Globales Lernen. Ein Einführungs-Workshop.

[Anmeldung bitte bis 15.04.2018 per Mail an Barbara Ehrensberger: b.ehrensberger@ewf-freiburg.de]

Klimawandel. Migration und Diversität. Ernährung. Flucht. Rohstoffhandel. Wirtschaft ohne Wachstum. Zukunftsfähige Welt.

… alles spannende Themen.

Aber wie vermitteln? An Kinder, Jugendliche, Erwachsene?

Mit Methoden aus dem Globalen Lernen!

Inhalte des Workshops:
Was steckt hinter dem Konzept des Globalen Lernens?
> Wir lernen den Ansatz kennen.
Welche Methoden sind interessant für welche Zielgruppen?
> Wir probieren sie beispielhaft aus.
Wie kann ich globale Themen differenziert und vorurteilsbewusst vermitteln?
Wir reflektieren uns selbst und diskutieren.

Leitung:
Thomas Forbriger (Freiberuflicher Referent) und
Barbara Ehrensberger (Bildungsreferentin im Eine Welt Forum)

Teilnahmebeitrag: 15€. 10€ ermäßigt.

Anmeldung: Bitte bis 15.04.2018 per Mail an Barbara Ehrensberger
b.ehrensberger@ewf-freiburg.de
Diversität gehört im Eine Welt Forum zu unserem Selbstverständnis. Deshalb freuen wir uns über Anmeldungen von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen.

Der Workshop wird gefördert von Engagement Global aus Mitteln des BMZ, dem Katholischen Fonds und aus Mitteln der Glücksspirale des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft.

  

Ausstellung: Klimawandel – Eine globale Herausforderung

Mit bewegenden Bildern führt der amerikanische Naturfotograf die dramatischen Auswirkungen des globalen Klimawandels unmittelbar vor Augen. Als einer der ersten hat Braasch den Klimawandel weltweit fotografisch dokumentiert. Sein zentrales Anliegen war, die Menschen durch Kunst näher an die Tatsachen des Klimawandels heranzuführen und sie dadurch zu nachhaltigem Handeln zu motivieren. Denn obwohl die Problematik mittlerweile gut bekannt ist, mangelt es oft am persönlichen Einsatz für einen effektiven Klimaschutz. Gary Braasch wurde 2010 vom Outdoor Photography Magazin zu einem der 40 einflussreichsten Naturfotografen der Welt gekürt. Er ist 2016 gestorben.

Die Ausstellung wird organisiert vom WaldHaus Freiburg in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg.

  

Ausstellungseröffnung: Klimawandel – eine globale Herausforderung – 30 Fotografien von Gary Braasch

Zur Eröffnung der Ausstellung „Klimawandel – Eine globale Herausforderung – 30 Fotografien von Gary Braasch“ am Donnerstag, 22. März um 17.00 Uhr möchten wir Sie herzlich ins WaldHaus Freiburg einladen. Sie erwarten spektakuläre und bewegende großformatige Fotos zu den Auswirkungen des globalen Klimawandels.

Programm:

17:00 Uhr Begrüßung
Gerda Stuchlik (Bürgermeisterin und Vorstandsvorsitzende der Stiftung WaldHaus Freiburg)
Dagmar Große (Vertreterin und Geschäftsführerin des Eine Welt Forums Freiburg, das die Ausstellung als Kooperationspartner mitträgt)

17:10 Lichtbildvortrag
Dr. Maiken Winter (Kuratorin der Ausstellung, Biologin, Wissenschaftskommunikatorin insbesondere zum Thema Klimawandel)

18:15 Musikalische Überraschung

18:20Uhr Rundgang durch die Ausstellung und Ausklang mit Umtrunk und kleinemImbiss

Eine Veranstaltung des WaldHaus Freiburg und des Eine Welt Forum Freiburg .

