Argumente gegen rechte Sprüche und gegen rechte Hetze. Ein Argumentationstraining mit Gegenargument

Argumentationstraining mit Gegenargument

In unserer Gesellschaft ist Rassismus allgegenwärtig. Die Situationen sind verschieden – und ebenso vielfältig sind unsere Möglichkeiten darauf zu reagieren. „Rechte Aussagen machen mich oft sprachlos.“ „Macht es Sinn, jetzt zu diskutieren – oder habe ich noch andere Handlungsoptionen?“ „Dann gingen mir die Argumente aus…“ „Darf ich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit ‚politisch’ argumentieren – oder muss ich es sogar?“

Wann ist es sinnvoll, sich zu positionieren und wann ratsam zu diskutieren? In praktischen Übungen bearbeiten wir diskriminierende Aussagen und Situationen. Dazu gibt es auch theoretischen Input zu kommunikativen Ebenen von Argumentationen, extrem rechten Argumentationsmustern und eigenen Gesprächsstrategien.

Das Argumentationstraining richtet sich an Menschen, die sich gegen rechte und rassistische Aussagen im Alltag positionieren wollen und darin Unterstützung suchen. Es wird von Michael Trubel und Timm Köhler moderiert; beide sind freiberufliche politische Bildner*innen bei Gegenargument

Anmeldung mit Infos zum Hintergrund bitte an info@ewf-freiburg.de

Covid 19: Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 3G-Regelung statt.  Darüber hinaus bitten wir um das Tragen eines Mund- Nasenschutzes.

Eine Veranstaltung im Rahmen von “Gemeinsam LokalGlobal: Veranstaltungsreihe zu Antidiskriminierungsarbeit und rechten Tendenzen” gefördert von Demokratie Leben und im Rahmen des Eine Welt Promotor*innen Programms, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg, sowie durch Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes.

  

Landesweiter Fachaustausch Wirtschaft und globale Ungleichheit

Herzliche Einladung zum landesweiten Fachaustausch: “Wirtschaft und globale Ungleichheit”
Samstag, 27. November 2021, 10 – 14 Uhr, online

Der Fachaustausch findet statt im Rahmen der Reihe “Wirtschaft und globale Ungleichheit”. Er dient dazu, die Ergebnisse der in vielen Regionen stattgefundenen Werkstattgespräche rund um das Thema „Ungleichheiten verringern und globale Gerechtigkeit stärken“ zu diskutieren und voneinander zu lernen. Moderiert wird die Veranstaltung von den Eine Welt-Promotor*innen aus Baden-Württemberg.

Dr. Alexander Behr (Universität Wien) wird einen Impulsvortrag zur “Imperialen Lebensweise” und lokalen Handlungsoptionen halten.

Auf dem virtuellen Marktplatz können wir Best Practice Beiträge zur Erreichung globaler Gerechtigkeit aus unseren Regionen kennenlernen, uns bei der Entwicklung von innovativen Lösungen unterstützen und neue Synergien schaffen. Ergänzt wird die Veranstaltung durch die Perspektive der interkulturellen Promotor*innen (IKP).

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Programmablauf:

    • 09:45      Einwahl und Ankommen
    • 10:00      Begrüßung
    • 10:15      Geografische Landkarte und Kennenlern-Karussell
    • 10:35     “Imperiale Lebensweisen” – Impulsvortrag von Dr. Alexander Behr, mit Aussprache
    • 11:20      Vorstellung der Ergebnisse aus den regionalen Werkstattgesprächen;  Blitzlicht der Interkulturellen Promotor*innen
    • 12:05      Pause
    • 12:45      Austausch auf dem Marktplatz-Forum:
    •                Anstöße und Umsetzung der Werkstatt-Themen in den Regionen
    • 13:20      Vorstellung der Ergebnisse im Plenum
    • 13:30      Wünsche und Bedarfe – Was steht aktuell an? Welche Planungen gibt es?
    •   Ankündigungen und Termine
    • 13:45      Check-out
    • 13:55      Abschluss und Zusammenfassung
    • 14:00      Ende

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Anmeldungen bitte an:anmeldung.fachtagung@posteo.de

Zugangslink zur Online-Veranstaltung:

https://us02web.zoom.us/j/82332440017?pwd=blpyUFpuY05VQUl5aHNlK0FoeGtpUT09

Meeting-ID: 823 3244 0017

Kenncode: 322078

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Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Dachverband Entwicklungspolitik Baden Württemberg e.V., dem Eine Welt -Promotor*innen Programm, dem Interkulturellen Promotor*innenprogramm und der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien RENN.süd

 

  

4Netzen: Soziale Milieus in der Nachhaltigkeitskommunikation

Genügt es, wenn Fridays for future demonstriert, erreichen sie damit genug Menschen? Wird das Netzwerk solidarisches Gesundheitswesen mit Flugblättern genug Wirkung erzielen? Oder die Kampagne zum Fuß- und Radentscheid mit Infoständen in der Kaiser-Joseph-Straße?

