Zwischen Repression und Hoffnung 2026
Togo & Kamerun – Die Wurzeln des politischen Übels und die Rolle der Diaspora
Warum dauern autoritäre Strukturen bis heute an? Welche Folgen haben Kolonialismus, politische Repression und Ungerechtigkeit? Und wie kann die Diaspora zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlichem Wandel beitragen?
Podiumsdiskussion | Musik | Workshops | Austausch | Kultur
27. Juni 2026, ab 10:30 Uhr
Ort: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Kirchstraße 4, 79100 Freiburg
Eine Veranstaltung von ANDA e.V. und Partnerorganisationen für Dialog, Erinnerung, Solidarität und gemeinsames Engagement.
Mit der Werkstatt politische Bildung startet das Eine Welt Forum ein halbjährlich stattfindendes Fortbildungs- und Austauschformat, das sich an Multiplikator*innen und Aktive im außerschulischen Lernen richtet. Im Juli starten wir mit:
BNE aus der dekolonialen Perspektive
Gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimakrise, soziale Ungleichheit, Menschenrechtsverletzungen, globale Machtverhältnisse und demokratische Transformationsprozesse erfordern Bildungsansätze, die Lernende befähigen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und aktiv an einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft mitzuwirken. Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bieten hierfür wichtige theoretische und methodische Grundlagen. Gleichzeitig wird zunehmend hinterfragt, inwiefern Nachhaltigkeitsdiskurse selbst von globalen Machtverhältnissen, kolonialen Kontinuitäten und eurozentrischen Wissensvorstellungen geprägt sind.
Können wir Nachhaltigkeit lehren, ohne koloniale Denkmuster zu reproduzieren? Welche Perspektiven werden in Bildungsangeboten sichtbar – und welche bleiben oft ungehört?
Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick über interaktive Methoden, die Perspektivenvielfalt und Machtkritik stärker in den Mittelpunkt stellen und zeigt Tools zur Vermeidung von Fallstricken auf. Sie richtet sich an Multiplikator*innen des Globalen Lernens, der BNE und Human Rights Education und Personen, die gerade in diesen Bereich einsteigen (mit Vorkenntnissen).
Dienstag, 7. Juli 2026 von 16 bis 20 Uhr
in den Räumen von Fairburg e.V., Schwarzwaldstraße 6 (Zugang über Falkensteinstraße)
Anmeldung: bildung@ewf-freiburg.de
2-Tages-Workshop mit Flor Fischer
Flor ist Anti-Rassismus Trainer sowie Referent und Prozessbegleiter zu Männlichkeiten, Macht- & Diskriminierungskritik
Männlichkeit ist auch heute noch eine Erfahrung, die sich selbst selten zum Thema macht. Was bedeutet es eigentlich, „männlich“ zu sein – persönlich, im Alltag, in Beziehungen oder im Beruf? Welche Rolle spielen Patriarchat, Sexismus und Feminismus darin? Welche globalen Auswirkungen hat(te) Männlichkeit?
In diesem Workshop geht es darum, sich mit Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen – so, wie wir sie erleben, wie sie uns geprägt haben und wie sie in unserer Gesellschaft, insbesondere auch im globalen Kontext wirken. Dabei schauen wir auch darauf, was problematisch oder einengend an gängigen Männlichkeitsbildern ist – und was es für Alternativen gibt. Wir schaffen einen Raum, in dem wir über unsere Erfahrungen ins Gespräch kommen können – wertschätzend, offen und neugierig.
Gemeinsam wollen wir herausfinden, ob Männlichkeit auch anders gedacht und gelebt werden kann.
Der Workshop ist inspiriert von Gedanken der feministischen Autorin bell hooks, die sich intensiv mit den Auswirkungen traditioneller Männlichkeitsbilder beschäftigt hat – und mit der Frage, wie Veränderung möglich ist, um neue, verbindendere Formen von Männlichkeit zu entwickeln.
Eingeladen sind alle, die sich mit ihrer eigenen Prägung zu Männlichkeit auseinandersetzen möchten – egal ob cis, trans oder non-binär. Keine Vorkenntnisse nötig – Offenheit genügt.
