Gemeinsam Lesen. Lesungen afrikanischer Literatur aus verschiedenen Blickwinkeln

Wir zeigen die Vielfalt afrikanischer Geschichten und schaffen einen Raum für Begegnungen, Austausch und kulturellen Dialog. Unsere Lesereisen laden Sie ein, in andere Welten einzutauchen, neue Perspektiven zu entdecken und sich von Worten bewegen zu lassen. Erinnerung, Sprache und Befreiung stehen dabei im Mittelpunkt – als Wege, Geschichte zu verstehen und neue Horizonte zu eröffnen.
Ein Einblick in die Afrikanische Bibliothek (Hekima-Bibliothek) in Freiburg wird ermöglicht. Die meisten Bücher sind auf Deutsch, Englisch und Französisch. Freuen Sie sich auf Bücher zu den Themen Geschichte, Empowerment, Biografien und Diskriminierung sowie auf Romane und Kinderbücher, die das Herz berühren, inspirieren und zum Nachdenken anregen.
Außerdem erwarten Sie kreative Aktivitäten für Kinder sowie eine Vorstellung des CaPoA-Buch- und Leseclubs.
Der Nachmittag wird von afro-inspirierter Musik und köstlichen Fingerfood-Spezialitäten begleitet.
Samstag, 11. Oktober 2026 | 14:00 – 18:00 Uhr
Ort: Haus des Engagements Veranstaltungsraum
  

ALMA-Vortragsreihe: Race, International Relations and the Politics of Israel-Palestine

Somdeep Sen ist Associate Professor am Institut für Sozialwissenschaften und Wirtschaft an der Roskilde Univeristät in Dänemark. Er ist außerdem assoziierter Wissenschaftler am Zentrum für Asian Studies in Africa der Universität von Pretoria. Er ist Autor von Decolonizing Palestine: Hamas between the anticolonial and the postcolonial (Cornell University Press, 2020). Aktuell ist Somdeep Sen Redakteur von Critical Studies on Security. Seine Arbeit wurde bereits in The Washington Post, Foreign Policy, Al Jazeera English, The Huffington Post, Jacobin und The London Review of Books publiziert.

Abstract
Aktuell nimmt das Bewusstsein für die Rolle von Race und Rassismus in der heutigen globalen Ordnung zu. Doch wie formt diese Geschichte und ihr Erbe unsere Wahrnehmung der Politik Israel-Palästinas? In diesem Vortrag wird Somdeep Sen auf Fragen bezüglich Race und Rassismus im Feld der Internationalen Beziehungen eingehen. Er wird beleuchten, auf welche Weise diese den Diskurs, die Politik, und die Praxis in Bezug auf Krieg und Frieden im ‘Heiligen Land’ prägen.

Mittwoch, 8. Juli 2026 | 20:00 Uhr
Ort:
Universität Freiburg, KG I, HS 1098

Registrierung für Online-Teilnahme
Der Vortrag wird leider nicht mehr hybrid stattfinden. Eine Aufnahme des Vortrags wird auf dem YouTube-Kanal des ABI hochgeladen werden.

Alle ALMA-Vorträge 2026

  

Grüne Energien – neue Wege?

Die Energiewende kommt in Peru nur langsam voran. 2024 stammten nur 8,6 Prozent des erzeugten Stroms aus Wind- und Solarenergie. Nicole Maron gibt uns einen Überblick über die Energieversorgung in Peru, die peruanische Energiepolitik und das neue peruanische Erneuerbare-Energien-Gesetz.
Erneuerbare Energien bieten gerade in abgelegenen Gemeinden große Chancen für eine sichere, dezentrale und demokratische Energieversorgung. Roxana Borda hat mit dem Team OLAGE in ihrer Gemeinde im Amazonas-Tiefland ein solches Projekt umgesetzt und berichtet. Fabricio Rodríguez ordnet die Situation in Peru in einen globalen Kontext ein. Kann grüne Energie koloniale Kontinuitäten überwinden?

