„Dear White People…“ – Visionen einer postrassistischen Gesellschaft

Die Reihe „Dear White People …“ Visionen einer postrassistischen Gesellschaft eröffnet theoretisch-diskursive wie auch erlebnisbasierte Zugänge auf Kolonialismus, Rassismus, Antirassismus, Postkolonialismus und Dekolonialisierung über so unterschiedliche Formate wie Theater, Erzählcafés, Diskussionen, Workshops, Vier-Augen-Gespräche, Musik, Vorträge, Kino und natürlich gemeinsam kochen & essen.

“Dear White People …” Visionen einer postrassistischen Gesellschaft findet vom 6.-17. Februar 2019 in Freiburg statt.

Die Reihe wird organisiert von zusammen leben e.V. und dem Cargo Theater und findet statt in Kooperation mit AMICA e.V., Carl-Schurz-Haus Freiburg, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V., Eine Welt Forum, Engagement Global Außenstelle Baden-Württemberg, Bayern in Stuttgart, Englisches Seminar der Universität Freiburg, FAIRburg, Freiburg postkolonial, Here&Black, Institut für Soziologie, iz3w, Kidayo, Kommunales Kino, Landeszentrale für politische Bildung, TANG e.V.

Mit freundlicher Unterstützung der INTA Stiftung, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und dem Amt für Integration und Migration.

Hier geht’s zum vollständigen Programm
Infos rund um Formate und Referent*innen bei Facebook

 

  

Kulturwandel statt Klimawandel

Klimakatastrophe, Artensterben, Umweltverschmutzung, Verlust von Bodenfruchtbarkeit, Ressourcenverbrauch, globale Ungerechtigkeiten, Flucht, Post-Kolonialismus, …

Was können WIR verändern?
Wie können wir unsere Aktivitäten wirkungsvoll bündeln?
Wo müssen wir ansetzen, um diese Herausforderungen zu bewältigen?

Aus Perspektive von Wissenschaft, Journalismus, Jugendbewegung und Entwicklungszusammenarbeit werden wir Handlungsmöglichkeiten finden – für eine global gerechte Gesellschaft.

Referent*innen:
Georg Diez (Autor und Spiegel Kolumnist)
Martina Backes (iz3w & Energie-Hunger – Nein Danke!)
Marianne Siebeck (Demokratische Stimme der Jugend)
Axel Wagner (SWR Wissenschaft und Bildung)

Lasst uns gemeinsam daran arbeiten, dass alle Initiativen in der Stadt stärker präsent werden und auch die Presse künftig darüber berichtet.
Wir freuen uns auf euer kommen!

Genossenschaft Haus des Engagements eG i.Gr.
Gemeinwohl-Ökonomie Baden-Württemberg e.V.
Kultur leben e.V. (Festival Freiburg stimmt ein)
Eine-Welt-Forum Freiburg e.V.

  

Film: Die letzten Männer von Aleppo

R: Feras Fayyad, B: Feras Fayyad, K: Fadi Al Halabi, M: Karsten Fundal, P: DK, SYR 2017, V: DCP, arab. OmU, L: 104 Min.

Im vom Krieg zerrütteten Aleppo in Syrien ist es der Syrische Zivilschutz, im Deutschen „Weißhelme“ genannt, der immer wieder all seine Kräfte aufbietet, um der Bevölkerung zu helfen.

Zu den Gründungsmitgliedern der Organisation gehören Khaled, Mahmoud und Subhi, die immer zur Stelle sind, wenn Bomben einschlagen oder Anschläge verübt wurden – unter Einsatz deseigenen Lebens retten sie Menschenleben, bergen aber viel zu oft nur noch Tote an den Unglücksstellen.

Aka-Filmclub in Kooperation mit der Amnesty Kampagnengruppe.

Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe anlässlich 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von Amnesty International Freiburg, AWC Deutschland e.V. – Weltbürger & Weltbürgerinnen, GLOBALLMENDE, Immanuel Kant-Stiftung, Eine Welt Forum Freiburg, ESG Freiburg, Ev. Kirche Freiburg und AKA-Filmclub.

Mit freundlicher Unterstützung der Immanuel Kant-Stiftung, der Stiftung Umverteilen und der Stadt Freiburg.

  

Warum wir die UN-Charta retten müssen. Ein Beitrag zur Mitgliedschaft Deutschlands im UN-Sicherheitsrat.

