Klimathemen verständlich und motivierend vermitteln

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Titel: Kommunikation als Super-Power für die Energiewende
Referent*innen: Miriam Klaussner
Datum: 28.01.2026, 19:30 Uhr. 
Ort: Wiesentalstraße 25 (Eingang über den Innenhof)

Wie lassen sich Klima- und Umweltthemen so vermitteln, dass sie Menschen wirklich erreichen und zum Mitdenken anregen? Dieser Frage widmet sich Kommunikationscoach Miriam Klaussner in einem Workshop bei Solare Zukunft in der Wiesentalstraße 25. Ab 19:30 Uhr zeigt sie praxisnah, wie gute Ideen zur Energiewende verständlich, wirksam und ohne Belehrung vermittelt werden können.

Anhand aktueller Erkenntnisse aus der Kommunikationsforschung lernen die Teilnehmenden, wie schon kleine Veränderungen in Sprache, Haltung und Argumentation große Wirkung entfalten, unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden und konstruktive Gespräche gelingen. Der Workshop richtet sich an alle, die Klima- und Umweltthemen nicht nur erklären, sondern Menschen dafür gewinnen wollen.

Weitere Infos auf der Webseite des Solare Zukunft

  

Venezuela und Kolumbien: Menschenrechte oder Machtrechte?

Text auf dem Bild: Titel: Venezuela und Kolumbien. Menschenrechte oder Machtrechte?. Wann: 19.01.2026, 18:00 Uhr. Wer: Indira Murillo, Stefan Peters. Moderation: Claudia Luzar. Ort: Universität Freiburg, KG 1, HS 1221

Verlieren Menschenrechte im Schatten geopolitischer Machtpolitik an Bedeutung? Das Panel „Menschenrechte oder Machtrechte?“ mit Indira Murillo und Stefan Peters analysiert diese Frage am Beispiel Venezuelas und Kolumbiens und diskutiert die politischen, sozialen, und humanitären Folgen internationaler Interventionen in Lateinamerika.

Indira Murillo ist Projektleiterin am Instituto Colombo-Alemán para la Paz (Deutsch-Kolumbianisches Friedensinstitut – CAPAZ) sowie Rechtsanwältin. Sie studierte internationale Rechtswissenschaften mit Spezialisierung auf Internationale Menschenrechte und Gender an der American University Washington College of Law und den LL. M. an der Universität Heidelberg. Ihre Arbeit fokussiert sich auf Menschenrechtsfragen, Übergangsjustiz, Staatsangehörigkeit und Staatenlosigkeit, internationale Migration, geschlechtsspezifische Gewalt und die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter.

Stefan Peters ist Professor für Internationale Beziehungen und Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Direktor des Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ). Er arbeitet in den Bereichen Neo-Extraktivismus und Rentismus, soziale Ungleichheiten, Bildung, Erinnerungskultur, Entwicklungstheorie und Nord-Süd-Beziehungen. Stefan Peters war als Gastprofessor und Gastwissenschaftler an Universitäten in Ländern wie Kuba, Argentinien, Ecuador und Puerto Rico.

Moderation: Claudia Luzar (Katholische Hochschule Freiburg)

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ABI, der Katholischen Hochschule Freiburg, und dem Instituto Colombo-Alemán para la Paz – CAPAZ.

Wo? Universität Freiburg, KG 1, HS 1221

Wer? Indira Murillo, Stefan Peters, Claudia Luzar

Wann? 19.01.2026 – 18:00

Weitere Infos auf der Webseite des ABI

  

iz3w-Fortbildung: „Globale Bildung in Zeiten zunehmenden Autoritarismus – Internationale Perspektiven”

Freitag, 23. Januar, 15h-19h30, iz3w Freiburg. Die Fortbildung richtet sich an Akteur*innen aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Kontexten – u. a. aus (südnord-)politischer Bildungsarbeit, Demokratiebildung und Antidiskriminierungsarbeit. Egal, ob wir primär zu globaler Gerechtigkeit oder eher zu Demokratiebildung und Antidiskriminierung arbeiten: Viele von uns erleben aktuell einen zunehmenden gesellschaftlichen Rechtsruck, politische Polarisierung und autoritäre Tendenzen. Dies wirken sich ganz konkret auf die eigene Arbeit aus: schrumpfende Handlungsspielräume, Förderunsicherheiten oder ein wachsender Rechtfertigungsdruck. Gleichzeitig ist der Bedarf an machtkritischer Bildungsarbeit und Demokratiebildung größer denn je.

