Psychische Ressourcen stärken

Unter dem Titel “Bereit für den Wandel?!” bietet das Eine Welt Forum Freiburg einen Workshop auf dem greenmotions filmfestival an. Herzliche Einladung!

Was brauchen Menschen, um sich auf den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit und Solidarität einzulassen und diesen zu gestalten? Wie können wir diese gesellschaftliche Veränderung fördern? Auf diesen Fragen baut der Ansatz „Psychische Ressourcen für nachhaltige Lebensstile“ auf, mit dem wir uns im Workshop auseinandersetzen. In einer Übung im Freien stärken wir unsere eigenen Ressourcen. Und wir diskutieren, wie wir auch bei der Auseinandersetzung mit persönlichen Ressourcen die politische Ebene des sozial-ökologischen Wandels im Blick behalten.

Wir bitten um Anmeldung an: communications@greenmotions-filmfestival.de

  

Freiburger Friedenswochen

Freitag, den 05.11.2021, 19:00 Uhr, als Premiere auf dem YouTube-Kanal des RüstungsInformationsBüros

Amela Skiljan, LL.M.EUR. Stv. Vorsitzende der deutschen Sektion der International Association of Lawyers against Nuclear Arms (IALANA), Council des Internationalen Friedensbüros (IPB) und Stephan Möhrle, LL.M., Internationaler Direktor des RIB, und Vertreter des IPB bei den Vereinten Nationen in Wien und Genf.

„Internationaler Waffenhandel – ein Weltrechtsproblem?!“

Stephan Möhrle stellt Auszüge seiner prämierten Arbeit zur Bedeutung des internationalen Rechts für den Waffenhandel aus Deutschland vor. In Laufe seiner Untersuchung beleuchtet er dabei zunächst das Friedensgebot des Deutschen Grundgesetzes und überlegt, welche verwaltungsrechtliche Dimension dieses in der täglichen Umsetzung hat. Dabei wird auch das Spannungsverhältnis von Kriegswaffenkontrollgesetz und Außenwirtschaftsrecht thematisiert. Danach wird Amela Skiljan Ihr Promotionsthema an der Universität Bremen vorstellen – es beleuchtet die Rüstungsexportkontrollen der EU. Neben dem gemeinsamen Standpunkt aus dem Jahre 2008 werden die völkerrechtlichen Normen dargestellt, welche die EU-Mitgliedstaaten binden, wenn diese Waffen an (Dritt)Staaten liefern. Abschließend wird auf rechtspolitische Instrumente eingegangen. Der Vortrag von Stephan Möhrle wird auf Deutsch, der von Amela Skiljan aufgrund der idiomatischen Besonderheiten des internationalen Rechts auf Englisch stattfinden.

Freitag, den 12.11.2021, 19:00 Uhr, Digitalvortrag, Sie können sich unter Friedenswoche@rib-ev.de anmelden, und erhalten einen Link zur Teilnahme an der Veranstaltung.

Ruth Rohde, B.A, Vorstandsmitglied und Büroleiterin des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.) bei den Vereinten Nationen in Genf.

„Wie Rechtfertigt man das moralisch Unerhörte?“

Ruth Rohde stellt Ihre Bachelorarbeit zu den Rechtfertigungsstrategien von Rüstungsexporten durch verschiedene Regierungen vor und vergleicht dabei die Argumentationslinien der britischen und deutschen Regierung für Lieferungen an Konfliktparteien in laufenden Konflikten, wie Saudi-Arabien im Jemenkrieg.

Mittwoch, den 17.11.2021, 20:00 Uhr, Digitalvortrag, Sie können sich unter Friedenswoche@rib-ev.de anmelden, und erhalten einen Link zur Teilnahme an der Veranstaltung.

