Klimakatastrophe und imperiale Lebensweise

Wann:
8. November 2019 um 19:30 – 21:30
2019-11-08T19:30:00+01:00
2019-11-08T21:30:00+01:00
Wo:
Universität Freiburg, KG 1, HS 1015
Preis:
Kostenlos

Gutes Leben für uns – Not und Elend für die anderen !?

Vortrag & Diskussion mit Dr. med. Till Bastian, Isny
AWC Deutschland e.V. – Weltbürgerinnen & Weltbürger

Seit etwa 500 Jahren hat der Mensch die Erde massiv umgestaltet – in immer schnellerem Tempo, in immer größerem Ausmaß und mit immer drastischeren Folgen.
Dieses Geschehen – auch „Globalisierung“ genannt – beruht im Kern darauf, dass einige wenige sich gute Lebensbedingungen sichern, die nur deshalb zustande kommen, weil eine wachsende Zahl anderer Menschen in Not und Elend leben müssen.

Dies gilt auch für die Ökologie: Der Zugang zu sauberem Wasser und zu sanitären Anlagen ist für die meisten von uns in Deutschland selbstverständlich – für viele Menschen in anderen Teilen der Welt jedoch nicht.
Gerade die Menschen im Globalen Süden werden von den Folgen des Klimawandels besonders hart getroffen. Diese „imperiale Lebensweise“, zu deren Konsequenzen auch die Klimakatastrophe gehört, ist auf Dauer nicht hinnehmbar.

Der Referent Till Bastian hat auf all das schon vor rund 30 Jahren in seiner Studie „Naturzerstörung: Die Quelle der künftigen Kriege“ (1990) mit Nachdruck hingewiesen. Seither ist weniges besser, aber vieles noch deutlich schlimmer geworden. Es liegt an uns, ob es dabei bleibt.

Veranstalter: AWC Deutschland – Weltbürgerinnen & Weltbürger _ Regionalgruppe Freiburg in Kooperation mit der Immanuel Kant-Stiftung Freiburg und dem Eine Welt Forum Freiburg.

Die Durchführung der Veranstaltung wird gefördert von der Stiftung Umverteilen und der Stadt Freiburg.

V.i.S.d.P.: AWC Deutschland e.V., Postfach 544, 79005 Freiburg