Ausstellung: Hin und Zurück

Das Leben im Amazonasgebiet –
Ursachen und Folgen seiner Zerstörung

Die zeitgeschichtlich und ökologisch ausgerichtete Ausstellung thematisiert die Zusammenhänge zwischen Konsummustern des Globalen Nordens und der Zerstörung Amazoniens.
Ein wichtiger Schwerpunkt der Ausstellung ist der Widerstand der Lokalbevölkerung gegen den Raub und die Zerstörung ihres Lebensraums, gegen die fremdbestimmte “Entwicklung” ihrer Heimat.

Die vorgestellten Themenbereiche der Ausstellung greifen Kolonialisierung, Rohstoffgewinnung, Agrarindustrie und deren Verknüpfung mit unserem Lebensstil anhand des ökologischen Fußabdrucks auf, und gehen darüberhinaus auf die lokalen Widerstandsbewegungen gegen Zerstörung und Landnahme durch Großprojekte und den Ruf nach Unterstützung durch internationale Solidarität ein.

Das Beispiel Amazonien ist dabei exemplarisch für die Situation in den Tropenwaldländern allgemein, wo die konsumbedingte Zerstörung der Natur, der Lokalbevölkerung die Lebensgrundlage raubt. Die Ausstellung will für die Wahrnehmung unserer Verantwortung im globalen Zusammenhang sensibilisieren, von welcher wir uns nicht freikaufen, sondern welche wir nur durch ein Zurückdrehen der Konsumspirale wirklich übernehmen können.

Ergänzend zur Möglichkeit, die Ausstellung auszuleihen, können auch Führungen durch die Ausstellung sowie ergänzende Unterrichtseinheiten und Workshops zum Thema Regenwald, Regenwaldzerstörung, nachhaltige Regenwaldnutzung sowie Rohstoffgewinnung und Rohstoffnutzung vereinbart werden.

Die Ausstellung selbst kann gegen ein Pfand von 50 € zzgl. der Transport- und Versicherungskosten ausgeliehen werden.

Sie umfasst 31 Ausstellungsfahnen. Die Fahnen sind auf Lastwagenplanen gedruckt und haben eine Größe von 75×120 cm. Die Fahnen selbst können an Wände und/oder Stellwände befestigt werden.
Nach Rücksprache und je nach Bedarf können auch nur die Fahnen eines oder mehrerer Schwerpunktthemen ausgeliehen werden.

Bei Interesse bitte melden unter: bildung[at]ewf-freiburg.de

Foto: Gabriel Medina, 2005

  

Allgemein. Gültig? Menschenrechte im Realitätscheck

Gutes Leben, Menschenrechte, Privilegien, Herkunft, soziale Gerechtigkeit
Klassenstufen 7 – 13

Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, Bewegungsfreiheit – das Recht auf Bildung, körperliche Unversehrtheit und ein Leben in Würde:
Diese und weitere Rechte erscheinen uns oft als selbstverständlich. Doch die Realität sieht anders aus: Weltweit erleben rund 90 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens eine oder mehrere Formen von Menschenrechtsverletzungen – trotz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, die von nahezu allen Staaten offiziell anerkannt wurde.

In diesem Workshop setzen wir uns kritisch mit der Bedeutung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte auseinander:

  • Welche Schutzfunktion hat sie heute noch?
  • Warum bestehen so große Lücken zwischen Anspruch und Wirklichkeit?
  • Und vor allem: Wo und wie können Menschen ihre Rechte überhaupt einklagen?

Gemeinsam beleuchten wir konkrete Beispiele, diskutieren politische und rechtliche Rahmenbedingungen und fragen, welche Handlungsmöglichkeiten es auf individueller, gesellschaftlicher und internationaler Ebene gibt.


  

“Dear White People…!” – Online-Dokumentation des Symposiums

Die Dokumentation des Symposiums “Dear White People…! – Visionen einer postrassistischen Gesellschaft” ist jetzt online!
Vielen Dank an zusammen leben e.V. für die Organisation dieses wichtigen und tollen Raumes für antirassistische Perspektiven und an die kritischen Beobachter*innen, die die Berichte für die Dokumentation erstellt haben.

  

Jetzt zum Praxisworkshop Fundraising anmelden!

Spenden sammeln für lokale und globale Nachhaltigkeitsprojekte

Zu den größten Sorgen vieler entwicklungs- und umweltpolitischer Vereine gehört die Frage nach der Finanzierung ihrer wertvollen Arbeit. Fundraising – Mittelbeschaffung durch Spenden und vielleicht Sponsoring – kann da helfen. Wie man das am besten macht? Darum geht’s im Praxisworkshop “Fundraising” am 29. September in Freiburg.

  

Oberbürgermeister Martin Horn schaut mit uns über den eigenen Tellerrand

Freiburger OB ist Schirmherr für unsere Aktionswoche “Über den eigenen Tellerrand” im Oktober 2018

Gutes Essen für alle: weltweit, gerecht verteilt und ohne Menschen und Natur auszubeuten – wie das gehen soll? Darüber machen wir uns vom Welternährungstag am 16. Oktober bis 21. Oktober 2018 auf dem Kartoffelmarkt zusammen mit der Freiburger Öffentlichkeit Gedanken. Unser frisch gewählter Oberbürgermeister Martin Horn übernimmt die Schirmherrschaft für die Aktionswoche und macht so deutlich, wie wichtig die Auseinandersetzung mit nachhaltiger Ernährung und Landwirtschaft für eine zukunftsfähige Gesellschaft ist. Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und sind gespannt auf das Grußwort von Oberbürgermeister Horn zur Eröffnung am Dienstag, 16. Oktober um 18 Uhr auf dem Kartoffelmarkt. Save the date!

  

Erfolgreich in die Zukunft!

Inspirationen für die Organisationsentwicklung im Praxisworkshop in Lörrach

“Wenn man nicht weiß, wo man hinwill, ist jeder Weg der richtige!” – noch besser: wissen, wo man hinwill und die notwendigen Prozesse anstoßen!

15 Engagierte haben am letzten Freitag in Lörrach Inspirationen für die (Weiter-)Entwicklung ihrer Vereine und Initiativen im Praxisworkshop mit Referentin Sandra Holzherr erhalten.

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