„Dilemmas in Bewegung”

Les invitamos al panel de discusión y presentación del libro: Dilemas en movimiento: ¿Cómo interactúan manifestantes, agentes estatales y el público en general durante las protestas masivas?

Discutiremos con uno de sus autores, Henry Ortega, politólogo de la Pontificia Universidad Javeriana de Bogotá, e investigador de Estado, conflicto y Paz del Centro de Investigación y Educación Popular – Cinep, Programas para la Paz, sobre uno de los hechos que han marcado la historia reciente de Colombia: el estallido social del 2021. Hecho que, entre otros, inspiró la creación de La Olla Colectiva en Freiburg.

En este encuentro se abordan algunos procesos de movilización en América Latina, con énfasis en el caso colombiano.

Lugar: ¡adelante! Linkes Zentrum Freiburg, Glümerstraße 2, 79102
Fecha: Sábado 1 de noviembre, 2 pm (14h)

El evento se realizará en español.

Organizan: ABI, Colectiva La Olla en cooperación con Eine Welt Forum Freiburg

Les esperamos!

Wir laden Sie herzlich zur Podiumsdiskussion und Buchvorstellung „Dilemmas in Bewegung” ein. Wie interagieren Demonstranten, Staatsbeamte und die Öffentlichkeit während Massenprotesten?.
Wir diskutieren mit Henry Ortega, einem der Autoren und Politikwissenschaftler an der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá sowie Forscher für Staat, Konflikt und Frieden am Centro de Investigación y Educación Popular – Cinep, Programas para la Paz, über eines der Ereignisse, die die Geschichte Kolumbiens geprägt haben: die sozialen Protesten von 2021.
Dieses Ereignis inspirierte unter anderem die Gründung von La Olla Colectiva in Freiburg.
Bei diesem Treffen werden einige Mobilisierungsprozesse in Lateinamerika behandelt, mit Schwerpunkt: Kolumbien.

Ort: ¡adelante! Linkes Zentrum Freiburg, Glümerstraße 2, 79102 Freiburg

Wann: 1 November 2025, 14:0o Uhr

Die Veranstaltung findet auf Spanisch statt.

Veranstalter: ABI, Colectiva La Olla in Zusammenarbeit mit dem Eine Welt Forum Freiburg.

Wir freuen uns!

  

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Zu den „16 Tagen gegen Gewalt an Frauen“ vom 25.11. bis 10.12. jeden Jahres bildet unser Netzwerk ein Aktionsbündnis. Seit 2012 arbeiten wir jährlich gemeinsam ein Programm für diese Kampagne aus, das in Freiburg stattfindet. Das Programm ist offen für alle Gäste.

Das aktuelle Programm befindet sich auf der Seite des Aktionsbündnisses.

  

Die Klimaklage

Die Klimaklage – Ein peruanischer Bauer schreibt Geschichte

Veranstalter: Cargo-Theater Freiburg, Informationsstelle Peru e.V.

Live-Gespräch mit Saúl Luciano Lliuya

Die Bewohner*innen der Andenstadt Huaraz in Peru sind von einer Flutwelle bedroht. Aufgrund der globalen Erwärmung schmelzen die Gletscher. Das könnte zum Überlaufen eines Gletschersees oberhalb der Stadt und zu einer zerstörerischen Flutwelle führen.
Saúl Luciano Lliuya, ein Andenbauer und Bergführer aus Huaraz, hat deshalb den deutschen Energiekonzern RWE verklagt, da er mitverantwortlich für die Klimakrise und damit die für Bedrohung seiner Stadt sei.
Das Urteil im Mai 2025 hat deutschlandweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Die Klage wurde zwar abgewiesen, das Urteil war trotzdem ein historischer Erfolg: Zum ersten Mal hat ein deutsches Gericht entschieden, dass große Emittenten für Klimarisiken haftbar gemacht werden können.

Saúl Luciano Lliuya ist live aus Peru zugeschaltet. Wir sprechen mit ihm über das Verschwinden der Gletscher in den Anden und über die Klimaklage.