Dienstag, 7. Juli 2026 | 19:00 – 21:00 Uhr
Online

Mit
Nicole Maron, freie Journalistin, Cusco
Roxana Borda Mamani, Projekt Aylluq Q’anchayni, Megantoni/Cusco
Dr. Fabricio Rodriguez, Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI), Freiburg und BMFTR-Netzwerk Postkoloniale Hierarchien in Frieden und Konflikt

Auf Spanisch und Deutsch mit Simultanübersetzung.

Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.

  

Theaterstück „Konradine und Effi: Die Geschichte einer Freundschaft“

Am Fasching lernen sich Konradine und Effi kennen. Beide sind als Insekten verkleidet, Konradine als Wanze mit rosa Punkten und Effi als Marienkäfer. So etwas verbindet! Sie beschließen, zunächst Brieffreundinnen zu werden. Doch schon bald besucht Effi ihre neue Freundin in deren großem Garten. Sie pflücken Granatäpfel vom Baum, trinken Limonade, betrachten Konradines Insektensammlung und ärgern den Nachbarsjungen Viktor. Sie erfinden ihre eigenen Spiele, sind in Taten herrlich verrückt und kindlich poetisch in Worten. Doch dann zieht Viktor sie damit auf, dass sie wohl ein Liebespaar wären. Und während für Konradine plötzlich alles einen Sinn ergibt, geht Effi brüsk auf Distanz.

Konradine, einige Jahre gealtert, aber immer noch glücklich in ihrem Garten, erzählt uns beim Aufräumen des Gartenhäuschens von dieser großen Freundschaft, aus der unversehens eine erste Verliebtheit erwuchs. Sie erweckt die kindliche Gefühlswelt noch einmal zum Leben. Effi verschwand aus Konradines Leben. Doch was blieb, sind viele glückliche Erinnerungen, eine leise Melancholie und die Gewissheit, dass es sich immer lohnt, für die Liebe aufs Ganze zu gehen. Hanna Röhrich gelingt ein zarter Text mit ganz witzigen Bildern.

Fr, 17. Juli 2026 um 20 Uhr Premiere mit der Autorin Hanna Röhrich
Sa, 18. Juli 2026 um 20 Uhr
So, 19. Juli 2026 um 11 Uhr Matinee
So, 26. Juli 2026 um 11 Uhr Matinee

Wo: Cargo Theater, Haslacherstraße 15, 79115 Freiburg

Länge
50 Min. ein Stück für Kinder ab ab 10 Jahren & für Erwachsene!

Eintritt
Kinder ab 10 Jahre: 7/9€, Normalpreis 11€ / 18€ / Solipreis 25€

Produktion: Theaterkollektiv RaumZeit
Schauspiel: Nic* Reitzenstein & Christiane Waak
Regie: Lena Drieschner
Text: Hanna Valentina Röhrich im Bühnenverlag Weitendorf
Produktionsleitung: Jenny Warnecke
Grafik: Agnes Raguse
Spieldauer eine Stunde

Gefördert im Rahmen des Kinder- und Jugendliteratursommers 2026 – Eine Veranstaltung der Baden-Württemberg-Stiftung. Für weitere Förderungen danken wir der GLS Treuhand „Mit der Seele sehen“, Volksbank Freiburg, Sparkasse Freiburg und privaten Spender:innen.

In Kooperation mit dem Referat für Chancengerechtigkeit und Geschäftsstelle Diversity & Antidiskriminierung der Stadt Freiburg, Radio Dreyeckland und Tritta e.V.

Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.
  

Werkstatt politische Bildung – BNE aus der dekolonialen Perspektive

Mit der Werkstatt politische Bildung startet das Eine Welt Forum ein halbjährlich stattfindendes Fortbildungs- und Austauschformat, das sich an Multiplikator*innen und Aktive im außerschulischen Lernen richtet. Im Juli starten wir mit:

BNE aus der dekolonialen Perspektive

Gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimakrise, soziale Ungleichheit, Menschenrechtsverletzungen, globale Machtverhältnisse und demokratische Transformationsprozesse erfordern Bildungsansätze, die Lernende befähigen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und aktiv an einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft mitzuwirken. Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bieten hierfür wichtige theoretische und methodische Grundlagen. Gleichzeitig wird zunehmend hinterfragt, inwiefern Nachhaltigkeitsdiskurse selbst von globalen Machtverhältnissen, kolonialen Kontinuitäten und eurozentrischen Wissensvorstellungen geprägt sind.

