Zwischen Gold und Klimawandel – Reportagen aus dem Regenwald

Liebe Peru-und Regenwald-Interessierte,

mitten im Sommerloch hier schonmal eine Einladung für September:

Zwischen Gold und Klimawandel
Kampf um ein gutes Leben im peruanischen Regenwald

Hildegard Willer liest Reportagen aus dem Regenwald

am Donnerstag, 12. September 2019, um 20 Uhr im Kommunalen Kino, Urachstraße 40

Die Journalistin Hildegard Willer liest aus ihren Reportagen, die sie innerhalb des letzten Jahres aus verschiedenen Orten des peruanischen Amazonasgebiet geschrieben hat. Sie hat dafür Goldgräber*innen besucht, ebenso wie indigene Widerstandskämpfer*innen, Umweltschützer*innen, und Schaman*innen. Sie war in einem Dorf, in dem Erdöl aus einer kaputten Pipeline fließt, und ein weiteres, in dem Indios mit Drohnen den Wald schützen. Sie hat mit einer Kleinbäuerin gesprochen, die sich den Goldgräber*innen widersetzt, ebenso wie mit einem der letzten Indios, der sich daran erinnert, wie es war, bevor die Weißen kamen.

in Kooperation mit der Informationsstelle Peru, Caritas international und der KAB Freiburg

Plakat der Veranstaltung hier

  

Kino im Hanf: Globale Zusammenhänge – lokale Auswirkungen

Wie wirken sich globale Zusammenhänge auf lokaler Ebene aus? Wir zeigen zwei Filme aus Perspektive der Bewohner*innen.

PULAU PLASTIK (Plastikinsel)
des indonesischen Filmemachers Gede Robi begleitet Künstler*innen und Forscher*innen bei der Diskussion um Lösungsansätze und rechtliche Veränderungen der Müllproblematik auf der indonesischen Insel Bali.
Der Film ist auf indonesisch mit englischem Untertitel. Im Anschluss folgt eine Diskussion in der globale Bezüge hergestellt werden.

Die Filmvorführung unterstützt die Fundraising Kampagne für ein Circular Economy Innovation Center in Indonesien. INDOxMELT entwickelt neuartige soziale und materielle Lösungen in Bezug auf Plastikproblematiken und sammelt Spenden, um in Zusammenarbeit mit diversen lokalen Initiativen ein Waste Hub (Circular Economy Innovation Center) auf der indonesischen Insel Nusa Penida aufzubauen.

In Das Buch von Guelakh erzählen die Bewohner*innen des senegalesischen Dorfes Güelakh von ihrem erfolgreichen Ausbildungsprojekt, das der Jugend eine echte Alternative zur Landflucht bietet, die durch die Ausbreitung der Sahara ausgelöst wurde.
Im März 2018 sind die Ethnologin und Romanistin Stephanie Boye und die Kammerafrau und FrankoMedia Studentin Constanze Knothe für einen Monat nach Afrika gereist, um die Expert*innen vor Ort sprechen zu lassen: die Bewohner*innen.

 

Eine Veranstaltung des Eine Welt Forum Freiburg e.V. und INDOxMELT.

Sie wird finanziell gefördert von Badenova, der GLS Treuhand sowie aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg

  

Vielfalt in der Einen Welt II

Wir laden Sie herzlich ein zu der zweiteiligen Fortbildung
„Vielfalt in der Einen Welt – Migrant*innenselbstorganisationen in der entwicklungspolitischen Arbeit“: 

  • Modul 1: Mittwoch, 11. September, 18 bis 21 Uhr
    Das eigene entwicklungspolitisches Profil schärfen
  • Modul 2: Mittwoch, 23. Oktober, 18 bis 21 Uhr
    Sich für Anträge fit machen

Viele migrantische Organisationen leisten entwicklungspolitische Arbeit, ohne diese unbedingt nach außen zu vermitteln – sei es der differenzierte Austausch über Länder des Globalen Südens oder die Durchführung eigener Projekte im Globalen Süden. Oft wird ihre Vereinsarbeit aber eher im kulturellen Bereich oder in der Integrationsarbeit verortet.

