Togo & Kamerun – Die Wurzeln des politischen Übels und die Rolle der Diaspora

Zwischen Repression und Hoffnung 2026

Togo & Kamerun – Die Wurzeln des politischen Übels und die Rolle der Diaspora

Warum dauern autoritäre Strukturen bis heute an? Welche Folgen haben Kolonialismus, politische Repression und Ungerechtigkeit? Und wie kann die Diaspora zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlichem Wandel beitragen?

Podiumsdiskussion | Musik | Workshops | Austausch | Kultur

27. Juni 2026, ab 10:30 Uhr
Ort: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Kirchstraße 4, 79100 Freiburg

Eine Veranstaltung von ANDA e.V. und Partnerorganisationen für Dialog, Erinnerung, Solidarität und gemeinsames Engagement.

  

Dekolonisier deinen Teller!

Panel Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten
Mit Vandria Borari (As Karuana), Dr. Birgit Hoinle (Uni Hohenheim/Ernährungsrat Tübingen), Carolin Bersin (Eine Welt Forum Freiburg), weitere angefragt
Moderation: Maris Kodweiß/ Patricia Illanes-Wilhelm (DEAB)

Was hat unser tägliches Essen mit Kolonialismus, globaler Ungleichheit und Machtverhältnissen zu tun? Viele unserer Essgewohnheiten sind historisch eng mit kolonialer Expansion, Ausbeutung und globalen Handelsstrukturen verbunden. Zucker, Kakao, Kaffee, Tee, Gewürze oder Südfrüchte sind in unseren Mahlzeiten so selbstverständlich als würden sie vor unserer Haustüre wachsen. Die Nachfrage nach „Kolonialwaren“ war ein zentraler Treiber von Kolonialisierung, Versklavung und Ressourcenausbeutung. Koloniale Kontinuitäten bestehen in den globalen Ernährungssystemen fort: Strukturen der Produktions- und Handelssysteme prägen bis heute, wer produziert, wer profitiert und wer die sozialen und ökologischen Kosten trägt. Daher stellt sich die Frage: Wie können wir unser Ernährungssystem dekolonialisieren?
Das Panel „Dekolonisier deinen Teller! Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Ernährung, Konsum und Esskulturen mit kolonialen Strukturen verwoben sind. Im Austausch mit Akteur*innen aus Brasilien und Freiburg aus Zivilgesellschaft, Bildung, Landwirtschaft, Wissenschaft und Aktivismus diskutieren wir alternative Konzepte für eine dekoloniale Ernährungspraxis und konkrete Handlungsansätze.

Veranstalter: Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) e.V./ Projekt Solidarität.MACHT.Zukunft, Agrikultur e. V., Eine Welt Forum Freiburg, PAKT e.V.

Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 22 Jahre EWFF

  

Café der Veränderung

Offenes Vernetzungstreffen mit Rhythmen des Widerstands bei fairem Kaffee für Initiativen, Bildungsreferent*innen und Interessierte, Austausch zu (de-)kolonialen und solidarischen Strukturen mit As Karuana/PAKT e.V., Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), Eine Welt Forum Freiburg und weiteren Initiativen

In einem offenen Austauschformat lernen wir unterschiedliche Ernährungsinitiativen und Bildungskonzepte kennen und können den Raum zur Vernetzung nutzen. Kommt vorbei!

Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.

  

Psychosocial and humanitarian work in northern Iraq

Psychosocial and humanitarian work in northern Iraq with survivors of the genocide against the Yazidis: Establishment of the Institute for Psychotraumatology and Psychotherapy (IPP) at the University of Duhok

The lecture will take place on Wednesday, 10th June 2026 from 06:30 pm (CEST) to 08:00 pm online via zoom. For participating, please register here: https://eveeno.com/368780428

When wars come to an end, their consequences do not. While material and economic damage may be among the more visible and, in some cases, more manageable outcomes, the physical, psychological, social, and spiritual wounds caused by war often persist long after the fighting has stopped. These impacts affect both military and civilian populations and can manifest in overt as well as latent forms, frequently extending across generations. Such long-term consequences profoundly shape societies, political systems, health care structures, and social welfare systems, and they continue to challenge and undermine processes of peace and reconciliation—despite the widespread desire for new beginnings after conflict.

With the lecture series “War – Peace – Reconciliation,” we aim to give voice to scholars and practitioners who engage with post-war realities from different perspectives, whether through academic research or civil society initiatives.