Das sind nur einzelne Beispiele, alle diese Initiativen sind kreativ und lassen sich natürlich noch weitere Aktivitäten einfallen. Aber sie zeigen: Nachhaltigkeitsinitiativen stehen jeden Tag vor der Herausforderung „Wie erreichen wir Menschen? Wie gewinnen wir sie für unsere Anliegen?“ Sie alle ringen um Wirksamkeit.

Ein zentraler Punkt dabei: „den Bürger“, eine Figur, von der man früher ausging, gibt es nicht. Menschen sind je nach ihrer sozialen Lage sehr unterschiedlich. Sie fühlen sich also auch von unterschiedlichen Argumenten und mit unterschiedlichen Medien angesprochen. Der Ansatz der Sozialen Milieus hilft uns, genauer hinzusehen und in unserer Öffentlichkeitsarbeit diesen Unterschieden gerecht zu werden. Prof. em. Michael Ebertz, Soziologe und Theologe an der Katholische Hochschule Freiburg, hat lange dazu gearbeitet und stellt uns heute das Sinus-Modell komprimiert vor (Video).

Anmeldung auf der Seite des HdE

Programm

19.00 Begrüßung & Einführung

19.10 Impulsvortrag

    • Soziale Milieus als Grundlage für gelingende Nachhaltigkeitskommunikation, Prof. Michael Ebertz

19.50 Fragen & Diskussion

20.10 Open Space mit Aktiven aus Vereinen und Gruppen – bringt gerne Themen mit, die Euch beschäftigen und zu denen Ihr Euch austauschen möchtet. Das könnte sein:

    • Vertiefung des Vortragsthemas (der Referent steht für Nachfragen zur Verfügung)
    • ein Projekt, bei dem Ihr Unterstützung und/oder kollegialen Austausch brauchen könntet
    • eine Kampagne, die Ihr starten wollt und für die Ihr noch Unterstützer*innen sucht
    • Fragen der Projekt- oder Organisationsentwicklung, die Ihr diskutieren wollt
    • Ansätze und Skills, die Ihr teilen möchtet
    • Erfahrungen, die Ihr einbringen und über die Ihr gemeinsam mit anderen reflektieren möchtet

20:50 Abschlussrunde

21:00 Ende des Treffens

Zugangsdaten: Das Treffen findet online statt. Wir arbeiten mit Zoom, weil dies am stabilsten ist. Die Videokonferenz wird nicht aufgezeichnet und wir haben die Datenschutzbestimmungen so strikt eingestellt, wie es möglich ist.

Eure Ideen für Themen bei kommenden 4netzen Treffen sowie Feedback zu bisherigen Treffen könnt ihr fortwährend in dieser Übersicht eintragen. Wir freuen uns über eure Anregungen!

  

Vom Korn zum Brot: Brot bei uns und weltweit

Aktion im Rahmen der Freiburger Aktionswoche zu Globalem Lernen/BNE in der Frühkindlichen Bildung

Brot und Backwaren sind bei uns beliebte Nahrungsmittel. Doch woraus werden sie eigentlich gemacht und wie entstehen sie? Wir werden uns gemeinsam auf eine Entdeckungsreise vom Korn zum Brot bzw. Plätzchen machen, lernen dabei verschiedene Getreidesorten und deren Stellenwert in unserer Ernährung kennen und verarbeiten diese bis hin zum fertigen Gebäck. Dazu heizen wir unseren großen Holzofen ordentlich ein. Wir werden auf nachhaltige und faire Produktionsprozesse zu sprechen kommen und gemeinsam auf lokale und globale Unterschiede schauen.

Wir freuen uns daher über Anmeldungen, die die Vielfalt der Welt in unser Haus bringen.

