Großdemonstration „Ein Europa für alle“

Europa Wahl

Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union.
Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und eine friedliche europäische Gemeinschaft sind keine Selbstverständlichkeit.

Wir alle sind gefragt, unsere Visionen für die Zukunft Europas sichtbar zu machen. Deshalb ruft ein breites Freiburger Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen aus allen Bereichen auf zu einer

Großdemonstration „Ein Europa für Alle“
am Sonntag, den 19. Mai um 12.00 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge in Freiburg

Gemeinsam mit hunderttausenden in anderen deutschen und europäischen Städten tretet wir an diesem Sonntag ein gegen Nationalismus, Rassismus und Ausbeutung:
Für ein demokratisches, friedliches, ökologisches und solidarisches Europa!

Seien Sie mit dabei:

  • Teilen Sie unseren Aufruf über Eure / Ihre Mailverteiler, über Ihre Social Media Kanäle, mit Freund*innen und Ihren Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen.
  • Unterstützen Sie den Aufruf als Organisation oder Institution über unsere Homepage.
  • Helfen Sie uns durch eine Spende. Wir sind für die Technik auf der Demonstration sowie das begleitende Kulturprogramm unbedingt auf Spenden angewiesen.
    Spendenkonto: Institut für Angewandte Lebensfreude e.V.
    IBAN: DE11 6805 0101 0002 5025 44
    Unter dem Stichwort: „Ein Europa für Alle Freiburg“
  • Beteiligen Sie sich, wir freuen uns immer über Mitstreiter*innen. Termine der nächsten Treffen finden Sie hier.

Haben Sie weitere Ideen, schreiben Sie uns.
Wir freuen uns, gemeinsam mit Ihnen am 19. Mai ein Zeichen zu setzen, für ein anderes Europa.

Mit den besten Grüßen
Organisationsteam
Ein Europa für Alle – Freiburg

www.1europa-freiburg.de

www.facebook.com/eineuropafueralle

 

  

Soziale Bewegungen im Kampf gegen Diskriminierung

Wie sich Frauen, Indigene & Campesinos gegen neo-konservative Politik wehren mit Rómulo Torres Direktor des Forum Solidaridad Perú, Lima

VORTRAG & DISKUSSION

Auf der ganzen Welt haben neokonservative Weltbilder Konjunktur. Ihre Anhänger*innen vertreten frauenfeindliche und rassistische Positionen, propagieren die Wiederherstellung traditioneller Rollenbilder und wenden sich gegen die Respektierung sexueller Diversität. Sie fordern eine autoritäre und repressive Politik des Staates und eine neoliberale Wirtschaftspolitik.

Wo sie an die Macht kommen, drehen sie das Rad der Geschichte zurück, gefährden demokratische und emanzipatorische gesellschaftliche Errungenschaften. In Peru stehen u. a. evangelikale Gruppen für diese Positionen.

Auch in Deutschland haben in den letzten Jahren Gruppen an Bedeutung gewonnen, die solche Positionen vertreten. Wie ist das Erstarken einschlägiger Bewegungen und Parteien zu erklären, und was kann ihnen entgegengesetzt werden – hier wie dort?

Aus der lateinamerikanischen Perspektive wird dazu der peruanische Ökonom Rómulo Torres Seoane vom Forum Solidaridad Perú sprechen, der seit vielen Jahren bei verschiedenen Nichtregierungsorganisationen und Netzwerken tätig ist.

Wir laden Sie herzlich zu Vortrag & Diskussion ein!

Caritas international, Informationsstelle Peru, Abteilung Weltkirche der Erzdiözese Freiburg, Eine Welt Forum Freiburg, Color Esperanza, KAB – Katholische Arbeitnehmer*innen-Bewegung und Katholische Akademie.

Die Rundreise und die Vorträge von Rómulo Torres werden finanziell unterstützt von Brot für die Welt und Katholischem Fonds.

  

Aktionstag: Für ein anderes Europa · ökologisch · friedlich · global solidarisch · demokratisch!