Vortrag von Andreas Zumach. Zumach ist ein renommierter deutscher Journalist und Publizist. Seit 1988 ist er Schweiz- und UNO-Korrespondent für die tageszeitung (taz) mit Sitz am europäischen Hauptsitz der Vereinten Nationen in Genf. Er arbeitet darüber hinaus als freier Korrespondent auch für andere deutsch- und englischsprachige Print- und Rundfunkmedien.

“Gescheiterter Krieg (gegen den Terror) ohne Ende. Afghanistan, Irak, Syrien, Mali, Afghanistan – und wie weiter?”

In Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 beteiligen sich Deutschland und zahlreiche andere Staaten seit am von der damaligen US-Regierung ausgerufenen “Krieg gegen den Terrorismus”. Gemessen an dem seinerzeit erklärten ersten Ziel, die Bedrohung durch islamistisch gerechtfertigten Terrorismus aus der Welt zu schaffen, ist dieser krieg nicht nur gescheitert, sondern wirkt kontraproduktiv. Auch das nachgeschobene Ziel, in bislang diktatorisch regierten Staaten Freiheit, Menschenrechte und Demokratie durchzusetzen, wurde verfehlt. Doch selbst nach der schmachvollen Niederlage der NATO-Staaten in Afghanistan findet keine ehrliche, selbstkritische Bilanz der letzten 20 Kriegsjahre statt. Stattdessen wird der “Krieg gegen den Terrorismus” einfach fortgesetzt. Was sind die Gründe für sein Scheitern? Und was wären die Alternativen?

Freitag, den 26.11.2021, 19:00 Uhr, Digitalvortrag, Sie können sich unter Friedenswoche@rib-ev.de anmelden, und erhalten einen Link zur Teilnahme an der Veranstaltung.

Emine Hilal Yaman, Studentin der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Karlsruhe und Bundesfreiwilligendienstleistende im RüstungsInformationsBüro.

„Was wäre, wenn… Wissenschaftliche Überlegungen zur Konversion von Rüstungsunternehmen“

Frau Yaman stellt Ihre Arbeit zur Konversion von Rüstungsunternehmen vor. Diese Arbeit ist, insbesondere im Lichte der SIG-Sauer-Abwanderung in die USA, interessant. Über viele Jahre hinweg wurden Rüstungsunternehmen durch staatliche Subventionen gefördert. Von diesen Förderungen ist nun nichts mehr übrig. Nachdem SIG Sauer illegal Waffen exportierte, und deswegen verurteilt wurde, beklagte man, dass die Exportpolitik des weltweit drittgrößten Lieferanten für Kleinwaffen zu rigide sei, und man deswegen abwandern müsse. Die Arbeitsplätze in Eckernförde fallen daher weg. Abgesehen von der irrwitzigen Umkehrung der Opferrolle des Unternehmens muss die Frage gestellt werden, welche zivilen Alternativen es zu Rüstungsproduktion und -export gibt?

  

Fällt leider aus! Welttag des Bodens: Reisen in die Unterwelt

Welttag des Bodens: Reisen in die Unterwelt

Sonntag, 5. Dezember 2021
10.30 – 16.30 Uhr

Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren und Erwachsene

Wer gerne gärtnert, weiß, dass Gartenerde gut riecht und voller Leben steckt. Wir kennen die sichtbaren Bodenlebewesen wie Regenwürmer, Asseln oder Tausendfüßer. Aber wer weiß schon Genaueres über ihr geheimes Leben in der Unterwelt?
Wer weiß, dass in einer Handvoll Boden mehr lebende Organismen stecken können, als es Menschen auf der Erde gibt. Wer kennt den Begriff Edaphon und weiß, was es damit auf sich hat?
Böden sind unsere wichtigste Nahrungsgrundlage und die bedeutendsten CO2-Speicher auf unserem Planeten. Sie sind nicht vermehrbar.
Dennoch gehen vor allem durch menschliche Einflüsse jährlich weltweit unvorstellbare Mengen an wertvollem Boden verloren.

