4Netzen: Nachhaltiges Wohnen am Beispiel des Wohnprojekts “Allmende”

Was heißt Nachhaltigkeit im Bereich Wohnen? Das ist angesichts von Flächenversiegelung, Mietsteigerungen und der Planung neuer Stadtteile eine Frage, die viele Nachhaltigkeits-Aktiven umtreibt, im Engagement ebenso wie oft auch im Privatleben. Wie kann man ökologische, soziale und ökonomische Aspekte beim Wohnen unter einen Hut bekommen?

Die Aktiven im jungen Gundelfinger Wohnprojekt „Allmende“ haben sich viel Gedanken darüber gemacht; u.a. arbeiten sie dafür mit dem Freiburger Mietshäuser-Syndikat zusammen. Auf diesem 4netzen-Treffen stellen sie ihr aktuelles Konzept vor.

Dabei werden auch neue Vernetzungsmöglichkeiten für Wohnprojekte vorgestellt, nachdem der bisherige Freiburger Projektverbund gewo-netz seine Tätigkeit einstellt.

Anmeldung über diesen Link unten auf der Seite.

Programm

19.00 Begrüßung & Einführung

19.05 Vorstellungsrunde

19.20 Impulsvortrag Nachhaltiges Wohnen am Beispiel des Projekts „Allmende“, N.N.

19.40 Fragen & Diskussion

20.00 Open Space mit Aktiven aus Vereinen und Gruppen – bringt gerne Themen mit, die Euch beschäftigen und zu denen Ihr Euch austauschen möchtet. Das könnte sein:

    • Vertiefung des Vortragsthemas (ReferentIn steht für Nachfragen zur Verfügung)
    • ein Projekt, bei dem Ihr Unterstützung und/oder kollegialen Austausch brauchen könntet
    • eine Kampagne, die Ihr starten wollt und für die Ihr noch Unterstützer*innen sucht
    • Fragen der Projekt- oder Organisationsentwicklung, die Ihr diskutieren wollt
    • Ansätze und Skills, die Ihr teilen möchtet
    • Erfahrungen, die Ihr einbringen und über die Ihr gemeinsam mit anderen reflektieren möchtet

20:50 Abschlussrunde

21:00 Ende des Treffens

Zugangsdaten: Das Treffen findet online statt. Wir arbeiten mit Zoom, weil dies am stabilsten ist. Wir haben die Datenschutzbestimmungen so strikt eingestellt, wie es möglich ist.

Eure Ideen für Themen bei kommenden 4netzen Treffen sowie Feedback zu bisherigen Treffen könnt ihr fortwährend in dieser Übersicht eintragen. Wir freuen uns über eure Anregungen!

Übrigens

4netzen ist ein regelmäßiges Austauschtreffen für Nachhaltigkeitsinitiativen in Freiburg. Alle Menschen sind herzlich eingeladen, die sich dafür engagieren, die Ziele Umwelt, Soziales und Wirtschaft unter einen Hut zu bringen – global und für künftige Generationen. Dadurch sollen Synergien geschaffen, Kooperationen erleichtert und Konkurrenz vermieden werden.

Das Treffen wird in Zusammenarbeit von Haus des EngagementsTreffpunkt FreiburgEine Welt Forum Freiburg und der Initiative Nachhaltigkeitsbüro Uni Freiburg organisiert.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Eine Welt Promotor*innen Programms, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg.

  

Workshop: Die Welt erwärmt sich in unseren Händen

Die Welt erwärmt sich in unseren Händen – Warum handeln wir nicht?

Zur Anmeldung.

Der Klimawandel ist real und er ist allgegenwärtig. Er wird uns alle betreffen. Es ist nicht zu spät zu handeln und wird es auch nie sein. Gemeinsam können wir positiv darauf einwirken, unsere Klimaidentität neu ausrichten und uns auf den Weg machen zu globaler Klimagerechtigkeit. Denn im Handeln liegen die Lösungen für den Klimanotstand.

Der Workshop gibt zunächst einen Überblick über die aktuellen Auswirkungen des Klimawandels auf den Globalen Süden und Norden. Daran anschließend beschäftigt er sich mit verschiedenen Bewegungen für Klimagerechtigkeit und Konzepten von Klimaschutzplänen.