Können wir Nachhaltigkeit lehren, ohne koloniale Denkmuster zu reproduzieren? Welche Perspektiven werden in Bildungsangeboten sichtbar – und welche bleiben oft ungehört?

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick über interaktive Methoden, die Perspektivenvielfalt und Machtkritik stärker in den Mittelpunkt stellen und zeigt Tools zur Vermeidung von Fallstricken auf. Sie richtet sich an Multiplikator*innen des Globalen Lernens, der BNE und Human Rights Education und Personen, die gerade in diesen Bereich einsteigen (mit Vorkenntnissen).

Dienstag, 7. Juli 2026 von 16 bis 20 Uhr
Aktionsraum Schwarzwaldstraße 6 (Zugang über Falkensteinstraße) (Zugang über Falkensteinstraße)

Anmeldung:  bildung@ewf-freiburg.de

  

Männlichkeit(en): neue Visionen?

2-Tages-Workshop mit Flor Fischer
Flor ist Anti-Rassismus Trainer sowie Referent und Prozessbegleiter zu Männlichkeiten, Macht- & Diskriminierungskritik

Männlichkeit ist auch heute noch eine Erfahrung, die sich selbst selten zum Thema macht. Was bedeutet es eigentlich, „männlich“ zu sein – persönlich, im Alltag, in Beziehungen oder im Beruf? Welche Rolle spielen Patriarchat, Sexismus und Feminismus darin? Welche globalen Auswirkungen hat(te) Männlichkeit?

In diesem Workshop geht es darum, sich mit Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen – so, wie wir sie erleben, wie sie uns geprägt haben und wie sie in unserer Gesellschaft, insbesondere auch im globalen Kontext wirken. Dabei schauen wir auch darauf, was problematisch oder einengend an gängigen Männlichkeitsbildern ist – und was es für Alternativen gibt. Wir schaffen einen Raum, in dem wir über unsere Erfahrungen ins Gespräch kommen können – wertschätzend, offen und neugierig.

Gemeinsam wollen wir herausfinden, ob Männlichkeit auch anders gedacht und gelebt werden kann.

Der Workshop ist inspiriert von Gedanken der feministischen Autorin bell hooks, die sich intensiv mit den Auswirkungen traditioneller Männlichkeitsbilder beschäftigt hat – und mit der Frage, wie Veränderung möglich ist, um neue, verbindendere Formen von Männlichkeit zu entwickeln.

Eingeladen sind alle, die sich mit ihrer eigenen Prägung zu Männlichkeit auseinandersetzen möchten – egal ob cis, trans oder non-binär. Keine Vorkenntnisse nötig – Offenheit genügt.
Die Teilnahmezahl ist auf 14 Teilnehmende beschränkt.

Konkrete Zeiten:
11.07.2026, 10-18 Uhr und
12.07.2026, 10-17 Uhr
Ort: Jugendbildungswerk, Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau

Kosten:
Dabei arbeiten wir nach einem solidarischen Prinzip:
Der Beitrag beträgt 120*–500 €, je nachdem, was sich für dich verantworten lässt. Im Durchschnitt müssen wir ca. 200 € pro Person erhalten, um kostendeckend zu sein.

Weitere Infos:
Für Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), jeweils ein Mittagessen pro Tag und kleine Snacks ist gesorgt.

Hinweis:
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für 14 Teilnehmende, um sich intensiv mit dem Thema Männlichkeit auseinanderzusetzen. Das kleine, geschlossene Format ermöglicht es uns, tiefer in persönliche Fragen einzusteigen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.

