Workshop: Was macht uns _wirklich _sicher?

Workshop: In Our Hands: Community Accountability bei sexualisierter Gewalt

Donnerstag, 12. September 2019, von 10.00-13.00 Uhr im ArTik/Freizeichen, Anmeldung (auch kurzfristig) für Workshop unter: awareness-fr@riseup.net

Was bedeutet Verantwortlichkeit in deiner ‘community’? Was würdest du machen, wenn etwas gewaltvolles, verletzendes zwischen Freund_innen, Mitbewohner_innen oder Menschen einer Gruppe, der du angehörst, passiert?

‘Community Accountability’ ist ein Konzept, dass von Organisationen in den USA wie Incite! entwickelt wurde, um Menschen für ihr gewaltsames, unterdrückendes Verhalten zur Verantwortung zu ziehen. Eine wichtige Basis dafür ist ein durch das Umfeld organisierter, transparenter Prozess, abseits von Polizei, Gericht und anderen staatlichen Institutionen, die Gewalt und Unterdrückung aufrechterhalten. Es stellt eine Verknüpfung von Unterstützungsarbeit, Prävention und Bildungsarbeit, politischem Aktivismus und ‘Täterarbeit’ her.

Was macht uns #WirklichSicher #ReallySafe ?

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www.whatreallymakesussafe.com

Eine Veranstaltung des A-Teams Freiburg, der Redaktion Ausbruch von Radio Dreyeckland, der Anarchistischen Gruppe, des EA Freiburg und des iz3w

  

Lesung: Was macht uns _wirklich _sicher?

Ein Toolkit zu intersektionaler, transformativer Gerechtigkeit jenseits von Gefängnis und Polizei -Lesung & Diskussion

Lesung am 11. September um 20 Uhr: Was macht uns_wirklich_sicher?

Melanie Brazzell präsentiert das „Was macht uns wirklich sicher?“ Toolkit. Dieses stellt das Sicherheitsversprechen des Staates im Falle von sexualisierter- und Partner_innengewalt in Frage, weil Techniken wie Polizei, Gefängnis und Grenzen Gewalt (re)produzieren, anstatt sie zu beenden.

Dabei wird der Frage nachgegangen, wie vermeintlich gut gemeinte Ansätze zur Bekämpfung von sexualisierter Gewalt schief laufen und für Rassismus instrumentalisiert werden können. Wenn uns die staatlichen Institutionen keine Sicherheit geben können, sondern das Gegenteil bewirken, welche Möglichkeiten gibt es dann? Wie können wir selbst Sicherheit schaffen?

Der Ansatz der intersektionalen, transformativen Gerechtigkeit ist in den USA vor dem Hintergrund von community-basiertem Umgang mit zwischenmenschlicher Gewalt entstanden. Das Toolkit stellt heraus, dass wir zwischenmenschliche Gewalt in Verquickung mit staatlicher Gewalt verstehen müssen, um sie angemessen aufzuarbeiten und zu bekämpfen. Zu der Veranstaltung sind alle eingeladen, ihre kreativen, Sci-Fi Visionen von echter Sicherheit zu teilen, um eine Zukunft ohne Gewalt und Bestrafung zu entwerfen.

  

Vortrag: Samoa-Völkerschauen im Deutschen Kaiserreich

Zwischen 1895 und 1911 – kurz vor und während der deutschen Kolonialzeit auf der Inselgruppe Samoa – reisten mehrere Gruppen meist ranghoher
Samoaner_innen mit Völkerschauen nach Deutschland. Für das deutsche
Publikum waren die Schauen Amüsement; die samoanischen Reisenden
verfolgten hingegen eigene Ziele mit ihrem Deutschlandbesuch. Der Vortrag von Dr. Hilke Thode-Arora (Museum Fünf Kontinente München) gilt dem Spannungsfeld unterschiedlicher deutscher und samoanischer Perspektiven zu den Ereignissen.

Eintritt: 3 Euro, frei für Freundeskreismitglieder MNM

  

Fortbildung: Mit Geschichten Impulse geben

Geschichten bauen Brücken
Geschichten erreichen Menschen
Geschichten öffnen Räume für Visionen
Geschichten geben Impulse

Du engagierst dich in der Bildungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit für globale sozial-ökologische Gerechtigkeit?
Du möchtest Menschen erreichen, Impulse geben und unsere Zukunft nachhaltig gestalten?

Das Erzählen von Geschichten ist eine uralte Kunst. Geschichten bauen Brücken und sprechen Menschen durch Bilder und Emotionen auf allen Sinnen an. Geschichten erreichen Menschen auf einer Ebene, die sonst nur mühsam zugänglich ist.
Geschichten machen die Komplexität unserer Welt auf einfache Weise greif- und erfahrbar.

