Stadtführer*in für Orte der Nachhaltigkeit in Freiburg: Einführungsseminar

Du willst gerne aktiv werden, etwas bewegen und deinen Mitmenschen die Stadt aus einer sozialen und ökologischen Perspektive zeigen? Das Seminar ist eine Einführung in die Methode des alternativen Stadtrundgangs. Dabei führen wir uns anhand konkreter Beispiele die globalen Auswirkungen unseres Konsums vor Augen und zeigen Alternativen auf, die für jede*n im Alltag machbar sind. Der Rundgang führt uns zu Orten des Wandels in Freiburg, die Ansätze für eine nachhaltige Zukunft sein können.
Wir vermitteln dir Inhalte und Methoden für die konkrete Umsetzung dieser Stadtrundgänge. Im Team wirst du einen eigenen Stadtrundgang entwickeln. Für die Umsetzung geben wir Tipps zu Rhetorik und Didaktik.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Bist du dabei?
Dann melde dich bis zum 27.11.2019 an unter:
post@kaufrausch-freiburg.de
Weitere Infos über alternative Stadtrundgänge und den Verein:
www.kaufrausch-freiburg.de

  

Freiburger Afrikagespräche

Die großen deutschen Kolonialkriege
Prof. Dr. Susanne Kuss, PH Freiburg, Institut für Politik- und Geschichtswissenschaft

Um Ruhe und Ordnung in seinen afrikanischen Kolonien herzustellen, führte das deutsche Kaiserreich zwei „große“ Kolonialkriege: einen in Deutsch-Südwestafrika (1904-07), den anderen in Deutsch-Ostafrika (1905-08). Die militärische Gewalt richtete sich äußerst brutal gegen die einheimische Bevölkerung, doch nur der Krieg in Deutsch-Südwestafrika eskalierte in einen Völkermord. Nachdem der Begriff des Genozids in diesem Kontext schon lange wissenschaftlich benutzt worden ist, wird er seit dem Sommer 2016 auch im Deutschen Bundestag verwendet. Zu den Kriegsereignissen in Afrika zählten nicht nur Schlachten oder Gefechte, Plünderungen und Requisitionen, sondern auch die Verkündung von Proklamationen, die Einrichtung von Gefangenenlagern oder der Ausbruch von Epidemien. Die unterschiedlichen Formen der Kriegführung und Gewaltanwendung in den beiden Kolonialkriegen lassen sich durch eine Rekonstruktion der Abläufe zwar beschreiben, aber nicht ursächlich erklären. Für das Ausmaß militärischer Gewalt waren nicht nur Rassismus, Nationalismus und Militärkultur entscheidend, sondern auch die jeweiligen Bedingungen vor Ort. In diesem Vortrag sollen die Gründe für die unterschiedliche Art der Gewaltanwendung in den beiden „großen“ Kolonialkriegen analysiert werden.

Eine Veranstaltung des Arnold-Bergstraesser-Institut in Zusammenarbeit mit dem Colloquium Politicum Freiburg und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

  

Freiburger Afrikagespräche

Southern Africa and the Election Year 2019 – A further step towards deepening democracy or a missed opportunity?

Im Jahr 2019 fanden im südichen Afrika (Südafrika, Namibia, Botswana, Malawi, Mosambik) Kurswahlen statt. Wenn sich die Prognosen für das Ergebnis der Wahlen in Namibia am 27. November bestätigen, könnten wir feststellen, dass in all diesen Ländern die amtierenden Präsidenten oder Regierungen wiedergewählt werden. Ist dies als Schritt zur weiteren Demokratisierung zu verstehen oder als verpasste Gelegenheit, alte Pfadabhängigkeiten aufzugeben? In Südafrika gewann der ANC einen weiteren, diesmal jedoch nicht überzeugenden, Wahlsieg. Die “New Dawn”-Versprechen von Präsident Ramaphosa für Wirtschaftswachstum und Korruptionsbekämpfung wurden bisher nicht mit der gewünschten Wirksamkeit umgesetzt, nicht zuletzt aufgrund von innerparteilichen Streitigkeiten innerhalb des ANC. Gleiches gilt für Debatten, die sich auf Enteignung ohne Entschädigung, dysfunktionale Staatsunternehmen und soziale Unruhen konzentrieren. Die jüngsten Entwicklungen in der größten Oppositionspartei, der DA, werfen neue Fragen über die Rolle der Oppositionsparteien und die Bildung von Koalitionen in einem dominanten (Ein-)Parteienstaat auf. Die Nachbarländer Namibia, Botswana und Mosambik sind von den Entwicklungen in Südafrika sowohl wirtschaftlich als auch politisch betroffen. Politisch bewegen sich die bisher ununterbrochen regierenden ehemaligen Befreiungsbewegungen zwischen wirtschaftlichen und demokratischen Reformen auf der einen Seite, und der rücksichtslosen Stärkung ihrer Macht auf der anderen Seite. Diese Themen, insbesondere im Hinblick auf die Entwicklungen in Südafrika und Namibia, werden mit unseren beiden Diskussionsteilnehmern diskutiert.

