Mit den Aktionstagen leistet das Aktionsbündnis Stopp Gewalt gegen Frauen seit 11 Jahren in Freiburg und Umgebung einen Beitrag dazu, alle Formen von Gewalt an Frauen in der Öffentlichkeit bewusster zu machen. Niemand soll wegschauen, denn wir alle haben eine Verantwortung dafür, unser Zusammenleben friedlich, gerecht und gewaltfrei zu gestalten. Wir wollen eineSensibilisierung bei allen Menschen entwickeln, was geschlechtsspezifische Gewalt ausmacht und wie sie beendet werden kann.
Viele verschiedene NGOs, Beratungsstellen, Institutionen und Personen im Netzwerk bieten Workshops, eine Theateraufführung, Lesungen, eine Ausstellung und vieles mehr zum Thema an. Hier geht es zum Programm
Am Freitag, den 26. Juni ab 16 Uhr, laden wir zu einem Workshop im Gemeinschaftsgarten „zusammen gärtnern“ ein. Zu Gast sind Pascual Yépez, Cecilia Naula und Piedad Naula vom Kichwa-Puruwa-Landwirtschaftskollektiv Runay Sumak Mikuy aus Ecuador sowie Víctor Acosta Sánchez von der Graswurzelorganisation ACICA aus Peru. Sie teilen ihre Erfahrungen mit kollektiver Landwirtschaft, Wasserschutz, Wiederaufforstung und Klimaanpassung im Andenhochland und zeigen, welche Rolle ancestrales Wissen und gemeinschaftliche Selbstorganisation dabei spielen.
Pascual Yépez, Cecilia Naula und Piedad Naula sind Kichwa-Puruwa aus dem Andenhochland Ecuadors. Für sie ist der Mensch Teil einer beseelten Welt – Mensch und Natur werden niemals getrennt voneinander gedacht. Sie betreiben ökologische Landwirtschaft und verfügen über vielfältige Erfahrungen in kollektiver Organisation und solidarischem Wirtschaften. Dabei orientieren sie sich an praktischem und kosmologischem Wissen, das seit Generationen weitergegeben wird. Ihre Ahnen sind für sie keine abstrakte Vergangenheit, sondern ein lebendiger Teil des Alltags.
Víctor Acosta Sánchez stammt aus dem Andenhochland Nordperus, wo viele Gemeinden mit Trockenheit, Bodenerosion, Abholzung und unfairen Marktstrukturen konfrontiert sind. Heute ist er Mitglied und Direktor der Graswurzelorganisation ACICA – Asociación Civil Caminando.
ACICA unterstützt Gemeinden bei Klimaanpassung, Wiederaufforstung, Wassermanagement und ökologischem Landbau. Dabei spielt lokales, über Generationen weitergegebenes Wissen eine zentrale Rolle – etwa bei der Auswahl besonders resilienter Saatgutsorten.
Gemeinsam wollen wir darüber ins Gespräch kommen, welche Verbindungen es zu unseren eigenen Erfahrungen in Landwirtschaft, Bildung und gesellschaftlichem Engagement gibt – und welche Möglichkeiten für Solidarität und gemeinsames Handeln entstehen.
Freitag, 26. Juni | 16-20:00 Uhr Ort: Gemeinschaftsgarten “zusammen gärtnern”, Buckweg/ Am Dorfbach Vauban, 79111 Freiburg
Ab 18:30 Uhr sind weitere Interessierte herzlich willkommen. Den Abend lassen wir mit einem gemeinsamen Inti-Raymi-Ritual, Mitbringbuffet und Austausch im Garten ausklingen.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg, zusammen leben e.V. und der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung statt.
Das Amazonasgebiet steht mehr denn je im Fokus globaler Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren waren die Trockenphasen in Amazonien so extrem, dass ganze Flüsse austrockneten und Waldbrände deutlich zunahmen. Die Ausweitung (illegaler) Goldminen in indigene Territorien, der Abbau natürlicher Ressourcen wie Gas, illegale Abholzung sowie der Anbau von Koka nehmen darüber hinaus stetig zu. Dies erhöht den Druck auf die Lebensräume indigener Gemeinschaften und die natürlichen Ökosysteme der Region. Angesichts dieser Situation stärken indigene Gemeinschaften ihre lokale Monitoring- und Überwachungspraxis in Kooperationen mit NGOs und staatlichen Akteuren sowie durch den Einsatz neuer Technologien wie Smartphones, GPS und Drohnen. Auch Unternehmen im Rohstoffsektor werden zunehmend verpflichtet, ihre Aktivitäten transparent überwachen zu lassen – in Zusammenarbeit mit indigenen Gemeinschaften.