In unserer zweitägigen Fortbildung lernst du, Geschichten lebendig zu erzählen, um deine Themen und Anliegen rund um nachhaltiges Leben, globale Gerechtigkeit, Klima- und Umweltschutz weiterzugeben und zu vermitteln.

Trainer*innen: Kathinka Marcks und Daniel Hoeckendorff
Anmeldung und Infos: Jonas Bauschert |
j.bauschert@ewf-freiburg.de | www.ewf-freiburg.de
Anmeldefrist: 15. November 2019
Teilnahmebeitrag: 60 Euro – Anmeldung ist erst mit Überweisung des TN-Beitrags gültig, die Bankdaten werden bei Anmeldung per Mail mitgeteilt.

Der günstige TN-Beitrag wird ermöglicht durch unseren Kooperationspartner RENN.süd und die freundliche Förderung der Stadt Freiburg.

Die Fortbildung ist eine Kooperation von Eine Welt Forum Freiburg e.V., Nomadische Erzählkunst e.V. und der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien RENN.süd und wird durchgeführt im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innen-Programms. Das Eine Welt-Promotor*innen-Programm wird gefördert von Engagement Global im Auftrag des BMZ und dem Staatsministerium Baden-Württemberg.

  

Globaler Klimastreik

Aufruf zum weltweiten Klimastreik-Tag

Klimastreik von Fridays for Future unterstützt aus allen zivilgesellschaftlichen Bereichen

Erstmals sind nicht nur Schüler*innen, Azubis und Studierende aufgerufen, sondern wir alle.

Seid dabei! Schließt euch uns an!

Geht an diesem Tag mit euren Nachbar*innen, Kolleg*innen, Freund*innen und Familien auf die Straße, damit unsere Stimmen gehört werden und dies ein Wendepunkt in der Geschichte wird. Gemeinsam bekennen wir Farbe und wagen uns heraus aus der Komfortzone – für unser Klima.

Freiburger Erklärung | Am 20. September mit Fridays for Future auf die Straße

  

Vortrag: Frauen und Mädchen in Indien – Diskriminierung ohne Ende?

Vortrag von Ingrid Mendonca, Soziologin und Regionskoordinatorin für Süd-Ost-Asien von terre des hommes

Indien steht im Bericht des UN Programms für menschliche Entwicklung von 2018 nur auf Rang 130 von 189 Staaten. Zudem herrscht eine starke Ungleichheit zwischen Männern und Frauen. Die Diskriminierung von Mädchen und Frauen besteht auf verschiedensten Ebenen.
Andererseits gibt es in letzter Zeit mehr Bewusstsein für die Rechte der Kinder. So hat die Regierung ein sog. Flaggschiff – Programm “Beti Bachao, Beti Padhao” (“Mädchen retten, Mädchen erziehen”) gestartet. Aber es hat nicht den gewünschten Effekt.
Was ist zu tun? Wie kann eine Förderung der Rechte der Mädchen und Frauen geschehen?
Die Vortragende wird dazu Stellung nehmen und in ihrer Rolle als Projektkoordinatorin von terre des hommes verschiedene Projektbeispiele vorstellen, die diesem Ziel dienen.
Der Eintritt ist frei, Spenden willkommen.

Zur Referentin: Ingrid Mendonca ist Soziologin (M.A.). Sie ist bereits seit 1980 für terre des hommes tätig und z.Zt. Koordinatorin der Programme von terre des hommes Deutschland für Südasien (Indien, Nepal, Pakistan und Afghanistan).
Als Expertin für Kinder- und Frauenrechte gilt ihr Interesse der Förderung der Rechte der Kinder und Frauen und ihren Gemeinschaften, insbesondere solchen aus sozial und wirtschaftlich ausgegrenzten
Schichten der Gesellschaft.

Veranstalter: Terre des Hommes Arbeitsgruppe Freiburg in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg, der Deutsch-Indischen Gesellschaft und der Indienhilfe – Wasser ist Leben

terre des hommes, Arbeitsgruppe Freiburg
Kontakt: www.tdh-ag.de/freiburg | E-mail: freiburg@tdh-ag.de

  

Anti-Rassismus-Training

Als Engagierte in der Eine Welt-Arbeit setzen wir uns ein für Gerechtigkeit weltweit, Solidarität und eine zukunftsfähige Lebensweise ohne Zerstörung der Natur. Gleichzeitig sind auch wir eingebunden in Strukturen globaler Ungerechtigkeit und rassistische Denk- und Gefühlsmuster sowie Ausgrenzungsmechanismen.

Angeleitet von erfahrenen Trainer*innen und im Wechsel von Information und Reflexion sind die Teilnehmenden eingeladen, die Geschichte und Wirkungsweise des Rassismus besser zu verstehen, über die eigenen Prägungen und Verhaltensweisen zu reflektieren sowie gemeinsam an Strategien für eine Kultur der Verständigung und Begegnung zu arbeiten. Das Training richtet sich an Mitglieder der deutschen Mehrheitsgesellschaft.