Referent*innen: Professor Roger Southall (Department of Sociology, Wits University Johannesburg, South Africa / Editor of “Elections 2019” and “The New Black Middle Class in South Africa”) und Professor Joseph Diescho (Visiting Professor at the Institute of International Humanitarian Law, University of Bonn / Former Chairman of the Namibia Institute of Public Administration and Management (NIPAM) and Speechwriter of Nelson Mandela)

Eine Veranstaltung des Arnold-Bergstraesser-Institut in Zusammenarbeit mit dem Colloquium Politicum der Universtität Freiburg und der Konrad-Adenauer-Stiftung.

  

Globales Lernen unter der Lupe: Rassismuskritischer Check

Als Multiplikator*innen des Globalen Lernens engagieren wir uns für
mehr globale Gerechtigkeit, weniger Ausgrenzung und Diskriminierung sowie eine zukunftsfähige Lebensweise ohne Zerstörung der Natur. Gleichzeitig sind auch wir eingebunden in gesellschaftliche Machtverhältnisse sowie Denk- und Verhaltensweisen, die von Vorurteilen und Rassismus geprägt sind.

Im Globalen Lernen stehen wir vor der Herausforderung, trotz oder mit dieser Eingebundenheit, macht- und vorurteilsbewusste Bildungsangebote zu gestalten. Die HEADS UP Checkliste von Vanessa de Oliveira Andreotti ist ein Werkzeug, das uns hier helfen kann. Im Workshop erarbeiten wir uns diese gemeinsam und analysieren eigene Bildungsangebote. Im Zentrum steht der kollegiale Austausch darüber. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, eigene Konzepte und Bildungsmaterialien mitzubringen.

Organisation: Barbara Ehrensberger. Eine Welt Forum Freiburg.
Anmeldung: Bitte bis 01.12.2019 per E-Mail an b.ehrensberger@ewf-freiburg.de
Datenschutz: mit der Anmeldug erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten zum Zweck der Veranstaltungsorganisation gespeichert werden.

Die Veranstaltung wird gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds und der Stadt Freiburg.

  

Aktionswochen gegen Antisemitismus

Mit Vorträgen, Workshops, Lesungen, einer Ausstellung, Filmvorführungen, Stadtrundgängen und Konzerten veranstaltet ein breites Bündnis an Freiburger Gemeinden, Institutionen und Gruppen die Aktionswochen gegen Antisemitismus. Der Auftakt der Veranstaltungsreihe findet am Donnerstag, 7. November um 17.00 Uhr in den Räumen der Israelitischen Gemeinde statt, wo der Bundesbeauftragte für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, Dr. Felix Klein, den Vortrag “Warum Antisemitismus uns alle angeht” hält.

Ebenfalls am 7. November bietet das Stadttheater um 20.00 Uhr die Veranstaltung “Verbrannte Bücher” an, bei der aus den Werken von Autoren und Autorinnen gelesen wird, die von den Bücherverbrennungen 1933 betroffen waren.

Der 9. November ist dem Gedenken an die Zerstörung der Freiburger Synagoge 1938 gewidmet. Es werden ein Morgengebet, Schacharit Schabat sowie ein Workshop von der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Gemeinde angeboten, ein historischer Stadtrundgang führt von der Hebelschule zur Innenstadt und die Israelitische Gemeinde lädt um 20.15 Uhr zu einem Gedenkkonzert mit Itay Dvory am Klavier ein. Die offizielle Gedenkveranstaltung an die Pogromnacht 1938 findet unter Beteiligung zahlreicher Gruppen um 18.30 Uhr auf dem Platz der Alten Synagoge statt.