Um all das und noch viel mehr geht es am diesjährigen Welttag des Bodens im WaldHaus. Mit einem Lichtbildvortrag, Exkursionen und Entdeckungstouren im Wald, Fräulein Brehms Tierleben zum Regenwurm als König der Tiere, den aufregenden Geowindows von Mathias Faller und erdigen Leckereien im Wald-Haus-Café.

Für die gesamte Veranstaltung sowie für das WaldHaus-Café gilt an diesem Tag 2G.
Geeignet für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren und Erwachsene, kostenfrei.

Angebot ohne Anmeldung:
10.30–12.00 Uhr Vortrag über Permakultur und Agroforst-Systeme
mit Ronny Müller | für Erwachsene
12.45–13.00 Uhr Grußwort Bürgermeisterin Christine Buchheit,
Vorstandsvorsitzende Stiftung WaldHaus Freiburg
13.00–14.15 Uhr Exkursion zum Thema Wald und Boden
mit Markus Müller | für Erwachsene
13.00–13.45 Uhr Fräulein Brehms Tierleben – Der Regenwurm
14.15–15.00 Uhr Fräulein Brehms Tierleben – Der Regenwurm
15.30–16.15 Uhr Fräulein Brehms Tierleben – Der Regenwurm
11.00–17.00 Uhr WaldHaus-Café mit erdigen Spezialitäten

Angebot mit vorheriger Anmeldung | begrenzte Teilnahmezahl
unter info@waldhaus-freiburg.de

13.00–16.15 Uhr Entdeckungsreise in die geheimnisvolle Welt des Edaphons:
· Erlebt auf einer kleinen Waldexpedition, von welchen Lebewesen es im Waldboden wimmelt.
· Staunt mit Fräulein Brehm über die enormen Leistungen des Regenwurms als König der Tiere.
· Entdeckt in den Geowindows von Mathias Faller, wie Boden entsteht und woraus er sich zusammensetzt.

Anmeldung unter info@waldhaus-freiburg.de oder unter 0761-896477-10
Weitere Informationen unter www.waldhaus-freiburg.de

Veranstalter: Stiftung WaldHaus Freiburg und Eine Welt Forum Freiburg.

Gefördert durch die Waisenhausstiftung.

  

Aktionswochen gegen Antisemitismus

Aktionswochen gegen Antisemitismus

vom 9. November bis zum 16. Dezember 2021 in Freiburg

Mit Vorträgen, Konzerten, Film und Stadtrundgang bieten die „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ ein vielseitiges Programm, das von einem breiten Bündnis an Freiburger Initiativen, Vereinen und jüdischen Gemeinden organisiert wird.

Den Auftakt bilden Gedenkveranstaltungen an die Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938: Die feministische Antifa ruft am Dienstag, 9. November zu einem dezentralen Gedenken auf und lädt dazu ein, an Stolpersteinen in Freiburg Blumen, Kerzen oder recherchierte Biografien abzulegen. Am selben Tag findet um 17.30 Uhr auf dem Platz der alten Synagoge die zentrale Gedenkveranstaltung mit der Israelitischen Gemeinde, der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Gemeinde, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit u.a. statt. Am Mittwoch, 10. November erinnert die Egalitäre Chawurah Gescher Gemeinde auf dem Platz der alten Synagoge unter dem Motto „Nie wieder ist JETZT“ an die Kontinuität von antisemitischer und rassistischer Gewalt in Deutschland, die sich zuletzt in den Terroranschlägen von Halle und Hanau gezeigt hat.

In den darauffolgenden Vorträgen wird es unter anderem um Antisemitismus gegen Israel und die Israel-Boykottbewegung gehen sowie um die Frage, warum Jüdinnen und Juden im feministischen und antirassistischen Aktivismus oft unsichtbar bleiben. Dem Umgang mit Antisemitismus im Bildungskontext widmet sich eine Veranstaltung der Beratungsstelle OFEK. Zum Abschluss der Reihe am 16. Dezember hält der deutsch-israelische Autor und Psychologe Ahmad Mansour den Vortrag „Solidarisch sein – Wie wir Antisemitismus erkennen und bekämpfen können“.