Deutsch und Spanisch mit Übersetzung.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe alegrARTE – Lateinamerika in Freiburg | Cargo-Theater Freiburg  im H15 | https://www.cargo-theater.de/spielplan

Vom 1. bis 22. November ist in den Räumen des Cargo-Theaters außerdem die Ausstellung „Hüter*innen der Gletscher“ der peruanischen Fotografin Angela Ponce zu sehen.

  

COP 30 in Belém

Indigene Hoffnungen und Perspektiven

Veranstalter: Informationsstelle Peru e.V.

TEIL 3 der Veranstaltungsreihe
Auf dem Weg nach Belém: Die Weltklimakonferenz 2025 und indigene Territorien

Nur noch zwei Wochen bis zum Weltklimagipfel in Belém. Wie haben sich die indigenen Vertreter*innen in Peru auf das Treffen vorbereitet? Welche Forderungen stellen sie an die Weltgemeinschaft? Welche Strategien verfolgen sie? Was erwarten und was hoffen sie?

Das fragen wir drei Vertreterinnen und Vertreter indigener Organisationen bei einer Panel-Diskussion.

Mit

Rosa Matilde CCopa Humpe, Red de mujeres unidas (Titicacasee)

Roxana Borda Mamani, indigene Jugendorganisation AJICAM (Megantoni)

Arlen Ribeira,  indigener Verband FECONAFROPU, Putumayo

Moderation: Elke Falley-Rothkopf, Infostelle Peru e.V.

 

Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Aktuelle Informationen und Anmeldung auf der Seite der Informationsstelle Peru.

  

Gletschersterben in den Anden

Eine Live-Schaltung nach Peru

Veranstalter: Chasqui e.V., Informationsstelle Peru e.V., Nord Süd Forum München e.V.

Fast vier Fünftel der tropischen Gletscher Südamerikas befinden sich in den peruanischen Anden. Davon sind ein Drittel von der Gletscherschmelze betroffen. Große Gletscher der „weißen Kordillere“ haben bereits mehr als drei Fünftel ihrer Oberfläche verloren. Wie anderswo auf der Welt verschwinden wegen der Erderhitzung die Gletscher in Südamerika. Der weitere Temperaturanstieg und im Ergebnis Wassermangel für Mensch und Tier sind vorprogrammiert
und bereits in Gang.
Eine Veranstaltung zum Internationalen Jahr zum Erhalt der Gletscher.

Paola Moschella Miloslavich vom peruanischen Gletscherinstitut INAIGEM informiert über Gletscher und Bergökosysteme in Peru und über die Folgen der Gletscherschmelze.
Die peruanische Fotografin Angela Ponce zeigt dazu eindrucksvolle Bilder und erzählt, wie die Gletscherschmelze das Leben einer betroffenen indigenen Gemeinde verändert.
Yovana Chuquichampi (angefragt) wohnt in der betroffenen Gemeinde und bringt ihre Erfahrungen ein.

Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche

Aktuelle Informationen und Anmeldung auf der Seite der Informationsstelle Peru.

  

Fortbildung Fashion for Future

 Fortbildung zu Fashion, Textilien und dekolonialen Perspektiven auf Bildung zu nachhaltiger Mode für Aktive im Globalen Lernen

In Kooperation mit der Future Fashion Academy

  • Vorstellung der Toolbox von Future Fashion mit Johanna Menzinger, epiz Reutlingen
  • Impulse für dekoloniale Bildung mit Ana María Sanchez und Carolin Bersin, Eine Welt Forum Freiburg
  • Kreative und nachhaltige Alternativen im Alltag mit Maria Schorn, Kleiderei Freiburg

Wir freuen uns auf einen inspirierenden Tag voller Austausch, neuer Impulse und praktischer Werkzeuge für die Bildungsarbeit.