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Tag der Menschenrechte mit dem langjährigen UN-Diplomaten Michael von der Schulenburg.

Moderation und Diskussionsleitung: Dr. Christian Stahmann

„Nicht umsonst haben unsere Gründer die UN-Charta mit den Worten begonnen: Wir, die Völker. Sie wussten, dass Staaten dafür das sind, den Völkern zu dienen – und nicht umgekehrt.“ (Kofi Annan)

Nachdem am 26. Juni 1945 die Charta der Vereinten Nationen unterzeichnet wurde, verkündete am 10. Dezember 1948 die Generalversammlung der Vereinten Nationen in Paris die UN- Menschenrechts-Konvention. Nach dem Grauen zweier Weltkriege, wollte man ein neues, hoffnungsvolleres Kapitel der Menschheitsgeschichte aufschlagen. – Wir begehen jetzt den 70. Jahrestag – Anlass, eine nach wie vor eher bedrückende, zugleich aber aufrüttelnde Bilanz zu ziehen.

Bereits in Kants Aufsatz „Zum ewigen Frieden“ von 1795 konstatiert dieser, dass es mit der „Gemeinschaft unter den Völkern der Erde“ (…) „so weit gekommen ist, dass die Rechtsverletzung an einem Platz der Erde an allen gefühlt wird“ und er schlussfolgert, „dass die Idee eines Weltbürgerrechts keine phantastische und überspannte Vorstellungsart des Rechts, sondern eine notwendige Ergänzung (…) sowohl des Staats- als Völkerrechts zum öffentlichen Menschenrechte überhaupt“ sei.

Einen solchen Zusammenhang zwischen völkerrechtlicher Vereinbarung der UN-Charta zur Friedenssicherung und der Umsetzung von Menschenrechten thematisiert auch die Vortrags-Veranstaltung mit Michael von der Schulenburg.

Michael von der Schulenburg hat fast 30 Jahre lang für internationale Organisationen gearbeitet. Er war für die Vereinten Nationen in mehreren Ländern tätig, seit 1992 (mit einer Ausnahme) als Leiter der jeweiligen UN Missionen, zuletzt als „Executive Representative“ der Generalversammlung. Als solcher leitete er nicht nur politisch die jeweilige UN Mission, sondern war damit auch zuständig für alle entwicklungspolitischen und humanitären Aspekte. Er beklagt die Zunahme bewaffneter innerstaatlicher Konflikte und forderte deshalb in einem Beitrag zur IPG („Internationale Politik und Gesellschaft“) der Friedrich Ebert Stiftung vom 31.05.2018 unter dem Titel „Welt in UN-Ordnung“ eine Revitalisierung der UN-Charta und dazu einen Beitrag der dt. Außenpolitik: „Deutschland muss im Sicherheitsrat die UN-Charta retten und erweitern“.

Eine Kooperationsveranstaltung der Immanuel Kant-Stiftung mit AWC Deutschland e.V., der Evangelischen Kirche in Freiburg, der ESG Freiburg, des Eine Welt Forum Freiburg.

Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe anlässlich 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von Amnesty International Freiburg, AWC Deutschland e.V. – Weltbürger & Weltbürgerinnen, GLOBALLMENDE, Immanuel Kant-Stiftung, Eine Welt Forum Freiburg, ESG Freiburg, Ev. Kirche Freiburg und AKA-Filmclub.

Mit freundlicher Unterstützung der Immanuel Kant-Stiftung, der Stiftung Umverteilen und der Stadt Freiburg.

 

 

  

Kongress: Diversity in Unity

Oft wird migrationsgesellschaftliche Vielfalt in der Eine Welt-Arbeit bereits positiv gelebt. Und doch gibt immer noch viel zu tun, um ein gleichberechtigtes Miteinander in unserer Arbeit zu erreichen. Daher lädt der DEAB zusammen mit Afrokids International, CLEAN-AFRICA,
Ndwenga und Sompon Socialservice am 1.12.2018 Mitarbeitende aus entwicklungspolitischen Organisationen, Engagierte aus Weltläden und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit, Partnerschaftsgruppen, Friedens- und Nachhaltigkeitsinitativen, Akteure der kommunalen entwicklungspolitischen Arbeit sowie alle weitere Interessierten zum Kongress „Diversity in Unity – Eine Welt macht sich fit für die Migrationsgesellschaft“ ein.