Weitere Informationen zum Programm der „Aktionswochen gegen Antisemitismus“ gibt es hier im Flyer.

 

Veranstalter*innen und Kooperationspartner*innen:

Israelitische Gemeinde Freiburg, Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher Gemeinde Freiburg, ISF – Initiative Sozialistisches Forum Freiburg, fantifa Freiburg, Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg, jos fritz buchhandlung, iz3w – informationszentrum 3. welt, Institut für Soziologie, Beratungsstelle OFEK e.V., Kompetenzzentrum für Prävention und Empowerment, KOPFSTAND, Jüdisch & Intersektional, Referat gegen Antisemitismus, Demokratiezentrum Freiburg

  

Film und Diskussion: The New Corporation – The unfortunately nexessary sequel

Filmvorführung & Diskussion: The New Corporation – The unfortunately necessary sequel
Kanada 2020 • 106 min • OmeU • (Englisch, englische Untertitel)

Mittwoch, 24. November 2021 • 19 Uhr | Online

Registrieren Sie sich bitte für die Veranstaltung unter diesem Link.
Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme an der Veranstaltung.

2003 sorgte die Dokumentation “The Corporation” für Furore. Der Film analysierte das Verhalten von Großkonzernen im Geschäftsleben, und kam dabei zu einem provokanten Schluss: Würde man Bewertungsmaßstäbe für menschliches Verhalten anlegen, würden Großkonzerne alle Kriterien für einen klinischen Psychopathen erfüllen.

Die Fortsetzung “The New Corporation” beleuchtet, wie sich die Macht der Konzerne in den letzten zwanzig Jahren entwickelt hat. Unternehmen haben längst das Thema Nachhaltigkeit für sich entdeckt: Der Diskurs der “sozialen Unternehmensverantwortung” ist allgegenwärtig – während Großkonzerne gleichzeitig aber immer weiter zur Verschärfung der Klimakrise beitragen. Digitalkonzerne wie Google, Facebook oder Amazon bestimmen heute zunehmend unseren Alltag – und werden damit immer mehr zur Gefahr für die Demokratie.

Und während Millionen von Menschen in der Corona-Krise ihre Jobs verloren haben, hat die Pandemie die Superreichen noch reicher gemacht. Was können wir von den sozialen Bewegungen lernen, die weltweit dafür kämpfen, Konzernmacht zu
beschränken?

Anschließende Diskussion mit:

• Wolfgang Hees, Biobauer und Geschäftsführer der AbL Baden-Württemberg
• Renate Heyberger, Sprecherin des Ernährungsrates Freiburg & Region
• Alex M. Moepedi, Interkultureller Promotor für Südbaden beim Interkulturellen Verein FAIRburg e.V.
• Johannes Schorling, Eine Welt-Promotor für zukunftsfähiges und faires Wirtschaften beim INKOTA-netzwerk und Koordinator der Kampagne “Make Chocolate Fair!”, Mitglied im Steuerungskreis der Initiative Lieferkettengesetz

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen Corona-Verordnung und unter Anwendung der 2-G-Regelung statt.
Entsprechende Nachweise sowie Mund- und Nasenschutz bitte mitbringen.

Der Film ist in Englisch. Die Diskussion findet in Deutsch statt.

Anmeldung bitte hier.

