„¡Aquí No!“ (“Hier nicht!”) Ammoniakfabrik in Ohuira

Deutschland präsentiert sich weltweit als Vorreiter beim Schutz des Planeten, bei Umweltauflagen und Recycling. Doch gleichzeitig finanzieren deutsche Institutionen nun eine Ammoniakanlage in dem geschützten Ökosystem der Bucht von Ohuira (Sinaloa, Mexiko). Mit deutschem Geld darf keine Umweltzerstörung in der Bucht von Ohuira finanziert werden. Mit dieser klaren Botschaft ist eine Delegation der mexikanischen Initiative „¡Aquí No!“ (“Hier nicht!”) nach Deutschland gereist. Ihr Ziel: die Fertigstellung der voraussichtlich größten Ammoniakfabrik Lateinamerikas im geschützten Feuchtgebiet von Santa María-Topolobampo-Ohuira zu verhindern. Die Aktivist*innen befürchten einen ökologischen Kollaps der Lagune und damit den Verlust der Lebensgrundlage lokaler Indigener Gemeinden.

Das Projekt des Unternehmens Gas y Petroquímica de Occidente (GPO), einer Tochter der Schweizer Proman AG, die auch einen Standort in Düsseldorf hat, wird maßgeblich durch die deutsche KfW IPEX-Bank ermöglicht: Sie koordiniert ein Bankenkonsortium für Kredite in Höhe von 860 Millionen US-Dollar und tritt selbst als Geldgeberin auf. Hinter diesem Kredit stehen sogenannte Hermesdeckungen: staatliche Exportkreditgarantien der deutschen Bundesregierung.

Zuständig für diese Garantien ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – geführt von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche. Sie sitzt zudem im Verwaltungsrat der KfW, dem Aufsichtsgremium der Bank.

Fakt ist: Eine Ammoniakanlage neben einem international geschützten Feuchtgebiet, ohne gültige Umweltgenehmigung, gegen den ausdrücklichen Willen der betroffenen Bevölkerung: das wäre in Deutschland nicht genehmigungsfähig. In Mexiko wird es trotzdem gebaut – mit deutschem Steuergeld! Katherina Reiche trägt dafür politische Mitverantwortung.

Quellen:

Nikolas Grimm, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko. https://www.mexiko-koordination.de/2026/03/25/umweltschuetzerinnen-mexiko-beschwerde-kfw-topolobampo/?l=de

Foto: https://www.jornada.com.mx/noticia/2026/06/07/estados/mayosyoremes-marchan-contra-planta-de-amoniaco-en-sinaloa-exigen-cancelar-proyecto

  

System Change Camp 13-25 August 2026 Karlsruhe

Das System Change Camp ist aus der Klimagerechtigkeitsbewegung entstanden und findet jährlich statt, um einen Raum für Begegnung, Vernetzung, inhaltliche Weiterbildung, Skillshares, strategische Diskussionen und kulturelles Programm zu geben.

Die System Change Camp-Orga ist eine lose Gruppe von Einzelpersonen. Der Anspruch an uns selbst ist, unter anderem antikapitalistisch, antirassistisch, antikolonial, antiautoritär, antiableistisch und antipatriarchal zu sein.

weitere Informationen und Anmeldung

  

Decolonize your plate

Was hat unser tägliches Essen mit Kolonialismus, globaler Ungleichheit und Machtverhältnissen zu tun? Im Juli trafen wir uns mit insgesamt rund 60 Akteur*innen zu den Themen “Ernährung und Dekolonialität”. Im Mittelpunkt stand dabei der Austausch der Akteur*innen aus Baden-Württemberg mit den Vertreter*innen der As Karuana vom brasilianischen Rio Tapajós, die mit ihrer indigenen Gemeinschaft für den Erhalt ihrer Gebiete und Gewässer, die ihre  Lebensgrundlagen sind, kämpfen – gegen die Privatisierung der Flüsse, Umweltverschmutzung durch Pestizide und Quecksilber und Abholzung für Sojaplantagen oder Rinderzucht. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wir unser Ernährungssystem entkolonialisieren können. Koloniale Kontinuitäten bestehen in den globalen Ernährungssystemen fort: Strukturen der Produktions- und Handelssysteme prägen bis heute, wer für welche Märkte produziert, wer profitiert und wer die sozialen und ökologischen Kosten trägt. Eine Kooperation zwischen deab, Eine Welt Forum, Pakt e.V. und dem Agrikulturfestival.
 