Zielgruppe: Erzieher*innen und interessierte Bildungsakteur*innen aus der Region Freiburg

Anmeldung unter: www.oekostation.de/16.11.2021_kita_2030_brot

  

Schokoladenwerkstatt

Aktion im Rahmen der Freiburger Aktionswoche zu Globalem Lernen/BNE in der Frühkindlichen Bildung

Eine spannende Reise entlang der Produktion von Schokolade

Von der Bohne bis zur leckeren Schokolade: Wir beschäftigen uns mit Kakao – vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zum Verzehr. Dazu stellen wir unsere eigene Schokolade her und thematisieren die globale Wertschöpfungskette – kindgerecht und zum Ausprobieren.

Zielgruppe: Erzieher*innen und interessierte Bildungsakteur*innen aus der Region Freiburg

Anmeldung unter: https://eveeno.com/16-nov-21_schokoladenwerkstatt

  

Wir spielen Welt!

Aktion im Rahmen der Freiburger Aktionswoche zu Globalem Lernen/BNE in der Frühkindlichen Bildung

Wir machen mit der Weltspielplane die globalen Verhältnisse erlebbar: Wie viele Menschen leben auf welchen Kontinenten? Wie ist das Welteinkommen verteilt? Und welcher Kontinent hat den größten CO2-Verbrauch?
Wir tauschen uns darüber aus, wie wir die Arbeit zu globalen Themen kultursensibel und diversitätsbewusst gestalten können und analysieren das Weltverteilungsspiel auch aus dieser Perspektive.

Zielgruppe: Erzieher*innen und interessierte Bildungsakteur*innen aus der Region Freiburg

Anmeldung unter: https://eveeno.com/17-nov-21_wir-spielen-welt

  

Aktionswoche: Von Anfang an – Zukunft mitgestalten!

„KITA.weltbewusst.2030“ in Freiburg

Regionale Aktionswoche zu Globalem Lernen und Bildung für Nachhaltige  Entwicklung (BNE) in der Frühkindlichen Bildung mit kleinen Impulsen für eine nachhaltige und weltbewusste Advents-,Weihnachts- und Winterzeit in der KITA.

Zielgruppe: Erzieher*innen und interessierte Bildungsakteur*innen in der
frühkindlichen Bildung aus Freiburg und Umgebung

Kinder sind neugierig und wollen ihre Mit- und Umwelt erkunden. Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen motivieren sie, „hinter die Dinge“ zu schauen, die ihnen im Alltag begegnen, Fragen zu stellen, eigene Standpunkte zu entwickeln und sich aktiv einzubringen.
Globales Lernen und BNE inspirieren zum gemeinsamen Erforschen globaler und lokaler Zusammenhänge und eröffnen neue Lernräume.
Mit dieser Aktionswoche wollen wir in der Region Freiburg

• mit Impulsvorträgen und praktischen Workshopangeboten (in Präsenz und digital) zu einer „weltbewussten“ Bildungsarbeit inspirieren,
• verschiedene Akteur*innen und Bildungsangebote aus Freiburg und Umgebung vorstellen,
• eine Vielfalt an hilfreichen Bildungsmaterialien und Bildungsprogrammen zeigen.

Wir freuen uns auf diese Aktionswoche mit vielfältigen Veranstaltungen! Die Präsenz-Veranstaltungen werden entsprechend den dann gültigen Corona-Bestimmungen durchgeführt. Die Teilnehmer*innenzahlen sind begrenzt, je nach Raumgröße und Angebot auf 15-20 Personen, in den Weltläden auf 10 Personen.

Zur Programm-Übersicht geht es hier.

  

Wasserstraßen in Peru

Im Rahmen der südamerikanischen Infrastrukturinitiative IIRSA soll das amazonische Wasserstraßennetz zu einem riesigen Transportnetz ausgebaut werden. Dafür will der peruanische Staat die großen amazonischen Flüsse ausbaggern, vertiefen, verbreitern, begradigen
und umbauen. Doch was sind die Folgen dieses Großprojektes für die Menschen, die von diesen Flüssen leben? Welche Konsequenzen haben die Großprojekte für die Ökosysteme des peruanischen Amazonasgebiets? Und warum wächst der Widerstand gegen das geplante Wasserstraßennetz?

Podiumsteilnehmende:
Miguel Guimaraes /Ranin Xeka – Vizepräsident des indigenen Dachverbands AIDESEP vom Volk der Shipibo
Alberto Ríos Villacorta – Senior-Dozent der Technischen Universität von Ambato, Berater des Forum Solidaridad Perú, Lima

Das Seminar findet auf Deutsch und Spanisch mit Simultanübersetzung ins
Deutsche statt.

