16 Tage – Podiumsdiskussion: 100 Jahre Tätigkeit als Anwältinnen

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionstage in Freiburg: 16 Tage Gegen Gewalt an Frauen

Podiumsdiskussion zur Anwaltstätigkeit von Frauen
in unterschiedlichen Ländern mit dem Festabend
– 15 Jahre Anwältinnen ohne Grenzen

Erst seit 100 Jahren können Juristinnen in Deutschland als Anwältinnen
tätig sein. Im Jahr 1922 hat sich Rechtsanwältin Dr. Maria Otto als erste
Frau den Zugang zur Anwaltschaft erkämpft.

Wie sieht es in anderen Ländern mit der Zulassung aus? Seit wann dürfen
Anwältinnen ihren Beruf dort ausüben, beispielsweise in Argentinien,
der Dom. Rep., in der Türkei, Chile oder vielen anderen Herkunftsländern
von Juristinnen unseres Vereins?

In einer Podiumsdiskussion, verbunden mit dem Festabend zum 15-jährigen Bestehen unseres Vereins AOG, wollen Anwältinnen auf die Schwierigkeiten und Missstände im Arbeitsleben von Frauen weltweit hinweisen.

Ansprechperson: Jasmina Prpic, prpic@aogde.com

Veranstaltet von: Anwältinnen ohne Grenzen e.V. (AOG) Freiburg in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg e.V. und dem Kommunalen Kino (KoKi)FR. Die Veranstaltung wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ, Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes sowie durch den Katholischen Fonds und die Stadt Freiburg.

  

5. digitales landesweites Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen in BW

Mit dieser Veranstaltungsreihe möchten wir Raum für Vernetzung, Austausch und gegenseitige Unterstützung bieten sowie unterschiedliche Aspekte der Partnerschaftsarbeit reflektieren und weiterdenken. Die Vernetzungstreffen bieten eine gute Gelegenheit, um wertvolle Kontakte zu knüpfen und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Bei unserem 5. digitalen landesweiten Vernetzungstreffen werden drei baden-württembergische Vereine ihre Vereine und ihre Partnerschaftsarbeit vorstellen. Die Veranstaltung dient dazu, mehr über die Partnerschaftsarbeit in der Praxis zu erfahren und das in vielen Vereinen vorhandene Wissen und Erfahrungen über Partnerschaftsarbeit weiterzugeben. Die Vereine stehen im Anschluss ihres Vortrags für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen –  https://sez.de/themen/partnerschaftszentrum/globale-partnerschaften-und-begegnungen

Die Termine für 2023 stehen schon fest: 10. Februar, 12. Mai, 22. September, 17. November 2023, jeweils von 16:00 bis 18:30 Uhr. Bitte merken Sie sich diese Termine vor und tragen diese gerne in Ihr Kalender ein.

Zielgruppe: Baden-württembergische Partnerschaftsgruppen, die internationale Partnerschaftsarbeit mit Ländern des Globalen Südens pflegen.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 15. November 2022 über den folgenden Link an: https://eveeno.com/180166250

Teilnahme: Kostenlos, digital via Zoom, der Link zur Teilnahme wird nach erfolgreicher Anmeldung etwa zwei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet.

Die Veranstaltungsreihe „Landesweites digitales Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen in Baden-Württemberg“ findet statt in Kooperation mit dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), den Regionalpromotor*innen Heide Öchslen in Schwäbisch Hall, Simone Kegelmann in Friedrichshafen, Sylvia Holzhäuer-Ruprecht in Karlsruhe, Jonas Bauschert in Freiburg, Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DiMOE), dem Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung der Evangelischen Landeskirche Württemberg (ZEB) und dem Förderverein Piela-Bilanga e. V..

  

Fachtag „Identitätspolitik“

„Darf ich dazu überhaupt was sagen?“ Das Thema Identitätspolitik erhitzt die Gemüter. Von Cancel Culture über Sprechverbote zu Deutungshoheiten, von Sprachregularien über Cultural Appropriation bis zur angeblichen Zensur, vom Diskriminierungswettbewerb bis zum Tokenismus – all diese Phänomene und Konzepte werden mit Identitätspolitik verbunden und ihr nicht selten zum Vorwurf gemacht: Hier ginge es lediglich um Partikularinteressen, die Meinungsfreiheit sei bedroht, der Universalismus in Gefahr.
Doch was ist Identitätspolitik überhaupt? Und was wollen Akteur*innen eigentlich, die von sich sagen, dass sie Identitätspolitik betreiben? Diesen und vielen weiteren Fragen werden wir uns in Vorträgen und Workshops am Fachtag „Identitätspolitik“ widmen.

