Nachhören: Studiodebatte Bioökonomie

Welche sozialen und ökologischen Risiken sind mit dem Anbau und Import von Biomasse aus dem Globalen Süden verbunden? Dazu diskutierten im Studiogespräch des südnordfunks vom 07. Nov. 2017 Fabricio Rodríguez, Susann Reiner und Armin Bobsien. weiterlesen

  

Nachlesen: Podiumsdiskussion zur Biomassepolitik

Am 28. August folgten ca. 70 Interessierte der Einladung zur Debatte über die Biomassepolitik der nächsten Bundesregierung. Lesen sie hier den ausführlichen Bericht zur Podiumsdiskussion mit Freiburger Kandidatinnen für den Deutschen Bundestag.

  

CO2 im Mittagessen? – Klimabewusste Ernährung

Klimawandel, Ernährung, Lebensweganalyse von Produkten, nachhaltiger Konsum: bio, fair, saisonal, regional
Klassenstufen 8 – 13

Inwiefern hängt meine tägliche Ernährung mit dem Klimawandel zusammen? „Von der Tomatenpflanze zur Spaghetti-Soße“ schauen wir uns exemplarisch die Klimabilanz eines Produktes vom Anbau bis zum Verzehr und die dabei entstehenden Treibhausgabe an. Außerdem erstellen wir ein Ranking: Welches sind die klimafreundlichsten Lebensmittel und welche Tipps kann ich darauf für eine klimafreundliche Ernährung ableiten? Am Ende heißt es Stellung beziehen: Wie attraktiv ist für mich eine saisonale Ernährung? Was würde ich zu einem fleischfreien Tag in den Schulmensa sagen? Oder wie nachhaltig ist nun die Biobanane aus Ecuador?

  

Wird die Welt zu klein für unsere Füße? – Der ökologische Fußabdruck

Klimawandel, Ressourcen, Lebensstil, Konsum, Gerechtigkeit
Klassenstufen 5 – 13

Unser Energie- und Ressourcenverbrauch steigt. Trotz technischer Effizienzsteigerung und ressourcenschonenden Innovationen lässt unser Lebensstil im Globalen Norden den Fußabdruck, den wir auf der Erde hinterlassen, immer weiter wachsen.

Wir nehmen unsere Konsummuster unter die Lupe und fragen nach Ressourcenverbrauch und Klimagerechtigkeit. Dafür schauen wir mit einem Memory-Spiel auf die planetarischen Grenzen, führen das Modell des ökologischen Fußabdrucks ein und errechnen in einem persönlichen Test unseren eigenen. Welche Spuren hinterlasse ich auf der Erde?

Am Ende loten wir aus: Wo liegen meine persönlichen Einsparpotentiale? Welche nachhaltigen Pionierideen und Initiativen gibt es in unserer Gesellschaft – was halte ich davon und gibt es Ideen, die ich nachahmenswert finde?

  

Wo bitte geht´s hier in die Zukunft? Ideenwerkstatt zu Visionen einer nachhaltigen Entwicklung

Wohlstand, Gutes Leben, Lebensstil, Zukunftsfähigkeit, nachhaltige Entwicklung
Klassenstufen 8 – 13

Wir stellen keine geringere Frage als „Was ist eigentlich ein gutes Leben?“ Anstelle von Input eröffnen wir offene Lernräume, in denen die Teilnehmer_innen eigene Visionen entwickeln können. Was verstehst du individuell unter nachhaltiger Entwicklung? Was ist zukunftsfähig? Welche Ideen gibt es auf gesellschaftlicher Ebene? Verschiedenen Stationen regen die Teilnehmer_innen dazu an, selbst Utopiefähigkeit zu entwickeln: An der „Zitate-Leine“ werden Definitionen von Wohlstand verhandelt, im Schreibgespräch über den Stellenwert von Konsum diskutiert, in der Kreativwerkstatt der ideale Planet eingerichtet oder direkt gefragt „wie willst du einmal gelebt haben?“. Am Ende bündeln wir die Utopien der Teilnehmer_innen und fragen, wie deren Zukunftsfvorstellungen mit derzeitigen Lebens- und Wirtschaftsweisen in Beziehung stehen.

  

„Wir haben was zu sagen!“ – Unsere Botschaften an die Welt

Konsum, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Engagement
Klassenstufen 5 – 13

Schüler_innen lernen viel über die gegenwärtigen Herausforderungen in unserer globalisierten Welt. Klimawandel, Welthandel, Diskriminierungen, Ungerechtigkeiten sind Themen des Unterrichts. Wie kann das Wissen aber  verarbeitet und in positive Botschaften umgewandelt werden?

Mit diesem Angebot werden die Teilnehmer_innen ermutigt, diese Themen kreativ-aktiv zu bearbeiten und umzuwandeln.

Sie werden der Welt sagen, was sie über sie denken und fühlen.Mit Plakaten, kleinen Videoclips, Installationen und der Methode des Adbustings wird Raum geben, eigene Gedanken, Gefühle und Meinungen auszudrücken und ggf. im öffentlichen Raum der Schule zu präsentiere . Was entsteht, das entscheiden und entwickeln die Teilnehmer_innen selbst. Sie haben was zu sagen!

Dieses Angebot eignet sich gut als Abschluss von Projekttagen oder am Ende von Unterrichtssequenzen des Globalen Lernens.