Workshop-Leitung:
Maria Paula Surco Gutierrez (Freiwillige Abteilung Jugendpastoral)
Lucy Buselmeier (Freiwillige BDKJ Freiburg)
José Martín Rengifo (Freiwilliger Eine Welt Forum Freiburg)

Ein Workshop des Eine Welt Forum Freiburg in Kooperation mit BDKJ Freiburg und Erzdiözese Freiburg im Rahmen der Misereor Fastenaktion von 3. bis 5. März 2022

Eine Veranstaltung im Rahmen des Eine Welt Promotor*innen Programms, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg.

  

Workshop: Wir nehmen unsere Ernährung gemeinsam in die Hand

Wir nehmen unsere Ernährung gemeinsam in die Hand – Ernährungssouveränität hier und weltweit

Zur Anmeldung.

Viele Menschen gehen davon aus, dass genügend Nahrungsmittelproduktion zu Ernährungssicherheit für eine stetig wachsende Weltbevölkerung führt. In Wahrheit sind die Nahrungsmittel auf der Erde jedoch sehr ungleich verteilt. Gemeinsam schauen wir uns die globalen und wirtschaftlichen Zusammenhänge an. Wir überlegen, was sich ändern muss, damit ein Gutes Leben für alle möglich ist.

Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Ernährungssouveränität. Diese stellt ein alternatives Konzept zur Ernährungssicherheit dar, bei der demokratische Mitbestimmung auf allen Ebenen der Nahrungsmittelherstellung in den Mittelpunkt gestellt wird. Anhand eines Inputs zum Thema Ernährungsräte hier und weltweit lernen wir diese als Werkzeug für Ernährungssouveränität/-demokratie besser kennen und setzten uns mit Möglichkeiten auseinander, die Ernährung hier in der Region gemeinsam zu gestalten.

Ein Workshop des Eine Welt Forum Freiburg und des Ernährungsrat Freiburg & Region im Rahmen der Misereor Fastenaktion von 3. bis 5. März 2022

Eine Veranstaltung im Rahmen des Eine Welt Promotor*innen Programms, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg.

  

„Es Geht! Gerecht.“ – Weltmarkt in Freiburg im Rahmen der MISEREOR-Fastenaktion 2022

Vom 3. bis 5. März 2022 findet im Rahmen der Misereor Fastenaktion ein Weltmarkt in Kooperation mit verschiedenen lokalen und regionalen NGOs statt. Unter dem Motto „Es geht! Gerecht.“ wird es vor dem Münsterforum in Freiburg ein vielfältiges Angebot zu Themen rund um Ernährungssouveränität, Klimagerechtigkeit und Fairen Handel geben. Das Eine Welt Forum Freiburg gestaltet in diesem Zusammenhang einen Kiosk, an dem sich Besucher*innen über die oben genannten Themen, aber auch über das Eine Welt Forum sowie die unterschiedlichen Projekte und Mitglieder informieren können. Zentraler Aktionstag ist der Samstag, 5. März, an dem ein Markt der Möglichkeiten die Vernetzung und den Austausch von Engagierten ermöglicht. An den drei Tagen finden darüber hinaus Workshops, Filmvorträge und Infoveranstaltungen statt. Aktuelle Informationen erhalten Sie hier.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Eine Welt Promotor*innen Programms, gefördert durch Engagement Global im Auftrag des BMZ und durch das Staatsministerium Baden-Württemberg.

  

Landesweites digitales Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen in Baden-Württemberg

Das landesweite Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen ist eine digitale Veranstaltungsreihe, die Raum für Vernetzung, Austausch und gegenseitige Unterstützung für die zahlreichen baden-württembergischen Vereine, Initiativen und Organisationen bietet, die eine Partnerschaft mit Initiativen und Organisationen in Ländern des Globalen Südens pflegen.

Für eine „echte“ Partnerschaft sind neben dem persönlichen Engagement viele Kompetenzen erforderlich. Vertrauensvolle Partnerschaften setzen unter anderem voraus, dass die Bereitschaft zum Lernen und die Reflexion der eigenen Position und der Verstrickungen in die historischen und gesellschaftlichen Gefüge vorhanden sind.

Migrantische Akteur*innen in Baden-Württemberg spielen eine wichtige Rolle in entwicklungspolitischer Partnerschaftsarbeit und engagieren sich aktiv in Ländern des Globalen Südens. Dieses Engagement wird jedoch häufig nicht erkannt oder übersehen.