Ablauf im Haus der Jugend

09.30 Uhr – Vortrag von Dr. Karsten Schubert / Uni Freiburg
10.45 Uhr – Workshop-Runde 1
(mit Workshops von den Neuen deutschen MedienmacherInnen, dem Anti-Bias-Forum Freiburg und Tarek Shukrallah)
12.15 Uhr – Mittagspause mit Snacks
13.00 Uhr – Workshop-Runde 2
(mit Workshops von den Neuen deutschen MedienmacherInnen, dem Anti-Bias-Forum Freiburg und Tarek Shukrallah)
15.30 Uhr – Ende im Haus der Jugend

18.00 Uhr – Vortrag von Max Czollek im Weingut Andreas Dilger

Der Fachtag richtet sich an Menschen aus der Pädagogik, der Sozialen Arbeit und der Bildung; an Medienschaffende und Journalist*innen, an sozial Engagierte, Aktivist*innen und an alle, die sich zur politisch interessierten Zivilgesellschaft zählen.

Der Eintritt ist frei.

Anmeldung unter: koordination@iz3w.org

Kommt bitte getestet und tragt eine FFP2-Maske in den Veranstaltungsräumen! Sollte es die Pandemieentwicklung erfordern, behalten wir uns vor, die Veranstaltung ins Digitale zu verlegen.

Adressen:
Haus der Jugend: Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau
Weingut Dilger: Urachstraße 3, 79102 Freiburg im Breisgau

Eine Veranstaltung der Partnerschaft für Demokratie Freiburg in Kooperation mit dem Regionalen Demokratiezentrum Freiburg.

Gemäß § 6, Absatz 1 des Versammlungsgesetzes schließen wir Mitglieder von AfD, NPD, Republikaner, die Rechte, DVU, der III. Weg sowie Personen, die der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, von der Veranstaltung aus.

  

16 Tage – Gender matters: Frauenrechte in Kriegs- und Krisengebieten stärken

Eine Veranstaltung im Rahmen der Aktionstage in Freiburg: 16 Tage Gegen Gewalt an Frauen

Unter welchen Bedingungen leben Frauen und Mädchen in aktuellen Konfliktregionen und auf der Flucht? Welche spezifischen Gefährdungen und Diskriminierung sind sie ausgesetzt? Was ist ihre Rolle in Friedensprozessen und beim Wiederaufbau? Und vor allem: Wie können wir sie unterstützen? Am Beispiel der Arbeit von AMICA in Kriegs- und Krisenregionen zeigt Hannah Riede Handlungsmöglichkeiten und Herausforderungen der Frauenrechtsarbeit aufzeigen. Im Anschluss an den Vortrag ist Zeit für Fragen und Austausch. Dieser Vortrag findet im Rahmen der Aktionstage “16 Tage – Stopp Gewalt gegen Frauen” statt.

Input: AMICA-Referentin
Termin: Montag, 28.11.2022, 18:30 Uhr
Ort: vhs im Schwarzen Kloster, Theatersaal, Freiburg
Link zur Anmeldung
Eintritt frei

  

Von Kriegsopfer zu Friedenskraft: Frauen im Krieg (am Beispiel Ukraine)

Empowerment und Solidarität: Auf diesen beiden Grundsätzen basiert die Arbeit der Frauenrechtsorganisation AMICA e.V. seit ihrer Entstehung vor knapp 30 Jahren. In der Ukraine ist AMICA seit 2018 aktiv und bietet Frauen und Mädchen, die von Krieg, Gewalt und Flucht betroffen sind, Schutzräume und psychosoziale Hilfe an.

Die dramatische Ausweitung des Konflikts seit dem russischen Angriff im Februar 2022 hat das Leben von Millionen Menschen verändert. AMICA und ihre Partnerinnen sind mehr denn je im Einsatz, um kriegstraumatisierten Frauen und Mädchen zu helfen.