  

Friedensbrücken bauen in der Region der Großen Seen in Afrika

18. Dezember, 9h-16h, Universität Freiburg

Diese hybride Konferenz widmet sich den Herausforderungen und Chancen der Friedensarbeit in der Region der Großen Afrikanischen Seen. In einer Zeit tiefgreifender politischer, sozialer und ökologischer Krisen sollen gemeinsame Wege gefunden werden, um Brücken des Dialogs, der Versöhnung und der Hoffnung zu bauen. Die Veranstaltung bietet einen Raum für Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft. Infos

  

Rückblick: Bilder des Widerstands – Frauen im Kampf gegen Gewalt

Am 27. November 2025 führten wir ein Gespräch mit Paola Tamayo, in dem wir uns eingehend mit den Auswirkungen der bergbaubedingten Gewalt auf historisch marginalisierte Bevölkerungsgruppen in Kolumbien befassten.

„El Cerrejón“ ist der größte offene Kohleabbau Südamerikas und gehört seit dem Jahr 2022 dem Schweizer Unternehmen Glencore, das in mehreren Ländern des Globalen Südens tätig ist. Glencore exportiert kolumbianische Kohle nach Deutschland. Von politischer Gewalt und negativen sozialen Auswirkungen sind Frauen, indigene Gemeinschaften, Afrokolumbianer:innen und Bäuer:innen betroffen, denen ihr Land und ihre Rechte genommen wurden.

Wir hörten die Berichte von Frauen des indigenen Volkes der Wayuu, die erzählten, wie ihnen durch den Bergbau und die „Grüne-Energie“-Unternehmen ihr Land und der Zugang zu Wasser genommen wurden. Wir erfuhren auch, wie sie weiterhin ihre Stimme erheben, um gehört zu werden. Sie organisieren sich, um ihr Territorium zu verteidigen. Außerdem konnten wir die Geschichten von Frauen hören, die durch die politische Gewalt des bewaffneten Konflikts Familienangehörige verloren haben.

Dies war ein sicherer Raum für Dialog und Reflexion, in dem die Teilnehmer:innen ihre Ideen austauschen und dank Paola Tamayo die Hintergründe jedes vorgestellten Erfahrungsberichts kennenlernen konnten.

🙋‍♀️Eine Veranstaltung im Rahmen der “16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Weitere Informationen von Paola Tamayo finden Sie unter:
🔗 https://vimeo.com/paolatamayo
🔗 https://www.domar-film.de/carbon

Einladung von:
Eine Welt Forum Freiburg e.V.
La Olla Colectivo

Gefördert von:
-ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
-Postcode-Lotterie
-Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)
-Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes

  

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Es ist eine internationale Kampagne, die am 25. November startet, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. Sie dauert bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte. Die Veranstaltungen “Frauenrechte in Syrien” am 26.11.2025 (Vorderhaus der FABRIK um 20:00) sowie “Bilder des Widerstands” am 27.11.2025 ( LIZ -Glümerstraße 2 um 17:00) finden beispielsweise im Rahmen der Aktionstage statt.

Program: https://16days-freiburg.de/2025/07/25/programm-2025/

  

Gerechte Ressourcenpolitik

Pressemitteilung des DEAB vom 20.11.2025:

Eine gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – jetzt!

15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann zur neuen Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg

(Stuttgart, 20. Nov. 2025) Lithium, Kobalt und Co. – Baden-Württemberg hat einen überdurchschnittlich hohen Bedarf an weltweit begehrten metallischen Rohstoffen. Die neue Studie „Rohstoffbedarf Baden-Württemberg: Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte“ dokumentiert Zahlen zum Rohstoffbedarf Baden-Württembergs sowie die gravierenden Auswirkungen des Rohstoffabbaus in ausgewählten Herkunftsländern. Kann die baden-württembergische Politik angesichts massiver Menschenrechtsverletzungen für mehr Gerechtigkeit in der Rohstoffbeschaffung sorgen? Antworten fand die Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e. V. (DEAB) am 17. November 2025 unter dem Titel „„Zukunftsfähige Ressourcenpolitik unter Berücksichtigung von Rohstoffgerechtigkeit“ mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann,  Landtagsabgeordneten sowie Expert*innen zivilgesellschaftlicher Organisationen und zahlreichen Gästen.

