Männlichkeit(en): neue Visionen?

2-Tages-Workshop mit Flor Fischer
Flor ist Anti-Rassismus Trainer sowie Referent und Prozessbegleiter zu Männlichkeiten, Macht- & Diskriminierungskritik

Männlichkeit ist auch heute noch eine Erfahrung, die sich selbst selten zum Thema macht. Was bedeutet es eigentlich, „männlich“ zu sein – persönlich, im Alltag, in Beziehungen oder im Beruf? Welche Rolle spielen Patriarchat, Sexismus und Feminismus darin? Welche globalen Auswirkungen hat(te) Männlichkeit?

In diesem Workshop geht es darum, sich mit Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen – so, wie wir sie erleben, wie sie uns geprägt haben und wie sie in unserer Gesellschaft, insbesondere auch im globalen Kontext wirken. Dabei schauen wir auch darauf, was problematisch oder einengend an gängigen Männlichkeitsbildern ist – und was es für Alternativen gibt. Wir schaffen einen Raum, in dem wir über unsere Erfahrungen ins Gespräch kommen können – wertschätzend, offen und neugierig.

Gemeinsam wollen wir herausfinden, ob Männlichkeit auch anders gedacht und gelebt werden kann.

Der Workshop ist inspiriert von Gedanken der feministischen Autorin bell hooks, die sich intensiv mit den Auswirkungen traditioneller Männlichkeitsbilder beschäftigt hat – und mit der Frage, wie Veränderung möglich ist, um neue, verbindendere Formen von Männlichkeit zu entwickeln.

Eingeladen sind alle, die sich mit ihrer eigenen Prägung zu Männlichkeit auseinandersetzen möchten – egal ob cis, trans oder non-binär. Keine Vorkenntnisse nötig – Offenheit genügt.
Die Teilnahmezahl ist auf 14 Teilnehmende beschränkt.

Konkrete Zeiten:
11.07.2026, 10-18 Uhr und
12.07.2026, 10-17 Uhr
Ort: Jugendbildungswerk, Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau

Kosten:
Dabei arbeiten wir nach einem solidarischen Prinzip:
Der Beitrag beträgt 120*–500 €, je nachdem, was sich für dich verantworten lässt. Im Durchschnitt müssen wir ca. 200 € pro Person erhalten, um kostendeckend zu sein.

Weitere Infos:
Für Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), jeweils ein Mittagessen pro Tag und kleine Snacks ist gesorgt.

Hinweis:
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für 14 Teilnehmende, um sich intensiv mit dem Thema Männlichkeit auseinanderzusetzen. Das kleine, geschlossene Format ermöglicht es uns, tiefer in persönliche Fragen einzusteigen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.

Anmeldung

Veranstalter: Eine Welt Forum Freiburg und Initiative Männer gegen sexualisierte Gewalt

Gefördert von:
ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Postcode-Lotterie
Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes

  

Männlichkeit(en): neue Visionen?

2-Tages-Workshop mit Flor Fischer
Flor ist Anti-Rassismus Trainer sowie Referent und Prozessbegleiter zu Männlichkeiten, Macht- & Diskriminierungskritik

Männlichkeit ist auch heute noch eine Erfahrung, die sich selbst selten zum Thema macht. Was bedeutet es eigentlich, „männlich“ zu sein – persönlich, im Alltag, in Beziehungen oder im Beruf? Welche Rolle spielen Patriarchat, Sexismus und Feminismus darin? Welche globalen Auswirkungen hat(te) Männlichkeit?

In diesem Workshop geht es darum, sich mit Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen – so, wie wir sie erleben, wie sie uns geprägt haben und wie sie in unserer Gesellschaft, insbesondere auch im globalen Kontext wirken. Dabei schauen wir auch darauf, was problematisch oder einengend an gängigen Männlichkeitsbildern ist – und was es für Alternativen gibt. Wir schaffen einen Raum, in dem wir über unsere Erfahrungen ins Gespräch kommen können – wertschätzend, offen und neugierig.

Gemeinsam wollen wir herausfinden, ob Männlichkeit auch anders gedacht und gelebt werden kann.