Organised by Caritas Studies-Universität Freiburg, Rapred Girubuntu and other partners.

For more information klick here.

  

Vortrag: Save Kendeng

Bei einem Vortrag im Museum Natur und Mensch steht das bedrohte Kendeng-Karstgebirge in Indonesien im Fokus. Unter dem Titel „Save Kendeng – Widerstand für Wasser, Land und Leben“ sprechen Prof. Dr. Michaela Haug vom Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Universität Freiburg und Janty Jie von Watch Indonesia über den Widerstand lokaler Gemeinschaften und die Rolle des deutschen Konzerns Heidelberg Materials. Die Veranstaltung ist Teil der Sonderausstellung „Voll unfair!“. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Aufgrund der begrenzten Raumkapazitäten ist die Teilnahmezahl auf 50 Personen beschränkt. Wir bitten um Verständnis, dass wir nach Erreichen dieser Zahl leider keinen weiteren Einlass ermöglichen können.

  

AMICA Café

AMICA Café
Geflüchtete Frauen auf Rettungsschiffen – Gespräch mit einer Hebamme von SOS Humanity

10. Juni | 18:00 – 20:00 Uhr

Offenes Treffen, Input und Austausch
im Strandcafé, Adlerstraße 12, 79098 Freiburg (Standort)
mit Johanna Hebeisen, Hebamme

Beim AMICA Café im Juni kommt die Hebamme Johanna Hebeisen, die im Einsatz im Mittelmeer auf dem Rettungsschiff von SOS Humanity war. Sie wird von den spezifischen Belangen der Frauen auf der Flucht und von ihrer wichtigen Arbeit als Hebamme an Bord der Humanity 1 berichten.

Die Flucht über das Mittelmeer gilt als eine der gefährlichsten Migrationsrouten weltweit. Frauen und Mädchen, die diesen Weg auf der Suche nach Sicherheit auf sich nehmen müssen, tragen das höchste Risiko. Neben den physischen Gefahren der Überfahrt sind sie auf der Flucht in extremem Maße von geschlechtsspezifischer Gewalt, Ausbeutung und medizinischer Unterversorgung betroffen.

AMICA und die Seenotrettungsorganisation SOS Humanity gestalten gemeinsam Schutzräume für Frauen an Bord des neuen Rettungsschiffs Humanity 2. Dort werden sie von einem Care-Team betreut, das dafür ausgebildet ist, traumatisierte Frauen zu unterstützen (mehr hier).

Wie immer beim AMICA Café ist der Treffpunkt ab 18 Uhr im Strandcafé. Um 18:30 Uhr beginnt der inhaltliche Teil. Alle Interessierten, Engagierten und Neugierigen sind herzlich eingeladen – kommt vorbei, holt euch ein Getränk und diskutiert mit uns.

 

Aktuelle Infos auf der website von AMICA

  

Indigene Perspektiven auf die Klimaverhandlungen nach der COP30

Indigene Perspektiven auf die Klimaverhandlungen nach der COP30

am 2. Juni 2026 um 14 -17:00 Uhr

Online

Referent:innen: 
Caroline Schröder und Mascha Klein, (Referentinnen für Klimaklage-Kommunikation bei Germanwatch e.V. Bonn)
Robert Guimaraes (Vertreter der Shipibo-Konibo in Ucayali, Peru)
Silke Lunnebach und Thomas Brose (Referent:innen für indigene Partnerschaften bei Klima-Bündnis e.V. Frankfurt)

An der COP30 in Belém (Brasilien) wurde hoch gelobt, dass indigene Gemeinschaften ihre Forderungen hörbar machen konnten. Wie sah dies auf der Konferenz aus und was ist ein halbes Jahr später daraus geworden?
Im Vorfeld der COP-Zwischenverhandlungen, die am 16. Juni 2026 in Bonn starten, wollen wir ausloten, wo die Klimaverhandlungen stehen, fragen nach der Relevanz von Klimaklagen, der Einschätzung indigener Aktivist:innen und möchten Handlungsmöglichkeiten für Klimagerechtigkeit weiterentwickeln. Wir knüpfen dabei an die Erfahrungen in bereits bestehenden Klimapartnerschaften an, die deutsche Städte/Gemeinden mit indigenen Gemeinschaften geschlossen haben.

