Ökostation Freiburg: Workshop “Wandel gestalten mit WandelGestalten”

An diesem Sonntag widmen wir uns dem Thema Klimaschutz und Klimagerechtigkeit. Mit Solarzellen und Motor entstehen sogenannte WandelGestalten – jeweils mit einer Wandel-Botschaft oder einem Wandelwunsch. Dabei suchen wir kleine und große Lösungen und Ideen, die uns helfen, den Klimawandel einzudämmen und eine gute Zukunft für Alle zu gestalten. Die WandelGestalten überbringen jeweils eine Botschaft mit Ideen, Wünschen oder Forderungen von Kindern und Jugendlichen. In diesem Workshop bildet Myriam Winter von Solare Zukunft e.V. interessierte Teilnehmer:innen aus, um möglichst viele Wandelgestalten entstehen lassen zu können.
Die Wandelgestalten und deren Botschaften stellt Solare Zukunft auf ihrer Webseite aus.

    • Leitung: Myriam Winter und Team der Ökostation
    • Das Café der Ökostation hat geöffnet
    • Bild: Solare Zukunft e.V.
    • Förderhinweis: Die Förderung ist beim “Zukunftsfonds Klimaschutz” der Stadt Freiburg beantragt
  

Ökostation Freiburg: Tagfalter finden, ein Citizen Science Projekt an der Ökostation

Die Ökostation ist mit ehrenamtlich Engagierten an der Erhebung der Tagfalter in Deutschland beteiligt. Bei diesem großen Projekt der Bürgerwissenschaft (Citizen Science) werden wöchentlich im Sommerhalbjahr entlang festgelegter Routen alle Tagfalterarten erhoben und dokumentiert. Bei dieser Veranstaltung wird das bundesweite Tagfalter-Monitoring (TMD) vorgestellt und es gibt eine Einführung in die Planung einer konkreten Route (Transekt). Beispielhaft werden die 3 Transekte an der Ökostation im Seepark begangen und Falter dokumentiert.

Anmeldung unbedingt erforderlich! So können Sie sich anmelden

  

Kunzenhof: Schafschur Wollefest am Kunzenhof

Ein Familiennachmittag zum Mitmachen

An Himmelfahrt werden am Kunzenhof die Schafe geschoren. Jetzt wird es höchste Zeit, dass der dicke Winterpelz runterkommt.

Ein großes Erlebnis für Jung und Alt und eine Erleichterung für die lieben zahmen Tiere.

An diesem Fest darf auch die Wolle vom letzten Jahr mit warmem Quellwasser gewaschen werden – dabei werden die Hände vom heilenden Lanolin ganz weich.

Die Kardiermaschinen stehen zum Kämmen der lockigen Haare bereit und danach wird auch noch der schöne Wollefaden gesponnen.

Schafe sind Landschaftspfleger. Ihre Wolle ist eine regionale, hochwertige Faser.

An diesem Nachmittag gibt es am Kunzenhof auch eine Bewirtung mit Kuchen, Saft und Kaffee.

  

Kunzenhof: Spinngilde & Handarbeitsabend

Gute SpinnerInnen jeden Alters, mit alten oder neuen Spinnrädchen treffen sich in der Regel am zweiten Donnerstag im Monat, um nach Lust und Laune bei entspannter Spinnstubenatmosphäre zu spinnen und zu handarbeiten, Erfahrungen auszutauschen und sich inspirieren zu lassen.

Wer sein eigenes Spinnrad nicht mitbringen möchte / kann, bekommt von uns eines gestellt.

In unserer fröhlichen Runde darf natürlich auch gestrickt, gehäkelt oder endlich mal die Socken gestopft werden.