  

Zur fortdauernden Katastrophe von Fukushima

Veranstaltung von Anti Antom Freiburg zur fortdauernden Katastrophe von Fukushima mit einer japanischen Journalistin:
OSHIDORI Mako ist Journalistin in Tokyo. Sie beschreibt und analysiert
durch genaue Recherchen vor Ort die TEPCO-Katastrophe. Sie ist auch
diejenige Journalistin, die an den meisten Pressekonferenzen von TEPCO
teilgenommen hat und sich nicht scheut, deren Pressesprecher kritische
Fragen zu stellen. Sie fährt regelmäßig in die Präfektur Fukushima, um
die gesundheitliche Situation der Bewohner (insbesondere der Kinder),
die Situation der Bauern und Fischer in den verstrahlten Gebieten, die
Gerichtsverfahren gegen Staat und TEPCO, usw. zu recherchieren.

  

Filmveranstaltung: Furusato – wunde Heimat

Das Kommunale Kino Freiburg organisiert in Kooperation mit der
AntiAtomFreiburg (AAFr) eine Filmveranstaltung mit dem Film
„Furusato-wunde Heimat“ von Thorsten Trimtop.

Der Film geht, unterstützt von “ausgestrahlt”, im März in zahlreichen deutschen Städten auf Tournee. Er zeigt das Leben in der japanischen Kleinstadt, einst Surferparadies, Minamisoma. Der Regisseur begleitete über vier Jahre die Anwohner der Kleinstadt und sprach mit ihnen über die unsichtbare Gefahr der Radioaktivität.
Bei der Premiere am 10.3.2018 19.30Uhr im Koki wird der Produzent
anwesend sein. Weitere Vorführtermine im Koki sind: 15.3. 19.30Uhr, 17.3. 21.30Uhr und 18.3. 17.30Uhr.

  

Matinee: Fronten – ein politisch engagierter Kriminalroman

Lesung und Gespräch mit Leonhard F. Seidl

Ein bosnischer Waffensammler läuft Amok, ein »Reichsbürger« sinnt auf Rache und eine muslimische Ärztin gerät zwischen die Fronten. Geschickt verknüpft der Kriminalroman die Lebenswege der drei Protagonisten miteinander, die in einem packenden Finale aufeinandertreffen. Ein hochaktueller Kriminalroman über Rassismus und Fanatismus in einer Gesellschaft voller Angst und über den Mut, sich dem entgegenzustellen.
” ‘Fronten’ ein außergewöhnlich politischer und engagierter Kriminalroman über gesellschaftliche Reibungen, Traumata, Angst und Fremdheit” Die Welt, 23.08.2017.

Veranstalter: Südwind Freiburg. e.V. In Kooperation mit Kommunalem Kino Freiburg

  

Sabiha Sumar – Politisches Kino aus Pakistan

Eine Veranstaltung von Kommunales Kino und informationszentrum 3. welt (iz3w) zum 50-jährigen Jubiläum.

Die pakistanische Filmemacherin Sabiha Sumar kommt mit zwei Filmen ins Koki.

Di 13.03., 21:00, zu Gast: Regisseurin Sabiha Sumar, Moderation: Steffen Schülein (iz3w), WIEDERHOLUNG: So 18.3., 19:30

Silent Waters (Khamosh Pani)
Pakistan 2003 / OmU / 99 Min.
Regie: Sabiha Sumar / Kamera: Ralph Netzer / mit: Kirron Kher, Aamir Malik, Arshad Mahmud, Salma Shahid u.a.