Konkret diskutieren wir, welche Perspektiven die folgenden Handlungsfelder im Rahmen von Klimapartnerschaften und darüber hinaus bieten:
a) Bildung als struktureller Hebel,
b) Klimaklagen als Druckmittel,
c) Süd-Süd-Partnerschaften und zivilgesellschaftliche Bündnisse.

Anmeldung unter: https://agl-einewelt.de/termin/indigene-perspektiven-auf-die-klimaverhandlungen-nach-der-cop-30/

Die Veranstaltung findet im Rahmen der agl-Reihe #Neue Wege: Zusammen für eine neue Entwicklungspolitik statt und wird organisiert vom Fokushub Just Transition, Klimagerechtigkeit und globale Ressourcen.
Kosten: keine

Die Reihe findet im Rahmen des Eine Welt-Promotor*innen-Programms statt.

Weitere Veranstaltungen aus der Reihe sind hier zu finden.

  

Eröffnung der Ausstellung “Voll unfair!”

Das Museum Natur und Mensch lädt am Dienstag, 19. Mai 2026 um 19 Uhr zur Eröffnung der Ausstellung VOLL UNFAIR! ein:

Es sprechen

Jutta Götzmann, Leitende Direktorin Museen Freiburg

Nicole Landmann-Burghart, Leiterin Ethnologische Sammlung Museum Natur und Mensch

Dewi Candraningrum und Marcello Martinez Vega, Künstler*innen

Nele Tschuschke, Helena Edelmann und Deborah Schlecht, Ausstellungsteam

 

Musik

Erdgeschoss: Urban Nomades-Duo, Werner Englert und Pape Dieye

2. OG: Performance von Unita Gay Galiluyo

 

Die Ausstellung ist vom 20. Mai 2026 bis 3. Januar 2027 im Museum Natur und Mensch zu sehen.

 

  

The cost of Growth – Hofkino mit Diskussion

Das Eine Welt Forum und das iz3w öffnen ihre Pforten für ihr SOMMER-HOFKINO:

Unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten? Aus eigener Erfahrung in der Klimagerechtigkeitsbewegung wissen wir, dass viele Menschen, die sich für Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit einsetzen, zwar eine vage Ahnung haben, dass es vor allem die Wirtschaft ist, die unseren Planeten zerstört – dass aber gleichzeitig viel Unsicherheit besteht, wie genau das eigentlich im Detail passiert. Die Mechanismen zwischen Umwelt und Wirtschaftswachstum bleiben häufig eine Blackbox, auch weil es an zugänglichen Informationsquellen und Bildungsformaten fehlt.

The Cost of Growth wirft einen Blick hinter die Erzählung des kapitalistischen Fortschritts und zeigt die sozialen und ökologischen Kosten eines Systems, das auf Extraktion und Ausbeutung basiert.
Der Film begleitet Bewegungen in Serbien, Italien und Sápmi, die sich gegen Landraub, Rohstoffpolitik und koloniale Kontinuitäten organisieren — und gleichzeitig konkrete Alternativen aufbauen: solidarische Ökonomien, demokratische Arbeitsformen und neue Formen von Gemeinschaft.

Die Veranstaltung beginnt um 20:45 Uhr und es gibt Getränke und Snacks.

Veranstalter: EWF Freiburg, iz3w

Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 22 Jahre EWFF

 

  

AMICA Café: Frauen in der Kommunalpolitik

Am 6.5. freuen wir uns sehr, Anna Polášek, Stadträtin in Freiburg (Volt), im AMICA Café begrüßen zu dürfen, um gemeinsam mit ihr über die heutige Situation von Frauen* in der (Kommunal-)Politik zu sprechen.

An dem Abend wird sie persönliche Einblicke in ihren Weg in die Politik geben und berichtet von den Herausforderungen und Chancen, die eine politische Karriere für Frauen* heute mit sich bringt. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was es bedeutet, als Frau* politisch aktiv zu sein – besonders vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt gegen Politiker*innen sowie wachsender Anfeindungen und Hass gegenüber Frauen* im digitalen Raum.

Außerdem wollen wir gemeinsam darüber ins Gespräch kommen, wie mehr Frauen* und FLINTA-Personen für politisches Engagement gewonnen und langfristig gestärkt werden können.

Aktuelle Informationen finden Sie auf der Seite von AMICA e. V.