Im Talk werden wir mit Liz Frank über historische Hintergründe der Diskriminierung von LBTIQs und über aktuelle Kämpfe von Frauenrechtsorganisationen und LBTIQs in Namibia sprechen.
Unsere Leitfragen sind:
• wie sieht die Diskrepanz zwischen dem rechtlichen Rahmen zum Schutz der Rechte von LBTIQs und der gelebten Praxis – also den Alltagserfahrungen – aus?
• welche Erkenntnisse kann man aus einer postkolonialen Perspektive der Gewalt gegen LBTIQs in Namibia ziehen?
• was sind aktivistische und juristische Strategien des Widerstandes und des Aktivismus für die Gewährleistung der Menschenrechte von LBTIQs?
• wie sind die Aktivist*innen in Namibia regional und international vernetzt?
Liz Frank, Programmleiterin des Women’s Leadership Centre (Namibia), berichtet aus ihrer Arbeit, benennt Erfolge und Diskrepanzen zwischen rechtlichen Rahmen und gelebter Praxis und erwägt Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Hilfsnetzwerken.
Moderation: Martina Backes (Redakteurin iz3w – informationszentrum 3. welt aus Freiburg)
Anmeldung erforderlich unter: https://www.eventbrite.de/e/aktivismus-zur-starkung-der-menschenrechte-von-lbtiqs-in-namibia-registration-130750206387
Der Link zum Online Talk wird den Angemeldeten einige Stunden vorher zugeschickt.
Die Themen im Einzelnen:
Welche kolonialen und welche traditionellen Elemente spielen bei Homophobie in Namibia eine Rolle?
Wie sieht der Kampf gegen patriarchale Konzepte – gleich welchen Ursprungs – aus?
Wo steht in Namibia der Aktivismus zur Stärkung der Menschenrechte, der Gleichheit und Nichtdiskriminierung?
Welche Aufgabe, Rolle und Verantwortung haben aus der Sicht von namibischen LBTIQs Akteur*innen der Entwicklungszusammenarbeit?
Welche Verantwortung kommt Deutschland als ehemalige Kolonialmacht zu?
Das Gespräche und die Diskussion werden in deutscher Sprache geführt.
Der Online-Talk findet im Rahmen der Reihe „Leave no one behind! – Entwicklungszusammenarbeit und LSBTI Perspektiven“ statt.
Veranstalter*innen: Lesben- und Schwulenverband – LSVB in Kooperation mit dem iz3w – informationszentrum 3. welt und dem südnordfunk
Wie wirken sich traumatische Erfahrungen auf das Körpergedächtnis aus? Der Vortrag gibt eine Einführung in die Verknüpfung von Trauma, Körper und Handlungs(ohn)macht. Wie sehr die körperliche Ebene unsere Gefühle wie auch unser Denken und Handeln beeinflusst, können uns die Neurowissenschaften erklären. Im Vortrag werden erste Forschungsergebnisse zum Thema Körperbild und Handlungsmacht dargestellt. Wir zeigen Körpertonbildskulpturen von Frauen mit und ohne Migrations- und Fluchthintergrund.
Im anschließenden Praxisteil machen die Teilnehmer*innen eigene Erfahrungen mit der bodymemory Arbeit, die zum Ziel hat, Stabilität und Standvermögen von Frauen zu stärken.
Referentin: Beatrice Schlee, Politikwissenschaftlerin, Körper- und Bewegungspädagogin und Dozentin an verschiedenen Hochschulen.
Begründerin von bodymemory, Zentrum für Bewegung und Embodiment Forschung, das Kurse, Fort- und Ausbildungen in erfahrbarer Anatomie (bodymemory und Body-Mind Centering®) für Menschen mit und ohne Flucht- und Migrationshintergrund anbietet.
18.00 – 20.00 Uhr / Vortrag: 18.00 – 19.15 Uhr / Praxisteil (optional) 19.15 – 20.00 Uhr
Der Vortrag findet online statt und ist von Amica e.V. organisiert.