Nzimbu Cathy Plato, Vorständin des DEAB, verwies angesichts des Minenunglücks im Kongo am vergangenen Freitag mit über 100 Toten auf die Dringlichkeit der Rohstoffwende und verlieh ihrem Wunsch Ausdruck, dass die Studienergebnisse nicht versanden, sondern als Grundlage für eine Strategie hin zu einer gerechten Ressourcenpolitik dienen mögen.

Dr. Andre Baumann, Staatssekretär im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, betonte in seiner einführenden Rede die hohe Bedeutung der Ressourceneffizienzstrategie des Landes. „Wir müssen das Wirtschaftswachstum vom Ressourcenverbrauch entkoppeln“, sagte Baumann. Aufgabe der Politik müsse es sein, dafür zu sorgen, dass es billiger und einfacher wird, Rohstoffe im Kreislauf zu führen als neu gewonnene einzusetzen. „Wir sollten auch möglichst viele Rohstoffe im Land gewinnen. Das macht uns unabhängiger“, so Baumann. „Es ist darüber hinaus ungerecht, anderen unseren ökologischen Rucksack vor die Tür zu stellen.“

Sonja Limberger, ifeu-Institut, stellte die Ergebnisse der Studie vor: Baden-Württemberg hat einen, im Vergleich zur Bundesebene, überdurchschnittlich hohen Bedarf an Rohstoffen. Insbesondere metallische Rohstoffe werden ausschließlich importiert. Fünf metallische Rohstoffe konnten als Schlüsselrohstoffe identifiziert werden: Lithium und Kobalt, die für die Herstellung von Batterien von enormer strategischer Bedeutung sind sowie Kupfer, Aluminium und Wolfram, die essenziell sind für die Elektrotechnik und den Maschinenbau. Interviews mit betroffenen Menschen und Expert*innen beschreiben die Situation in den Abbauregionen. „Es war für mich erschütternd zu hören, wie sich das Leben in den Bergbauregionen gestaltet“, so Limberger. Die Interviewpartner*innen berichteten von Vertreibungen, sexualisierter Gewalt bis hin zu Mord. Auch Wasser und Umwelt leiden.

Baden-Württemberg – aktiv für mehr Rohstoffgerechtigkeit

Die Studie erarbeitete Handlungsempfehlungen für die Politik. Dazu zählen u.a. klare politische Rahmenbedingungen wie das Lieferkettengesetz sowie Maßnahmen wie die Senkung des Primärrohstoffbedarfs oder der direkte Dialog mit den Betroffenen der Abbauregionen. Felix Roll, Werkstatt Ökonomie, setzte den Schwerpunkt auf eine nachhaltige Beschaffung: „Die Öffentliche Beschaffung macht 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Das ist ein sehr starker Hebel zur Durchsetzung von sozialen und ökologischen Kriterien.“ Ein Landeskompetenzzentrum, wie in anderen Bundesländern bereits vorhanden, könnte die Beschaffer*innen der Kommunen mit Fachwissen unterstützen. Und in einem Landesvergabegesetz könnten soziale und ökologische Kriterien für sensible Produkte verbindlich aufgenommen werden.

Sebastian Cuny, MdL (SPD) stimmte zu: „Das Land Baden-Württemberg muss ein Vorbild sein im Bereich der nachhaltigen Beschaffung.“ Wichtig sei es, die Wirtschaft einzubeziehen mit dem Ziel, dass sie den Bereich Rohstoffgerechtigkeit bei ihrer Beschaffung und Produktion mitdenke. Darüber hinaus brauche es einen Bewusstseinswandelbei den Konsument*innen im Hinblick auf mehr nachhaltigen und fairen Konsum und einen bewussteren Umgang mit den begrenzten Ressourcen. „Wir müssen dafür insbesondere die entwicklungspolitische Bildungsarbeit und die Bildung für eine nachhaltige Entwicklung sowie die wertvolle Arbeit der zivilgesellschaftlichen Organisationen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit in Baden-Württemberg stärken, auch durch mehr strukturelle Förderung.”