Am Dienstag, den 25. Oktober 2022 um 18.30 Uhr wird Gaëlle Dietrich anhand der aktuellen Lage in der Ukraine einen Einblick geben in die praktische Arbeit einer international tätigen Organisation, die sich für Frauenrechte in Kriegszeiten einsetzt.

Referentin: Gaelle Dietrich (AMICA Referentin)
Termin: 25.10.2022 um 18:30 Uhr
Ort: Salzladen, Freiburg

  

4netzen: das Klimacamp Freiburg als Vernetzungsort für den Wandel

„Wir campen bis ihr handelt“: seit Anfang Juli steht das Klimacamp auf dem alten Rathausplatz in Freiburg – angemeldet ist es bis 2035. Tag und Nacht verbringen Engagierte hier, um Bewusstsein für die Klimakrise zu schaffen und politische Entscheidungsträger*innen zum Handeln zu bewegen.

Das Klimacamp ist ein Ort zum Zuhören, Verstehen und Vernetzen: hier kommen verschiedenste Menschen ins Gespräch, Gruppen treffen sich zum Plenum, es können Veranstaltungen organisiert werden. Die Aktiven des Klimacamps laden Engagierte und Initiativen ein, diesen besonderen Ort mitzugestalten: wie können wir gemeinsam das Klimacamp als Vernetzungsort der sozial-ökologischen Bewegung bestmöglich nutzen?

Dazu gibt es beim nächsten 4netzen zwei kurze Impulse: Tobi Rosswog, Aktivist, Dozent und Autor für die sozial-ökologische Transformation, spricht zu Strategien und Wirksamkeit von Camps und Besetzungen als widerständige Protestform. Anschließend stellen Aktivist*innen des Klimacamps die Forderungen und Ziele vor.

Danach möchten wir euch bei Snacks und Getränken einladen, eure Ideen für die Zukunft des Klimacamps einzubringen: was ist deine Vision für das Klimacamp? Was braucht deine Initiative, um das Klimacamp als Vernetzungsort mitzunutzen? Wie möchtest du gerne beitragen, um das Klimacamp zu einem vielfältigen und lebhaften Ort für den Wandel zu gestalten?

ANMELDUNG ÜBER DAS FORMULAR AUF DER SEITE DES HAUS DES ENGAGEMENTS

Programm

19:00 Begrüßung und Netzwerk-Karussell

19:20 Impuls-Vorträge

19:45 Interaktiver Teil zur Mitgestaltung des Klimacamps

21:00 Raum für weiteren Austausch bei Snacks und Getränken

Übrigens

4netzen ist ein regelmäßiges Austauschtreffen für Nachhaltigkeitsinitiativen in Freiburg. Alle Menschen sind herzlich eingeladen, die sich dafür engagieren, die Ziele Umwelt, Soziales und Wirtschaft unter einen Hut zu bringen – global und für künftige Generationen. Dadurch sollen Synergien geschaffen, Kooperationen erleichtert und Konkurrenz vermieden werden.

Das Treffen wird organisiert in Zusammenarbeit von Haus des EngagementsTreffpunkt FreiburgEine Welt Forum Freiburg, Fairburg, Stadtwandler, Freiburg Macht Zukunft und der Initiative Nachhaltigkeitsbüro Uni Freiburg.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Eine Welt Promotor*innen Programms, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg, sowie durch Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes und dem Katholischen Fonds.

  

Freiburger Afrikagespräch: „Freiburg und Kolonialismus: Reicht eine Ausstellung?“

Die aktuelle Ausstellung „Freiburg und Kolonialismus: Gestern? Heute!“ zeigt die Vielfalt von fortbestehenden Verknüpfungen zwischen einer deutschen Stadt und ehemaligen Kolonialgebieten – aber erklärt sie sich selbst? Reicht der gegebene Anstoß aus, um nicht nur Fachkreise, sondern die Stadtgesellschaft breit diskutieren zu lassen? Darüber sprechen Beatrix Hoffmann-Ihde, Kuratorin der Ausstellung, und Albert Gouaffo, Professor für germanistische Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität Dschang (Kamerun), im Rahmen der Freiburger Afrikagespräche. Veranstaltungssprache ist Deutsch.