Anmeldung  am besten per E-Mail: post@kunzenhof.de

  

Museum Natur Mensch: Familiennachmittag – Von der Kaulquappe zum Frosch

Ob Geburtshelferkröte, Springfrosch oder Erdkröte – sie alle begannen ihr Leben als Kaulquappe. Das Museum Natur und Mensch lädt Familien mit Kindern ab 5 Jahren auf einer Tour durch die Lebensräume ein. Gemeinsam erforschen die Kinder das Leben unserer heimischen Amphibien. Lebenden Salamandern und Kröten begegnen sie dabei hautnah. Im Anschluss gestalten sie bunte Froschbiotope im Schuhkarton. Bitte pro Kind einen Schuhkarton mitbringen. Die Teilnahme kostet für Kinder 5 Euro, Erwachsene zahlen 5 Euro plus Eintritt. Tickets gibt es im Online-Shop

  

ABI: Vortrag: Zwischen Krieg und Frieden – der Tschad

Helga Dickow
Kaschmir, Kongo, Mosambik, Myanmar, Südsudan, Tschad – viele der rund 40 innerstaatlichen Kriege und Konflikte werden von einer breiteren Öffentlichkeit bei uns kaum noch wahrgenommen, ohne dass sich an der jeweiligen Situation etwas verbessert hätte. Im Gegenteil: Die Zahl der Opfer nahm stark zu. Mit über 100 Millionen Menschen war 2022 mehr als ein Prozent der Weltbevölkerung auf der Flucht. Hunger und Mangel, oft Folge organisierter Gewalt, gefährden das Leben von über 800 Millionen Menschen. Muss man dies hinnehmen oder gibt es Lösungsansätze?
Am 06. Juli 2023 um 20 Uhr beleuchtet Helga Dickow die Situation im Tschad.
Die Veranstaltung ist Teil der Reihe “Vergessene Kriege – Im Schatten westlicher Berichterstattung”. An drei Abenden im Sommersemester beschäftigen sich dabei Referent*innen mit ausgewählten Konflikten, ihren Ursachen, Verläufen und Folgen. Organisiert wird die Reihe vom Colloquium Politicum in Zusammenarbeit mit dem Carl-Schurz-Haus/Deutsch-Amerikanisches-Institut e.V. und der Landeszentrale für politische Bildung, Außenstelle Freiburg.
Die weiteren Vorträge sind hier zu finden.
  

ABI: Podiumsdiskussion: Europas letzte Festungen – Ceuta und Melilla

Franzisca Zanker
Ceuta und Melilla waren aufgrund ihrer außergewöhnlichen Lage mit strategischer Bedeutung Ausgangspunkte des neuzeitlichen Kolonialismus. Heute zeigt sich hier das europäische Grenzregime besonders aggressiv. Das Buch geht der Entwicklung dieser besonderen Orte und ihrer Rolle in der Geschichte der europäischen Kolonialexpansion nach, in der sie immer wieder als Labor für Herrschaftsausübung dienten.
Am 06. Mai 2023 um 18 Uhr c.t. diskutiert u.a. Franzisca Zanker mit dem Autor Hans-Christian Riechers über sein neues Buch „Europas letzte Festungen. Reise nach Ceuta und Melilla“ im Rahmen einer Podiumsdiskussion.
Die Veranstaltung ist Teil des Studium Generale der Universität Freiburg.
Weitere Informationen finden Sie hier.
  

ABI: Workshop: Decolonizing research

Fabricio Rodríguez

Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit der Dokolonisierung von Forschungspartnerschaften organisiert am 4. Mai das vom BMBF geförderte Netzwerk “Postcolonial Hierarchies in Peace and Conflict” einen Online-Workshop. Geleitet wird der Workshop von der Frage: “Was bedeutet es, und was braucht es, um dekolonisierende Forschungspraktiken mit den legitimen Forderungen zu verbinden, wissenschaftliches Wissen mit einem nicht-akademischen Publikum zu kommunizieren (und vice versa)?”.
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Zur Anmeldung bitte hier registrieren.

Weitere Informationen finden Sie hier.