Anmeldung per Email: pr@amica-ev.org.
Wir senden Ihnen dann den Zugangslink zur Veranstaltung.
Die Aktionstage “16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen” rücken das Thema Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* in den Fokus. Dieses Jahr erinnern sie auch an die vor 20 Jahren von den Vereinten Nationen verabschiedete UN-Resolution 1325 “Frauen, Frieden und Sicherheit”. Schutz vor Gewalt ist eine Kernforderung der Resolution. Doch wer Geschlechterungerechtigkeit langfristig bekämpfen will, darf Frauen nicht auf die Rolle schutzbedürftiger Opfer reduzieren. Frauen müssen selbst entscheiden können, was sie brauchen und wie sie leben möchten.
Die aktuelle Krise durch die Corona-Epidemie zeigt die weltweiten gesellschaftlichen, ökologischen, kulturellen und politischen Missstände auf und verschärft diese. Auch die Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* nimmt, gerade im häuslichen Bereich, wieder zu. Trotz der Tatsache, dass häusliche Gewalt schon vor der Krise immer noch die häugste Form von Gewalt gegen Frauen* war. Die Krise verdeutlicht zudem, wie sich sowohl das Wiedererstarken rückwärtsgewandter Rollenbilder und die Festigung patriarchaler Strukturen negativ und unterdrückend auf das Leben von Frauen* auswirken, als auch die Unterdrückung von Selbstbestimmung und eigenständigen Lebensweisen, die Verweigerung von Bildungschancen, die Zunahme sexistischen, rassistischen und rechten Gedankenguts, die Zunahme sexualisierter Gewalt, gerade auch im Zusammenhang mit Kriegen, Krisen und Flucht.
Die Aktionstage greifen diese Zusammenhänge und deren Verschärfung durch die Corona-Krise auf. Sie zeigen, in welch erschreckender Weise und wie aktuell und allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* ist, gerade im Nahbereich und ganz unabhängig von Kultur, Nationalität und Schicht.
Die Aktionstage beginnen am 25. November, dem “Internationalen
Tag gegen Gewalt an Frauen” und enden am 10. Dezember, dem “Inter nationalen Tag der Menschenrechte”.
Die Freiburger Aktionstage gehen dieses Jahr bis zum 12. Dezember und werden von einem breiten Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen getragen.
Im Rahmen der diesjährigen Aktionstage können Sie wieder verschiedene Veranstaltungen und Aktionen besuchen, die ihrerseits unter der aktuellen Krise durch Corona stehen und deshalb vorwiegend als Online-Veranstaltungen durchgeführt werden.
Ausführliche Informationen finden Sie unter www.16days-freiburg.de.
Die einzelnen Veranstaltungen werden von den verschiedenen Vereinen
eigenständig durchgeführt und durch unterschiedliche Geldgeber*innen
unterstützt. Das Gesamtprogramm der diesjährigen Aktionstage wird
gefördert von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg.
Ist stetiges Wachstum auf Kosten von sozialer Gerechtigkeit und zu Lasten der Umwelt die einzige Form, um die Welt zu verstehen oder gibt es eine Alternative?
Gemeinsam möchten wir uns auf die Suche begeben, was es heißt, ein „Gutes Leben“ zu haben. Wir möchten globale Zusammenhänge erkennen und einen Einblick in das Nachhaltigkeitskonzept „buen vivir“ erhalten, das eine vielversprechende Alternative aus Lateinamerika zum permanenten Wachstumsgedanken ist.
Was meinen Begriffe wie Globaler Norden, Globaler Süden, Kolonialismus oder indigene Völker? Und welche Rolle spielt der Globalen Norden dabei? Gemeinsam machen wir uns auf die Suche und stellen auch die Frage, welches Land eigentlich „Entwicklungsbedarf“ hat.
Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.
Anmeldung bis zum 11. April 2021 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.
Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.
terre des hommes lädt zu Web-Vortrag mit Diskussion ein
Im Rahmen der Friedenswoche findet am Mittwoch den 25. November, 19:00 Uhr der Vortrag „Kleinwaffen in Kinderhänden – deutsche Waffenexporte verletzen Kinderrechte” mit Ralph Willinger (terre des hommes) und Innocent Opwonya (ehemaliger Kindersoldat) über ZOOM statt.
Anmeldung per E-Mail an : friedenswoche[at]rib-ev.de (Namen der Referenten dabei bitte angeben)
Der Link für die Zoom-Konferenz wird dann vor Beginn der Veranstaltung einzeln an Ihre/Eure Mail-Adresse gesendet.
Somit ist wenigstens ein (digitales) Wiedersehen mit den beiden Experten zu Kinderrechtsverletzungen in bewaffneten Konflikten möglich!
Im Anschluss an die Vorträge können über Zoom Fragen gestellt werden, die direkt beantwortet werden.
Session with zoom on
Wednesday the 11.11.2020 • 19:00 hour p.m.
Link for the Session.
The establishment of SARS in Nigeria is no longer relevant and not serving the purpose anymore. What the youth of Nigeria are experiencing now is only the police brutality.
A number of youth in Nigeria decided to go to the street and demonstrate to show the essence of the disbandment of SARS.
We managed to win the interest and time of Dr Shadreck Muchaku from Zimbabwe. He is a very qualified person on matters like this, because he studied International politics at the University of Venda.
Now the question is what could be the role of AU in solving matters like this in Africa. Must structures like AU have to wait until crisis avail itself and bloodshed to intervene? What about the Nigeria politicians, do they share the same sentiment with the youth?
These are the questions we will be discussing during our session on the 11.11.2020.
Agenda:
1. Opening : Mr Khathutshelo Muthivhi and Dern Amolo ( Moderators )
2. Introduction of guests
3. Presentation by Dr Shadreck Muchaku
4. Discussion
5. Closure and remarks
Organized by One World Network
in cooperation with Eine Welt Forum Freiburg
Viele Menschen glauben, dass genügend Nahrungsmittelproduktion zu Ernährungssicherheit für eine stetig wachsende Weltbevölkerung führt.
In Wahrheit sind die Nahrungsmittel auf der Erde jedoch sehr ungleich verteilt und führen zu Überernährung auf der einen und Unterernährung auf der anderen Seite.
Gemeinsam schauen wir uns die globalen und wirtschaftlichen Zusammenhänge an. Wir überlegen, was sich ändern muss, damit ein Gutes Leben für alle möglich ist.
Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Ernährungssouveränität.
Sie ist ein alternatives Konzept zur Ernährungssicherheit, bei dem demokratische Mitbestimmung bei der Lebensmittelproduktion und der Ernährung in den Mittelpunkt gestellt werden.
Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss
hier besucht werden kann.
Anmeldung bis zum 7. März 2021 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.
Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.
In diesem Online-Seminar schauen wir uns gemeinsam an, wie Zeit als Ressource unser Leben beeinflusst und wie sie unsere Gesellschaft strukturiert.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen der Zeit und der Gleichberechtigung der Geschlechter? Wir werfen einen Blick auf die Verteilung der Sorgearbeit und überlegen, wie die freie Zeiteinteilung die Gestaltung von einem Guten Leben für alle beeinflusst. Was müsste sich ändern und wie? Und welche Rolle spielt der Kapitalismus bei all dem?
Die Veranstaltung ist an die virtuelle Ausstellung “Das Gute Leben für alle” angelehnt, die zur Vorbereitung oder im Anschluss hier besucht werden kann.
Anmeldung bis zum 31. Januar 2021 unter: Laura Becker, l.becker@ewf-freiburg.de
Der Link zum virtuellen Raum wird nach der Anmeldung verschickt.
Die Veranstaltung wird finanziell gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ), dem Katholischen Fonds und der Deutschen Postcode Lotterie.