Thomas Marwein, MdL (Grüne) sagte: „Neben unserer „Landesstrategie Ressourceneffizienz“, die seit 2016 einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit für Baden-Württemberg leistet, müssen wir zukünftig mehr die Menschenrechtssituation und die Umweltzerstörung in den Abbauregionen sowie die nachhaltige Beschaffung in unserem Land in den Fokus nehmen.“

Dr. Albrecht Schütte, MdL (CDU) machte klar, dass ein großer Einfluss des Landes zur Vermeidung von sozialen und ökologischen Missständen in einer Erhöhung der Recyclingquote bestehe: „Und gerade hier sind wir als Baden-Württemberg in der Forschung spitze. Das wollen wir weiter ausbauen und so den Bedarf an Rohstoffen minimieren.“ 

Die Landtagsabgeordneten stellten klar: Mittelbar könne Baden-Württemberg die Situation in den Abbauregionen nicht beeinflussen. Die Diskussion zeigte jedoch, dass das Land zahlreiche Möglichkeiten hat, für einen geringeren Verbrauch an Ressourcen und für mehr Fairness in der Rohstoffbeschaffung zu sorgen.

Die Ergebnisse der Studie werden in den kommenden Wochen veröffentlicht werden und sind dann der Öffentlichkeit zugänglich. Wir werden berichten.

Ansprechpartner*innen:

  • Dr. Gunne Dolgor Guntsetseg, Co-Geschäftsführerin des DEAB, Netzwerkkoordinatorin des Eine Welt-Promotor*innen Programms in Baden-Württemberg (guntsetseg@deab.de), Tel. 0711 6648 7360
  • Felix Roll, Eine Welt-Fachpromotor für faires und nachhaltiges Wirtschaften, Werkstatt Ökonomie (felix.roll@woek.de)

Die Studie: Die Studie „Rohstoffbedarf Baden-Württemberg: Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte“ soll in einem ersten Schritt einen Überblick liefern über den Rohstoffverbrauch und -bedarf in Baden-Württemberg. Darauf aufbauend soll sie ermitteln, welche Menschenrechtsverstöße und Umweltzerstörungen der Abbau und die Verarbeitung dieser Rohstoffe mit sich bringt. Mit diesen wissenschaftlichen Ergebnissen kann die Studie als Grundlage dienen, um Politik, Unternehmen und die breite Bevölkerung auf die Notwendigkeit einer Rohstoffwende aufmerksam zu machen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Studie wird gemeinschaftlich vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), dem ifeu-Institut Heidelberg und der Werkstatt Ökonomie durchgeführt und vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert.

Das ist der DEAB: 180 entwicklungspolitische Organisationen und Netzwerke in Baden-Württemberg, insgesamt über 400 Gruppen und Organisationen, bilden den Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB). Zentrale Aufgaben des 1975 gegründeten Dachverbands sind die Förderung seiner Mitglieder und die politische Vertretung ihrer Anliegen gegenüber Politik und Öffentlichkeit. Der DEAB ist Herausgeber des Journals Südzeit und Träger des Eine Welt-Promotor*innen-Programms sowie des Interkulturellen Promotor*innen-Programms. Information: www.deab.de

  

Demo „Zusammen gegen Genozid“ am 15.11.25

die jüngsten Aussagen von Friedrich Merz, er mache sich Sorgen ums Stadtbild und es gäbe keinen Grund mehr für Demonstrationen für Palästina sind ein alarmierendes Zeichen. Wenn demokratische Proteste als störend empfunden werden, zeigt das, wie notwendig sie sind.
Wir lassen uns nicht zum Schweigen bringen – im Gegenteil: gerade jetzt treten wir vereint, sichtbar und laut für Menschlichkeit, Gerechtigkeit und die Wahrheit ein.