Die Teilnahmezahl ist auf 14 Teilnehmende beschränkt.
Konkrete Zeiten:
11.07.2026, 10-18 Uhr und
12.07.2026, 10-17 Uhr
Ort: Jugendbildungswerk, Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau
Kosten:
Dabei arbeiten wir nach einem solidarischen Prinzip:
Der Beitrag beträgt 120*–500 €, je nachdem, was sich für dich verantworten lässt. Im Durchschnitt müssen wir ca. 200 € pro Person erhalten, um kostendeckend zu sein.
Weitere Infos:
Für Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), jeweils ein Mittagessen pro Tag und kleine Snacks ist gesorgt.
Hinweis:
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für 14 Teilnehmende, um sich intensiv mit dem Thema Männlichkeit auseinanderzusetzen. Das kleine, geschlossene Format ermöglicht es uns, tiefer in persönliche Fragen einzusteigen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.
Veranstalter: Eine Welt Forum Freiburg und Initiative Männer gegen sexualisierte Gewalt
Gefördert von:
ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Postcode-Lotterie
Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes
2-Tages-Workshop mit Flor Fischer
Flor ist Anti-Rassismus Trainer sowie Referent und Prozessbegleiter zu Männlichkeiten, Macht- & Diskriminierungskritik
Männlichkeit ist auch heute noch eine Erfahrung, die sich selbst selten zum Thema macht. Was bedeutet es eigentlich, „männlich“ zu sein – persönlich, im Alltag, in Beziehungen oder im Beruf? Welche Rolle spielen Patriarchat, Sexismus und Feminismus darin? Welche globalen Auswirkungen hat(te) Männlichkeit?
In diesem Workshop geht es darum, sich mit Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen – so, wie wir sie erleben, wie sie uns geprägt haben und wie sie in unserer Gesellschaft, insbesondere auch im globalen Kontext wirken. Dabei schauen wir auch darauf, was problematisch oder einengend an gängigen Männlichkeitsbildern ist – und was es für Alternativen gibt. Wir schaffen einen Raum, in dem wir über unsere Erfahrungen ins Gespräch kommen können – wertschätzend, offen und neugierig.
Gemeinsam wollen wir herausfinden, ob Männlichkeit auch anders gedacht und gelebt werden kann.
Der Workshop ist inspiriert von Gedanken der feministischen Autorin bell hooks, die sich intensiv mit den Auswirkungen traditioneller Männlichkeitsbilder beschäftigt hat – und mit der Frage, wie Veränderung möglich ist, um neue, verbindendere Formen von Männlichkeit zu entwickeln.
Eingeladen sind alle, die sich mit ihrer eigenen Prägung zu Männlichkeit auseinandersetzen möchten – egal ob cis, trans oder non-binär. Keine Vorkenntnisse nötig – Offenheit genügt.
Die Teilnahmezahl ist auf 14 Teilnehmende beschränkt.
Konkrete Zeiten:
11.07.2026, 10-18 Uhr und
12.07.2026, 10-17 Uhr
Ort: Jugendbildungswerk, Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau
Kosten:
Dabei arbeiten wir nach einem solidarischen Prinzip:
Der Beitrag beträgt 120*–500 €, je nachdem, was sich für dich verantworten lässt. Im Durchschnitt müssen wir ca. 200 € pro Person erhalten, um kostendeckend zu sein.
Weitere Infos:
Für Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), jeweils ein Mittagessen pro Tag und kleine Snacks ist gesorgt.
Hinweis:
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für 14 Teilnehmende, um sich intensiv mit dem Thema Männlichkeit auseinanderzusetzen. Das kleine, geschlossene Format ermöglicht es uns, tiefer in persönliche Fragen einzusteigen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.