Es erwartet sie ein vielfältiges Programm: Neben einer Key Note werden in 10 Workshops Ansätze vermittelt, wie wir im Globalen Lernen oder im Fairen Handel in interkulturellen Teams vorurteilsfrei zusammenarbeiten können, was Migration und Flucht mit kolonialer Vergangenheit zu tun hat, welche Perspektiven auf nachhaltige Entwicklung im Globalen Süden existieren oder wie eine Nord-Süd Partnerschaft auf Augenhöhe gelingen könnte. Abgerundet wird der Kongress durch eine World Lounge, in der bei entspannter Atmosphäre diskutiert, vernetzt und neue Kooperationen in Vielfalt geplant werden können. Und vielleicht gewinnen Sie ja sogar das DiU Quizz?

Hier finden Sie alle Informationen rund um den Kongress und können sich anmelden: https://www.diversity-in-unity.de/

 

  

Empowerment-Training

Ein Training für Menschen, die in Deutschland rassistische Erfahrungen machen.

Als People of Colour, Schwarze Deutsche, Menschen mit Migrationshintergrund, Migranten und Migrantinnen sind wir auch als Engagierte in der Entwicklungspolitik noch immer von Rassismus und Stereotypen betroffen. Wie können wir trotz dieser
tagtäglichen Wirklichkeit und Erfahrung von Rassismus unsere eigenen persönlichen Ziele verfolgen? Wie können wir konstruktiv in dieser Gesellschaft leben? Und was ist unsere Rolle bei der Überwindung von Rassismus?

In einem geschützten Rahmen und im Wechsel von Information und Reflexion besteht die Möglichkeit sich auszutauschen, über Rassismuserfahrungen zu sprechen und voneinander zu lernen.

Trainingszeiten:
08.02.2019: 17:00 – 21:00
09.02.2019: 09:30 – 21:00
10.02.2019: 09:30 – 15:00

Trainer: Austen P. Brandt und Nenad Čupić von Phoenix e.V.

Anmeldung: Bitte per Mail bis 27.01.2019 an Barbara Ehrensberger: b.ehrensberger@ewf-freiburg.de
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie Kinderbetreuung benötigen, wir versuchen diese zu organisieren.

Das Training wird organisiert vom Eine Welt Forum Freiburg.

Der Workshop wird gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds und aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

  

Workshop: Diversitätsbewusste Perspektiven im Globalen Lernen

Hier geht’s zum Flyer der Veranstaltung.

Wie gestalte ich ein diversitätsbewusstes Seminarsetting? Welche Rahmenbedingungen tragen zum Gelingen bei? Welche methodischen Herangehensweisen können dafür hilfreich sein? Wie ist meine eigene Haltung und Positionierung bezüglich Diversität und Diskriminierung?
Wir reflektieren Situationen aus dem Seminaralltag des Globalen
Lernens in einer diversitätsbewussten Perspektive und entwickeln
konkrete Ideen für die eigene Praxis.

Diversität und die Frage danach, wie ein angemessener Umgang damit
aussehen kann, ist auf gesellschaftlicher Ebene und somit auch in der
pädagogischen Praxis von Bedeutung. Dabei geht es um ganz
unterschiedliche Dimensionen, die bei Teilnehmer*innen eine Rolle spielen
können: Alter, Bildungshintergrund, Sprache, soziale Herkunft,
Migrationsgeschichte, Motivation etc.

Unter diversitätsbewussten Perspektiven wird dabei eine machtkritische
Haltung verstanden, die mit Diversität in der pädagogischen Praxis so
umgehen will, dass diese zum Abbau von Diskriminierungen beiträgt.

Workshopleitung: Karine Reindlmeier, Pädagogin M.A., freiberufliche Trainerin in der (internationalen) Jugend- und Erwachsenenbildung mit Schwerpunkt Umgang mit Diversität und Diskriminierung.

Anmeldung: Bitte bis 18. November 2018 per Mail an Barbara Ehrensberger unter b.ehrensberger@ewf-freiburg.de

Der Workshop wird gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds und aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

  

Für Schulklassen: Workshops zu Permakultur mit Philip Munyasia

Philip Munyasia von der Organisation OTEPIC in Kenia ist zu Gast in Freiburg und bieten ein Expertengespräch und Workshop zu folgenden Themen an: Permakultur, Ernährungssouveränität, Klima, Solidarische Landwirtschaft, Friedensarbeit, Informationen über die Projekte von OTEPIC.

Die Workshops sind geeignet ab Klassenstufe 8.