Mittwoch, 24. Juni 2026 | 19:00 – 21:00 Uhr Ort: Volkshochschule, Rotteckring 12, 79098 Freiburg im Breisgau
An diesem Abend kommen wir mit zwei ehemaligen indigenen Umweltwächter*innen aus Peru ins Gespräch, die auf jahrelange Erfahrung im gemeindebasierten Umweltmonitoring zurückblicken und ihre Perspektiven, Kenntnisse und Praxis mit uns teilen.
Marlene Piñarreal Serrano (Machiguenga) ist ehemalige Umweltwächterin im unteren Urubambatal und hat viele Jahre die Gasausbeutung in Camisea überwacht. Luis Miguel Tayori Kendero (Harakbut) ist ehemaliger Leiter des Überwachungs- und Kontrollsystems des Kommunalreservats Amarakaeri in Madre de Dios und hat u.a. Ausbildungskurse geleitet.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Spanisch mit Übersetzung statt.
Veranstalter: Color Esperanza e.V., Eine Welt Forum Freiburg e.V., FVA Baden-Württemberg, Informationsstelle Peru e.V., isca Universität Freiburg, Ludwig-Maximilian-Universität München, VHS Freiburg.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 22 Jahre EWFF
Wie könnte unser gemeinsamer „Rettungsplan“ aussehen?
Die international anerkannte Farbe für Flucht und Rettung ist Grün mit weißer Schrift. Dies betrifft unter anderem Fluchtwege, Erste Hilfe, Notausgänge, Rettungspläne und die Rettung von Menschenleben.
Wir (Menschen auf der Flucht) brauchen Rechte. Deshalb wurde 1951 die Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) verabschiedet. Sie ist die wichtigste Rechtsgrundlage des internationalen Flüchtlingsrechts. Mehr als 140 Staaten haben sich verpflichtet, die Rechte von Geflüchteten innerstaatlich anzuerkennen und umzusetzen. Die GFK war und ist eine Antwort auf den Faschismus.
Doch wie sehen aktuelle Fluchtwege und die Rechte von uns heute aus? Über 2.000 km Stacheldraht an den EU-Grenzen. Pushbacks, Polizeigewalt, Haft – Menschen sterben auf der Flucht, ertrinken im Mittelmeer. Sie leben in Lagern unter haftähnlichen Bedingungen. Sie werden rassistisch angefeindet. Sie sind sozial ausgegrenzt. Mit der am 12. Juni europaweit in Kraft tretenden Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) sind weitere Angriffe auf unsere Rechtsstellung verbunden. Bereits heute werden Staaten als sichere Herkunftsländer eingestuft, in denen Queerfeindlichkeit an der Tagesordnung ist.
Den aktuellen politischen Entwicklungen sollten wir aktiv entgegentreten. Es gibt keinen Grund, es nicht zu tun. Unser politischer Rettungsplan kann nur darin estehen, zusammenzustehen, solidarisch zu handeln und emanzi-patorische Ideen zu entwickeln, nach denen niemand – auch nicht in der Krise – zurückgelassen wird. In diesem Sinne rufen wir dazu auf, sich am 20. Juni 2026 ab 11 Uhr bei der Sammelstelle am Europaplatz einzufinden. Dort wird es weitere Informationen zu möglichen politischen Rettungsplänen geben.
Veranstalter: Anda e.V., Seebrücke Freiburg, Rolling Safe Space Freiburg, Amnesty International Freiburg, Aktion Bleiberecht
Unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten? Aus eigener Erfahrung in der Klimagerechtigkeitsbewegung wissen wir, dass viele Menschen, die sich für Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit einsetzen, zwar eine vage Ahnung haben, dass es vor allem die Wirtschaft ist, die unseren Planeten zerstört – dass aber gleichzeitig viel Unsicherheit besteht, wie genau das eigentlich im Detail passiert. Die Mechanismen zwischen Umwelt und Wirtschaftswachstum bleiben häufig eine Blackbox, auch weil es an zugänglichen Informationsquellen und Bildungsformaten fehlt.
The Cost of Growth wirft einen Blick hinter die Erzählung des kapitalistischen Fortschritts und zeigt die sozialen und ökologischen Kosten eines Systems, das auf Extraktion und Ausbeutung basiert. Der Film begleitet Bewegungen in Serbien, Italien und Sápmi, die sich gegen Landraub, Rohstoffpolitik und koloniale Kontinuitäten organisieren — und gleichzeitig konkrete Alternativen aufbauen: solidarische Ökonomien, demokratische Arbeitsformen und neue Formen von Gemeinschaft.