Veranstalter*innen:
INKOTA-netzwerk, Allerwelt-Schachtel e.V. _ Weltladen Herdern, Studierendenwerk Freiburg-Schwarzwald, Süd-Nord-Forum e.V. _ Weltladen Gerberau, Ernährungsrat Freiburg & Region, AbL – Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft Baden-Württemberg, FAIRburg e.V., Eine Welt Forum Freiburg

Die Durchführung der Veranstaltung wird über das INKOTA-netzwerk durch finanzielle Unterstützungen durch Brot für die Welt aus Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes, durch den Katholischen Fonds, die Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit des Landes Berlin sowie durch Engagement Global im Auftrag des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördert.

  

Fällt leider aus! Afrika-Forum_Moving Africa e.V.

Am 5. Dezember 2021 veranstaltet der gemeinnützige Verein MovingAfrica e.V. das 1. Freiburger Afrika-Forum im Jazzhaus Freiburg.  Hier werden den verschiedenen afrikanischen Vereinen und Organisationen aus der Region die Möglichkeit gegeben, sich zu präsentieren und sich untereinander zu vernetzen. Auf dem kulturellen Programm stehen eine Filmvorführung mit anschließender Podiumsdiskussion sowie ein Konzert.

 

Eröffnet wird das Forum mit einem Schülerworkshop des ivorischen Balafonisten Aly Keita, der mit den Teilnehmenden nicht nur ein Musikstück einstudiert, sondern ihnen auch erklärt, welche Rolle die Musik in der westafrikanischen Gesellschaft spielt.

Für den Dokumentarfilm „Life Saraaba Illegal“ begleitete Peter Heller das Leben zweier Brüder aus dem Senegal über ein Jahrzehnt. Beide reisten auf der Suche nach einem besseren Leben nach „Saaraba“, wie das verheißungsvolle Europa umgangssprachlich genannt wird. Ihre Träume und Wünsche erfüllten sich nicht. Der Film bietet viel Stoff für die anschließende Podiumsdiskussion zum Thema Migration, an der der Filmemacher sowie Vertreter*innen aus der Politik und der afrikanischen Diaspora teilnehmen. Die Teilnahme der Zuschauer*innen an der Diskussion ist ausdrücklich erwünscht.

Der Film verfolgt über ein Jahrzehnt zwei Brüder von einer kleinen Fischerinsel im Atlantik vor der Küste Westafrikas. Der ältere Aladji schaffte es vor 11 Jahren als Bootsflüchtling bis in die Gemüseplantagen Spaniens und blieb illegal bis

heute. Der jüngere Bruder Souley träumt von Europa und macht sich auf den Weg zu seinem Bruder. Im Zentrum dieser Chronik stehen ihre Träume und Erfahrungen um Europa.Ihre Wege waren und sind illegal.

Beim Abschlusskonzert des Weltklassemusikers Aly Keita kommen nicht nur Liebhaber der afrikanischen Musik, sondern auch Jazzfans auf ihre Kosten. Aly Keita hat in seiner langen Karriere bereits mit Musiker*innen wie Joe Zawinul, Rokia Traore, Omar Sosa oder Pharoah Sanders zusammengearbeitet und präsentiert an diesem Abend zum ersten Mal sein aktuelles Trio in Freiburg.
Der Film und die anschließende Podiumsdiskussion finden bei freiem Eintritt statt. Der Eintrittspreis für das Konzert mit dem Aly Keita Trio liegt bei 15 €.

Das 1. Freiburger Afrika Forum wird vom der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)und der Stadt Freiburg finanziell unterstützt. Alle Zuschauer der Veranstaltung müssen entweder geimpft oder genesen sein. (2G-Veranstaltung)

  

Rechtsextremismus und Naturschutz: Workshop mit FARN

Rechtsextremismus und Naturschutz

Immer wieder sind demokratische Akteur*innen des Natur- und Umweltschutzes sowie des (ökologischen) Landbaus mit Kooperationsanfragen, Vereinnahmungsstrategien und Unterwanderungsversuchen von rechts konfrontiert. Welche Beweggründe haben extrem rechte Akteur*innen sich in diesen Themenfeldern zu engagieren? Welche Ziele verfolgen sie?