  

FAIRBurg e.V.: Benefizabend mit Fastenbrechen. Erdbeben in der Türkei und in Syrien

Programm:
– Musik
– Bilder-Bericht aus dem türkischen Erdbebengebiet von Şenay Awad
– Lesung mit Fatma Sağir
– Bilder-Bericht aus dem syrischen Erdbebengebiet von Sari Ali.
– Konzert Murat Coşkun unplugged und Ibrahim Sarialtin

Spenden für Erdbebenhilfe erwünscht

Künstler*innen des Abends
Fatma Sağir ist Freiburger Journalistin, Wissenschaftlerin und Autorin von „Alphabet der Sehnsucht“ Texte zum Vergessen. Edition schreibstimme 2021.

Murat Coşkun ist ein Freiburger Perkussionist. Der türkischstämmige Coşkun ist Dozent internationaler Rahmentrommelmeisterklassen. Als Mitglied im Ensemble FisFüz erhielt er 1998 den SWR-Weltmusik-Preis. Der Begründer des international sichtbaren Rahmentrommel-Festivals Tamburi Mundi und damit auch an Neuentwicklungen von Perkussionsinstrumenten beteiligt
Am 20.04. spielt Murat Coşkun unplugged mit Malika Coşkun – Akkordeon, Rahmentrommmeln & Yaschar Coşkun – Rahmentrommeln

Ibrahim Sarialtin hatte die Idee zu dem Benefizabend und begleitet sie auf der Oud. Außerdem Shaffan Soleiman (angefragt)

Eine Kooperationsveranstaltung von FAIRburg e.V. mit dem Freiburger Sozialdienst muslimischer Frauen, Barada Syrienhilfe e.V. und Kommunales Kino Freiburg

  

Kooperation Brasilien e.V.: 100 Tage Regierung Lula da Silva: Chancen und Herausforderungen für “Einheit und Wiederaufbau” in Brasilien

Die Angriffe auf die demokratischen Institutionen Anfang Januar haben deutlich gemacht, wie tief die Risse im Fundament der brasilianischen Demokratie und Gesellschaft sind. Sind Lula da Silvas Reformvorhaben geeignet, diese Gräben zu überwinden?

Setzen Wirtschafts- und Sozialpolitik an den richtigen Stellen an? Kann der Hunger mit bereits erprobten Maßnahmen bekämpft werden?
Kann der Raubbau am Amazonas und die Bedrohung seiner ursprünglichen und traditionellen Bewohner*innen aufgehalten werden?
Etwa 100 Tage nach der Amtsübernahme durch Lula da Silva diskutieren wir mit brasilianischen Expert*innen diese Fragen, betrachten die Herausforderungen der neuen Regierung und analysieren die Chancen, die sich aus der wiedergefundenen internationalen Rolle des Landes ergeben.

Mit:
Helena Palmquist, Journalistin und Kulturanthropologin, Observatório dos Direitos Humanos dos Povos Indígenas (Beobachtungsstelle für die Menschenrechte indigener Völker), Brasilien.
Elisabetta Recine, Präsidentin Consea – Conselho Nacional de Segurança Alimentar e Nutricional (Nationaler Rat für Lebensmittel- und Ernährungssicherheit).
Natália Viana, Journalistin und Geschäftsführerin der Agência Pública (Agentur für investigativen Journalismus).
Moderation: Stefan Ofteringer (Misereor) und Camila de Abreu (FDCL e.V.)

Teilnahme kostenlos, Anmeldung erforderlich!

Anmeldung hier!

Der Link zur Teilnahme erhalten Sie/erhältst du mit Ihrer/deiner Buchungsbestätigung!

Die Veranstaltung findet via Zoom auf Portugiesisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche statt und wird zusätzlich per Facebook-Livestream im O-Ton über den Facebook-Kanal des FDCL und LAF übertragen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

Eine gemeinsame Veranstaltung im Rahmen der Berliner Brasiliendialoge von:
Brasilien Initiative Berlin (BIB), Brot für die Welt, Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika e.V., Friedrich-Ebert-Stiftung, Heinrich-Böll-Stiftung, KoBra e.V., Lateinamerika-Forum Berlin e.V. (LAF), Misereor, Rosa-Luxemburg-Stiftung

Bei Fragen oder Problemen bezüglich der Anmeldung melden Sie sich bitte hier: info@fdcl.org