Die landesweiten Treffen möchten wir gemeinsam als Plattform nutzen, regionale und überregionale Vernetzungen voranzutreiben, den Austausch von Wissen und Ressourcen zu unterstützen, kritische Reflexion von Machtungleichheiten, postkolonialem Denken und Handeln zu fördern sowie eine Offenheit für Veränderungsprozesse im eigenen Umfeld vorantreiben.

Zielgruppe: Partnerschaftsgruppen – Vereine und Initiativen (migrantische und nicht-migrantische) – in Baden-Württemberg

Anmeldung: Bitte melden Sie sich über den Veranstaltungskalender der SEZ.

Teilnahme: Kostenlos, online via Zoom, der Link für die Teilnahme wird nach erfolgreicher Anmeldung etwa zwei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail zugesendet.

Die Veranstaltungsreihe „Landesweites digitales Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen in Baden-Württemberg“ findet statt in Kooperation mit Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB), Regionalpromotor*innen Heide Öchslen in Schwäbisch Hall und Simone Kegelmann in Friedrichshafen, Dienst für Mission, Ökumene und Entwicklung (DiMOE), Zentrum für Entwicklungsbezogene Bildung der Evangelischen Landeskirche Württemberg (ZEB) und Förderverein Piela-Bilanga e. V.

  

Terre des Hommes: #Red Hand Day

Am 12. Februar ist #RedHandDay. Das heißt: Wir protestieren gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus der ganzen Welt gegen den Einsatz von Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren als Soldat*innen. Hilf mit und zeig deine rote Hand!

Warum das so wichtig ist? Es gibt schätzungsweise 250.000 Kindersoldat*innen weltweit. Sie brauchen Hilfsprogramme, Schutz und Asyl. Waffenexporte in Krisenregionen wie den Nahen Osten, in denen Kinder und Jugendliche als Soldat*innen ausgebeutet werden, müssen dringend gestoppt werden.

Wir wollen außerdem Druck auf die neue Bundesregierung ausüben, damit die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt werden. Die Chance ist da: Die Ampel-Koalition hat sowohl ein Rüstungsexportkontrollgesetz, als auch ein Ende der Rekrutierung minderjähriger Soldat*innen durch die Bundeswehr vereinbart. Diese Absichtserklärungen müssen nun zügig umgesetzt werden.

Alle Informationen und Mitmachmöglichkeiten gibt es hier.

  

ABI: Urteilsfindung durch Einbildungskraft? Verfahren vor einem argentinischen Strafgericht

Imagination in the Criminal Justice System of Argentina

13. Januar 2022 – 12:30

Abstract

Link zur Anmeldung

In criminal trials, rational methods are used to reconstruct the circumstances of a conflict and to ascertain a factual truth that makes it possible to reach a verdict. Using the example of trial in an Argentina criminal court, I will show how employees of the justice system accompany this reaching of a verdict with their own assumptions, speculations and imaginations about the unknowns of the circumstance of the conflict and the involved persons. Although these imaginings are not relevant neither for the investigation nor the sentencing, it is astonishing to learn that employees devote a lot of time, enthusiasm and zeal to it in their daily work. In this lecture, I will explore the questions of why these imaginaries are invoked, how they are shaped, what images of society underlie them, and where certain patterns of imagining stem from. In doing so, I would like to draw attention to the everyday practices of imagination and stimulate discussion about the meanings and effects of social imaginaries in the criminal justice system.

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2016 hat das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg die ALMA Research Series ins Leben gerufen. Ziel der Reihe ist es, Forschungsinteressen aus verschiedenen Teilen der Universität und der angeschlossenen Institute miteinander zu verbinden. ALMA legt besonderen Wert auf Interdisziplinarität: ein Merkmal, das sich auch im Diskussionsformat zeigt, das ReferentInnen und DiskussionsteilnehmerInnen mit unterschiedlichem disziplinären Hintergrund einbindet. Der Gesamtfokus liegt auf empirisch-komparativen Analysen gesellschaftspolitischer Phänomene in außereuropäischen Räumen und Gesellschaften. Die Hauptzielgruppe der ALMA-Reihe sind Sozial- und GeisteswissenschaftlerInnen, die derzeit eine Promotion anstreben und/oder fortgeschrittene/postdoktorale Forschungsprojekte verfolgen.