  

ALMA-Vortragsreihe: Race, International Relations and the Politics of Israel-Palestine

Somdeep Sen
ist Associate Professor am Institut für Sozialwissenschaften und
Wirtschaft an der Roskilde Univeristät in Dänemark. Er ist außerdem
assoziierter Wissenschaftler am Zentrum für Asian Studies in Africa der
Universität von Pretoria. Er ist Autor von Decolonizing Palestine: Hamas between the anticolonial and the postcolonial (Cornell University Press, 2020). Aktuell ist Somdeep Sen Redakteur von Critical Studies on Security. Seine Arbeit wurde bereits in The Washington Post, Foreign Policy, Al Jazeera English, The Huffington Post, Jacobin und The London Review of Books publiziert.
 
Abstract
Aktuell nimmt das Bewusstsein für die Rolle von Race und Rassismus in
der heutigen globalen Ordnung zu. Doch wie formt diese Geschichte und
ihr Erbe unsere Wahrnehmung der Politik Israel-Palästinas? In diesem
Vortrag wird Somdeep Sen auf Fragen bezüglich Race und Rassismus im Feld
der Internationalen Beziehungen eingehen. Er wird beleuchten, auf
welche Weise diese den Diskurs, die Politik, und die Praxis in Bezug auf
Krieg und Frieden im ‘Heiligen Land’ prägen.

Mittwoch, 8. Juli 2026 | 20:00 Uhr
Ort:
Universität Freiburg, KG I, HS 1098
 
Registrierung für Online-Teilnahme
Der Vortrag wird leider nicht mehr hybrid stattfinden. Eine Aufnahme
des Vortrags wird auf dem YouTube-Kanal des ABI hochgeladen werden.
 
Alle ALMA-Vorträge 2026


  

Starke Standards – Statement an Politik

Das Eine Welt Forum Freiburg (EWFF) unterstützt das Statement “Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen”. Zahlreiche Organisationen, Unternehmen, Verbände, Institute und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens warnen in einer gemeinsamen Erklärung vor dem schleichenden Abbau von Schutzrechten in Europa. Das Statement „Starke Standards schützen Menschen, Demokratie und Lebensgrundlagen“ ruft politische Entscheidungsträger*innen in Berlin und Brüssel dazu auf, im Rahmen der derzeit laufenden EU-Omnibus-Verfahren den Schutz von Verbrauchern, Umwelt und Menschenrechten nicht aus den Augen zu verlieren. Zu den Unterzeichnenden gehören neben dem EWFF der Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, der Deutsche Naturschutzring, Brot für die Welt, AlgorithmWatch, Fairtrade Deutschland, VAUDE Sport, Lobbycontrol und Finanzwende.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit das Statement zu unterzeichnen.

  

Werkstatt politische Bildung – BNE aus der dekolonialen Perspektive

Können wir Nachhaltigkeit lehren, ohne koloniale Denkmuster zu reproduzieren? Welche Perspektiven werden in Bildungsangeboten sichtbar – und welche bleiben oft ungehört?

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick über interaktive Methoden, die Perspektivenvielfalt und Machtkritik stärker in den Mittelpunkt stellen und zeigt Tools zur Vermeidung von Fallstricken auf. Sie richtet sich an Multiplikator*innen des Globalen Lernens, der BNE und Human Rights Education und Personen, die gerade in diesen Bereich einsteigen (mit Vorkenntnissen).

Mit der Werkstatt politische Bildung startet das Eine Welt Forum ein halbjährlich stattfindendes Fortbildungs- und Austauschformat, das sich an Multiplikator*innen und Aktive im außerschulischen Lernen richtet. Im Juli starten wir mit:

BNE aus der dekolonialen Perspektive

Gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimakrise, soziale Ungleichheit, Menschenrechtsverletzungen, globale Machtverhältnisse und demokratische Transformationsprozesse erfordern Bildungsansätze, die Lernende befähigen, komplexe Zusammenhänge zu verstehen und aktiv an einer gerechten und nachhaltigen Gesellschaft mitzuwirken. Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bieten hierfür wichtige theoretische und methodische Grundlagen. Gleichzeitig wird zunehmend hinterfragt, inwiefern Nachhaltigkeitsdiskurse selbst von globalen Machtverhältnissen, kolonialen Kontinuitäten und eurozentrischen Wissensvorstellungen geprägt sind.

Diese Fortbildung vermittelt einen Überblick über interaktive Methoden, die Perspektivenvielfalt und Machtkritik stärker in den Mittelpunkt stellen und zeigt Tools zur Vermeidung von Fallstricken auf. Sie richtet sich an Multiplikator*innen des Globalen Lernens, der BNE und Human Rights Education und Personen, die gerade in diesen Bereich einsteigen (mit Vorkenntnissen).