Moderation
Andreas Mehler

Sprecher*innen
Prof. Albert Gouaffo, Université de Dschang, Kamerun
Dr. Beatrix Hoffmann-Ihde, Städtische Museen Freiburg

Veranstaltungsort:
Universität Freiburg, Hörsaal 1199 des KG1
  

Ende oder Neuanfang? Nationale und regionale politische Situation in Peru

Über ein Jahr nach seinem Amtsantritt stehen Präsident Castillo und seine Familie sechs Ermittlungsverfahren gegenüber. Die Korruptionsvorwürfe führten zuletzt zu einer Durchsuchung im Präsidentenpalast. Zuvor hatte
Castillo bereits zwei Absetzungsverfahren überstanden. Was wird der Familie Castillos vorgeworfen? Bedeuten die Korruptionsvorwürfe ein mögliches Ende der Regierung Castillos?
Und wie sieht die Regierungsbilanz nach über einem Jahr aus: Was ist aus der Zweiten Agrarreform und dem
Klimanotstand geworden? Wie steht es um die sozialen Konflikte in den Bergbauregionen? Wie ist die Stimmung in den Regionen, die Castillo mehrheitlich gewählt haben?
Anfang Oktober finden die Regional- und Kommunalwahlen in Peru statt. Bieten diese die Chance eines Neuanfanges in den Regionen?
Diese und weitere Fragen diskutieren wir mit zwei Spezialisten für Justiz und Menschenrechte.

Wir freuen uns auf die Diskussion online und anschließende Möglichkeit das Gespräch vor Ort weiterzuführen.

Anna Kohte, Infostelle Peru e.V., im Gespräch mit:
Carlos Rivera Paz, Rechtsanwalt beim Instituto de Defensa Legal, Lima

Carlos Herz Saenz, Anthropologe und Direktor des Centro

Bartolomé de las Casas, Cusco

Das Seminar findet auf Spanisch mit Simultanübersetzung ins Deutsche statt.

Hier geht’s zur Anmeldung.

Für die Präsenzveranstaltung ist keine Anmeldung nötig!

  

Lieferkettengesetze – Yes, EU can! Praxisworkshop für Multiplikator_innen

Der Workshop thematisiert das deutsche  Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sowie die europäische Kampagne “Yes EU can”. Methoden für die Bildungsarbeit werden vorgestellt und ausprobiert.
Beschreibung
Multiple Krisen weltweit, ausbeuterische Kinderarbeit in Minen und Fabriken, zerstörte Regenwälder und globale Abhängigkeiten – insbesondere im Globalen Süden, leiden Mensch und Natur entlang der Wertschöpfungskette deutscher und europäischer Unternehmen. Aus diesen Gründen braucht es Gesetze, die Unternehmen in die Pflicht nehmen, ihre Lieferketten zu prüfen und Menschenrechte zu achten. Im vergangenen Jahr wurde in Deutschland ein solches Gesetz verabschiedet. Dieses erfüllt jedoch nicht die notwendigen Anforderungen, weshalb nun eine Nachbesserung auf EU-Ebene gefordert wird.
Inhalte:
In diesem Workshop lernen wir zunächst Fallbeispiele von Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen kennen, werfen einen kritischen Blick auf die deutschen Vorgaben. Abschließend legen wir den Fokus auf die europäische Kampagne sowie die Forderungen seitens der Zivilgesellschaft und erfahren, wie wir diese in unsere Bildungsarbeit einbauen können.
Referent: Jonas Bauschert ist Eine Welt Regionalpromotor beim Eine Welt Forum Freiburg
Fragen gerne an Sonja Jiménez sonja.jimenez@ordinariat-freiburg.de
Die Veranstaltung wird von der Kompetenzstelle Bildung für Nachhaltiges Handeln in Kooperation mit der Initiative fair.nah.logisch., der Hauptabteilung Weltkirche und der Katholischen Arbeitnehmerseelsorge der Erzdiözese Freiburg angeboten.
Eine Veranstaltung im Rahmen des Eine Welt Promotor*innen Programms, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg, sowie durch Brot für die Welt mit Mitteln des kirchlichen Entwicklungsdienstes und den Katholischen Fonds.