SDG 14: Schutz der Meere

Das Nachhaltigkeitsziel 14 der Vereinten Nationen (SDG 14) lautet: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nachhaltig nutzen. Am heutigen Nachmittag haben Interessierte die Möglichkeit per Skype Ester Gonstalla Fragen zur Vermüllung der Ozeane zu stellen und mit ihr zu diskutieren. Ester Gonstalla lebt aktuell auf Moorea, einer “Insel über dem Winde” im Pazifik und hat soeben “Das Ozean-Buch” über die Bedrohung der Meere im oekom-Verlag veröffentlicht. Im Anschluss wird das Angebot für Familien mit Kinder „Vom Bächle ins Meer“ mit praktischen Experimentierstationen zu Plastik im Meer und alternativen Handlungsmöglichkeiten vorgestellt.

In Kooperaton mit dem Verlag oekom.

Informationen zu den Nachhaltigkeitszielen (Sustainable Development Goals – SDGs) stehen unter www.oekostation.de/sdg

  

SDG 15: Auf der Spur von Schmetterlingen, Käfern und Bienen – Ursachen, Folgen und Konsequenzen des Insektensterbens aus wissenschaftlicher Sicht

Seit einigen Jahren ist bei uns ein erschreckender Rückgang der Insektenfauna und auch einiger Vogelarten unübersehbar. Die vermuteten Ursachen sind vielfältig und haben nicht unerheblich mit der Praxis der modernen Landwirtschaft zu tun: Von der Monotonisierung und Ausräumung der Landschaft bis zum großflächigen Einsatz von Pestiziden, daneben aber auch Flächenverbrauch und Zerschneidung der Landschaft. Die Entwicklung ist besorgniserregend, Gegenstrategien sind gefragt.

Prof. Dr. J. Settele ist Entomologe, Agrarwissenschaftler und Hochschullehrer für Ökologie mit Schwerpunkt Naturschutz, Landnutzung und globaler Wandel. Er wird aufgrund seiner Kenntnisse und eigener Erfahrungen über die bedrohliche Entwicklung, über mögliche Ursachen und notwendige Gegenmaßnahmen berichten.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe der Ökostation zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen – den Sustainable Development Goals (SDGs). Das Ziel 15 “Leben an Land” beinhaltet den Schutz der Landökosysteme und die Erhaltung der Biodiversät

Anmeldung unbedingt erforderlich! Bei der Ökostation können Sie sich anmelden.

Der Referent arbeitet am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung in Halle (UFZ) und leitet dort die Abteilung “Tierökologie und Sozial-ökologische Systeme”.
In Kooperation mit dem Department Biozönoseforschung am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ in Leipzig und dem Freiburger Netzwerk Artenvielfalt.

  

Afrikacafé

Afrikacafé beim Gutsfest des Weingut Zähringer.

  

Afrikafest von Plan International

Das Afrikafest auf dem Mundenhof wird organisiert von Plan International, Aktionsgruppe Freiburg. Verschiedene Initiativen stellen sich an Ständen vor, unter anderem Tukolere Wamu.

  

Afrikatage in Gallenweiler

Am 16./17. Juni werden die Afrikatage vom Verein Tukolere Wamu nach 3-jähriger Pause wieder in Gallenweiler organisiert. Das diesjährige Thema:
„Tukolere-Wamu – Gemeinsam Zukunft gestalten“.

Die Veranstaltung beginnt am Samstag, 16. Juni um 14.30 mit Kaffee- und
Kuchen, um 15.00 laden wir Mitglieder und alle Interessierte zur öffentlichen Mitgliederversammlung mit viel Information zu den Projekten in Wort und Bild ein.

Abendprogramm: Um 18.00 Uhr präsentieren Edith Fellmann, Harfenistin, und Gerhard Stichling: Jetzt ist aber GNU!, afrikanische Märchen mit Harfenmusik und Trommeln zum Mitmachen.
19.00 Uhr Eröffnung durch H. E. Mr. Tibaleka, Botschafter Ugandas und Bürgermeister Herr Löffler. Anschließend Live-Musik mit „Blokosso“, Modenschau, afrikanische Köstlichkeiten u.v.m

Am Sonntag beginnt die Veranstaltung um 10.30 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst mit Pfarrerin Heuberger und Gemeindereferent Vierneisel und Pfarrer Joseph Nijimbere aus Burundi.
Gefeiert wird am Dorfbrunnen.