Die eigene Arbeit sichtbar zu machen, ist jedoch ein wichtiger Schritt. Zum einen wird die vorhandene Expertise der Organisationen anerkannt. Zum anderen gibt es in dem Bereich konkrete Möglichkeiten, Förderungen und Anträge zu stellen. Dabei können sich den Organisationen neue Netzwerke eröffnen. Nicht zuletzt ist es eine große Bereicherung für die Gesellschaft und andere Akteur*innen in der Eine Welt-Arbeit.

Modul 1:
Im ersten Modul behandeln wir gemeinsam die Definition der Eine Welt-Arbeit und der entwicklungspolitischen Arbeit. Welche Aktivitäten Ihrer Vereine lassen sich ihnen zuordnen und wie können Sie Ihr entwicklungspolitisches Profil nach außen überzeugend verkörpern?
Das eigene Profil schärfen sowie eine schlüssige und anschauliche Präsentation relevanter Informationen an die jeweiligen Ansprechpersonen vermitteln– all das sind entscheidende Schlüsselfaktoren, um als Akteur*in mit Expertise wahrgenommen zu werden.

Modul 2:
Anträge zu stellen und Förderungen zu erhalten bedeutet erst einmal viel Arbeit, die nicht zu unterschätzen ist: den Antrag schreiben, die finanzielle Abwicklung sichern, Berichte erstellen. Es lohnt sich aber aus zwei Gründen. Zum einen gilt, wer Gelder von öffentlichen Stellen bekommt, wird von diesen auch wahrgenommen. Des Weiteren können die gesammelte Erfahrung und der richtige Umgang bei kleinen Förderungen die Aussicht auf bessere Chancen bei größeren Förderungen erhöhen. Im zweiten Modul schauen wir, welche Fördertöpfe in der Eine Welt-Arbeit in Frage kommen und auf welche Kriterien bei einer Antragstellung geachtet werden sollte.

Referentin: Isabelle Francois, Eine Welt-Fachpromotorin Migration und Entwicklung, Eine Welt Forum Mannheim
Anmeldung und weitere Infos unter: j.kolbinger@ewf-freiburg.de

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 12 Personen (und max. zwei Personen pro Verein) begrenzt. Es besteht die Möglichkeit, nur an einem der beiden Module teilzunehmen. Jedoch haben Teilnehmende, die beide Module wahrnehmen, Vorrang.
Die Fortbildung findet auf Deutsch statt. Bei Bedarf organisieren wir eine Flüsterübersetzung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und stehen gerne für Rückfragen zur Verfügung!

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Fairburg e.V. und One World Network e.V. statt.

  

Vielfalt in der Einen Welt I

Wir laden Sie herzlich ein zu der zweiteiligen Fortbildung
„Vielfalt in der Einen Welt – Migrant*innenselbstorganisationen in der entwicklungspolitischen Arbeit“: 

  • Modul 1: Mittwoch, 11. September, 18 bis 21 Uhr
    Das eigene entwicklungspolitisches Profil schärfen
  • Modul 2: Mittwoch, 23. Oktober, 18 bis 21 Uhr
    Sich für Anträge fit machen

Viele migrantische Organisationen leisten entwicklungspolitische Arbeit, ohne diese unbedingt nach außen zu vermitteln – sei es der differenzierte Austausch über Länder des Globalen Südens oder die Durchführung eigener Projekte im Globalen Süden. Oft wird ihre Vereinsarbeit aber eher im kulturellen Bereich oder in der Integrationsarbeit verortet.

Die eigene Arbeit sichtbar zu machen, ist jedoch ein wichtiger Schritt. Zum einen wird die vorhandene Expertise der Organisationen anerkannt. Zum anderen gibt es in dem Bereich konkrete Möglichkeiten, Förderungen und Anträge zu stellen. Dabei können sich den Organisationen neue Netzwerke eröffnen. Nicht zuletzt ist es eine große Bereicherung für die Gesellschaft und andere Akteur*innen in der Eine Welt-Arbeit.