Anmeldung: hier

Die Teilnahme ist kostenfrei

gefördert von

-ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

-Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)

-Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Entwicklungsdienstes

-Postcode-Lotterie

-DEAB

 
  

Stark durch Verbundenheit

Stark durch Verbundenheit – Ein Workshop zu feministischer Solidarität und nachhaltigem Aktivismus

Workshop
am 11.10. in Freiburg oder am 25.10. in Bonn
Trainerin: Sara Fromm, Moderatorin, Trainerin, Autorin & Klimagerechtigkeitsaktivistin
Veranstalter*innen:
AMICA e. V. (Freiburg)
Frauennetzwerk für Frieden e.V. (Bonn)
gefördert durch die INTA Stiftung
Anmeldung und wichtige Informationen: siehe unten

Patriarchat, Antifeminismus, Rechtsruck, Militarismus – die Zeiten für progressiven Wandel sind düster. Und machen Widerstand gegen reaktionäre Kräfte und Engagement für eine feministische und sozial gerechte Zukunft umso wichtiger. Doch wie können wir, als FLINTA*, die von vielen dieser Ausbeutungssysteme ganz direkt betroffen sind, weiterhin aktiv sein, wenn manchmal alles so aussichtslos erscheint?

In diesem eintägigen Workshop wollen wir gemeinsam Kraft sammeln und uns gegenseitig stärken, weiterhin gemeinsam auf der Straße, am Arbeitsplatz, am Infostand und all den anderen Orten laut und aktiv zu sein. Wir tauschen uns darüber aus, was die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation mit uns und unserem Engagement macht – und entwickeln gemeinsam erste Gegenstrategien. Wir werfen einen Blick in die Vergangenheit, um von den verschiedenen Generationen, auf deren Schultern wir stehen, zu lernen. Um langfristig aktiv zu bleiben – zu brennen ohne auszubrennen – brauchen wir nachhaltigen Aktivismus. Dafür, und auch für Momente der Hoffnungslosigkeit, geben wir dir in diesem Workshop unterstützende Werkzeuge an die Hand. In einer Übung zu Visionen malen wir uns unsere Zukunft aus, so, wie sie uns gefällt – und machen uns gemeinsam auf den Weg. Der Workshop richtet sich an FLINTA, die sich auf die unterschiedlichsten Arten als feministisch aktiv verstehen (egal ob in z.B. Friedens-, Klima- oder antifaschistischen Gruppen).

*FLINTA steht für Frauen, Lesben, intergeschlechtliche, nicht-binäre, trans und agender Menschen.

Termin in Freiburg
Datum: Samstag, 11.10.2025
Uhrzeit: 10:00 – 17:30 Uhr, inklusive 1 Stunde Mittagspause
Ort: FABRIK für Handwerk, Kultur und Ökologie
im Workshopraum im Hinterhaus (Erdgeschoss)
Habsburgerstr. 9, 79104 Freiburg
Barrierefreiheit: Der Raum ist barrierefrei, berollbar und verfügt über eine barrierefreie Toilette.

Weitere Informationen zur ANMELDUNG sind auf der Webseite von AMICA e.V. zu finden.

 

  

Herbstfest Weltacker

Am Sonntag, 19. Oktober, feiert Weltacker Freiburg beim Mundenhof ab 11 Uhr sein Herbstfest. Aus diesem Anlass gibt es um 12 Uhr  eine kostenlose öffentliche Führung  über das Areal mit ausführlichen Informationen über Idee und Hintergrund des Weltackers sowie über die zahlreichen einzelnen Kulturen, die hier angebaut werden. Für Besucherinnen und Besucher wird zudem eine leckere, vor Ort zubereitete Kürbissuppe mit Brot angeboten. Für Kinder  gibt es je nach Bedarf die ganze Zeit über  Mal- und Säh-Aktivitäten. Geplant ist außerdem ab 14 Uhr eine Baumpflanzaktion.

Den Weltacker findet man auf dem Tier-Natur-Erlebnispark Mundenhof zwischen Alpakas und Hinterwälder Rindern im Kontiki-Bereich in der Nähe der Hofwirtschaft (Beschilderung folgen).

Der Weltacker ist ein von einem ehrenamtlich tätigen Verein getragenes Bildungsprojekt zum Thema nachhaltige Ernährung und Flächengerechtigkeit.