Anschließend Mittagessen, musikalische Umrahmung, Bildvorträge,
„afrikanisches Dorf“ und Kistenrutsche für Kids, Kaffee, Kuchen u.v.m.

  

Diskussion mit Filmbeitrag: White Charity

Schwarzsein & Weißsein auf Spendenplakaten –
Werbeplakate von entwicklungspolitischen Organisationen wie ‚Brot für die Welt‘, ‚Welthungerhilfe‘, ‚Kindernothilfe‘ oder ‚Care‘ prägen das Bild auf Straßen, Plätzen und in Bahnhöfen in Deutschland. Der Dokumentarfilm von Carolin Philipp und Timo Kiesel analysiert diese Spendenplakate aus einer rassismuskritischen, postkolonialen Perspektive. „White Charity” ist eine exemplarische Auseinandersetzung mit Rassismus in Bildern, die weit über den entwicklungspolitischen Horizont von Bedeutung ist.

Diskussion und Gespräch u.a. mit Emeka Udemba von German-Africa Insight e.V.

Eine Veranstaltung von Südwind Freiburg in Kooperation mit Eine Welt Forum Freiburg und Kommunalem Kino Freiburg im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus.

  

Seminar: Mikrobürger*innen-Gutachten – Politik gemeinsam mit den Bürger*innen verantwortlich gestalten

Hintergrund: Politikverdrossenheit bestimmt zunehmend unseren Alltag.
Das Gefühl „eh nichts ändern zu können“ hält viele davon ab, sich zu engagieren. Gleichzeitig suchen Politiker auf allen Ebenen nach Antworten zu den drängenden Problemen unserer Zeit.
Aber was können wir besser machen? Wie kann eine echte Bürgerbeteiligung aussehen?
Vor 40 Jahren hat sich Professor Doktor Peter Dienel bereits mit dieser Frage beschäftigt und ein Verfahren entwickelt, das den Teilnehmern nicht nur ein gutes Gefühl gibt, sondern auch sinnvoll und effektiv ist: Bürgergutachten mit Planungszellen.
Was hat es damit auf sich, wie funktioniert es und vor allem wie können wir dieses geniale Verfahren in den politischen Alltag integrieren? Diese und noch mehr Fragen werden in unserem Seminar beantwortet.

Programm:
9:00 Begrüßung, kurze Einführung in das Thema
9:30 – 13:00 Praktische Durchführung eines Mikrobürgergutachtens mit den Seminarteilnehmer*innen zu einem aktuellen Thema (mit Pausen). Das Übungsthema wird diesmal der Vorschlag einer CO2-Abgabe sein.
Moderation: Rolf Behringer und Wolfgang Scheffler | Referenten: NN (zweimal 20 Minuten Faktenwissen zum aktuellen Thema)
13:00 gemeinsames Mittagessen in Vauban
14:30 – 15:15 Wie funktionieren Bürgergutachten mit Planungszellen | Referent: Wolfgang Scheffler
15:30 – 16:30 Arbeit in Kleingruppen:
1) Reflexion des Mikrobürgergutachtens
2) Wo können Bürgergutachten eingesetzt werden?
16:30 – 17:00 Ergebnisse der Kleingruppen
17:30 bis 18:15 Erfahrungen mit in den letzten 40 Jahren durchgeführten Bürgergutachten. Gesellschaftliche Wirkung von Bürgergutachten, Diskussion mit den Teilnehmern. | Referent: Wolfgang Scheffler, Rolf Behringer u.a.
18:30 – 19:00 gemeinsamer Rückblick, Ausklang des Tages

Die Seminarkosten sind unterteilt und nach erfolgreicher Anmeldung bar mitzubringen. Meeting Democracy e.V. Vereinsmitglieder: 40 € | Förderbeitrag für Studierende etc. 60 € | Solidarbeitrag Unterstützung für uns und andere 100 €

Anmeldung: Email an hallo@meetingdemocracy.org | Fragentelefon: 01573 623 2295 – Wolfgang Scheffler

Die Initiative Meeting Democracy möchte in Zusammenarbeit mit Gestalter*innen einen kreativen Umgang und Diskurs zu einer aktuellen Demokratie fördern, indem sie neue (Denk)bilder schaffen. Meeting Democracy setzt sich für die Methode Bürgergutachten mit Planungszelle von Peter C. Dienel ein, um echte und kontinuierliche Bürger*innenbeteiligung eine politische Realität werden zu lassen. Der Verein Solare Zukunft e.V. unterstützt die Fortbildung – vielen Dank!