Aktionstag: Mit der Möglichkeit, sich mit Vertreter*innen des Aktionsbündnisses sowie anderen Teilnehmer*innen bei Diskussionsrunden zur EU und Europa auszutauschen.

Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen für ein anderes Europa und wofür wir stehen:

Wir fordern, dass Europa zu einem beispielhaften Modell für eine wirtschaftliche und soziale Integration wird und in dem die Globalisierung fair gestaltet wird.

DGB: Internationale Arbeits-, Sozial-, Umwelt- und Verbraucherschutzstandards sollen das Geschehen auf den Märkten bestimmen, nicht umgekehrt. Wir fordern die Wahrung von Arbeitnehmer- und Menschenrechten entlang globaler Wertschöpfungsketten und die Sanktionierung von Verstößen gegen sie. Europa muss weltoffen und solidarisch sein.

Attac Freiburg: Die EU macht Politik im Interesse der Konzerne und Banken. Wir treten stattdessen ein für ein Europa, in dem der Wunsch der Bevölkerung nach Frieden in Europa und auf der Welt; nach Solidarität statt Konkurrenz, Ausgrenzung und Rassismus; nach einer ökologischen Wende und Abkehr vom Wachstumswahn sowie nach Demokratie von unten und wirkliche Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungen Wirklichkeit wird.

Greenpeace Freiburg: Wir fordern eine Verkehrswende, die Mensch und Umwelt nutzt: Abkehr von der autozentrierten Mobilität durch Ausbau der Fahrradinfrastruktur und Förderung der öffentlichen Verkehrsmittel. Wir fordern die Unterstützung kleinerer Betriebe und die Förderung einer nachhaltigen, ressourcenschonenden Landwirtschaft durch die EU-Agrarpolitik: Mensch, Tier und Umwelt vor Agrarlobby. Wir fordern eine konsequente Energiewende mit schnellem Kohleausstieg: erneuerbare Energien ausbauen und damit das Klima schützen.

Reichtum Umverteilen: Wir fordern eine Begrenzung des Drehtüreffektes zwischen Steuerberatungsfirmen und der Finanzgesetzgebung: Steuerberatung darf sich nicht die Gesetze machen, die sie für ihre Kunden will. Wir fordern ein Austrocknen der Steuerparadiese in Europa und das Ende der aggressiven Steuervermeidung.

Friedensforum Freiburg: Das Freiburger Friedensforum steht für ein Europa, in dem eine Union solidarischer Länder nicht zu einer EU-Militärmacht aufrüstet; den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet; Rüstungsfirmen umwandelt für zivile Produktion; Rüstungsexporte bis auf null reduziert; Entmilitarisierung beginnt und zivile Verteidigung aufbaut; die Förderung gewaltfreier Konfliktbearbeitung und Menschenrechte stärkt.

Eine Welt Forum Freiburg: Wir setzen uns für ein weltoffenes, friedliches Europa in globaler Verantwortung ein, das Menschenrechte achtet und das Klima durch ökologische Landwirtschaft, nachhaltige Ernährung, erneuerbare Energien sowie eine andere Mobilität schützt. Demokratie, Vielfalt, Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit sowie das Recht auf Asyl, Geschlechtergerechtigkeit, unterschiedliche Lebensentwürfe und kulturelle sowie sexuelle Identitäten sind die Grundlage. Das Zusammenleben ist frei von Rassismus, Nationalismus, Sexismus und allen Formen von Ausgrenzung. Unsere koloniale Verantwortung ist uns bewusst. Gemeinsam arbeiten wir an einem sozial-ökologischen Wandel, der solidarische Wirtschafts- und Lebensweisen stärkt und ein gutes Leben für alle – weltweit – ermöglicht.

  

Wie retten wir das Friedensprojekt Europa?

Podiumsdiskussion
mit Kandidat*innen zur Europawahl

Die europäische Einigung brachte nach dem Zweiten Weltkrieg Versöhnung zwischen Feinden. Viele kleine und große Schritte aufeinander zu ließen die Staaten der Europäischen Gemeinschaft und später der Europäischen Union zu dem werden, was sie heute ist: Das am weitesten gehende politische, wirtschaftliche und soziale Integrationsprojekt über nationalstaatliche Grenzen hinweg, welches es auf der Welt gibt. Die EU ist so zu einem Friedensprojekt mit Vorbildcharakter geworden, ja zur „Friedensnobelpreisträgerin“.