Anmeldungen bis zum 12. Oktober an: info@infostelle-peru.de

Eine Veranstaltung der Informationsstelle Peru e.V. und GegenStrömung e.V.

Die Veranstaltung wird gefördert durch Engagement Global aus Mitteln des BMZ, durch Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdiensts und durch den Katholischen Fonds.

  

Brot und Gesetze brechen. Christlicher Antimilitarismus auf der Anklagebank

Die Filmemacherin Cristina Yurena Zerr, geboren 1990 in Freiburg, und der Autor Jakob Frühmann, ebenfalls im Jahr 1990 geboren, haben zusammen eine Dokumentation über radikal christlichen und gewaltfreien Kampf gegen die drohende Vernichtung dieses Planeten durch Atomwaffen erstellt. In ihrem gemeinsamen Buch, “Brot und Gesetze brechen”, portraitieren sie Ordensschwestern, Großmütter, Priester und Postangestellte, die in Militärbasen einbrechen, um gegen dort stationierte Atombomben zu protestieren und die Veränderung der globalen Gewaltverhältnisse zu fordern.

Die Pflugschar-Bewegung (Plowshares-Movement) wurde zum Symbol radikal christlicher und gewaltfreier Praxis. So etwa im rheinland-pfälzischen Büchel, wo US­-amerikanische Atomwaffen stationiert sind, oder in Kings Bay (USA), einer Basis für U­-Boote mit nuklearen Sprengköpfen. An beiden Orten fanden beispielsweise im Jahr 2018 Einbrüche statt, um mittels zivilem Ungehorsam gegen die Gewalt und Autorität des Staates Widerstand zu leisten – die Konsequenz waren Prozesse und mehrjäh­rige Haftstrafen.

Das Buch “Brot und Gesetze brechen” liefert in Zeiten zunehmender Aufrüstung Impulse für eine neue Friedensbewegung fernab bürgerlicher Religiosität – und für jene, die in Distanz zum Christlichen stehen, überraschende, motivierende Zugänge.

Die Buchvorstellung gibt Einblicke in die Aktionen und die radikal christlichen Motive der AktivistInnen und ist kombiniert mit kurzen Video-Sequenzen.

Montag, 18. Oktober
19 Uhr
EWS-Store, Bismarckallee 10
(direkt beim Hauptbahnhof)

Eintritt frei

Bitte die am 18.10. gültigen Regeln zur Corona-Prävention beachten!

Anmeldung an: info@antiatomfreiburg.de

Veranstalter: Anti-Atom-Gruppe Freiburg, Friedensforum Freiburg, Fukushima nie vergessen, AWC, DFG/VK Freiburg, Schulfrei für die Bundeswehr, IPPNW Freiburg

  

In Gesellschaft. Freiburger Frauen* im Blick

Die Hälfte der Gesamtbevölkerung sind Frauen*. Auch in Freiburg. Was passiert, wenn viele Freiburgerinnen in einem Raum zusammenkommen und in Dialog treten? Über 100 Porträtfotos, aufgenommen von Britt Schilling, zeigen selbstbewusste Individuen in einem Clash aus Kulturen, sozialen Milieus, Altersgruppen und Lebenswirklichkeiten. Die Ausstellung feiert ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede und zeigt ein Abbild der modernen Stadtgesellschaft. Vielfalt, Frauengemeinschaft und eine starke Frauenkultur treten zum Vorschein. Wie gestalten Frauen* die Gesellschaft?

Die Porträts sind am Rande der Veranstaltungsreihe „Nur für Frauen*“ entstanden: Element 3 hatte im Theater Freiburg ein großes Wohnzimmer eingerichtet, das durch die Besucherinnen zu einem lebendigen Versammlungsort wurde.

Die Ausstellung ist ein gemeinsames Projekt von Element 3 e. V. in Kooperation mit dem Museum Natur und Mensch und der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg. Sie wird gefördert durch die Baden-Württemberg Stiftung, das Kulturamt und das Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg.

Insbesondere möchten wir auf ein spannendes Rahmenprogramm hinweisen, das pandemiebedingt online zugänglich ist. Mehr dazu erfahren Sie auf der Website unter www.freiburg.de/in-gesellschaft.