Der Workshop ist inspiriert von Gedanken der feministischen Autorin bell hooks, die sich intensiv mit den Auswirkungen traditioneller Männlichkeitsbilder beschäftigt hat – und mit der Frage, wie Veränderung möglich ist, um neue, verbindendere Formen von Männlichkeit zu entwickeln.

Eingeladen sind alle, die sich mit ihrer eigenen Prägung zu Männlichkeit auseinandersetzen möchten – egal ob cis, trans oder non-binär. Keine Vorkenntnisse nötig – Offenheit genügt.
Die Teilnahmezahl ist auf 14 Teilnehmende beschränkt.

Konkrete Zeiten:
11.07.2026, 10-18 Uhr und
12.07.2026, 10-17 Uhr
Ort: Jugendbildungswerk, Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau

Kosten:
Dabei arbeiten wir nach einem solidarischen Prinzip:
Der Beitrag beträgt 120*–500 €, je nachdem, was sich für dich verantworten lässt. Im Durchschnitt müssen wir ca. 200 € pro Person erhalten, um kostendeckend zu sein.

Weitere Infos:
Für Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), jeweils ein Mittagessen pro Tag und kleine Snacks ist gesorgt.

Hinweis:
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für 14 Teilnehmende, um sich intensiv mit dem Thema Männlichkeit auseinanderzusetzen. Das kleine, geschlossene Format ermöglicht es uns, tiefer in persönliche Fragen einzusteigen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.

Anmeldung

Veranstalter: Eine Welt Forum Freiburg und Initiative Männer gegen sexualisierte Gewalt

Gefördert von:
ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Postcode-Lotterie
Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes

  

Workshop & Inti-Raymi-Ritual mit Gästen aus Ecuador und Peru

Wie können Landwirtschaft, Klimagerechtigkeit und gemeinschaftliches Wissen Antworten auf die Klimakrise geben?

Pascual Yépez, Cecilia Naula und Piedad Naula vom Kichwa-Puruwa-Kollektiv Runay Sumak Mikuy (Ecuador) sowie Víctor Acosta Sánchez von ACICA (Peru) berichten von ihren Erfahrungen mit ökologischer Landwirtschaft, Wasserschutz, Wiederaufforstung und Klimaanpassung im Andenhochland.

Im Mittelpunkt stehen ancestrales Wissen, Solidarität und gemeinschaftliche Selbstorganisation – und die Frage, was wir daraus für unser eigenes Engagement lernen können.

Freitag, 26. Juni | 16-20:00 Uhr
Ort: Gemeinschaftsgarten “zusammen gärtnern”, Buckweg/ Am Dorfbach Vauban, 79111 Freiburg

Anmeldung

Ab 18:30 Uhr sind weitere Interessierte herzlich willkommen. Den Abend lassen wir mit einem gemeinsamen Inti-Raymi-Ritual, Mitbringbuffet und Austausch im Garten ausklingen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg, zusammen leben e.V. und der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung statt.

Wir freuen uns auf euch!

  

Weltgeflüchtetentag

Wie könnte unser gemeinsamer „Rettungsplan“ aussehen?

Doch wie sehen aktuelle Fluchtwege und die Rechte von uns heute aus? Über 2.000 km Stacheldraht an den EU-Grenzen. Pushbacks, Polizeigewalt, Haft – Menschen sterben auf der Flucht, ertrinken im Mittelmeer. Sie leben in Lagern unter haftähnlichen Bedingungen. Sie werden rassistisch angefeindet. Sie sind sozial
ausgegrenzt. Mit der am 12. Juni europaweit in Kraft tretenden Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sind weitere Angriffe auf unsere Rechtsstellung verbunden. Bereits heute werden Staaten als sichere Herkunftsländer eingestuft, in denen Queerfeindlichkeit an der Tagesordnung ist.