Modul 1:
Im ersten Modul behandeln wir gemeinsam die Definition der Eine Welt-Arbeit und der entwicklungspolitischen Arbeit. Welche Aktivitäten Ihrer Vereine lassen sich ihnen zuordnen und wie können Sie Ihr entwicklungspolitisches Profil nach außen überzeugend verkörpern?
Das eigene Profil schärfen sowie eine schlüssige und anschauliche Präsentation relevanter Informationen an die jeweiligen Ansprechpersonen vermitteln– all das sind entscheidende Schlüsselfaktoren, um als Akteur*in mit Expertise wahrgenommen zu werden.

Modul 2:
Anträge zu stellen und Förderungen zu erhalten bedeutet erst einmal viel Arbeit, die nicht zu unterschätzen ist: den Antrag schreiben, die finanzielle Abwicklung sichern, Berichte erstellen. Es lohnt sich aber aus zwei Gründen. Zum einen gilt, wer Gelder von öffentlichen Stellen bekommt, wird von diesen auch wahrgenommen. Des Weiteren können die gesammelte Erfahrung und der richtige Umgang bei kleinen Förderungen die Aussicht auf bessere Chancen bei größeren Förderungen erhöhen. Im zweiten Modul schauen wir, welche Fördertöpfe in der Eine Welt-Arbeit in Frage kommen und auf welche Kriterien bei einer Antragstellung geachtet werden sollte.

Referentin: Isabelle Francois, Eine Welt-Fachpromotorin Migration und Entwicklung, Eine Welt Forum Mannheim
Anmeldung und weitere Infos unter: j.kolbinger@ewf-freiburg.de

Die Teilnehmer*innenzahl ist auf 12 Personen (und max. zwei Personen pro Verein) begrenzt. Es besteht die Möglichkeit, nur an einem der beiden Module teilzunehmen. Jedoch haben Teilnehmende, die beide Module wahrnehmen, Vorrang.
Die Fortbildung findet auf Deutsch statt. Bei Bedarf organisieren wir eine Flüsterübersetzung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und stehen gerne für Rückfragen zur Verfügung!

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Fairburg e.V. und One World Network e.V. statt.

  

Abschlusskonzert im Hanflabyrinth

Lasst den Sommer und das Hanflabyrinth ausklingen mit Indie-Folk-Pop von Catastrophe Waitress!

Unaussprechlicher Name? Vielleicht! Doch auch in erster Linie unaussprechlich tolle Musik! Den Stil von „Catastrophe Waitress” würde wohl der musikerfahrene und live-konzerterprobte Zuhörer, sowie die Band selbst, als Indie-Folk-Pop bezeichnen – sozusagen iFop oder iPolk. Er bringt Mutti zum Schunkeln und macht Papi stolz.

“Es ist ein Mary-Poppins-Folk, den die Vier auf die Bühne bringen und irgendwie very british. Sie feiern die Skurrilitäten des Alltags und sich mittendrin. Leicht eingängig ist die Musik, quietschbunt und verschönert den Alltag.” Badische Zeitung Lörrach Januar 2017

Eintritt für die Veranstaltung frei.
Für den zusätzlichen Besuch des Bildungsparcours, Eintritt 5 €, unter 18 Jahre 4 €

  

Markt der Möglichkeiten

Was verstehen Initiativen in und um Freiburg unter einem Guten Leben für alle? Was können wir konkret tun, um es zu erreichen?

Im Netzwerk des Eine Welt Forum Freiburg e.V. setzen sich zahlreiche Initiativen auf unterschiedliche Art und Weise dafür ein, dass alle Menschen ein Gutes Leben führen können und wir dabei die Grenzen der Natur berücksichtigen.

Kommen Sie vorbei und lassen sich inspirieren!

Eintritt für die Veranstaltung ist frei.
Für den zusätzlichen Besuch des Bildungsparcours, Eintritt 5 €, unter 18 Jahre 4 €

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert von Badenova, der GLS Treuhand sowie aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg.