Der Workshop von FARN (Fachstelle Radikalisierungsprävention und Engagement im Naturschutz) sensibilisiert für die historischen und die aktuellen Verknüpfungen des deutschen Natur- und Umweltschutzes mit extrem rechten Ideologien. Das Angebot versetzt die Teilnehmer*innen in die Lage, demokratiefeindliche und menschenverachtende Ideologien und Denkmuster im Natur- und Umweltschutz zu identifizieren. Darauf aufbauend können mögliche Handlungsoptionen im Sinne einer Prävention und Intervention erarbeitet und diskutiert werden.

Anmeldung mit Infos zum Hintergrund bitte an info@ewf-freiburg.de. Den Link erhalten Sie ein paar Tage vor der Veranstaltung.

Teilnahmebeitrag: Die Veranstaltung ist kostenlos. Wir freuen uns aber über Ihre Spende.

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

Eine Veranstaltung von Eine Welt Forum Freiburg, Haus des Engagements, Ernährungsrat Freiburg & Region und Treffpunkt Freiburg im Rahmen von “Gemeinsam LokalGlobal: Veranstaltungsreihe zu Antidiskriminierungsarbeit und rechten Tendenzen” gefördert durch das Bundesprogramm “Demokratie Leben” in Zusammenarbeit mit der Partnerschaft für Demokratie Freiburg und im Rahmen des Eine Welt Promotor*innen Programms, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg, sowie durch Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes.

 

  

Wieder festen Boden unter den Füßen Was macht AMICA in der Ukraine?

Informationsabend über die Arbeit von AMICA in der Ukraine
Online-Vortrag
Referentin: Britta Wasserloos, AMICA-Referentin für die Ukraine
Veranstalter: Anne Riekenberg-Heinrich – Ev. Frauenwerk im Kirchenkreis Ostholstein
Anmeldung: Astrid Faehling, Astrid.Faehling@kk-oh.de, Tel. 04521-8005-211
Eintritt frei


Die Frauenrechtsorganisation AMICA unterstützt Frauen und Mädchen in Krisenregionen und Nachkriegsgebieten. Zu den Kernaufgaben gehören psychosoziale Arbeit mit Traumatisierten, medizinische Versorgung, Rechtsberatung, Maßnahmen zur Existenzsicherung sowie Projekte zu Chancengleichheit, Frieden und Versöhnung.

An diesem Abend wird Britta Wasserloos uns einen Einblick in die Lage der Frauen und in die Projektarbeit in der Ukraine geben (» mehr zum Projekt auf www.amica-ev.org).

  

Das Serenus Quartett spielt für AMICA e.V.

Die Welt von Gestern – Wiener Quartette von Franz Schubert und Karl Weigl
am Sonntag, 14. November, 19:30 Uhr
Benefizkonzert

vom Serenus Quartett
Veranstalter: AMICA e.V.
Eintritt: 25 € / ermäßigt 15 €
Tickets erhältlich über Reservix (zzgl. Gebühren) oder ab 18:30 Uhr an der Abendkasse
Einlass ab 18:30 Uhr

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Corona-Vorschriften statt.

Alle Einnahmen gehen als Spende an AMICA.


Dieses Jahr spielt das Serenus Quartett wieder für AMICA e.V., diesmal im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses in Freiburg. Auf dem Programm des Serenus Quartetts stehen in diesem Jahr Werke aus Wien. Doch während mit Franz Schubert in der ersten Hälfte des Konzertes ein berühmter Vertreter der „Wiener Klassik“ musikalisch zu Wort kommt, darf man in der zweiten Hälfte gespannt darauf sein, den hierzulande in Vergessenheit geratenen Komponisten Karl Weigl der Spätromantik wiederzuentdecken:

Franz Schubert (1797–1828)
Streichquartett Nr. 13 („Rosamunde“) a-moll, D 804 (1824)