Den aktuellen politischen Entwicklungen sollten wir aktiv entgegentreten. Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Unser politischer Rettungsplan kann nur darin estehen, zusammenzustehen, solidarisch zu handeln und emanzi-patorische Ideen zu entwickeln, nach denen niemand – auch nicht in der Krise – zurückgelassen wird. In diesem Sinne rufen wir dazu auf, sich am 20. Juni 2026 ab 11 Uhr bei der Sammelstelle am Europaplatz einzufinden. Dort wird es weitere Informationen zu möglichen politischen Rettungsplänen geben.

Veranstalter: Anda e.V., Seebrücke Freiburg, Rolling Safe Space Freiburg, Amnesty International Freiburg, Aktion Bleiberecht

  

Togo & Kamerun – Die Wurzeln des politischen Übels und die Rolle der Diaspora

Zwischen Repression und Hoffnung 2026

Togo & Kamerun – Die Wurzeln des politischen Übels und die Rolle der Diaspora

Warum dauern autoritäre Strukturen bis heute an? Welche Folgen haben Kolonialismus, politische Repression und Ungerechtigkeit? Und wie kann die Diaspora zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlichem Wandel beitragen?

Podiumsdiskussion | Musik | Workshops | Austausch | Kultur

27. Juni 2026, ab 10:30 Uhr
Ort: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Kirchstraße 4, 79100 Freiburg

Eine Veranstaltung von ANDA e.V. und Partnerorganisationen für Dialog, Erinnerung, Solidarität und gemeinsames Engagement.

  

Dekolonisier deinen Teller!

Panel Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten
Mit Vandria Borari (As Karuana), Dr. Birgit Hoinle (Uni Hohenheim/Ernährungsrat Tübingen), Carolin Bersin (Eine Welt Forum Freiburg), weitere angefragt
Moderation: Maris Kodweiß/ Patricia Illanes-Wilhelm (DEAB)

Was hat unser tägliches Essen mit Kolonialismus, globaler Ungleichheit und Machtverhältnissen zu tun? Viele unserer Essgewohnheiten sind historisch eng mit kolonialer Expansion, Ausbeutung und globalen Handelsstrukturen verbunden. Zucker, Kakao, Kaffee, Tee, Gewürze oder Südfrüchte sind in unseren Mahlzeiten so selbstverständlich als würden sie vor unserer Haustüre wachsen. Die Nachfrage nach „Kolonialwaren“ war ein zentraler Treiber von Kolonialisierung, Versklavung und Ressourcenausbeutung. Koloniale Kontinuitäten bestehen in den globalen Ernährungssystemen fort: Strukturen der Produktions- und Handelssysteme prägen bis heute, wer produziert, wer profitiert und wer die sozialen und ökologischen Kosten trägt. Daher stellt sich die Frage: Wie können wir unser Ernährungssystem dekolonialisieren?
Das Panel „Dekolonisier deinen Teller! Ernährung selbstbestimmt und gerecht gestalten“ beschäftigt sich mit der Frage, wie Ernährung, Konsum und Esskulturen mit kolonialen Strukturen verwoben sind. Im Austausch mit Akteur*innen aus Brasilien und Freiburg aus Zivilgesellschaft, Bildung, Landwirtschaft, Wissenschaft und Aktivismus diskutieren wir alternative Konzepte für eine dekoloniale Ernährungspraxis und konkrete Handlungsansätze.

Veranstalter: Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) e.V./ Projekt Solidarität.MACHT.Zukunft, Agrikultur e. V., Eine Welt Forum Freiburg, PAKT e.V.

Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.

Einladung AgriKultur Festival 2026

Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 22 Jahre EWFF

  

Café der Veränderung

Offenes Vernetzungstreffen mit Rhythmen des Widerstands bei fairem Kaffee für Initiativen, Bildungsreferent*innen und Interessierte, Austausch zu (de-)kolonialen und solidarischen Strukturen mit As Karuana/PAKT e.V., Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), Eine Welt Forum Freiburg und weiteren Initiativen

In einem offenen Austauschformat lernen wir unterschiedliche Ernährungsinitiativen und Bildungskonzepte kennen und können den Raum zur Vernetzung nutzen. Kommt vorbei!

Aktualisierte Informationen werden fortlaufend hier veröffentlicht.