Einen weiteren Schwerpunkt im Programm bildet die Ausstellung “Kinder im KZ – Annäherung an Kindheiten während der Katastrophe”, die am Montag, 18. November um 17.00 Uhr von der Egalitären Jüdischen Chawurah Gescher Gemeinde zusammen mit dem Freiburger Roma Büro eröffnet wird. Die Ausstellung mit Begleitprogramm wird für zwei Wochen im Kinder- und Jugendzentrum Weingarten zu sehen sein, für Jugendgruppen können Führungen gebucht werden.

Viele weitere Veranstaltungen der “Aktionswochen gegen Antisemitismus” stehen im Programmheft (PDF) sowie auf Facebook.

Veranstalter*innen, Kooperationspartner*innen und Sponsor*innen:

Israelitische Gemeinde Freiburg, Caritasverband Freiburg-Stadt e.V., Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher Gemeinde Freiburg, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Roma Büro Freiburg, Referat gegen Antisemitismus des StuRa der Uni Freiburg, Deutsch-Israelische Gesellschaft Freiburg, Chabad Lubawitsch Freiburg, Freundeskreis Freiburg – Tel Aviv – Jaffo, Kopfstand, Initiative Stolpersteine Freiburg, Theater Freiburg, ca-ira Verlag, DBG Südbaden, Gegen Vergessen – Für Demokratie, Jüdische Kulturinitiative, Katholisches und Evangelisches Dekanat Freiburg, Anarchistische Gruppe Freiburg, Verein der Verfolgten des Naziregimes, Bund der Antifaschisten, Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, iz3w Freiburg, Aktionsforum Israel, ArTik e.V., Kommunales Kino Freiburg, Kino Friedrichsbau, VHS Freiburg

Mit freundlicher Unterstützung von der Amadeu-Antonio-Stiftung, dem Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland und dem Amt für Migration und Integration der Stadt Freiburg aus Mitteln des Bundesprogramms “Demokratie leben!”

  

Friedensfäden – Friedensnetz: Handspindel-Kurs

Friedensfäden – Friedensnetz

Ein Mitmach-Projekt von November 2019 bis Oktober 2020.

Im 150. Jubiläumsjahr Gandhis möchten wir 150 Menschen in und um Freiburg dafür begeistern, ihren eigenen Friedensfaden zu spinnen – als tatsächlichen Faden aus Schafwolle und zugleich als aktive Friedensbotschaft: „Mein Beitrag zum Frieden in der Welt.“

Am 01. September 2020 (Antikriegstag) werden die Fäden öffentlich zu einem symbolischen Friedensnetz verknüpft. Zuvor werden die Friedensbotschaften zu einer gemeinsamen Erklärung zusammengeführt.

Auf dem Weg dorthin gibt es mehrere Stationen:
Friedensfäden spinnen – Handspindel-Kurse
Austausch- und Vernetzungstreffen
Workshops für gewaltfreies Handeln
Workshops zur Textilproduktion
Eine Friedensbotschaft für Freiburg
Öffentliche Aktion am 1. September 2020

Das Projekt soll mit der globalen Friedenskampagne „Jai Jagat 2020“ verbunden werden.

Friedensfäden-Friedensnetz ist offen für alle interessierten Menschen aus Freiburg und Umgebung: Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, Familien, Unternehmen …

Erste Termine:

Einsteiger*innen-Kurse für das Spinnen mit der Handspindel
20. November 18:30-21 Uhr Stadtteilzentrum Vauban Haus 037
14. Januar 18:30-21 Uhr – der Ort wird noch bekannt gegeben
Weitere Termine folgen
Um Anmeldung wird gebeten.

Austausch- und Vernetzungstreffen
22. Januar 15-17 Uhr Volkshochschule Freiburg im Schwarzen Kloster, Theatersaal. Im Anschluss laden wir zur Führung durch die Ausstellung „Poesie des Nähens – Conflict Textiles“ ein.
Um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen im Flyer und unter www.globallmende.org

Ein Projekt von GLOBALLMENDE gemeinnützige GmbH in Kooperation mit:
Lernort Kunzenhof e.V.
Eine Welt Forum Freiburg e.V.
Werkstatt für Gewaltfreie Aktion, Baden
P.A.K.T. e.V.
AWC Deutschland e.V. – Weltbürgerinnen und Weltbürger

Mit freundlicher Unterstützung der Volkshochschule Freiburg.

