Wie könnte unser gemeinsamer „Rettungsplan“ aussehen?
Doch wie sehen aktuelle Fluchtwege und die Rechte von uns heute aus? Über 2.000 km Stacheldraht an den EU-Grenzen. Pushbacks, Polizeigewalt, Haft – Menschen sterben auf der Flucht, ertrinken im Mittelmeer. Sie leben in Lagern unter haftähnlichen Bedingungen. Sie werden rassistisch angefeindet. Sie sind sozial
ausgegrenzt. Mit der am 12. Juni europaweit in Kraft tretenden Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sind weitere Angriffe auf unsere Rechtsstellung verbunden. Bereits heute werden Staaten als sichere Herkunftsländer eingestuft, in denen Queerfeindlichkeit an der Tagesordnung ist.
Den aktuellen politischen Entwicklungen sollten wir aktiv entgegentreten. Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Unser politischer Rettungsplan kann nur darin estehen, zusammenzustehen, solidarisch zu handeln und emanzi-patorische Ideen zu entwickeln, nach denen niemand – auch nicht in der Krise – zurückgelassen wird. In diesem Sinne rufen wir dazu auf, sich am 20. Juni 2026 ab 11 Uhr bei der Sammelstelle am Europaplatz einzufinden. Dort wird es weitere Informationen zu möglichen politischen Rettungsplänen geben.
Veranstalter: Anda e.V., Seebrücke Freiburg, Rolling Safe Space Freiburg, Amnesty International Freiburg, Aktion Bleiberecht