Die pakistanische Regisseurin Sabiha Sumar zeigt im 2003 in Locarno preisgekrönten Film Silent Waters, wie sich unter Zia-ul-Haq Gewalt und Extremismus in der pakistanischen Gesellschaft ausbreiteten. Der 17-jährige Saleem ist arbeitslos, hat viel Zeit, weiß aber nichts mit sich anzufangen. Unterbezahlte Jobs will er nicht, schon gar nicht als Bauer auf Feldern schuften. Da tauchen einige Islamisten im Dorf auf, die tatkräftige Männer suchen … Wäre der Pakistaner zu einem anderen Zeitpunkt geboren, wäre seine Geschichte sicher eine andere. Doch sie spielt 1979.
Zwei Jahre zuvor hat General Zia-ul-Haq die Macht übernommen und die Islamisierung eingeleitet. Und mit der Militärdiktatur geht die liberale Ära zu Ende. Diese Umbruchzeit thematisiert Silent Waters, der erste Spielfilm einer pakistanischen Frau. Nach dem 11. September 2001, der Pakistan schlagartig als Unterschlupf und Ausbildungszentrum von Terroristen ins Rampenlicht der Weltöffentlichkeit rückte, liefert Sabiha Sumar einen hochaktuellen Film. Sie erzählt, wie Gewalt, Radikalisierung und Intoleranz in ihrem Herkunftsland Einzug hielten. Dabei lenkt sie den Blick auf die Basis, das kleine Dorf Chakhi, ein Mikrokosmos für die dramatischen Entwicklungen. Silent Waters ist ein Kunstwerk, vor allem beweist Sumar darin eine gekonnte psychologisierende Inszenierung ihrer Figuren. Einfühlsam stellt sie dar, wie die islamistische Ideologie wirkt; als Verführung und als zerstörerisches Gift. Gezeigt werden die Mechanismen von Gruppenzwängen und das für Saleem unerträgliche Schamgefühl. (qantara)

  

Sabiha Sumar – Politisches Kino aus Pakistan

Eine Veranstaltung von Kommunales Kino und informationszentrum 3. welt (iz3w) zum 50-jährigen Jubiläum.

Die pakistanische Filmemacherin Sabiha Sumar kommt mit zwei Filmen ins Koki.

Sabiha Sumar, die einzige unabhängige Regisseurin Pakistans, setzt sich seit Jahren mit der Benachteiligung der Frauen in fundamentalistischen Gesellschaften auseinander und ist bekannt für ihre politischen und mutigen Filme. 1961 geboren in Karachi, Pakistan, studierte Sabiha Sumar 1980-85 Film und Politische Wissenschaften am Sarah Lawrence College in New York und Internationale Beziehungen an der Universität Cambridge. Ihr erster Spielfilm Khamosh Pani – Silent Waters (2003) wurde beim Filmfestival Locarno mit dem Goldenen Leoparden als bester Film ausgezeichnet, es folgten zahlreiche weitere Preise bei internationalen Festivals. Silent Waters ist der erste pakistanische Spielfilm von einer Frau. Die Regisseurin hatte ursprünglich eine Dokumentation im Sinn: über die Frauenverschleppungen im Jahr 1947, als sich Pakistan vom indischen Subkontinent abtrennte. Zeitzeugen, die zudem offen vor der Kamera über die Morde, Vergewaltigungen und Verschleppungen im Namen der (männlichen) ›Ehre‹ berichten wollten, waren jedoch nicht zu finden. So entschloss sich Sumar, einen Spielfilm zu drehen, der im Kern von der wahren Geschichte handelt und dessen Hauptfigur Ayesha auf der Vergangenheit einer Zeitzeugin beruht.

Sabiha Sumar ist auch als Produzentin und in der Filmausbildung tätig.

Neben ihrem Spielfilm zeigen wir Sumars neuesten Dokumentarfilm (2017) „Azmaish. A Journey through the Subcontinent“, der letztes Jahr in Locarno Weltpremiere hatte und sich dem indisch-pakistanischen Verhältnis widmet.

Di 13.3., 19:00, zu Gast: Regisseurin Sabiha Sumar, Moderation: Steffen Schülein (iz3w)

Azmaish. A journey through the subcontinent
Pakistan 2017 | 80 min | OmeU |
Regie: Sabiha Sumar, Drehbuch: Sabiha Sumar, Julai Rose, Sachithanandam Sathananthan

Indien und Pakistan entstanden 1947 in einem komplexen Verhältnis von ideologischer Abgrenzung und uralten gemeinsamen Wurzeln. 70 Jahre später hat Pakistan noch immer mit feudalen Strukturen und religiösem Fundamentalismus zu kämpfen; in Indien ist ein radikaler Hindu-Nationalismus unter Präsident Modi an die Macht gekommen. Gemeinsam mit der indischen Schauspielerin Kalki Koechlin bereist Regisseurin Sabiha Sumar beide Länder. Die streitbaren Freundinnen treffen auf religiöse Eiferer, selbstgefällige Eliten, selbstbewusste Frauen und Verteidiger der Liberalität. So zeichnen sie ein komplexes Bild der Nachbarstaaten, die sich oft ähnlicher sind als ihnen bewusst zu sein scheint und zeigen neue Perspektiven für ein friedliches Miteinander.