  

Filmabend: Konzerne als Retter

In ihrem aufwendig recherchierten Dokumentarfilm nehmen Caroline Nokel und ihr Co-Autor Valentin Thurn den Zuschauer mit nach Kenia, Sambia und Tansania. Ein so differenzierter wie aufrüttelnder Film über Fehlentwicklungen der Entwicklungspolitik!

  

Das demokratische Weltparlament: Weg zu einer gerechteren Weltfriedensordnung im Dschungel nationalstaatlicher Interessengegensätze?

Vortrag: Jo Leinen (MdEP)
Podiumsdiskussion des Referenten mit:
Prof. Dr. Eberhard Schockenho und Dr. h.c. Hans-C. Graf Sponeck
Moderation: Berthold Lange

Der Referent und sein Thema:
Der Politiker Jo Leinen war schon früh als Rechtsanwalt in Freiburg im Breisgau einer der Protagonisten der Umwelt- und Friedenbewegung. Von 1981 bis 1985 war er Mitglied der Umweltkommission der SPD und anschließend bis 1994 Umweltminister des Saarlandes. Seit 1999 engagiert
er sich im Europaparlament für Fragen der Umweltpolitik u. vor allem für die konstitutionellen Fragen europäischer Politik, so u.a. in der Internationalen Europäischen Bewegung, deren Präsident er seit 2011 ist.
Zusammen mit Andreas Bummel verö_entlichte er 2017 das Buch „Das demokratische Weltparlament“, in dem er u.a. für die Einrichtung eines UN-Parlaments plädiert – ein Projekt, das seit Gründung der Vereinten Nationen im Jahre 1945 auf seine Realisierung wartet. Mit den zunehmenden Herausforderungen der Globalisierung stellen sich die Fragen nach Bürgerpartizipation und Demokratie in den internationalen Institutionen sowie die Frage nach einer gerechteren und nachhaltigeren Umsetzung der UN-Charta und der UN-Menschenrechts-Konvention immer dringlicher. – Diese Fragen aber machen ein Überdenken des traditionell-politischen Interesse-Begri_es zugunsten einer Vereinbarkeit von Partikularund Gemeinwohl-Interessen nötig und sollen im Anschluss an den Vortrag von Jo Leinen die Diskussion bestimmen.

Hintergrund-Überlegungen:
Wer unsere Welt verändern und verbessern will, muss von dem ausgehen, was ist. In der Herangehensweise an die Probleme unserer Zeit konkurrieren – im Privaten wie im Politischen – zwei im Grundsatz recht unterschiedliche Haltungen bzw. Lösungsansätze: ein spontaner, vordergründig an der biologischen Evolution orientierter positivistisch-utilitaristischer, der wirtschaftlich und politisch ein „survival of the fittest“ (Stichworte: „Wettbewerbsfähigkeit“ und „Wachstum“) intendiert, und ein selbstreflexiv-normativer Ansatz,
der sich auf institutionalisierte Einsichten im Dienste der Menschen stützt und der auf die Möglichkeit und Notwendigkeit einer kulturellen Evolution, einer vernünftig-moralischen Reifung der Menschheit zugunsten ihrer Selbsterhaltung und der ihrer Umwelt, baut. – Der Zustand unseres Planeten und gerade auch die jüngsten weltweiten populistischen Angriffe auf Rechtsstaatlichkeit und Demokratie machen aber deutlich: Es ist mehr denn je Zeit für eine übergreifende normative Orientierung!

Veranstalter: Immanuel Kant-Stiftung – Europas Erbe als Auftrag in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg, der Katholischen Akademie der Erzdiözese Freiburg, Association of World Citizens, ECOtrinova e.V., Eine Welt Forum Freiburg,
Evangelischer Stadtkirchenverband Freiburg, Landeszentrale für politische Bildung, pax christi – Diözesanverband Freiburg und United Nations Hochschulgruppe Freiburg.