Studie zeigt Handlungsbedarf – Petition an die Landesregierung:
Baden-Württemberg verbraucht besonders viele Rohstoffe – die sozialen und ökologischen Folgen treffen vor allem Menschen im Globalen Süden. Unterstützt die Petition „Rohstoffwende jetzt – für globale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Zukunft“. Die Petition des Netzwerks Rohstoffgerechtigkeit BW richtet sich an die Landesregierung und fordert weniger Rohstoffverbrauch, verbindliche Umwelt- und Sozialstandards und transparente Lieferketten. Sie bezieht sich auf die Ergebnisse der neu veröffentlichten Studie “Rohstoffbedarf BW – Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte”
Die Studie analysiert, welche Rohstoffe für Baden-Württemberg heute und in Zukunft besonders wichtig sind und macht zugleich die globalen Auswirkungen ihres Abbaus sichtbar. Ein zentraler Bestandteil waren Interviews mit Expert*innen aus rohstoffabbauenden Ländern, darunter Simbabwe, die Demokratische Republik Kongo, Indonesien, Vietnam, Chile, Peru und die Mongolei. Ihre Stimmen eröffnen eindrückliche Einblicke in die verheerenden Folgen des baden-württembergischen Rohstoffbedarfs – und liefern zugleich konkrete Impulse für eine nachhaltige und gerechte Rohstoffwende im Land.
Die Studie wurde gemeinschaftlich vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), dem ifeu-Institut Heidelberg und der Werkstatt Ökonomie durchgeführt und vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert. Sie wurde auf der DEAB-Herbstkonferenz 2025 zum ersten Mal vorgestellt.
In der Broschüre: Rohstoffwende in Baden-Württemberg werden die Ergebnisse der umfangreichen Studie anschaulich zusammengefasst.
Außerdem haben wir Factsheets zu den Baden-Württembergischen Schlüsselrohstoffen erstellt: Lithium, Kobalt, Aluminium, Kupfer und Wolfram.
In dem Factsheet Ressourcenfluch – Warum Länder nicht vom Rohstoffreichtum profitieren wird auf wenigen Seiten und durch Studien unterfüttert erläutert, warum rohstoffreiche Länder häufig nicht davon profitieren.