Heute brauchen wir dringender denn je eine EU, die für Frieden und Menschenrechte eintritt – zu Hause und jenseits der Grenzen. Doch wie retten wir das Friedensprojekt Europa angesichts geplanter Milliardeninvestitionen für die europäische Rüstungsindustrie, für gemeinsame Militäreinsätze und für noch mehr Grenzsicherung? Droht die Förderung von Frieden und Menschenrechten der Abwehr von Migration und Flucht zum Opfer zu fallen?

Über diese und weitere Fragen zum „Friedensprojekt Europa“ werden wir aus Anlass der Europawahlen am 26. Mai 2019 bei
einer Podiumsdiskussion an der Katholischen Akademie Freiburg mit folgenden Kandidat*innen ins Gespräch kommen:

Luisa Boos (SPD),
Claudia Haydt (Die Linke),
Dr. Nicolá
Lutzmann (Bündnis 90/Die Grünen),
Markus Meyer (CDU),

Marianne Schäfer (FDP).

Die Gesprächsleitung hat Andreas Zumach, Journalist, u.a. taz-Korrespondent bei der UNO in Genf und freier Mitarbeiter der Badischen Zeitung.

Die Veranstaltung wird von der internationalen katholischen Friedensbewegung pax christi in Baden-Württemberg organisiert.
Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen sind die Katholische Akademie Freiburg, das Forum Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche in Baden, das Eine Welt Forum Freiburg, die Allianz für WERTEorientierte Demokratie (AllWe-Do) sowie Pulse of Europe.

  

Fortbildung: Gutes Leben für alle

Das Eine Welt Forum Freiburg e.V. führt dieses Jahr einen außerschulischen Bildungsparcours in einem Hanflabyrinth in Freiburg-Opfingen durch. Weitere Informationen finden Sie hier.

Haben Sie Lust, uns während der Öffnungszeiten zu unterstützen, eine Führung oder einen Workshop auf dem Feld anzubieten oder einfach mehr über das Gute Leben für alle zu erfahren? Dann kommen Sie vorbei und freuen Sie sich auf einen abwechslungreichen und interaktiven Nachmittag/Abend.

Im Anschluss an die Fortbildung am 29. April (Einstieg in das Gute Leben) wollen wir uns bei dieser Fortbildung weiteren Fragen und Anregungen widmen. Wie schaffen wir das Gute Leben für alle und wie sieht der Weg dorthin aus? Welche Themen werden im Hanflaybrinth bearbeitet und wie kann ich mein eigenes Wissen einbringen?

Es ist nicht zwingend notwendig die Fotbildung „Einstieg in das Gute Leben“ besucht zu haben.

Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt.

Fortbildungszeit: Montag, 13. Mai 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr
(gemütliches Ankommen ab 15:45Uhr)

Anmeldung: bis zum 6. Mai an hanflabyrinth[at]ewf-freiburg.de.

Auf Ihr Kommen freuen sich Laura Becker und Jonas Bauschert

  

Einführungs-Workshop Globales Lernen

Hier geht’s zum Flyer der Veranstaltung.

climate change. nachhaltige Ernährung. izbeglica. تنوع . insan hakları. décroissance. extractivismo. zukunftsfähige Welt.

Themen, mit denen du dich beschäftigst? Aber wie vermitteln in der Bildungsarbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen?

Mit Methoden aus dem Globalen Lernen.

Inhalte des Workshops:
Was ist das Konzept des Globalen Lernens?
Wir lernen den Ansatz kennen.
Welche Methoden sind interessant für welche Zielgruppen?
Wir probieren sie beispielhaft aus.
Wie kann ich zu globalen Themen arbeiten, ohne Vorurteile zu verstärken?
Wir reflektieren uns selbst und diskutieren.