Veranstalter: Eine Welt Forum Freiburg und Initiative Männer gegen sexualisierte Gewalt
Gefördert von:
ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Postcode-Lotterie
Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes
Offenes Vernetzungstreffen mit Rhythmen des Widerstands bei fairem Kaffee für Initiativen, Bildungsreferent*innen und Interessierte, Austausch zu (de-)kolonialen und solidarischen Strukturen mit As Karuana/PAKT e.V., Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), Eine Welt Forum Freiburg und weiteren Initiativen
In einem offenen Austauschformat lernen wir unterschiedliche Ernährungsinitiativen und Bildungskonzepte kennen und können den Raum zur Vernetzung nutzen. Kommt vorbei!
Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.
Panel Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten
Mit Vandria Borari (As Karuana), Dr. Birgit Hoinle (Uni Hohenheim/Ernährungsrat Tübingen), Carolin Bersin (Eine Welt Forum Freiburg), weitere angefragt
Moderation: Maris Kodweiß/ Patricia Illanes-Wilhelm (DEAB)
Was hat unser tägliches Essen mit Kolonialismus, globaler Ungleichheit und Machtverhältnissen zu tun? Viele unserer Essgewohnheiten sind historisch eng mit kolonialer Expansion, Ausbeutung und globalen Handelsstrukturen verbunden. Zucker, Kakao, Kaffee, Tee, Gewürze oder Südfrüchte sind in unseren Mahlzeiten so selbstverständlich als würden sie vor unserer Haustüre wachsen. Die Nachfrage nach „Kolonialwaren“ war ein zentraler Treiber von Kolonialisierung, Versklavung und Ressourcenausbeutung. Koloniale Kontinuitäten bestehen in den globalen Ernährungssystemen fort: Strukturen der Produktions- und Handelssysteme prägen bis heute, wer produziert, wer profitiert und wer die sozialen und ökologischen Kosten trägt. Daher stellt sich die Frage: Wie können wir unser Ernährungssystem dekolonialisieren?
Das Panel „Dekolonisier deinen Teller! Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Ernährung, Konsum und Esskulturen mit kolonialen Strukturen verwoben sind. Im Austausch mit Akteur*innen aus Brasilien und Freiburg aus Zivilgesellschaft, Bildung, Landwirtschaft, Wissenschaft und Aktivismus diskutieren wir alternative Konzepte für eine dekoloniale Ernährungspraxis und konkrete Handlungsansätze.
Veranstalter: Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) e.V./ Projekt Solidarität.MACHT.Zukunft, Agrikultur e. V., Eine Welt Forum Freiburg, PAKT e.V.
Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.
Einladung AgriKultur Festival 2026
Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 22 Jahre EWFF
Bei unserer Future Fashion Aktion wollen wir auf anschauliche und spielerische Weise (Quizpong, Mitmachangebote) informieren zu den globalen Problemen mit Fast Fashion. Junge Menschen werden im Rahmen einer Ausstellung ihre Erfahrungen aus einem europäischen Austausch vorstellen und zum Engagement für faire Mode und Upcycling einladen.
Zielgruppe: alle ab ca. 12 Jahren.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 22 Jahre EWFF
Die Sammlung zeigt Stickkunst aus dem Programm GULDUSI aus den Jahren 2006 bis 2025. Der Name GULDUSI leitet sich von dem lokalen Farsi-Begriff für „Stickerei“ ab und wurde 2004 von Pascale Goldenberg im Rahmen der Deutsch-Afghanischen Initiative e.V. (DAI) aus Freiburg in der Dorfansammlung Laghmani, etwa 60 km nördlich von Kabul, ins Leben gerufen.
Afghanische Autorinnen im deutschen Exil reflektieren diese singulären kleinen Kunstwerke poetisch oder verbinden die Bilder mit eigenem Erleben.
Die 6. Entwicklungspolitische Regionalkonferenz findet am 20. November 2026 in Freiburg im Bürgerhaus Zähringen statt.
Die Entwicklungspolitische Regionalkonferenz findet jedes Jahr in einer anderen Kommune oder Stadt statt. Auf der Konferenz können Bürger*innen die baden-württembergische Entwicklungspolitik mitgestalten: Hier kommen alle in den Austausch mit Städten, Kommunen, Landesregierung, Politik und Verwaltung zum Thema Entwicklungspolitik mit den Handlungsfeldern Globale Solidarität und Globale Verantwortung.
Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.