Referentin: Carolin Bersin

Dienstag, 7. Juli 2026 von 16 bis 20 Uhr
Aktionsraum Schwarzwaldstraße 6 (Zugang über Falkensteinstraße)

Anmeldung:  bildung@ewf-freiburg.de

  

Männlichkeit(en): neue Visionen?

2-Tages-Workshop mit Flor Fischer
Flor ist Anti-Rassismus Trainer sowie Referent und Prozessbegleiter zu Männlichkeiten, Macht- & Diskriminierungskritik

Männlichkeit ist auch heute noch eine Erfahrung, die sich selbst selten zum Thema macht. Was bedeutet es eigentlich, „männlich“ zu sein – persönlich, im Alltag, in Beziehungen oder im Beruf? Welche Rolle spielen Patriarchat, Sexismus und Feminismus darin? Welche globalen Auswirkungen hat(te) Männlichkeit?

In diesem Workshop geht es darum, sich mit Männlichkeit(en) auseinanderzusetzen – so, wie wir sie erleben, wie sie uns geprägt haben und wie sie in unserer Gesellschaft, insbesondere auch im globalen Kontext wirken. Dabei schauen wir auch darauf, was problematisch oder einengend an gängigen Männlichkeitsbildern ist – und was es für Alternativen gibt. Wir schaffen einen Raum, in dem wir über unsere Erfahrungen ins Gespräch kommen können – wertschätzend, offen und neugierig.

Gemeinsam wollen wir herausfinden, ob Männlichkeit auch anders gedacht und gelebt werden kann.

Der Workshop ist inspiriert von Gedanken der feministischen Autorin bell hooks, die sich intensiv mit den Auswirkungen traditioneller Männlichkeitsbilder beschäftigt hat – und mit der Frage, wie Veränderung möglich ist, um neue, verbindendere Formen von Männlichkeit zu entwickeln.

Eingeladen sind alle, die sich mit ihrer eigenen Prägung zu Männlichkeit auseinandersetzen möchten – egal ob cis, trans oder non-binär. Keine Vorkenntnisse nötig – Offenheit genügt.
Die Teilnahmezahl ist auf 14 Teilnehmende beschränkt.

Konkrete Zeiten:
11.07.2026, 10-18 Uhr und
12.07.2026, 10-17 Uhr
Ort: Jugendbildungswerk, Uhlandstraße 2, 79102 Freiburg im Breisgau

Kosten:
Dabei arbeiten wir nach einem solidarischen Prinzip:
Der Beitrag beträgt 120*–500 €, je nachdem, was sich für dich verantworten lässt. Im Durchschnitt müssen wir ca. 200 € pro Person erhalten, um kostendeckend zu sein.

Weitere Infos:
Für Getränke (Wasser, Tee, Kaffee), jeweils ein Mittagessen pro Tag und kleine Snacks ist gesorgt.

Hinweis:
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für 14 Teilnehmende, um sich intensiv mit dem Thema Männlichkeit auseinanderzusetzen. Das kleine, geschlossene Format ermöglicht es uns, tiefer in persönliche Fragen einzusteigen und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen.

Anmeldung

Veranstalter: Eine Welt Forum Freiburg und Initiative Männer gegen sexualisierte Gewalt

Gefördert von:
ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Postcode-Lotterie
Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes

  

Mailingaktion Lieferkettengesetz – weil Widerstand wirkt

Nach einer deutlichen Abschwächung der EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD), steht nun die Gesetzesnovelle für das deutsche Lieferkettengesetz an: Die EU-Richtlinie muss bis Ende Juli 2028 in deutsches Recht umgesetzt werden. Aktuell wird die Gesetznovelle in den Ausschüssen und innerhalb der Bundesregierung diskutiert. Jetzt heißt es dranbleiben und deutlich machen, dass nur eine faire und nachhaltige Wirtschaft Zukunft hat. Denn was das vergangene Jahr gezeigt hat: Widerstand wirkt! Hier geht’s zur aktuellen Aktion.

  

HofKino: The Cost of Growth

Unendliches Wachstum auf einem endlichen Planeten? Aus eigener Erfahrung in der Klimagerechtigkeitsbewegung wissen wir, dass viele Menschen, die sich für Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit einsetzen, zwar eine vage Ahnung haben, dass es vor allem die Wirtschaft ist, die unseren Planeten zerstört – dass aber gleichzeitig viel Unsicherheit besteht, wie genau das eigentlich im Detail passiert. Die Mechanismen zwischen Umwelt und Wirtschaftswachstum bleiben häufig eine Blackbox, auch weil es an zugänglichen Informationsquellen und Bildungsformaten fehlt.