Trainingszeiten:
Freitag, 22.11.2019: 17:30 – 21:30 I Samstag, 23.11..2019: 09:30 – 21:00
Sonntag, 24.11..2019: 09:30 – 16:00
Die Teilnahme an allen Tagen ist unbedingt erforderlich.

Trainer: Austen P. Brandt & Cyril Owen Brandt von Phoenix e.V.
Ort: ev. Lukasgemeinde Freiburg, Am Mettweg 39, 79111 Freiburg
Teilnahmebeitrag: 40€ I ermäßigt 30€ I Solibeitrag 50€
Anmeldung: Per Mail bis 10.11.2019 an Barbara Ehrensberger: b.ehrensberger@ewf-freiburg.de
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie Kinderbetreuung benötigen, wir versuchen diese zu organisieren.
Datenschutz: Mit der Anmeldung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Kontaktdaten zum Zweck der Veranstaltungsorganisation gespeichert werden.

  

Rassismuskritischer Check von Bildungsangeboten

Globales Lernen unter der Lupe:
Rassismuskritischer Check der eigenen Bildungsarbeit

Als Multiplikator*innen des Globalen Lernens engagieren wir uns für mehr globale Gerechtigkeit, weniger Ausgrenzung und Diskriminierung sowie eine zukunftsfähige Lebensweise ohne Zerstörung der Natur. Gleichzeitig sind auch wir eingebunden in gesellschaftliche Machtverhältnisse sowie Denk- und Verhaltensweisen, die von Vorurteilen und Rassismus geprägt sind.

Im Globalen Lernen stehen wir vor der Herausforderung, macht- und vorurteilsbewusste Bildungsangebote zu gestalten. Die HEADS UP Checkliste von Vanessa de Oliveira Andreotti ist ein Werkzeug, das uns dabei helfen kann. Im Workshop erarbeiten wir uns diese gemeinsam und analysieren eigene Bildungsangebote. Im Zentrum steht der kollegiale Austausch darüber. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Konzepte und Bildungsmaterialien mitzubringen.

Organisation: Dan Amolo und Barbara Ehrensberger. Eine Welt Forum Freiburg.
Anmeldung: Bitte bis 20.10.2019 per E-Mail an Barbara Ehrensberger: b.ehrensberger@ewf-freiburg.de
Datenschutz: mit der Anmeldug erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zum Zweck der Veranstaltungsorganisation gespeichert werden.
Arbeitssprache: Der Workshop findet auf Deutsch und Englisch statt.

Die Veranstaltung wird gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds und der Stadt Freiburg.

  

Netzwerktreffen Nachhaltigkeit Lernen

Ablauf:
1. Begrüßung
2. Impulsvortrag: Nathalie Niekisch (wandelwerk e.V.)
3. Neue Ausschreibung – Freiburger BNE- Fonds 2020
4. Praktisches Beispiel
5. Möglichkeit zur Vernetzung

Referentin: Natahlie Niekisch, B.Sc. Psychologie, Umweltpsychologin vom wandelwerk e.V.

An diesem Abend werden Erkenntnisse aus der Umweltpsychologie präsentiert und gemeinsam erarbeiten und diskutieren die Teilnehmer und Teilnehmerinnen, wie diese im Kontext der Gestaltung von BNE-Maßnahmen umgesetzt werden können.
Ein Schlüssel für erfolgreichen Umwelt- und Klimaschutz liegt im Verständnis des menschlichen Erlebens und Verhaltens. Die psychologische Forschung, insbesondere die Motivationspsychologie, leistet hierzu einen essentiellen Beitrag: Sie gibt Aufschluss darüber, was unser Handeln antreibt und hilft uns, (un- )nachhaltiges Verhalten zu verstehen und zu verändern.

Neue Ausschreibung BNE- Fonds 2020
Der BNE Fonds dient der weiteren Stärkung und Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Stadt Freiburg. Er fördert die Konzeption und die Umsetzung der Freiburger Kleeblätter. Auch im Jahr 2020 wird der Freiburger BNE- Fonds zur Verfügung stehen. ln diesem Jahr stehen zusätzlich, speziell zum Thema Klimaschutz Mittel zur Verfügung. Einsendeschluss der Anträge ist der 13. Dezember 2019.
Die Koordination des BNE Fonds liegt bei der Ökostation Freiburg.

Um den kulinarischen Ausklang zu planen, wird um Anmeldung per E-Mail bis zum 11.09.2019 an die Ökostation gebeten: info@oekostation.de. Für
Rückfragen steht die Ökostation Ihnen gerne zur Verfügung: Tel: 0761-892333.

Das Netzwerktreffen wird veranstaltet von der Stadt Freiburg und der Ökostation Freiburg.