Auch nach Verkündung des Waffenstillstands bleibt die Lage im Gazastreifen katastrophal. Hilfslieferungen werden blockiert, Angriffe dauern an, Zivilist*innen sterben weiterhin. Israel verletzt das Abkommen täglich, und Deutschland trägt Mitverantwortung – durch Waffenlieferungen, Aufträge an israelische Sicherheits- und Rüstungsunternehmen und politische Rückendeckung.

Darum rufen wir euch auf, gemeinsam mit uns ein deutliches Zeichen zu setzen:

🕊️ Demo: Zusammen gegen Genozid

📍 Platz der Alten Synagoge, Freiburg

🗓️ 15.11.25: 14:00 Uhr

Forderungen:

  • Ein sofortiges Ende aller Waffenlieferungen an Israel, unabhängig davon, wann sie beschlossen wurden.
  • Ein sofortiger Stopp aller deutschen Aufträge an israelische Rüstungs-, Cybersecurity- und KI-Unternehmen.  
  • Die deutsche Bundesregierung muss sich einsetzen für:
    •  einen sofortigen unbegrenzten Zugang von Hilfslieferungen nach Gaza
    •  ein Ende der seit Jahrzehnten andauernden Vertreibung von Palästinenser*innen
    • das Aussetzen des EU-Israel-Assoziierungsabkommen
  • Die deutsche Bundesregierung muss ihre Unterstützung Israels gegenüber dem Internationalen Gerichtshof beenden und dessen Entscheidungen vollständig umsetzen.
  • Ein Ende der Repression gegen Demonstrationen wie unsere und vollständige Versammlungs- und Meinungsfreiheit auch für nicht-deutsche Staatsbürger*innen, insbesondere solche palästinensischer Herkunft.
  • Kein Stillschweigen: Aufarbeitung der deutschen Komplizenschaft und der Rolle von Politiker*innen und Medien in der Ermöglichung des Genozids.

Unser Stadtbild ist vielfältig, solidarisch und lebendig – und genau das werden wir zeigen.
Denn wer Protest unsichtbar machen will, beweist nur, wie wichtig er ist.

Bitte helft mit, diesen Aufruf weiterzutragen:
📢 Leitet ihn in euren Netzwerken, an befreundete Initiativen, Organisationen und Gruppen weiter.
Nur gemeinsam können wir die nötige Sichtbarkeit schaffen.

  

Bilder des Widerstands – Frauen im Kampf gegen Gewalt

Gemeinsam mit der Filmemacherin und Bildungsberaterin Paola Tamayo werden wir einen Moment der Reflexion einlegen. In diesem Vortrag beleuchtet Paola Tamayo zwei zentrale Gewaltrealitäten in Kolumbien: die politische Gewalt, die Frauen, indigene, afrokolumbianische und bäuerliche Gemeinschaften seit Jahrzehnten prägt, sowie die Gewalt im Zusammenhang mit dem Rohstoffabbau, insbesondere im Kohlesektor. Beide Themen stehen für unterschiedliche Dynamiken, überschneiden sich jedoch in ihren sozialen Folgen. Anhand von Filmausschnitten, Begegnungen mit Betroffenen und Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen werden komplexe Lebensrealitäten sichtbar, von den Auswirkungen des bewaffneten Konflikts bis hin zu den Folgen des Extraktivismus und der globalen Energiewende. Dabei wird auch die Verantwortung Deutschlands als Abnehmer kolumbianischer Kohle thematisiert.

Der Vortrag lädt dazu ein, über Verantwortung, Gerechtigkeit und Solidarität nachzudenken und gibt insbesondere den Stimmen von Frauen Raum, die trotz Gewalt und Ausbeutung für ihre Rechte und eine gerechtere Zukunft kämpfen.

Referentin: Paola Tamayo – Filmemacherin und Bildungsreferentin

Die Teilnahme ist kostenfrei

Fragen: bildung@ewf-freiburg.de

Einladung von:
Eine Welt Forum Freiburg e.V.
La Olla Colectivo

Gefördert von:
-ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
-Postcode-Lotterie
-Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)
-Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes

Eine Veranstaltung im Rahmen der “16 Tage gegen Gewalt an Frauen