Das Projekt wird gefördert aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ).

  

16 Tage Stopp Gewalt gegen Frauen

Flyer der Veranstaltungsreihe

Frauenrechte sind Menschenrechte.
Sie sind unteilbar.

Die Freiburger Aktionstage ’16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen’ finden in diesem Jahr zum 8. Mal statt. Getragen werden sie von einem breiten Bündnis aus Frauen- und Menschenrechtsorganisationen.

Ziel ist, über die verschiedenen Formen und Auswirkungen der weltweit gegen Frauen und Mädchen ausgeübten Gewalt zu informieren, für das Thema zu sensibilisieren, das Bewusstsein darüber zu schärfen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Es geht dabei nicht nur um die Verurteilung der immer noch vorherrschenden Gewalt gegen Frauen, sondern auch um Ansätze und Hoffnungen, diese zu überwinden und zu einer Gesellschaft beizutragen, in der alle Menschen unabhängig von ihrem Geschlecht ein friedliches, selbstbestimmtes und gutes Leben führen können.

Die weltweiten gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen, sind aktuell sowohl durch das Wiedererstarken rückwärtsgewandter Rollenbilder und die Festigung patriarchaler Strukturen gekennzeichnet,
als auch durch Unterdrückung von Selbstbestimmung und eigenständigen Lebensweisen, durch Verweigerung von Bildungschancen, durch die Zunahme sexistischen, rassistischen und rechten Gedankenguts, auch in Regierungen und Teilen der Bevölkerungen, durch die Zunahme sexualisierter Gewalt, gerade auch im Zusammenhang mit Kriegen, Krisen und Flucht, sowie die Tatsache, dass das Thema sexualisierte Gewalt derzeit medial oft mit Nationalitäten und Kulturen verknüpft wird.

Vor diesem Hintergrund sind die Aktionstage und die öffentliche Debatte des Themas wichtiger denn je. Denn vielfach wird ausgeblendet, in welch erschreckender Weise und wie aktuell und allgegenwärtig Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist, gerade im Nahbereich und ganz unabhängig von Kultur, Nationalität und Schicht. Ist doch häusliche Gewalt immer noch die häufigste Form von Gewalt gegen Frauen.

Im Rahmen der diesjährigen Aktionstage können Sie wieder interessante Veranstaltungen, Filmabende, Lesungen, Diskussionen, Workshops, ein Werkstattgespräch, eine Theateraufführung, eine Ausstellung sowie eine Fachtagung zur Mädchenarbeit besuchen.

Ausführliche Informationen zu allen Veranstaltungen und Aktionen
finden Sie unter www.16days-freiburg.de.

Die einzelnen Veranstaltungen werden von den verschiedenen Vereinen eigenständig durchgeführt und durch unterschiedliche Geldgeber*innen unterstützt.
Das Gesamtprogramm der diesjährigen Aktionstage wird gefördert von der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg.

  

Gewalt an indigenen Frauen in Nordamerika

Vortrag und Film

Jeden dritten Tag wird in Kanada eine Frau ermordet – weil sie eine ‚Indianerin‘, eine Indigene ist.
In den USA waren – und sind – indigene Frauen ebenfalls systematischer Gewalt ausgesetzt: die Zahl ‚verschwundener‘, oft vergewaltigter und ermordeter indigener Frauen geht in die Hunderte.

Einen anderen Aspekt der Gewalt zeigt die Dokumentation „Ama“ (USA, 2018) der britischen Regisseurin Lorna Tucker. Sie porträtiert die Dineh (Navajo)-Aktivistin Jean Whitehorse, die das Schicksal tausender indigener Frauen in den 1960ern und 70ern in den USA teilen musste: Sie wurde sterilisiert – ohne ihre Kenntnis oder Zustimmung. Für das Volk der Dineh ist die Familie der größte Reichtum, doch dieser wurde genommen.

Auch im 21. Jahrhundert setzt sich diese Form der Gewalt an indigenen Frauen fort: In jüngster Vergangenheit wurden offensichtlich indigene Frauen in Kanada’s Provinz Saskatchewan gegen ihren Willen sterilisiert. Ein Gerichtsverfahren ist anhängig.

