Ausstellung: Hin und Zurück

Gabriel Medina, 2005

Das Leben im Amazonasgebiet –
Ursachen und Folgen seiner Zerstörung

Die zeitgeschichtlich und ökologisch ausgerichtete Ausstellung thematisiert die Zusammenhänge zwischen Konsummustern des Globalen Nordens und der Zerstörung Amazoniens.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Ausstellung ist der Widerstand der Lokalbevölkerung gegen den Raub und die Zerstörung ihres Lebensraums, gegen die fremdbestimmte „Entwicklung“ ihrer Heimat.

Die vorgestellten Themenbereiche der Ausstellung greifen Kolonialisierung, Rohstoffgewinnung, Agrarindustrie und deren Verknüpfung mit unserem Lebensstil anhand des ökologischen Fußabdrucks auf, und gehen darüberhinaus auf die lokalen Widerstandsbewegungen gegen Zerstörung und Landnahme durch Großprojekte und den Ruf nach Unterstützung durch internationale Solidarität ein.

Das Beispiel Amazonien ist dabei exemplarisch für die Situation in den Tropenwaldländern allgemein, wo die konsumbedingte Zerstörung der Natur, der Lokalbevölkerung die Lebensgrundlage raubt. Die Ausstellung will für die Wahrnehmung unserer Verantwortung im globalen Zusammenhang sensibilisieren, von welcher wir uns nicht freikaufen, sondern welche wir nur durch ein Zurückdrehen der Konsumspirale wirklich übernehmen können.

Ergänzend zur Möglichkeit, die Ausstellung auszuleihen, können auch Führungen durch die Ausstellung sowie ergänzende Unterrichtseinheiten und Workshops zum Thema Regenwald, Regenwaldzerstörung, nachhaltige Regenwaldnutzung sowie Rohstoffgewinnung und Rohstoffnutzung vereinbart werden.

Die Ausstellung selbst kann gegen ein Pfand von 50 € zzgl. der Transport- und Versicherungskosten ausgeliehen werden.

Sie umfasst 31 Ausstellungsfahnen. Die Fahnen sind auf Lastwagenplanen gedruckt und haben eine Größe von 75×120 cm. Die Fahnen selbst können an Wände und/oder Stellwände befestigt werden.
Nach Rücksprache und je nach Bedarf können auch nur die Fahnen eines oder mehrerer Schwerpunktthemen ausgeliehen werden.

Bei Interesse bitte melden unter: bildung[at]ewf-freiburg.de

Foto: Gabriel Medina, 2005