Vortrag mit Praxisteil: Gewalt, Körpergedächtnis und Handlungs(ohn)macht

Wie wirken sich traumatische Erfahrungen auf das Körpergedächtnis aus? Der Vortrag gibt eine Einführung in die Verknüpfung von Trauma, Körper und Handlungs(ohn)macht. Wie sehr die körperliche Ebene unsere Gefühle wie auch unser Denken und Handeln beeinflusst, können uns die Neurowissenschaften erklären. Im Vortrag werden erste Forschungsergebnisse zum Thema Körperbild und Handlungsmacht dargestellt. Wir zeigen Körpertonbildskulpturen von Frauen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund.

Im anschließenden Praxisteil machen die Teilnehmer*innen eigene Erfahrungen mit der bodymemory Arbeit, die zum Ziel hat, Stabilität und Standvermögen von Frauen zu stärken.

Referentin: Beatrice Schlee, Politikwissenschaftlerin, Körper- und Bewegungspädagogin und Dozentin an verschiedenen Hochschulen.
Begründerin von bodymemory, Zentrum für Bewegung und Embodiment Forschung, das Kurse, Fort- und Ausbildungen in erfahrbarer Anatomie (bodymemory und Body-Mind Centering®) für Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund anbietet.

18.00 – 20.00 Uhr / Vortrag: 18.00 – 19.15 Uhr / Praxisteil (optional) 19.15 –  20.00 Uhr
Der Vortrag findet online statt und ist von Amica e.V. organisiert.

Anmeldung per Email: pr@amica-ev.org.
Wir senden Ihnen dann den Zugangslink zur Veranstaltung.

  

4netzen – Gemeinnützigkeitsrecht reformieren?

  

16 TAGE Stopp Gewalt gegen Frauen Aktionstage in Freiburg 2020

Die Aktionstage “16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen” rücken das Thema Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* in den Fokus. Dieses Jahr erinnern sie auch an die vor 20 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedete UN-Resolution 1325 “Frauen, Frieden und Sicherheit”. Schutz vor Gewalt ist eine Kernforderung der Resolution. Doch wer Geschlechterungerechtigkeit langfristig bekämpfen will, darf Frauen nicht auf die Rolle  schutzbedürftiger Opfer reduzieren. Frauen müssen selbst entscheiden können, was sie brauchen und wie sie leben möchten.

Die aktuelle Krise durch die Corona-Epidemie zeigt die weltweiten gesellschaftlichen, ökologischen, kulturellen und politischen Missstände auf und verschärft diese. Auch die Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* nimmt, gerade im häuslichen Bereich, wieder zu. Trotz der Tatsache, dass häusliche Gewalt schon vor der Krise immer noch die häugste Form von  Gewalt gegen Frauen* war. Die Krise verdeutlicht zudem, wie sich sowohl  das Wiedererstarken rückwärtsgewandter Rollenbilder und die Festigung  patriarchaler Strukturen negativ und unterdrückend auf das Leben von  Frauen* auswirken, als auch die Unterdrückung von Selbstbestimmung und  eigenständigen Lebensweisen, die Verweigerung von Bildungschancen, die Zunahme sexistischen, rassistischen und rechten  Gedankenguts, die Zunahme sexualisierter Gewalt, gerade auch im  Zusammenhang mit Kriegen, Krisen und Flucht.

Die Aktionstage greifen diese Zusammenhänge und deren Verschärfung durch die Corona-Krise auf. Sie zeigen, in welch erschreckender Weise und wie aktuell und allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* ist,  gerade im Nahbereich und ganz unabhängig von Kultur, Nationalität und  Schicht.
Die Aktionstage beginnen am 25. November, dem “Internationalen
Tag gegen Gewalt an Frauen” und enden am 10. Dezember, dem “Inter nationalen Tag der Menschenrechte”.
Die Freiburger Aktionstage gehen dieses Jahr bis zum 12. Dezember und werden von einem breiten Bündnis aus Frauen- und  Menschenrechtsorganisationen getragen.
Im Rahmen der diesjährigen Aktionstage können Sie wieder verschiedene Veranstaltungen und Aktionen besuchen, die ihrerseits unter der aktuellen Krise durch Corona stehen und deshalb vorwiegend als Online-Veranstaltungen durchgeführt werden.
Ausführliche Informationen finden Sie unter www.16days-freiburg.de.