Die Veranstaltungen finden donnerstags von 12.30 – 14.00 Uhr statt – dreimal während des Semesters.  Wir bitten um Anmeldung für die Teilnahme via Zoom (Name, Vorname, Mailadresse; unten auf dieser Seite). Sie erhalten dann vor Veranstaltungsbeginn einen Zoom-Link zur Teilnahme. Mit der Teilnahme am Zoom-Meeting erklären Sie sich mit dem Datenschutzhinweis einverstanden (hier). Bei Teilnahme vor Ort im Institut bitten wir, die aktuellen Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg und des Bundes zu beachten.

  

AMICA “Frauen, Frieden, Sicherheit”: Die UN-Resolution 1325 kritisch im Blick

Online-Vortrag
Referentin: Britta Wasserloos, AMICA-Referentin für die Ukraine
Veranstalterinnen: AMICA e.V., die Evangelischen Frauen in Baden und im Norden
Anmeldung an office@amica-ev.org
Der Link wird nach Anmeldung zugeschickt.


Im Jahr 2000 verabschiedete der UN-Sicherheitsrat die Resolution 1325 „Frauen, Frieden und Sicherheit“. Sie befasst sich mit der Situation von Frauen und Mädchen im Krieg und stellt einen Meilenstein im Kampf gegen geschlechtsspezifische Kriegsgewalt dar. Besonders betont wird die wichtige Rolle, die Frauen in Friedensprozessen und beim Wiederaufbau spielen. Die Umsetzung der Resolution 1325 ist jedoch bis heute mangelhaft. Wie wird sie in der Praxis umgesetzt – mit welchen Erfolgen und Defiziten?

Über die gegenwärtigen Herausforderungen bei der Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt in bewaffneten Konflikten auf Grundlage der Agenda 1325 berichtet Britta Wasserloos, Referentin bei AMICA e.V. Am Beispiel der Arbeit der Frauenrechtsorganisation AMICA in Kriegs-und Krisengebieten zeigt sie zudem zivilgesellschaftliche Handlungsmöglichkeiten zur Umsetzung der Resolution 1325 auf, um Geschlechtergerechtigkeit in Kriegsgebieten und Post-Konflikt-Gesellschaften herzustellen.

Britta Wasserloos hat einen Masterabschluss in International Development and Management. Bereits im Studium lag der Fokus ihres Interesses auf Geschlechterverhältnissen und Geschlechter(un)gerechtigkeit. Für ihre Masterarbeit erforschte sie, wie geschlechtsspezifische Kriegsgewalt in der deutschen Entwicklungs- und Sicherheitspolitik dargestellt wird und wie Genderexpertinnen dieser Darstellung widersprechen (» mehr hier). Seit Juli 2021 ist sie Ukrainereferentin bei AMICA.

Der Feministische Polit-Salon findet im Rahmen des AMICA Cafés statt und ist eine Kooperation von AMICA, den Evangelischen Frauen in Baden und im Norden.

Wir freuen uns auf Ihre/Eure Teilnahme!
  

Fairburg: online samo.fa-Club

Du bist in einer MO aktiv und möchtest ein Projekt mit Geflüchteten umsetzen?
Du planst eine Aktion gegen Rassimus?
Du willst Deine Community zum Boostern motivieren?
Du bist an einem entwicklungspolitischen Thema dran und suchst dafür eine Beratung?

Komm zum online samo.fa-Club
Wann? Am Do 20.01.2021
Wo? Online https://meet.jit.si/samo.fa-Konferenz20220120

Jenny Warnecke und Alex Moepedi hören sich an, was Ihr plant und braucht und schauen, wie Veranstaltungen gemeinsam umgesetzt werden können.

  

Praxisworkshop “Digitalisierung: global und nachhaltig?”

In diesem online Workshop werfen wir gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen der Digitalisierung. Welche globalen Folgen gehen mit Digitalisierung einher? (Wie) Können globale Machtverhältnisse aufgebrochen werden oder werden diese erneuert? (Wie) Kann die digitale Welt auch nachhaltig funktionieren? Der Workshop gibt Denkanstöße und vermittelt anhand praktischer Beispiele Wissen über die digitale Welt und ihre Auswirkungen.

Für wen? Der Workshop richtet sich an Engagierte in Vereinen und Initiativen

Teilnahmebeitrag: kostenlos

Information und Anmeldung  bei Jonas Bauschert: j.bauschert@ewf-freiburg.de

Der Workshop wird durchgeführt im Rahmen der Reihe Praxisworkshops des Eine Welt PromotorInnen-Programms von Eine Welt Forum Freiburg in Kooperation mit dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg DEAB und der Regionalen Netzstelle Nachhaltigkeitsstrategien Süd