Grundlegende Menschenrechte werden fortgesetzt massiv verletzt.

Die Einführung von Monika Seiller (Aktionsgruppe Indianer & Menschenrechte, München) beleuchtet die Hintergründe der Gewalt an indigenen Frauen in den USA und Kanada: Sie ist Ausdruck eines systemischen Rassismus und Erbe der Kolonialisierung, die sich in Marginalisierung, Vergewaltigung und tausendfachem Mord an indigenen Frauen manifestiert. „Völkermord“ lautete das Urteil einer kanadischen Untersuchungskommission im Juni 2019.

Im Anschluss an den Film stehen die Organisatoren für Fragen und Diskussion zur Verfügung.

Referentin: Monika Seiller, Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte e.V., München

Veranstalter: MENSCHENRECHTE 3000 e.V., Freiburg
Kooperationspartner: Carl-Schurz-Haus – Deutsch-Amerikanisches Institut e.V. und Aktionsgruppe Indianer und Menschenrechte e.V.

Die Referentin:
Monika Seiller engagiert sich seit Jahrzehnten für die Rechte der Indigenen, für die First Nations Nordamerikas und besonders für die Rechte der indigenen Frauen. Unter anderem ist sie in verschiedenen
Gremien der UNO tätig und gibt vierteljährlich die Zeitschrift “Coyote” heraus.

Die Veranstaltung ist Teil der Aktionswochen 16 Tage Stopp Gewalt gegen Frauen.

  

Frauen, Fußball und der Kampf um Freiheit

Im Rahmen der internationalen Aktionstage 16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen lädt AMICA e.V. in Kooperation mit dem Kommunalen Kino Freiburg und der Supporters Crew Freiburg zum Themenabend ein:

Fußball – das vermeintlich klassische Männergebiet – kann viel mehr sein als ein „bloßes Spiel“. In einem Kontext struktureller geschlechtsbezogener Gewalt kann er zum Kampffeld für Frauen um Freiheit und Gleichberechtigung werden.

„Fußball ist ein mächtiges Spiel. Es verändert die Denkweise der Spielerinnen und davor haben viele Angst“, so Fadwa El-Bahi, die Kapitänin der libyschen Frauen-Nationalmannschaft. Für ihren Film Freedom Fields begleitete die britischlibysche Regisseurin Nazuha Arebi die Frauen dieser mutigen Mannschaft durch den Bürgerkrieg des post-revolutionären Libyens, die gegen gesellschaftliche Widerstände zu Frauenrechtsaktivistinnen wurden.

Die Filmvorführung mit begleitendem Werkstattgespräch ermöglicht einen perspektivreichen Blick auf die Verwobenheit des Sports mit politischen Prozessen und Akteur*innen.

Werkstattgespräch um 18:30 Uhr mit:
Birgit Bauer, SC-Managerin
Prof. Petra Gieß-Stüber, Sportwissenschaftlerin und Leiterin bei Kick for Girls
Sylvia Rombach, Referentin für Libyen bei AMICA e.V.

Filmstart um 19:30 Uhr
Eine zweite Vorführung von Freedom Fields findet am Mittwoch, 11.12.2019 um 19:30 Uhr statt.

  

FahrradDisko

Die Eröffnung des diesjährigen Greenmotions Filmfestival wird am Samstag, 9. November, im Freizeichen (ArTik e.V.) gefeiert mit einer FahrradDisco und der Freiburger-Premiere der live Kino-Performance „DYSTOPIA-UTOPIA“ des Berliner Künstlers DIE! GOLDSTEIN: Eine inspirierende und bewegende filmische Kollage über die verstörende Realität der globalen Entwicklung, untermalt von einer kinematografischen Soundkulisse. Die Perfomance beginnt um 21 Uhr, anschließend legt das Freiburger DJ-Kollektiv KOPFKINO elektronische Musik auf. Der Strom für die Performance und das DJ-Equipment wird von den Gästen auf Fahrrädern selbst erstrampelt.

Das Fahrradkino ist eine Kooperation von Solare Zukunft e.V. und Greenmotions e.V. Weitere Informationen unter www.greenmotions-filmfestival.de