 

  

Konferenz: Frau & Flucht – Auf der Suche nach einem Leben in Würde und Freiheit

Eine Veranstaltung von Anwältinnen ohne Grenzen e.V. und Dachverband der Migrantinnenorganisationen in Deutschland – DaMigra e.V.

Auf Ihre verbindliche Anmeldung unter konferenz@aogde.com und Ihr Kommen freuen wir uns sehr!

Agenda:

09:00 – 09:30 Uhr: Ankunft, Anmeldung und Kaffee
09:30 – 10:00 Uhr: Eröffnung und Begrüßung
Nikolaus von Peter, Vertretung der EU Kommission in Deutschland
Jasmina Prpić, Gründerin und Vorsitzende AOG e.V.
Kook-Nam Cho-Ruww, Vorsitzende und Sprecherin DaMigra e.V.

BLOCK I
Im Zeichen der Flucht
Moderation: RA’in Armaghan Naghipour, AOG, Gründerin und Vorsitzende der Regionalgruppe Berlin
10:00 – 10:30 Uhr
Impulsvortrag: Frauenrechte schützen, Ein Leben in Würde und Freiheit
Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte
10:30- 11:30 Uhr
Fluchtgründe und Fluchterfahrungen: geflüchtete Frauen erzählen
Syrien – Frau Alia Alassi
Irak – Frau Farida Khalaf
Nigeria – Frau Edith Omoregie
Afghanistan – Frau Huma Sherzai
11:30 – 12:00 Uhr
Kaffeepause
12:00- 13:00 Uhr
Fachexpertinnen zur (rechtlichen) Lage der Frauen in ausgewählten Herkunftsländern
Nordafrika und Syrien – Dr. Nora Salem, American University of Cairo
Irak- Amira Voß, LL.M., RAin aus dem Irak
Nigeria – Chukwuletam Maranatha Okoro, RAin aus Nigeria
Afghanistan – Mandana Knust Rassekh Afshar, deutsch-iranische Juristin
13:00 – 14:00 Uhr
Mittagessen

BLOCK II
Aktuelle Flüchtlings- und Asylpolitik der EU und Bundesregierung und mögliche Alternativen
Moderation: Ulrike Baur | Journalistin
14:00 – 14.30 Uhr
Impulsvorträge:
Flüchtlings- und Asylpolitik der EU, Herr Nikolaus von Peter, Vertretung der EU Kommission in Deutschland
Flüchtlings- und Asylpolitik in Deutschland, NN
14:30 – 15.30 Uhr
Fluchtursachen und ihre Bekämpfung, Neue EU-Asylregelungen (insbesondere Dublin IV), Familienzusammenführung
und politische Einordnung sicherer Staaten im Lichte der Bleibeperspektive der Geflüchteten
Podiumsdiskussion
Fachexpertinnen aus Politik und Nichtregierungsorganisationen mit anschließendem Austausch mit geflüchteten Frauen und Publikum
NN
Franziska Vilmar, Fachreferentin Asylpolitik und Asylrecht, Amnesty International e.V.
RAin Nizaqete Bislimi, Vorsitzende des Bundes Roma Verband e.V.
15:30 – 16:00 Uhr
Kaffeepause
16:00 – 16:30 Uhr
Ausblick: Formulierung von Forderungen
Dr. Birgit Laubach, AOG, Regionalgruppe Berlin
Dr. Pierrette Herzberger-Fofana, Da Migra e.V.
16:30 Uhr
Schlusswort und Ende der Konferenz