Freitag, 26. Juni 2026, ab 20:30 Uhr Ort: Innenhof – iz3w Kronenstraße 16 A
Austausch & Getränke ab 20:45 Uhr Filmstart um 21:45 Uhr -Dauert 90 Min. OMU (Englisch) Getränke & Essen gegen Spende
Eintritt auf Spendenbasis (3–5 €)
Wir freuen uns auf einen schönen Sommerabend mit euch
Warum dauern autoritäre Strukturen bis heute an? Welche Folgen haben Kolonialismus, politische Repression und Ungerechtigkeit? Und wie kann die Diaspora zu Demokratie, Menschenrechten und gesellschaftlichem Wandel beitragen?
Podiumsdiskussion | Musik | Workshops | Austausch | Kultur
27. Juni 2026, ab 10:30 Uhr Ort: Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Kirchstraße 4, 79100 Freiburg
Eine Veranstaltung von ANDA e.V. und Partnerorganisationen für Dialog, Erinnerung, Solidarität und gemeinsames Engagement.
Nach einer deutlichen Abschwächung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD), steht nun die Gesetzesnovelle für das deutsche Lieferkettengesetz an: Die EU-Richtlinie muss bis Ende Juli 2028 in deutsches Recht umgesetzt werden. Aktuell wird die Gesetznovelle in den Ausschüssen und innerhalb der Bundesregierung diskutiert. Jetzt heißt es dranbleiben und deutlich machen, dass nur eine faire und nachhaltige Wirtschaft Zukunft hat. Denn was das vergangene Jahr gezeigt hat: Widerstand wirkt! Hier geht’s zur aktuellen Petition
Am 04. Mai 2026 fand in der Mensa der Hebelschule Freiburg eine Fachveranstaltung mit Dr. Nikolai Huke (Universität Hamburg) zum Thema „Rassismus als Arbeitsmarkthindernis für Geflüchtete“ statt. Die Veranstaltung war Teil der Reihe „Zwischen Repression und Hoffnung 2026“ und richtete sich an Fachkräfte aus Migration, Sozialarbeit und Integrationsdiensten.
Dr. Huke präsentierte zentrale Forschungsergebnisse zu strukturellen Diskriminierungsmechanismen, betrieblichen Machtverhältnissen, aufenthaltsrechtlichen Abhängigkeiten sowie psychischen Belastungen. Die Teilnehmenden bestätigten die Relevanz dieser Befunde anhand ihrer beruflichen Praxis, insbesondere im Hinblick auf die Situation Schwarzer Geflüchteter.
In der anschließenden Diskussion wurden Fragen zur regionalen Vergleichbarkeit der Forschung, zu politischen Handlungsmöglichkeiten sowie zu institutionellen Reformbedarfen erörtert. Dr. Huke hob hervor, dass zivilgesellschaftliche Organisationen und migrantische Selbstorganisationen eine zentrale Rolle spielen und stärker gefördert werden sollten.
Die Veranstaltung trug wesentlich zur Sensibilisierung für strukturelle Barrieren und zur Stärkung demokratischer Handlungskompetenzen im Bereich Migration und Teilhabe bei.
Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Zwischen Repression und Hoffnung 2026“, gefördert durch die Landeszentrale für politische Bildung Baden‑Württemberg Lpb im Rahmen des Landesprogramms im Rahmen Demokratie Stärken umgesetzt von Lago
Referent:innen: Caroline Schröder und Mascha Klein, (Referentinnen für Klimaklage-Kommunikation bei Germanwatch e.V. Bonn) Robert Guimaraes (Vertreter der Shipibo-Konibo in Ucayali, Peru) Silke Lunnebach und Thomas Brose (Referent:innen für indigene Partnerschaften bei Klima-Bündnis e.V. Frankfurt)
Bei der Diskussionsrunde im Museum Natur und Mensch geht es um die Rolle von Frauen in sozialen Bewegungen weltweit. Mit Paola Tamayo, Filmemacherin aus Kolumbien, Dewi Candraningrum, Künstlerin aus Java, Indonesien, und Elena Muguruza, Juristin aus Peru kommen drei Frauen aus unterschiedlichen Regionen und Kontexten zusammen. Sie sprechen über ihren Einsatz für soziale und ökologische Gerechtigkeit. Die Veranstaltung ist Teil der Sonderausstellung „Voll unfair!“. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Eine Veranstaltung des Eine-Welt-Forums in Kooperation mit dem Museum Natur und Mensch.