  

Fahrradkino im Hanflabyrinth

8 Fahrräder liefern Strom für unser netz-unabhängiges Kinoerlebnis.
Das Fahrradkino ist zusammen mit euch, dem Publikum, zu 100 % energieautark!

Im etwa einstündigen Kurzfilmprogramm zeigen wir Filme zu nachhaltiger und zukünftiger Mobilität, stellen die Frage, wie wir uns in Zukunft ernähren werden und beleuchten, wie wir uns mit Energie versorgen. Lösungen, Ideen und Bausteine für ein “Gutes Leben für alle”!

Freut euch auf ein besonderes Kinoformat und strampelt mit uns gemeinsam in die Zukunft.

Eine Veranstaltung des Eine Welt Forum Freiburg e.V. in Kooperation mit Solare Zukunft e.V. und Greenmotion Filmfestival.

Die Veranstaltung wird finanziell gefördert von Badenova, der GLS Treuhand sowie aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg.

  

Erzählnachmittag im Hanflabyrinth

Den Geschichten von und über globale Gerechtigkeit von Erzählerin Kathinka Marcks lauschen.

Jeweils von 15 bis 16 Uhr und von 16 bis 17 Uhr.

Schon immer versucht der Mensch seine Umwelt zu verstehen und hat so herausgefunden, wie man zum Beispiel Gemüse anbaut. Geschichten aus Zeiten, in denen der Mensch noch hören konnte was die Steine erzählten, die große Weisheit der Lachse verstand und die Zeit ein Kreislauf war, der sich immer wiederholte, bringen die aktuellen Themen nah an uns heran, bis in die Herzen hinein.
Kathinka erzählt lebendig und ausdrucksstark für Kinder und Erwachsene. Sie beschäftigt sich intensiv mit den Zusammenhängen von Natur und Geschichten.

Eine Veranstaltung des Eine Welt Forum Freiburg e.V. und Kathinka Marcks.

Sie wird finanziell gefördert von Badenova, der GLS Treuhand sowie aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg.

  

Vortrag: Das Recht auf Gutes Leben

Alberto Acosta zu Gast im Hanflabyrinth:

Was bedeutet das „Recht auf ein Gutes Leben für alle“? Wie kann der Weg hin zu einer stärker solidarischen und demokratischen Lebensweise aussehen? Was ist unser Beitrag dazu?

Alberto Acosta befasst sich in seinem Vortrag mit der Frage, wie eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise ohne Zerstörung der Natur und Ausbeutung des Menschen aussehen und erreicht werden kann. Er stellt Alternativen zu westlichen Vorstellungen von Entwicklung und Fortschritt dar und bezieht dabei indigene Ideen und Lebensweisen ein. In der sich an-schließenden Diskussion sind wir eingeladen, darüber ins Gespräch zu kommen.

Zum Referenten: Weltweit bekannt wurde Alberto Acosta durch die von ihm mitverantwortete Yasuní-ITT–Initiative. Diese bot der internationalen Gemeinschaft an, einen Teil des Erdöls, das sich im ecuadorianischen Yasuní-Biosphärengebiet befindet, nicht zu fördern, wenn dafür ein finanzieller Ausgleich geschaffen wird. Als Politiker wirkte Acosta in Ecuador 2007 als Energie- und Bergbauminister, bis 2008 setzte er sich als Präsident der Verfassungsgebenden Versammlung dafür ein, dass das Konzept des Buen Vivir Eingang in die Verfassung Ecuadors fand. Darüber hinaus unterrichtete Acosta an verschiedenen Universitäten in Ecuador und beschäftigt sich mit Fragen von “Entwicklung” und “Unterentwicklung” sowie Alternativen zu herkömmlichen Modellen. 2015 erschien sein Buch „Buen Vivir – Vom Recht auf ein gutes Leben“ im Oekomverlag.

Die Veranstaltung wird organisiert vom Eine Welt Forum Freiburg e.V.

Sie wird finanziell gefördert von Badenova, der GLS Treuhand sowie aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg über die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg.