Conversatorio y Taller Resistencias y Artivismo

Evento Organizado por ABI Freiburg:

La actividad contará con la participación de David G. Miranda, quien brindará un marco contextual respecto al momento político en América Latina, el surgimiento de movimientos populistas neoconservadores y de ultraderecha, y las diversas resistencias frente a estos procesos, en una dimensión que va desde las calles de distintas ciudades hasta la escala global.

A partir de este espacio, Marla Freire (Universidad de Playa Ancha, Chile) compartirá y trabajará con nosotres la metodología artivista de “Sábanas Revueltas”, un enfoque que se sitúa en la intersección entre arte, activismo e investigación.

“Sábanas revueltas” se fundamenta en una praxis feminista situada que reconoce el valor epistémico de las experiencias encarnadas y colectivas como fuentes legítimas de conocimiento (Haraway, 1988; Hooks, 2000). A diferencia de marcos metodológicos tradicionales basados en la distancia, la neutralidad o la extracción de datos, esta propuesta se desarrolla desde el artivismo, entendiendo la investigación también como una forma de intervenir en el mundo (Sandoval, 2000; Smith, 1999). Desde esta perspectiva, “Sábanas Revueltas” se concibe como una acción dialógica, una práctica metodológica y una obra colectiva que emerge desde los márgenes, los afectos y los cuerpos. Hasta ahora, el proyecto reúne testimonios provenientes de diversas ciudades de Chile y América Latina, generando un espacio de encuentros y diálogos donde sus participantes pueden leer a otrxs como si se tratara de cartas abiertas, permitiendo que la palabra circule en tiempos distintos a los algorítmicos.

El conversatorio y taller ofrecerá un espacio para dialogar, reflexionar y compartir colectivamente estas formas de producción de conocimiento y resistencia.

Fecha: martes 10 de marzo de 2026
Hora: 10:00 – 13:00
Lugar: Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI), Freiburg

La actividad cuenta con cupos reservados, previa inscripción con un correo dirigido a Simone Ruiz-Anderer (sekretariat.abi@abi.uni-freiburg.de).

DE

David G. Miranda wird an der Veranstaltung teilnehmen und einen kontextuellen Überblick über die aktuelle politische Lage in Lateinamerika, das Aufkommen neokonservativer und rechtsextremer populistischer Bewegungen sowie die verschiedenen Widerstände gegen diese Prozesse geben. Diese reichen von den Straßen verschiedener Städte bis hin zur globalen Ebene.
Ausgehend von diesem Rahmen wird Marla Freire von der Universität Playa Ancha in Chile mit uns die artivistische Methodik von „Sábanas Revueltas” erarbeiten. Dieser Ansatz bewegt sich an der Schnittstelle zwischen Kunst, Aktivismus und Forschung.

  

Wahlprüfsteincheck zur Landtagswahl

Am Sonntag ist nicht nur der internationale Frauentag (8. März), sondern auch die Landtagswahl in Baden-Württemberg. Hierzu hat der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) Parteien zu ihren Positionen zu zentralen entwicklungspolitischen Themen befragt. Grundlage dafür waren die politischen Forderungen für globale Gerechtigkeit in Baden-Württemberg, die der DEAB im vergangenen Jahr erarbeitet hatte. Im Wahlprüfsteincheck hat der DEAB ausgewertet, wie sich die Parteien zu Themen wie Globalem Lernen, Klimagerechtigkeit, internationaler Partnerschaftsarbeit oder der Förderung der Zivilgesellschaft positionieren.

Die politischen Forderungen, der Wahlprüfsteincheck sowie die vollständigen Antworten der Parteien auf die Wahlprüfsteine sind auf der Seite des DEAB zu finden.

  

Rohstoffwende jetzt

Studie zeigt Handlungsbedarf – Petition an die Landesregierung:

Baden-Württemberg verbraucht besonders viele Rohstoffe –
die sozialen und ökologischen Folgen treffen vor allem Menschen im Globalen Süden. Unterstützt die Petition „Rohstoffwende jetzt – für globale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Zukunft“. Die Petition des Netzwerks Rohstoffgerechtigkeit BW richtet sich an die Landesregierung und fordert weniger Rohstoffverbrauch, verbindliche Umwelt- und Sozialstandards und transparente Lieferketten. Sie bezieht sich auf die Ergebnisse der neu veröffentlichten Studie “Rohstoffbedarf BW – Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte”

Die Studie analysiert, welche Rohstoffe für Baden-Württemberg heute und in Zukunft besonders wichtig sind und macht zugleich die globalen Auswirkungen ihres Abbaus sichtbar. Ein zentraler Bestandteil waren Interviews mit Expert*innen aus rohstoffabbauenden Ländern, darunter Simbabwe, die Demokratische Republik Kongo, Indonesien, Vietnam, Chile, Peru und die Mongolei. Ihre Stimmen eröffnen eindrückliche Einblicke in die verheerenden Folgen des baden-württembergischen Rohstoffbedarfs – und liefern zugleich konkrete Impulse für eine nachhaltige und gerechte Rohstoffwende im Land.

Die Studie wurde gemeinschaftlich vom Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB), dem ifeu-Institut Heidelberg und der Werkstatt Ökonomie durchgeführt und vom Umweltministerium Baden-Württemberg finanziert. Sie wurde auf der DEAB-Herbstkonferenz 2025 zum ersten Mal vorgestellt.

In der Broschüre: Rohstoffwende in Baden-Württemberg werden die Ergebnisse der umfangreichen Studie anschaulich zusammengefasst.

Außerdem haben wir Factsheets zu den Baden-Württembergischen Schlüsselrohstoffen erstellt: Lithium, Kobalt, Aluminium, Kupfer und Wolfram.

In dem Factsheet Ressourcenfluch – Warum Länder nicht vom Rohstoffreichtum profitieren wird auf wenigen Seiten und durch Studien unterfüttert erläutert, warum rohstoffreiche Länder häufig nicht davon profitieren.

  

Aktuelle Menschenrechtslage

die Münchner Sicherheitskonferenz 2026 ist gerade zu Ende gegangen. Angesichts der zahlreichen Konflikte weltweit, darf die Bedeutung solcher internationaler Dialogforen nicht unterschätzt werden. Passend dazu hat die Human Rights Watch vor kurzem ihren World Report 2026 zur globalen Menschenrechtslage veröffentlicht. Die Analyse des Jahres 2025 zeigt deutlich: In vielen Regionen der Welt haben Menschenrechtsverletzungen stark zugenommen.

  

Klimathemen verständlich und motivierend vermitteln

Text auf dem Bild: 
Titel: Kommunikation als Super-Power für die Energiewende
Referent*innen: Miriam Klaussner
Datum: 28.01.2026, 19:30 Uhr. 
Ort: Wiesentalstraße 25 (Eingang über den Innenhof)

Wie lassen sich Klima- und Umweltthemen so vermitteln, dass sie Menschen wirklich erreichen und zum Mitdenken anregen? Dieser Frage widmet sich Kommunikationscoach Miriam Klaussner in einem Workshop bei Solare Zukunft in der Wiesentalstraße 25. Ab 19:30 Uhr zeigt sie praxisnah, wie gute Ideen zur Energiewende verständlich, wirksam und ohne Belehrung vermittelt werden können.

Anhand aktueller Erkenntnisse aus der Kommunikationsforschung lernen die Teilnehmenden, wie schon kleine Veränderungen in Sprache, Haltung und Argumentation große Wirkung entfalten, unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden und konstruktive Gespräche gelingen. Der Workshop richtet sich an alle, die Klima- und Umweltthemen nicht nur erklären, sondern Menschen dafür gewinnen wollen.

Weitere Infos auf der Webseite des Solare Zukunft

  

Venezuela und Kolumbien: Menschenrechte oder Machtrechte?

Text auf dem Bild: Titel: Venezuela und Kolumbien. Menschenrechte oder Machtrechte?. Wann: 19.01.2026, 18:00 Uhr. Wer: Indira Murillo, Stefan Peters. Moderation: Claudia Luzar. Ort: Universität Freiburg, KG 1, HS 1221

Verlieren Menschenrechte im Schatten geopolitischer Machtpolitik an Bedeutung? Das Panel „Menschenrechte oder Machtrechte?“ mit Indira Murillo und Stefan Peters analysiert diese Frage am Beispiel Venezuelas und Kolumbiens und diskutiert die politischen, sozialen, und humanitären Folgen internationaler Interventionen in Lateinamerika.

Indira Murillo ist Projektleiterin am Instituto Colombo-Alemán para la Paz (Deutsch-Kolumbianisches Friedensinstitut – CAPAZ) sowie Rechtsanwältin. Sie studierte internationale Rechtswissenschaften mit Spezialisierung auf Internationale Menschenrechte und Gender an der American University Washington College of Law und den LL. M. an der Universität Heidelberg. Ihre Arbeit fokussiert sich auf Menschenrechtsfragen, Übergangsjustiz, Staatsangehörigkeit und Staatenlosigkeit, internationale Migration, geschlechtsspezifische Gewalt und die Förderung der Gleichstellung der Geschlechter.

Stefan Peters ist Professor für Internationale Beziehungen und Friedensforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen sowie Direktor des Instituto Colombo-Alemán para la Paz (CAPAZ). Er arbeitet in den Bereichen Neo-Extraktivismus und Rentismus, soziale Ungleichheiten, Bildung, Erinnerungskultur, Entwicklungstheorie und Nord-Süd-Beziehungen. Stefan Peters war als Gastprofessor und Gastwissenschaftler an Universitäten in Ländern wie Kuba, Argentinien, Ecuador und Puerto Rico.

Moderation: Claudia Luzar (Katholische Hochschule Freiburg)

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem ABI, der Katholischen Hochschule Freiburg, und dem Instituto Colombo-Alemán para la Paz – CAPAZ.

Wo? Universität Freiburg, KG 1, HS 1221

Wer? Indira Murillo, Stefan Peters, Claudia Luzar

Wann? 19.01.2026 – 18:00

Weitere Infos auf der Webseite des ABI

  

iz3w-Fortbildung: „Globale Bildung in Zeiten zunehmenden Autoritarismus – Internationale Perspektiven”

Freitag, 23. Januar, 15h-19h30, iz3w Freiburg. Die Fortbildung richtet sich an Akteur*innen aus unterschiedlichen zivilgesellschaftlichen Kontexten – u. a. aus (südnord-)politischer Bildungsarbeit, Demokratiebildung und Antidiskriminierungsarbeit. Egal, ob wir primär zu globaler Gerechtigkeit oder eher zu Demokratiebildung und Antidiskriminierung arbeiten: Viele von uns erleben aktuell einen zunehmenden gesellschaftlichen Rechtsruck, politische Polarisierung und autoritäre Tendenzen. Dies wirken sich ganz konkret auf die eigene Arbeit aus: schrumpfende Handlungsspielräume, Förderunsicherheiten oder ein wachsender Rechtfertigungsdruck. Gleichzeitig ist der Bedarf an machtkritischer Bildungsarbeit und Demokratiebildung größer denn je.

  

Friedensbrücken bauen in der Region der Großen Seen in Afrika

18. Dezember, 9h-16h, Universität Freiburg

Diese hybride Konferenz widmet sich den Herausforderungen und Chancen der Friedensarbeit in der Region der Großen Afrikanischen Seen. In einer Zeit tiefgreifender politischer, sozialer und ökologischer Krisen sollen gemeinsame Wege gefunden werden, um Brücken des Dialogs, der Versöhnung und der Hoffnung zu bauen. Die Veranstaltung bietet einen Raum für Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und Zivilgesellschaft. Infos

  

Rückblick: Bilder des Widerstands – Frauen im Kampf gegen Gewalt

Am 27. November 2025 führten wir ein Gespräch mit Paola Tamayo, in dem wir uns eingehend mit den Auswirkungen der bergbaubedingten Gewalt auf historisch marginalisierte Bevölkerungsgruppen in Kolumbien befassten.

„El Cerrejón“ ist der größte offene Kohleabbau Südamerikas und gehört seit dem Jahr 2022 dem Schweizer Unternehmen Glencore, das in mehreren Ländern des Globalen Südens tätig ist. Glencore exportiert kolumbianische Kohle nach Deutschland. Von politischer Gewalt und negativen sozialen Auswirkungen sind Frauen, indigene Gemeinschaften, Afrokolumbianer:innen und Bäuer:innen betroffen, denen ihr Land und ihre Rechte genommen wurden.

Wir hörten die Berichte von Frauen des indigenen Volkes der Wayuu, die erzählten, wie ihnen durch den Bergbau und die „Grüne-Energie“-Unternehmen ihr Land und der Zugang zu Wasser genommen wurden. Wir erfuhren auch, wie sie weiterhin ihre Stimme erheben, um gehört zu werden. Sie organisieren sich, um ihr Territorium zu verteidigen. Außerdem konnten wir die Geschichten von Frauen hören, die durch die politische Gewalt des bewaffneten Konflikts Familienangehörige verloren haben.

Dies war ein sicherer Raum für Dialog und Reflexion, in dem die Teilnehmer:innen ihre Ideen austauschen und dank Paola Tamayo die Hintergründe jedes vorgestellten Erfahrungsberichts kennenlernen konnten.

🙋‍♀️Eine Veranstaltung im Rahmen der “16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Weitere Informationen von Paola Tamayo finden Sie unter:
🔗 https://vimeo.com/paolatamayo
🔗 https://www.domar-film.de/carbon

Einladung von:
Eine Welt Forum Freiburg e.V.
La Olla Colectivo

Gefördert von:
-ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
-Postcode-Lotterie
-Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ)
-Brot für die Welt mit Mitteln des Kirchlichen Enwicklungsdienstes