Leitung: Barbara Ehrensberger und N.N. Eine Welt Forum Freiburg.

Teilnahmebeitrag: 15€. 10€ ermäßigt.

Anmeldung: Bitte bis 19.05.2019 mit ein paar Worten zur Motivation an
Barbara Ehrensberger: b.ehrensberger@ewf-freiburg.de

Mehrsprachigkeit: Der Workshop wird hauptsächlich auf deutsch sein.
Durch Flüsterübersetzung versuchen wir, andere Sprachen einzubeziehen. Damit wir planen können, bitte bei der Anmeldung angeben, für welche Sprache du gerne eine Übersetzung hättest.

Ort: Südwind Freiburg. Lorettostr. 42. 79100 Freiburg.

Der Workshop wird gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds und aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

  

Vortrag: Anbau und Produktion fairer Schokolade in Ecuador

Wir bekommen Besuch von Raquel Cayapa von Kallari-Futuro, die uns über den Anbau und die Produktion von hochwertiger Schokolade direkt im Ursprungsland Ecuador berichten wird.

Kallari ist eine Kleinbauerngenossenschaft von Kakao- und Schokoladenproduzenten aus dem Amazonasgebiet Ecuadors.
1997 schlossen sich 50 indigene Kichwafamilien zusammen, um bessere Preise und bessere Vermarktungsmöglichkeiten für ihre Produkte zu schaffen. Mittlerweile sind es 850 Mitgliedsfamilien. Es ist wichtig zu betonen, dass KALLARI weitere 2000 Familien in ihre Arbeit einbezieht, die nicht direkte Mitglieder sind. Sie profitieren als Partner direkt durch den Verkauf ihres Kakaos an Kallari und die fachliche Unterstützung und Beratung.
Seit 2005 werden 1/3 der Kakaobohnen mit steigender Tendenz direkt weiterverarbeitet und Schokolade in Eigenproduktion hergestellt.
Somit deckt KALLARI die komplette Wertschöpfungskette des Kakaos vom Anbau über die Ernte bis zur fertigen Schokolade ab. Die Erlöse aus dem Verkauf gehen ohne Umwege an die KALLARI – Kleinbauern zurück bzw. werden von der Genossenschaft in Gesundheit, Bildung und Infrastruktur investiert. Die Schokoladen werden in den USA, Skandinavien, Großbritannien, Frankreich und Deutschland vermarktet.

mehr zum Weiterlesen unter: www.kallari-futuro.de/2016/07/04/was-ist-kallari/

Eine Veranstaltung des Weltladen Gerberau.

  

Wälder der Welt: Peru

Programm:
11.00 – 11.15 Begrüßung
11.15.- 12.15 Lichtbildvortrag: Naturwälder und Forstwirtschaft in Peru – von den Küstenwüsten über das Hochgebirge zum Amazonas
Dr. Viviana Horna, Forstökologin, Universität Hohenheim
12.15 – 13.15 Mittagspause: Landestypische Speisen und Getränke
13.15 – 14.15 Lichtbildvortrag: Land und Leute aus dem Blickwinkel der jungen Generation
Bárbara Alagón, Nuria Díaz, Abel Neyra, Aida Lázaro und Luis Somoza aus Peru, derzeit Freiwilligenjahr in Freiburg
14.15 – 14.45 Kaffeepause
14.45 – 15.45 Lichtbildvorträge: Perus Amazonischer Regenwald – die bedrohte Lunge der Welt, Jimi Merk
Eine Klimapartnerschaft mit Megantoni, Annette Brox, beide Referent*innen Informationsstelle Peru e.V.
15.45 – 16.00 Umbau- und Kaffeepause
16.00 – 17.00 Konzert: Lateinamerika-Chor Freiburg
Durchs Programm führen Dagmar Große, Eine Welt Forum Freiburg und Dr. Margret Hansen, Stiftung WaldHaus Freiburg.

ganztägig Fotoausstellung: Das Klima verändert sich – und mein Leben. Persönliche Erfahrungen aus Peru-

Büchertisch von der Buchhandlung Jos Fritz

Im Obergeschoss: ganztägig Flöten schnitzen, Bänder weben, malen und basteln für Kinder

Eine Veranstaltung des Waldhaus Freiburg in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg und der Informationsstelle Peru.
Gefördert vom Armenfonds der Waisenhausstiftung

  

Fortbildung: Einstieg ins Gute Leben für alle

Fortbildung zum Einstieg ins Gute Leben für alle.

