Das Süd-Nord-Forum hat sich 1976 gegründet aus Protest gegen ein Welthandelssystem, das noch immer koloniale Strukturen und eine imperiale Lebensweise manifestiert, und dadurch Ausbeutung, Abhängigkeit und Ausgrenzung befördert. Unser Antrieb ist die Vision einer solidarischen Wirtschaftsweise sowie eines selbstbestimmten Lebens und Arbeitens weltweit. In unserer bildungspolitischen Arbeit stehen Themen wie koloniale Vergangenheit, ökonomische Machtverhältnisse und Arbeitsbedingungen, Welternährung, Klima und Landwirtschaft im Fokus sowie die Frage, wie wir Handel, Produktion und Konsum gerecht und verträglich gestalten können. Dabei versuchen wir Bildungsarbeit, Kampagnen und Aktionen in engen Zusammenhang mit der Praxis nachhaltigen Wirtschaftens zu bringen.
E-Mail: info[at]weltladen-gerberau.de
Südwind ist ein Verein für soziale und interkulturelle Arbeit. Er möchte den Dialog unterschiedlicher Kulturen fördern. Hierfür bietet der Verein Beratungsgespräche für Migrant_innen, Berufsberatung, Sprach- und Intergrationskurse an, mit dem Ziel, die Idee der Interkulturalität in die Gesellschaft zu tragen. Darüber hinaus veranstaltet Südwind regelmäßig Lesungen, Film-, Theater- und Informationsabende mit interkultureller Thematik.
Das ABI ist ein unabhängiges, gemeinnütziges Forschungsinstitut. Seit seiner Gründung 1960 widmet es sich in vergleichender Perspektive der sozialwissenschaftlichen Analyse von Gesellschaft, Kultur und Politik überseeischer Staaten (Afrika, Asien, Lateinamerika, Nahost).
terre des hommes Freiburg betreibt Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung und organisiert regelmäßig Vorträge, Infostände und Benefiz-Konzerte. Die Mitglieder der Gruppe machen zudem Unterrichtsbesuche in Schulen und unterstützen Schulklassen bei Projekten und Aktionen zu relevanten Themen des Kinderrechts.
Seit 1984 unterstützen die Mitglieder des Wiwili Vereins die lokale Bevölkerung in Wiwili, Nicaragua, mit finanzieller Hilfe. Der Verein möchte dabei keine ‘Entwicklungshilfe’ leisten, sondern vor allem den Kontakt zwischen Menschen in Freiburg und Wiwili vertiefen und damit zur Völkerverständigung und zum Abbau des Nord-Süd-Konfliktes beitragen. Neben materieller Unterstützung betreibt Wiwili e.V. mit Veranstaltungen auch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zur Situation in Nicaragua.
275 km südlich von Addis Abeba liegt Awassa, die Hauptstadt der südwestlichen Region Äthopiens. Das Kinder- und Jugendprojekt in Awassa besteht seit 1999.Derzeit werden rund 95 Kinder und Jugendliche im Center betreut. Sie sind alle Waisen, sowohl Kriegs- wie auch AIDS-Waisen. Den im Center lebenden Kindern und Jugendlichen wird der Schulbesuch ermöglicht und für ihre Unterkunft, Ernährung, Kleidung und Ausbildung gesorgt. Bei der Entwicklung des Centers wurde deutlich, dass die Kinder nicht nur eine Schulausbildung benötigen, sondern die Heranwachsenden auch ein berufliche Ausbildung brauchen, um sich später eine Existenzgrundlage zu sichern. 2006 wurden drei Werkstätten errichtet und entsprechendes Fachpersonal angestellt. Derzeit gibt es eine Metall-, Elektro- und eine Holzwerkstatt sowie die Möglichkeit, grundlegende Computerkenntnisse zu erwerben. Jährlich werden bis zu 100 Jugendliche in diesen Berufen ausgebildet. In den kommenden zwei Jahren ist beabsichtigt, einen neuen Zweig für Solartechnik sowie für Sanitär und Installation aufzubauen.