Karl Weigl (1881–1949)
Streichquartett Nr. 5 G-Dur, op. 31 (1933)

Zum Serenus Quartett

Im Jahr 2005 wurde das Serenus-Quartett von Mitgliedern des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg gegründet, um das dritte Streichquartett von Benjamin Britten („La Serenissima“) aufzuführen. Seitdem wächst das Repertoire des Quartetts stetig: Mozart, Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Debussy, Dvorak, Webern, Janacek, Schostakowitsch gehören dazu. Das Quartett spielte u.a. live im Radio aus dem Festspielhaus in Baden-Baden und live im Fernsehen aus dem Rolf Böhme-Saal des Konzerthauses in Freiburg.

Für Amica e.V. spielt das Serenus Quartett bereits zum 5. Mal. Auch in diesem Jahr stellen die Musiker*innen die gesamten Einnahmen den Projekten von Amica e.V. zur Verfügung.
Beteiligte Musiker/innen:
Alexander Knaak (1. Violine), Michael Mayer-Freyholdt (2. Violine), Dorothea Funk (Viola), Dita Lammerse (Violoncello)
 
Die Welt von Gestern – Wiener Quartette von Franz Schubert und Karl Weigl
Ignaz Schuppanzigh, der große Primarius und eifrige Förderer des Komponisten, bringt am 14. März 1824 das heute als „Rosamunde“-Quartett bekannte Werk mit seinem Ensemble im Haus „Zum roten Igel“, dem damaligen Sitz und Saal der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, zur erfolgreichen Uraufführung. Es ist die erste öffentliche Darbietung eines vollständigen Streichquartetts aus Schuberts Feder, der zu seinen Lebzeiten keine weitere mehr folgen wird. Moritz von Schwind, der mit Schubert eng befreundete Maler, berichtet in einem Brief an den gemeinsamen Freund Franz von Schober über das Ereignis: „Das Quartett von Schubert wurde aufgeführt, nach seiner Meinung etwas langsam, aber sehr rein und zart. Es ist im Ganzen sehr weich, aber von der Art, daß einem Melodie bleibt wie von Liedern, ganz Empfindung und ganz ausgesprochen. Es erhielt viel Beifall, besonders der [sic!] Menuett, der außerordentlich zart und natürlich ist.“ Im Herbst 1824 erscheint das Werk mit einer Widmung „à son ami I. Schuppanzigh“, beim Wiener Verlag Sauer & Leidesdorf als „Œuvre 29 No. 1“ im Druck.

Old Vienna (Alt-Wien) nannte der Wiener Komponist Karl Weigl eine nostalgische Fantasie für Orchester, mit der er sich 1939 beim New Yorker Publikum vorstellte. Nach dem „Anschluss“ Österreichs 1938 hatte er seine Heimat verlassen müssen. Im Alter von 57 Jahren war der zuhause hoch geachtete Theorielehrer und Sinfoniker, der Lehrer von Erich Wolfgang Korngold und Hanns Eisler gezwungen, in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen. Als Student von Robert Fuchs und Alexander von Zemlinsky hatte er die gleiche Schule durchlaufen wie Arnold Schönberg, blieb aber im Gegensatz zu Schönberg in seinen Werken lebenslang der Tonalität und den traditionellen Genres treu. „In der melodischen Erfindungsgabe und Klarheit der Form repräsentiert er das Beste der Wiener Tradition” (Charlotte Erwin). Seine acht Streichquartette, deren fünftes „Dem Busch-Quartett in dankbarer Verehrung“ gewidmet ist, brauchen den Vergleich mit den großen Namen in der ersten Jahrhunderthälfte nicht zu scheuen. Dies wussten schon so berühmte Kollegen wie Richard Strauss, Bruno Walter und Pablo Casals, der über Weigls Musik sagte: „Karl Weigl’s music will not be lost, one will come back to it when the storm will have passed […].“