Bei Interesse bitte melden unter info@ewf-freiburg.de

Weitere Informationen über den Referenten, die Organisation OTEPIC sowie Veranstaltungen zu Permakultur finden Sie in diesem Flyer.

  

terre des hommes: Benefizveranstaltung

Benefizveranstaltung mit Hans Jürgen Sittig und Anita Morasch

Auf Einladung der Kinderhilfsorganisation terre des hommes, Gruppe Freiburg, findet am Freitag, den 28. September 2018, 19:30 Uhr im Augustinum eine Benefizveranstaltung unter dem Motto „Wie im richtigen Leben“ statt.

In seinem Programm „Wie im richtigen Leben“ widmet sich Hans Jürgen Sittig mit ernster oder schelmischer Aufmerksamkeit den vielen Aspekten des menschlichen Lebens mit Glück und Liebe, Freundschaft und Hoffnung, Mensch und Tier, Gesundheit und Bahnverspätungen, Natur und Jahreszeiten usw.. Grundlage sind die sowohl tiefgründigen wie auch heiteren bis frechen Gedichte und Texte seines Gedicht- und Geschichtenbandes „Honigmuscheln“. Umrahmt wird das Programm von Frau Morasch mit Akkordeon und Gesang. Sie singt und spielt Musettes und Chansons aus Frankreich, Melodien aus Spanien und Suedamerika und mitreissende Lieder aus Osteuropa, insbesondere aus Russland.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Hans Jürgen Sittig ist Schauspieler und Autor verschiedener Bücher. Er veröffentlichte neben zahlreichen Fotokunstkalendern auch diverse großformatige Skandinavien-Bildbände, sowie Bildbände über die Eifel. 2011 debütierte er als Krimiautor mit seinem Eifel-Krimi „Mordwald“ dem noch weitere wie „Tod am Laacher See“, „Bitburger Blut“ und „Zwischen Eifel und Hölle“ folgten. Als Schauspieler spielte Sittig seit 2001 in bislang 18 verschiedenen Serien im Privatfernsehen. Von 2007 bis 2015 gehörte er dem Ensemble des Wuppertaler Taltontheaters an. Sein geografisch nicht gebundener Gedichtband „Honigmuscheln“ erschien 2015.

Anita Morasch, ehemalige Dolmetscherin und Pädagogin ist eine leidenschaftliche Musikerin. Sie spielt und singt zu Klavier, Gitarre und Akkordeon Lieder aus aller Welt in der Originalsprache.

  

Menschenrechte und Weltbürgerrecht in Zeiten der Klimakatastrophe

Der Arzt und Schriftsteller Dr. med. Till Bastian widmet sich unter anderem folgenden Fragen:

Welche Rolle spielen die Menschenrechte im „Anthropozän“, in der Ära der vom Menschen verursachten Klimakatastrophe?

Wird das Recht der Menschen „im Recht zu leben“ (H. Arendt) nicht erst dann verwirklicht, wenn es ein ökologisch ausgerichtetes Weltbürgerrecht gibt?

Till Bastian war bis 1982 praktischer Arzt in Mainz, danach Geschäftsführer der deutschen Sektion der „Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges“. Nach 1986 war er mehrere Jahre freier Schriftsteller und Journalist. Am 9. November 2017 erhielt Bastian in Zürich den Preis der Dr. Margrit Egnér-Stiftung, mit dem alljährlich „besondere Leistungen auf dem Gebiet der anthropologischen und humanistischen Psychologie unter Einschluss der entsprechenden Richtungen der Medizin und der Philosophie“ ausgezeichnet werden. Seit 2004 arbeitet er als Arzt an der psychosomatischen Fachklinik Wollmarshöhe in Bodnegg.

Veranstalter: AWC Deutschland e.V. – Weltbürgerinnen & Weltbürger in Kooperation mit Eine Welt Forum Freiburg und Immanuel-Kant-Stiftung Freiburg.

Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungsreihe anlässlich 70 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von Amnesty International Freiburg, AWC Deutschland e.V. – Weltbürger & Weltbürgerinnen, GLOBALLMENDE, Immanuel Kant-Stiftung, Eine Welt Forum Freiburg, ESG Freiburg, Ev. Kirche Freiburg und AKA-Filmclub.

Mit freundlicher Unterstützung der Immanuel Kant-Stiftung, der Stiftung Umverteilen und der Stadt Freiburg.