La region Tumbes se ubica en el extremo nor-occidental de la costa del Perú. Se caracteriza por una marcada estacionalidad climática, con una estación seca que se extiende de mayo a diciembre y una estacion lluviosa de diciembre a abril. Alberga una gran biodiversidad distribuida en ecosistemas como el bosque estacionalmente seco, el bosque humedo tropical, los manglares y el ecosistema marino. Asimismo, Tumbes forma parte de la Reserva de Biosfera Amotape-Manglares, del Área de Endemismo Tumbesina y del Hotspot de biodiversidad Tumbes-Chocó-Magdalena, reconocidos por su alta riqueza biológica.
Fecha|Hora: 13 Mayo 2026 | 17:00 – 19:00 Uhr
Lugar: FAIRburg e.V., Schwarzwaldstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau
En este espacio, conversaremos con dos organizaciones que trabajan actualmente en Tumbes: el Consorcio Manglares del Noroeste del Perú – CONMANOPE y la Asociacion para la investigacion y desarrollo Integral – AIDER. Hablaremos sobre su compromiso y las iniciativas de conservacion ambiental que impulsan en colaboración con las comunidades locales.
El evento se relizará en español, en modalidad híbrida: de manera virtual, a través de la plataforma Zoom para los ponentes y presencialmente para el público en general.
Entrada gratuita.
Un evento de Eine Welt Forum Freiburg en colaboración con Infostelle Peru.
DE/ Die Region Tumbes liegt im äußersten Nordwesten der peruanischen Küste. Sie zeichnet sich durch eine ausgeprägte saisonale Klimadynamik aus, mit einer Trockenzeit von Mai bis Dezember und einer Regenzeit von Dezember bis April. Die Region beherbergt eine große Biodiversität, die sich auf verschiedene Ökosysteme verteilt, darunter saisonal trockene Wälder, tropische Feuchtwälder, Mangroven sowie marine Ökosysteme. Darüber hinaus ist Tumbes Teil der Biosphärenreservatsregion Amotape-Manglares, des Tumbes-Endemismusgebiets sowie des Biodiversitäts-Hotspots Tumbes-Chocó-Magdalena, die alle für ihren außergewöhnlichen biologischen Reichtum bekannt sind.
Datum/Zeit: 13.Mai 2026 | 17:00 – 19:00 Uhr
Veranstaltungsort: FAIRburg e.V., Schwarzwaldstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau
In dieser Veranstaltung sprechen wir mit zwei Organisationen, die aktuell in Tumbes tätig sind: dem Consorcio Manglares del Noroeste del Perú (CONMANOPE) und der Asociación para la Investigación y Desarrollo Integral (AIDER). Im Mittelpunkt stehen ihr Engagement sowie ihre Initiativen zum Umweltschutz, die sie in Zusammenarbeit mit lokalen Gemeinschaften umsetzen.
Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt und wird bei Bedarf mit Deutsch- Flüsterübersetzung begleitet. Bitte Bescheid sagen.
Die Veranstaltung findet im Hybridformat statt: Die Referenten nehmen virtuell über die Plattform Zoom teil, das allgemeine Publikum vor Ort.
Der Eintritt ist frei.
Eine Veranstaltung des Eine Welt Forum Freiburg in Zusammenarbeit mit der Infostelle Peru.
Gefördert von: -ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung -Postcode-Lotterie -Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes
Jhon Puse Arroyo tiene más de 20 años de experiencia con el manejo y la conservación de los manglares junto a las comunidades locales. Actualmente es vicepresidente del Consorcio Manglares del Noroeste del Perú, donde trabaja en la gestión, el monitoreo y la recuperación del ecosistema, además de promover el uso sostenible de los recursos del manglar como guardián de este territorio.
Miriam Madrid Guerrero. Ingeniera Forestal y de Medio Ambiente, especialista en Gestión de Recursos Naturales para el Consorcio Manglares del Noroeste del Perú. Con experiencia en Sistemas Integrados de Gestión Ambiental, en educación ambiental, monitoreo y evaluación de avifauna, el análisis de la regeneración y estructura del manglar, su labor destaca por integrar la investigación técnica con el trabajo comunitario, fortaleciendo la vigilancia y conservación participativa para la protección de los ecosistemas.
Angel Llompart Navarro. Biólogo, especialista en Gestión Pública de Fauna Silvestre, responsable de Investigación y monitoreo biológico en la ONG AIDER sede norte. Es investigador en el área de herpetología, con énfasis en ecología y además realiza evaluaciones de avifauna; cuenta con 8 años de experiencia en consultorias de impacto ambiental en todo el Perú, apasionado por la fotografía y videografía de fauna silvestre.