Die einzelnen Veranstaltungen werden von den verschiedenen Vereinen
eigenständig durchgeführt und durch unterschiedliche Geldgeber*innen
unterstützt. Das Gesamtprogramm der diesjährigen Aktionstage wird
gefördert von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg.

  

Online-Seminar: Globaler Süden – Globaler Norden? Ein Gutes Leben für alle!

Ist stetiges Wachstum auf Kosten von sozialer Gerechtigkeit und zu Lasten der Umwelt die einzige Form, um die Welt zu verstehen oder gibt es eine Alternative?

Gemeinsam möchten wir uns auf die Suche begeben, was es heißt, ein „Gutes Leben“ zu haben. Wir möchten globale Zusammenhänge erkennen und einen Einblick in das Nachhaltigkeitskonzept „buen vivir“ erhalten, das eine vielversprechende Alternative aus Lateinamerika zum permanenten Wachstumsgedanken ist.

Was meinen Begriffe wie Globaler Norden, Globaler Süden, Kolonialismus oder indigene Völker? Und welche Rolle spielt der Globalen Norden dabei? Gemeinsam machen wir uns auf die Suche und stellen auch die Frage, welches Land eigentlich „Entwicklungsbedarf“ hat.

Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.

Anmeldung bis zum 11. Oktober 2020 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.

  

Kleinwaffen in Kinderhänden – deutsche Waffenexporte verletzen Kinderrechte

terre des hommes lädt zu Web-Vortrag mit Diskussion ein

Im Rahmen der Friedenswoche findet  am Mittwoch den 25. November, 19:00 Uhr der VortragKleinwaffen in Kinderhänden – deutsche Waffenexporte verletzen Kinderrechtemit Ralph Willinger (terre des hommes) und Innocent Opwonya (ehemaliger Kindersoldat) über ZOOM statt.

Anmeldung per E-Mail an : friedenswoche[at]rib-ev.de  (Namen der Referenten dabei bitte angeben)
Der Link für die Zoom-Konferenz wird dann vor Beginn der Veranstaltung einzeln an Ihre/Eure Mail-Adresse gesendet.

Somit ist wenigstens  ein (digitales) Wiedersehen mit den beiden Experten zu Kinderrechtsverletzungen in bewaffneten Konflikten möglich!

Im Anschluss an die Vorträge können über Zoom Fragen gestellt werden, die direkt beantwortet werden.

  

EndSARS: Police force must stop killing the youth for their rights.

Session with zoom on
Wednesday the 11.11.2020 • 19:00 hour p.m.

Link for the Session.

The establishment of SARS in Nigeria is no longer relevant and not serving the purpose anymore. What the youth of Nigeria are experiencing now is only the police brutality.
A number of youth in Nigeria decided to go to the street and demonstrate to show the essence of the disbandment of SARS.

We managed to win the interest and time of Dr Shadreck Muchaku from Zimbabwe. He is a very qualified person on matters like this, because he studied International politics at the University of Venda.
Now the question is what could be the role of AU in solving matters like this in Africa. Must structures like AU have to wait until crisis avail itself and bloodshed to intervene? What about the Nigeria politicians, do they share the same sentiment with the youth?

These are the questions we will be discussing during our session on the 11.11.2020.

Agenda:
1. Opening : Mr Khathutshelo Muthivhi and Dern Amolo ( Moderators )
2. Introduction of guests
3. Presentation by Dr Shadreck Muchaku
4. Discussion
5. Closure and remarks

Organized by One World Network
in cooperation with Eine Welt Forum Freiburg

  