Das Eine Welt Forum Freiburg e.V. führt dieses Jahr einen außerschulischen Bildungsparcours in einem Hanflabyrinth in Freiburg-Opfingen durch. Weitere Informationen finden Sie hier.

Haben Sie Lust, uns während der Öffnungszeiten zu unterstützen, eine Führung oder einen Workshop auf dem Feld anzubieten oder einfach mehr über das Gute Leben für alle zu erfahren? Dann kommen Sie vorbei und freuen Sie sich auf einen abwechslungreichen und interaktiven Nachmittag/Abend.

Gemeinsam werden wir uns der Thematik „Gutes Leben für alle“ annähern, einen Überblick über den Bildungsparcours und seine Stationen geben sowie Konzepte wie „Buen Vivir“ und Postwachstum kennenlernen. Dabei werden wir auch auf verschiedene Methoden und Bildungsmaterialien eingehen.

Für Getränke und Verpflegung ist gesorgt.

Fortbildungszeit: Montag, 29. April 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr
(gemütliches Ankommen ab 15:45Uhr)

Anmeldung: bis zum 22. April an hanflabyrinth[at]ewf-freiburg.de.

Auf Ihr Kommen freuen sich Laura Becker und Jonas Bauschert

  

Diskussion: Ist ‚Biodiesel‘ aus Palmöl die Lösung oder das Problem?

Eine Podiumsdiskussion im Vorfeld der EU-Wahlen im Mai 2019 zur Bioökonomie-Politik der EU und der Klimakrise.

Einführung:
► Aktivist vom palmölkritischen Investigativ-Blog AWAS-Miffee
► Wolfgang Hees, Biobauer und MST-Deutschland (Movimento dos Sem Terra)

Moderation: Martina Backes, Energie-Hunger – Nein Danke

Es diskutieren:
► Jérôme Charles Brunelle (SPD)
► Marianne Schäfer (FDP)
► Sophie Schwer (Die Grünen)
► Karin Binder (Die Linke)
► N.N. (CDU)

Mit der anstehenden Wahl zum EU-Parlament im Mai dieses Jahres werden auch die Weichen gestellt für entweder noch mehr Regenwaldvernichtung und noch mehr ‚Biodiesel‘ im Tank – oder aber für intelligentere Mobilitätslösungen.
Auf der Agenda der EU steht jedoch nicht nur der energetische Einsatz von Palmöl. Auch die stoffliche Nutzung von Biomasse hat in der Forschungspolitik der EU einen Spitzenplatz.
Für die Herstellung von biomasse-basierten Produkten werden aber ebenfalls gigantische Mengen an Palm- und Sojaöl sowie an Mais benötigt.
Die energetische und stoffliche Nutzung von Pflanzenölen im großen Maßstab ist Gegenstand der ‚Bioökonomie-Politik‘ der EU.
Die nicht gelöste Frage ist aber, woher so viel Biomasse kommen soll, damit man Millionen Tonnen ‚Biokerosin‘ und ‚Biokunststoffe‘ herstellen kann. Und nicht zuletzt stellt sich die Menschenrechtsfrage,
wenn Großplantagen mit Land- und Watergrabbing einhergehen.

Veranstalter*innen: Netzwerk Energie-Hunger – Nein Danke, Ev. Ludwigsgemeinde, regioWasser e.V., Informationsstelle Peru, Bonhoeffer Gruppe der Ev. Auferstehungsgemeinde Freiburg Littenweiler, Regenwaldinstitut, Eine Welt Forum Freiburg, Caritas International, Brasilieninitiative Freiburg, KoBra – Kooperation Brasilien, Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, BUND Freiburg, Greenpeace Freiburg und TAPOL