Muguruza, Juristin aus Peru kommen drei Frauen aus unterschiedlichen Regionen und Kontexten zusammen. Sie sprechen über ihren Einsatz für soziale und ökologische Gerechtigkeit. Die Veranstaltung ist Teil der Sonderausstellung „Voll unfair!“. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Veranstaltung des Eine-Welt-Forums in Kooperation mit dem Museum Natur und Mensch.
Am 10.6. um 16.00 Uhr findet eine ca. einstündige Weltackerführung statt. Anschließend laden wir ein zum gemeinsamen Picknick. Wir bieten vier verschiedene Gerichte an aus Bohnen, Soja, Kichererbsen und Linsen mit entsprechenden Geschichten und Rezepten.
Der Weltacker ist ein Bildungsprojekt zu nachhaltiger Ernährung und Flächengerechtigkeit für alle Interessierten von Jung bis Alt.
Anmeldung an info@weltacker-freiburg.de
Austausch und Diskussion mit zwei indigenen Umweltwächter*innen aus Peru
Das Amazonasgebiet steht mehr denn je im Fokus globaler Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren waren die Trockenphasen in Amazonien so extrem, dass ganze Flüsse austrockneten und Waldbrände deutlich zunahmen. Die Ausweitung (illegaler) Goldminen in indigene Territorien, der Abbau natürlicher Ressourcen wie Gas, illegale Abholzung sowie der Anbau von Koka nehmen darüber hinaus stetig zu. Dies erhöht den Druck auf die Lebensräume indigener Gemeinschaften und die natürlichen Ökosysteme der Region.
Angesichts dieser Situation stärken indigene Gemeinschaften ihre lokale Monitoring- und Überwachungspraxis in Kooperationen mit NGOs und staatlichen Akteuren sowie durch den Einsatz neuer Technologien wie Smartphones, GPS und Drohnen. Auch Unternehmen im Rohstoffsektor werden zunehmend verpflichtet, ihre Aktivitäten transparent überwachen zu lassen – in Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften.
An diesem Abend kommen wir mit zwei ehemaligen indigenen Umweltwächter*innen aus Peru ins Gespräch, die auf jahrelange Erfahrung im gemeindebasierten Umweltmonitoring zurückblicken und ihre Perspektiven, Kenntnisse und Praxis mit uns teilen.
Marlene Piñarreal Serrano (Machiguenga) ist ehemalige Umweltwächterin im unteren Urubambatal und hat viele Jahre die Gasausbeutung in Camisea überwacht
Luis Miguel Tayori Kendero (Harakbut) ist ehemaliger Leiter des Überwachungs- und Kontrollsystems des Kommunalreservats Amarakaeri in Madre de Dios und hat u.a. Ausbildungskurse geleitet.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch mit Übersetzung statt.
Eintritt frei.
Veranstalter: Volkshochschule Freiburg, Informationsstelle Peru, Ludwig-Maximilian-Universität München, Forstwissenschaftliche Versuchsanstalt Freiburg, Eine Welt Forum Freiburg
Bei unserer Future Fashion Aktion wollen wir auf anschauliche und spielerische Weise (Quizpong, Mitmachangebote) informieren zu den globalen Problemen mit Fast Fashion. Junge Menschen werden im Rahmen einer Ausstellung ihre Erfahrungen aus einem europäischen Austausch vorstellen und zum Engagement für faire Mode und Upcycling einladen.
Zielgruppe: alle ab ca. 12 Jahren.
Die Sammlung zeigt Stickkunst aus dem Programm GULDUSI aus den Jahren 2006 bis 2025. Der Name GULDUSI leitet sich von dem lokalen Farsi-Begriff für „Stickerei“ ab und wurde 2004 von Pascale Goldenberg im Rahmen der Deutsch-Afghanischen Initiative e.V. (DAI) aus Freiburg in der Dorfansammlung Laghmani, etwa 60 km nördlich von Kabul, ins Leben gerufen.
Afghanische Autorinnen im deutschen Exil reflektieren diese singulären kleinen Kunstwerke poetisch oder verbinden die Bilder mit eigenem Erleben.
Die 6. Entwicklungspolitische Regionalkonferenz findet am 20. November 2026 in Freiburg im Bürgerhaus Zähringen statt.
Die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz findet jedes Jahr in einer anderen Kommune oder Stadt statt. Auf der Konferenz können Bürger*innen die baden-württembergische Entwicklungspolitik mitgestalten: Hier kommen alle in den Austausch mit Städten, Kommunen, Landesregierung, Politik und Verwaltung zum Thema Entwicklungspolitik mit den Handlungsfeldern Globale Solidarität und Globale Verantwortung.
Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.