4 Netzen – “Wie organisieren wir uns als Initiative? – Soziokratie und andere Organisationsformen”

Herzliche Einladung zum nächsten 4netzen-Treffen am Mittwoch, 04.11.20 um 19 Uhr ein, das dieses Mal wieder online stattfinden wird.
Wie können wir uns eigentlich als Initiative gut organisieren und aufstellen? Thematisch greifen wir die Anregungen vom letzten Mal auf und werden uns dieses Mal mit dem Thema “Organisationsformen” beschäftigen und die eigenen Organisationsstrukturen reflektieren. Den 20-minütigen Input dafür wird Adrian Sina Vollmer (Organisationsentwickler, Prozessbegleiter, Transformationsdesigner) zum Thema Soziokratie gestalten. Er wird uns Anregungen geben, wie man als Gruppe eine geeignete Struktur findet und wie man diese einführen und implementieren kann. Nach dem Input wird es wie immer Zeit geben, um Fragen zu stellen.
Im Open Space werden wir über weitere Organisationsstrukturformen (Holokratie, Integrale Organisationen etc.) ins Gespräch kommen, wofür wir Praktiker*innen verschiedener Organisationsformen eingeladen haben.
Eine Anmeldung für das Treffen ist nicht erforderlich. Über folgenden Link kommt gelangen Sie zum virtuellen Veranstaltungsraum: https://public.senfcall.de/4Netzen
Senfcall ist ein Opensource Videokonferenzsystem. Es muss nichts installiert werden, die Anwendung läuft direkt über den Browser. Es benötigt lediglich eine Zustimmung für die Verwendung des Mikrofons. Falls Probleme auftreten, einfach am 4.11. ab 18:30 Uhr unter 0761/20258275 anrufen.
Das Ziel von 4netzen ist ein kontinuierlicher Austausch zwischen Nachhaltigkeits-, Klima-, Gerechtigkeits- und Wandelinitiativen in Freiburg. Dadurch sollen Synergien geschaffen, Kooperationen erleichtert und Konkurrenz vermieden werden. Das Treffen wird in Zusammenarbeit von Haus des Engagements, Treffpunkt Freiburg, Eine Welt Forum Freiburg und der Initiative Nachhaltigkeitsbüro Uni Freiburg organisiert.
Programm:
19.00 Begrüßung & Einführung
19:10 Input (Adrian Sina Vollmer): Soziokratie & Fragerunde/Diskussion
19:45 Open Space mit Praktiker*innen verschiedener Organisationsformen
Bringt gerne weitere Themen mit, die Euch beschäftigen und zu denen Ihr Euch austauschen möchtet. Das könnte sein:
– ein Projekt, bei dem Ihr Unterstützung brauchen könntet
– Fragen der Organisationsentwicklung, die Ihr diskutieren wollt
– Ansätze und Skills, die Ihr teilen und
– Erfahrungen, die Ihr einbringen und über die Ihr gemeinsam mit anderen gerne reflektieren möchtet

20:50 Abschlussrunde
21:00 Ende des Treffens

Weitere Termine für 4netzen in 2020 zum Vormerken:

Freitag, 4. Dezember, 19 Uhr
  

Online-Seminar: Wir nehmen unsere Ernährung gemeinsam in die Hand!

Viele Menschen glauben, dass genügend Nahrungsmittelproduktion zu Ernährungssicherheit für eine stetig wachsende Weltbevölkerung führt. In Wahrheit sind die Nahrungsmittel auf der Erde jedoch sehr ungleich verteilt und führen zu Überernährung auf der einen und Unterernährung auf der anderen Seite.

Ernährungssouveränität bietet ein alternatives Konzept zur Ernährungssicherheit, indem demokratische Mitbestimmung bei Lebensmittelproduktion und Ernährung in den Mittelpunkt gestellt werden.

Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.

Anmeldung bis zum 7. März 2021 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.

  

Online-Seminar: Zeit für den Wandel – Unser Umgang mit der Zeit

In diesem Online-Seminar schauen wir uns gemeinsam an, wie Zeit als Ressource unser Leben beeinflusst und wie sie unsere Gesellschaft strukturiert.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Zeit und der Gleichberechtigung der Geschlechter? Wir werfen einen Blick auf die Verteilung der Sorgearbeit und überlegen, wie die freie Zeiteinteilung die Gestaltung von einem Guten Leben für alle beeinflusst. Was müsste sich ändern und wie? Und welche Rolle spielt der Kapitalismus bei all dem?

Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.

Anmeldung bis zum 31. Januar 2021 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.

  

Online-Seminar: Menschsein als Grundlage unserer Rechte

Von den Menschenrechten haben fast alle schon mal irgendwo gehört. Sie werden oft als eine der wichtigsten Ideen der Menschheitsgeschichte dargestellt. Doch um die Menschenrechte verteidigen und respektieren zu können, müssen wir sie zunächst kennen (lernen).

In unserem Online-Seminar wollen wir gemeinsam den Fragen nachgehen: Was genau sind Menschenrechte? Was hat jede*r für Rechte? Wie sind diese entstanden und wie stehen sie in Verbindung mit dem Guten Leben für alle?

Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung „Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.

Anmeldung bis zum 22. November 2020 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.