Einladung AgriKultur Festival 2026

  

Psychosocial and humanitarian work in northern Iraq

Psychosocial and humanitarian work in northern Iraq with survivors of the genocide against the Yazidis: Establishment of the Institute for Psychotraumatology and Psychotherapy (IPP) at the University of Duhok

The lecture will take place on Wednesday, 10th June 2026 from 06:30 pm (CEST) to 08:00 pm online via zoom. For participating, please register here: https://eveeno.com/368780428

When wars come to an end, their consequences do not. While material and economic damage may be among the more visible and, in some cases, more manageable outcomes, the physical, psychological, social, and spiritual wounds caused by war often persist long after the fighting has stopped. These impacts affect both military and civilian populations and can manifest in overt as well as latent forms, frequently extending across generations. Such long-term consequences profoundly shape societies, political systems, health care structures, and social welfare systems, and they continue to challenge and undermine processes of peace and reconciliation—despite the widespread desire for new beginnings after conflict.

With the lecture series “War – Peace – Reconciliation,” we aim to give voice to scholars and practitioners who engage with post-war realities from different perspectives, whether through academic research or civil society initiatives.

Organised by Caritas Studies-Universität Freiburg, Rapred Girubuntu and other partners.

For more information klick here.

  

Vortrag: Save Kendeng

Bei einem Vortrag im Museum Natur und Mensch steht das bedrohte Kendeng-Karstgebirge in Indonesien im Fokus. Unter dem Titel „Save Kendeng – Widerstand für Wasser, Land und Leben“ sprechen Prof. Dr. Michaela Haug vom Institut für Sozial- und Kulturanthropologie der Universität Freiburg und Janty Jie von Watch Indonesia über den Widerstand lokaler Gemeinschaften und die Rolle des deutschen Konzerns Heidelberg Materials. Die Veranstaltung ist Teil der Sonderausstellung „Voll unfair!“. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Aufgrund der begrenzten Raumkapazitäten ist die Teilnahmezahl auf 50 Personen beschränkt. Wir bitten um Verständnis, dass wir nach Erreichen dieser Zahl leider keinen weiteren Einlass ermöglichen können.

  

AMICA Café

AMICA Café
Geflüchtete Frauen auf Rettungsschiffen – Gespräch mit einer Hebamme von SOS Humanity

10. Juni | 18:00 – 20:00 Uhr

Offenes Treffen, Input und Austausch
im Strandcafé, Adlerstraße 12, 79098 Freiburg (Standort)
mit Johanna Hebeisen, Hebamme

Beim AMICA Café im Juni kommt die Hebamme Johanna Hebeisen, die im Einsatz im Mittelmeer auf dem Rettungsschiff von SOS Humanity war. Sie wird von den spezifischen Belangen der Frauen auf der Flucht und von ihrer wichtigen Arbeit als Hebamme an Bord der Humanity 1 berichten.

Die Flucht über das Mittelmeer gilt als eine der gefährlichsten Migrationsrouten weltweit. Frauen und Mädchen, die diesen Weg auf der Suche nach Sicherheit auf sich nehmen müssen, tragen das höchste Risiko. Neben den physischen Gefahren der Überfahrt sind sie auf der Flucht in extremem Maße von geschlechtsspezifischer Gewalt, Ausbeutung und medizinischer Unterversorgung betroffen.

AMICA und die Seenotrettungsorganisation SOS Humanity gestalten gemeinsam Schutzräume für Frauen an Bord des neuen Rettungsschiffs Humanity 2. Dort werden sie von einem Care-Team betreut, das dafür ausgebildet ist, traumatisierte Frauen zu unterstützen (mehr hier).

Wie immer beim AMICA Café ist der Treffpunkt ab 18 Uhr im Strandcafé. Um 18:30 Uhr beginnt der inhaltliche Teil. Alle Interessierten, Engagierten und Neugierigen sind herzlich eingeladen – kommt vorbei, holt euch ein Getränk und diskutiert mit uns.

 

Aktuelle Infos auf der website von AMICA