Und darum geht es: Etwa 1,6 Milliarden Hektar Fläche stehen weltweit als Ackerland zur Verfügung, das für derzeit rund acht Milliarden Menschen reichen muss.

Pro Person sind das rund 2.000 Quadratmeter, exakt die Größe des Weltackers; hier muss alles wachsen, was ein Mensch im Jahr verbraucht: Getreide für Brot, Kartoffeln, Obst, Gemüse, Kaffee,  Ölpflanzen, Zuckerrüben… ebenso Ackerfutter wie Mais und Soja für  Tierfutter. Auch Baumwolle für Kleidung, Genussmittel wie Tabak und Energiepflanzen (etwa für Bio-Gas) brauchen ihren Platz auf dieser Fläche.

Umweltexpert*innen der Vereinten Nationen haben berechnet, dass für den Anbau der Lebensmittel, die jede*r Europäer*in derzeit verbraucht, sogar 4.000 Quadratmeter Ackerfläche beansprucht werden. Menschen in anderen Regionen steht somit weniger Fläche zur Verfügung.

Auf den 2.000 Quadratmetern des Weltackers werden maßstabsgetreu die 45 weltweit wichtigsten Ackerkulturen angebaut. Damit wird modellhaft der Flächenverbrauch für einen einzelnen Menschen sichtbar gemacht. Für Arten, die im hiesigen Klima nicht gedeihen (etwa Baumwolle, oder Zuckerrohr), werden Stellvertreter angepflanzt.

Viele wichtige aktuelle und Zukunftsfragen zu den Themen Landwirtschaft, Klimawandel, Artensterben, Bodenfruchtbarkeit und Ernährungssouveränität lassen sich anhand des Weltackers begreifbar machen. Auf dem Gelände gibt es eine Ausstellung, die jederzeit besucht werden kann. Neben Informationen zu den angebauten Kulturpflanzen findet man Hintergrundinfos zu Themen wie Saatgut und Bodenfruchtbarkeit. Darüber hinaus lädt der Weltacker dazu ein, die Vielfalt der Kulturpflanzen mit allen Sinnen zu erfassen und sich an der Fülle zu erfreuen.

 

Wer nicht so lange warten möchte, ist auch bereits am Sonntag, 12. Oktober, um 11 Uhr zu einer öffentlichen Führung über den Weltacker willkommen.

  

Revolution der Verbundenheit. Wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändert

Lesung und Gespräch mit Franziska Schutzbach
Freitag, 10.10.2025 um 19:30 Uhr
im Literaturhaus Freiburg (Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg)
Moderation: Andrea Zimmermann (Geschlechterforscherin und AMICA Vorstand)
Eintritt: 11 / 7 Euro
Ticket kaufen


Bis heute werden weibliche Beziehungen oft infantilisiert oder in Konkurrenz zueinander dargestellt: als eine Art Vorstufe zum eigentlichen Ziel, “den Mr. Right zu finden”, als stetiges Ringen um den Platz der “besten Mutter”, der “Schönsten der Klasse” oder der “leidenschaftlichen Geliebten”. Die Spaltung der Frauen ist eine der Grundlagen patriarchaler Macht. Sich dagegen zu wehren – eine Revolution.

In ihrem aktuellen Buch „Revolution der Verbundenheit“ (Droemer Knaur, 2024) zeigt Franziska Schutzbach anhand von fesselnden Beispielen, Briefen und Essays, welche Rolle Beziehungen, Freundschaften und Konflikte in Emanzipationsprozessen spielen, und erkundet politische Handlungsräume, deren Bedeutung oft übersehen wird. Darüber, wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändern kann, spricht die Soziologin und Autorin mit Andrea Zimmermann (Geschlechterforscherin und AMICA Vorstand).

Diese Lesung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Shrinking Space – Zivilgesellschaft unter Druck und feministische Gegenstrategien weltweit“ von AMICA.


Veranstalter*innen: AMICA e.V., Literaturhaus Freiburg, Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Buchhandlung jos fritz und die Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, freundlich unterstützt von der GLS Gemeinschaftsbank und gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie Freiburg mit Mitteln aus dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms Demokratie leben!