The Cost of Growth wirft einen Blick hinter die Erzählung des kapitalistischen Fortschritts und zeigt die sozialen und ökologischen Kosten eines Systems, das auf Extraktion und Ausbeutung basiert.
Der Film begleitet Bewegungen in Serbien, Italien und Sápmi, die sich gegen Landraub, Rohstoffpolitik und koloniale Kontinuitäten organisieren — und gleichzeitig konkrete Alternativen aufbauen: solidarische Ökonomien, demokratische Arbeitsformen und neue Formen von Gemeinschaft.

Freitag, 26. Juni 2026, ab 20:30 Uhr
Ort: Innenhof – iz3w Kronenstraße 16 A

Austausch & Getränke ab 20:45 Uhr
Filmstart um 21:45 Uhr -Dauert 90 Min. OMU (Englisch)
Getränke & Essen gegen Spende

Eintritt auf Spendenbasis (3–5 €)

Wir freuen uns auf einen schönen Sommerabend mit euch

Trailer zum Film hier

Veranstalter: EWF Freiburg und iz3w

Eine Veranstaltung im Rahmen des Jubiläums 22 Jahre EWFF

  

Workshop & Inti-Raymi-Ritual mit Aktivist*innen aus Ecuador und Peru: Landwirtschaft, Klimagerechtigkeit und ancestrales Wissen aus den Anden

Aktualisierung: Aufgrund der hohen Temperaturen beginnt die Veranstaltung um 18:00 Uhr.

Am Freitag, den 26. Juni ab 16 Uhr, laden wir zu einem Workshop im Gemeinschaftsgarten „zusammen gärtnern“ ein. Zu Gast sind Pascual Yépez, Cecilia Naula und Piedad Naula vom Kichwa-Puruwa-Landwirtschaftskollektiv Runay Sumak Mikuy aus Ecuador sowie Víctor Acosta Sánchez von der Graswurzelorganisation ACICA aus Peru. Sie teilen ihre Erfahrungen mit kollektiver Landwirtschaft, Wasserschutz, Wiederaufforstung und Klimaanpassung im Andenhochland und zeigen, welche Rolle ancestrales Wissen und gemeinschaftliche Selbstorganisation dabei spielen.

Pascual Yépez, Cecilia Naula und Piedad Naula sind Kichwa-Puruwa aus dem Andenhochland Ecuadors. Für sie ist der Mensch Teil einer beseelten Welt – Mensch und Natur werden niemals getrennt voneinander gedacht. Sie betreiben ökologische Landwirtschaft und verfügen über vielfältige Erfahrungen in kollektiver Organisation und solidarischem Wirtschaften. Dabei orientieren sie sich an praktischem und kosmologischem Wissen, das seit Generationen weitergegeben wird. Ihre Ahnen sind für sie keine abstrakte Vergangenheit, sondern ein lebendiger Teil des Alltags.

Víctor Acosta Sánchez stammt aus dem Andenhochland Nordperus, wo viele Gemeinden mit Trockenheit, Bodenerosion, Abholzung und unfairen Marktstrukturen konfrontiert sind. Heute ist er Mitglied und Direktor der Graswurzelorganisation ACICA – Asociación Civil Caminando.

ACICA unterstützt Gemeinden bei Klimaanpassung, Wiederaufforstung, Wassermanagement und ökologischem Landbau. Dabei spielt lokales, über Generationen weitergegebenes Wissen eine zentrale Rolle – etwa bei der Auswahl besonders resilienter Saatgutsorten.

Gemeinsam wollen wir darüber ins Gespräch kommen, welche Verbindungen es zu unseren eigenen Erfahrungen in Landwirtschaft, Bildung und gesellschaftlichem Engagement gibt – und welche Möglichkeiten für Solidarität und gemeinsames Handeln entstehen.

Freitag, 26. Juni | 16-20:00 Uhr
Ort: Gemeinschaftsgarten “zusammen gärtnern”, Buckweg/ Am Dorfbach Vauban, 79111 Freiburg

Anmeldung

Ab 18:30 Uhr sind weitere Interessierte herzlich willkommen. Den Abend lassen wir mit einem gemeinsamen Inti-Raymi-Ritual, Mitbringbuffet und Austausch im Garten ausklingen.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Eine Welt Forum Freiburg, zusammen leben e.V. und der GLS Zukunftsstiftung Entwicklung statt.