Anmeldung

Veranstalter: Eine Welt Forum Freiburg und Initiative Männer gegen sexualisierte Gewalt

Gefördert von:
ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Postcode-Lotterie
Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes

  

Workshop & Inti-Raymi-Ritual mit Gästen aus Ecuador und Peru

Aktualisierung: Aufgrund der hohen Temperaturen beginnt die Veranstaltung um 18:00 Uhr.

Wie können Landwirtschaft, Klimagerechtigkeit und gemeinschaftliches Wissen Antworten auf die Klimakrise geben?

Pascual Yépez, Cecilia Naula und Piedad Naula vom Kichwa-Puruwa-Kollektiv Runay Sumak Mikuy (Ecuador) sowie Víctor Acosta Sánchez von ACICA (Peru) berichten von ihren Erfahrungen mit ökologischer Landwirtschaft, Wasserschutz, Wiederaufforstung und Klimaanpassung im Andenhochland.

Im Mittelpunkt stehen ancestrales Wissen, Solidarität und gemeinschaftliche Selbstorganisation – und die Frage, was wir daraus für unser eigenes Engagement lernen können.

Freitag, 26. Juni | 16-20:00 Uhr
Ort: Gemeinschaftsgarten “zusammen gärtnern”, Buckweg/ Am Dorfbach Vauban, 79111 Freiburg

Anmeldung

Ab 18:30 Uhr sind weitere Interessierte herzlich willkommen. Den Abend lassen wir mit einem gemeinsamen Inti-Raymi-Ritual, Mitbringbuffet und Austausch im Garten ausklingen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg, zusammen leben e.V. und der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung statt.

Wir freuen uns auf euch!

  

Weltgeflüchtetentag

Wie könnte unser gemeinsamer „Rettungsplan“ aussehen?

Doch wie sehen aktuelle Fluchtwege und die Rechte von uns heute aus? Über 2.000 km Stacheldraht an den EU-Grenzen. Pushbacks, Polizeigewalt, Haft – Menschen sterben auf der Flucht, ertrinken im Mittelmeer. Sie leben in Lagern unter haftähnlichen Bedingungen. Sie werden rassistisch angefeindet. Sie sind sozial
ausgegrenzt. Mit der am 12. Juni europaweit in Kraft tretenden Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sind weitere Angriffe auf unsere Rechtsstellung verbunden. Bereits heute werden Staaten als sichere Herkunftsländer eingestuft, in denen Queerfeindlichkeit an der Tagesordnung ist.

Den aktuellen politischen Entwicklungen sollten wir aktiv entgegentreten. Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Unser politischer Rettungsplan kann nur darin estehen, zusammenzustehen, solidarisch zu handeln und emanzi-patorische Ideen zu entwickeln, nach denen niemand – auch nicht in der Krise – zurückgelassen wird. In diesem Sinne rufen wir dazu auf, sich am 20. Juni 2026 ab 11 Uhr bei der Sammelstelle am Europaplatz einzufinden. Dort wird es weitere Informationen zu möglichen politischen Rettungsplänen geben.

Veranstalter: Anda e.V., Seebrücke Freiburg, Rolling Safe Space Freiburg, Amnesty International Freiburg, Aktion Bleiberecht

  

Togo & Kamerun – Die Wurzeln des politischen Übels und die Rolle der Diaspora

Zwischen Repression und Hoffnung 2026

Togo & Kamerun – Die Wurzeln des politischen Übels und die Rolle der Diaspora

Warum dauern autoritäre Strukturen bis heute an? Welche Folgen haben Kolonialismus, politische Repression und Ungerechtigkeit? Und wie kann die Diaspora zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlichem Wandel beitragen?

Podiumsdiskussion | Musik | Workshops | Austausch | Kultur

27. Juni 2026, ab 10:30 Uhr
Ort: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Kirchstraße 4, 79100 Freiburg

Eine Veranstaltung von ANDA e.V. und Partnerorganisationen für Dialog, Erinnerung, Solidarität und gemeinsames Engagement.