Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst!

Schüler*innen begreifen `Virtuelles Wasser´ in Ausstellung

Das Eine Welt Forum Freiburg gestaltet einen Teil des Begleitprogramms für Schulklassen zur Ausstellung, die von Mai bis Oktober 2017 im WaldHaus Freiburg zu sehen ist. Zum Auftakt wurde für Schüler*innen der Pestalozzi Realschule die Ausstellung an zahlreichen Mitmachstationen das Thema `Virtuelles Wasser´ greifbar. „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst!“ weiterlesen

Große Resonanz beim Werkstattgespräch am 6.4.2017

Werkstattgespräch: Zukunftsfähigkeit(en) „Erzeuger*innen unter Druck – verschwindet die kleinbäuerliche Landwirtschaft?“

Über 40 Erzeuger*innen, Konsument*innen und auch Prosument*innen haben im Weingut Andreas Dilger gemeinsam Perspektiven und Veränderungsmöglichkeiten für eine zukunftsfähige Landwirtschaft ausgeleuchtet und unseren Beitrag zum Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen diskutiert. „Große Resonanz beim Werkstattgespräch am 6.4.2017“ weiterlesen

Die (un)endliche Geschichte vom Konsum – Was passiert, wenn die Wirtschaft wächst?

Wirtschaftswachstum, Ressourcen (-endlichkeit), Konsum und Lebensstil, ökologische und soziale Folgen, System Mensch-Umwelt, Handlungsalternativen, Reuse - Reduce - Recycle
Klassenstufen 7 – 8

Höher, schneller, weiter – alles wächst. Aber wie lange geht das gut? Was habe ich überhaupt damit zu tun? Und geht das auch anders? Die Antworten und Möglichkeiten für Veränderungen liegen vor unserer Tür.

Wir begeben uns gemeinsam in das Spannungsfeld zwischen unendlichem Konsum und endlichen Ressourcen. Mithilfe eines Visualisierungsspiels nähern wir uns zuerst den Grundbegriffen unseres wachstumsorientierten Wirtschaftssystems, um auf dieser Basis über dessen Grenzen zu diskutieren.
Anhand eines Films zeigen wir beispielhaft die verschiedenartigen Zusammenhänge zwischen Ressourcen, Mensch und Umwelt, die in der Produktionskette eines alltäglichen Produkts (Jeans) wirken. Darauf hin wird den Teilnehmenden in Form eines Think-Pair-Share Raum gegeben, um sich über konkrete Handlungsalternativen in ihrem Wirkungsbereich austauschen zu können.

Der Workshop erstreckt sich über zwei Schulstunden und kann auf Nachfrage durch Exkursionen zu Orten des Wandels in der direkten Umgebung oder ähnliche handlungsorientierte Aktionen ergänzt
und erweitert werden. Projekttag möglich.

Wird die Welt zu klein für unsere Füße? – Der ökologische Fußabdruck

Klimawandel, Ressourcen, Lebensstil, Konsum, Gerechtigkeit
Klassenstufen 5 – 13

Unser Energie- und Ressourcenverbrauch steigt. Trotz technischer Effizienzsteigerung und ressourcenschonenden Innovationen lässt unser Lebensstil im Globalen Norden den Fußabdruck, den wir auf der Erde hinterlassen, immer weiter wachsen.

Wir nehmen unsere Konsummuster unter die Lupe und fragen nach Ressourcenverbrauch und Klimagerechtigkeit. Dafür schauen wir mit einem Memory-Spiel auf die planetarischen Grenzen, führen das Modell des ökologischen Fußabdrucks ein und errechnen in einem persönlichen Test unseren eigenen. Welche Spuren hinterlasse ich auf der Erde?

Am Ende loten wir aus: Wo liegen meine persönlichen Einsparpotentiale? Welche nachhaltigen Pionierideen und Initiativen gibt es in unserer Gesellschaft – was halte ich davon und gibt es Ideen, die ich nachahmenswert finde?

Wo bitte geht´s hier in die Zukunft? Ideenwerkstatt zu Visionen einer nachhaltigen Entwicklung

Wohlstand, Gutes Leben, Lebensstil, Zukunftsfähigkeit, nachhaltige Entwicklung
Klassenstufen 8 – 13

Wir stellen keine geringere Frage als „Was ist eigentlich ein gutes Leben?“ Anstelle von Input eröffnen wir offene Lernräume, in denen die Teilnehmer_innen eigene Visionen entwickeln können. Was verstehst du individuell unter nachhaltiger Entwicklung? Was ist zukunftsfähig? Welche Ideen gibt es auf gesellschaftlicher Ebene? Verschiedenen Stationen regen die Teilnehmer_innen dazu an, selbst Utopiefähigkeit zu entwickeln: An der „Zitate-Leine“ werden Definitionen von Wohlstand verhandelt, im Schreibgespräch über den Stellenwert von Konsum diskutiert, in der Kreativwerkstatt der ideale Planet eingerichtet oder direkt gefragt „wie willst du einmal gelebt haben?“. Am Ende bündeln wir die Utopien der Teilnehmer_innen und fragen, wie deren Zukunftsfvorstellungen mit derzeitigen Lebens- und Wirtschaftsweisen in Beziehung stehen.

Schokoladen-Werkstatt – eine spannende Entdeckungsreise

Ernährung, Globale Wertschöpfungskette, Welthandel, Fairer Handel, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit
Klassenstufen 1 – 13

Von der Bohne bis zur leckeren Schokolade: Wir bieten einen Einblick in die Geheimnisse des Kakaos.

Wir stellen selbst unsere eigene Schokolade her und thematisieren dabei – angepasst an die jeweilige Zielgruppe – die globale Wertschöpfungskette und lernen die involvierten Akteur_innen im Globalen Norden und Globalen Süden kennen. Welche Chancen und Probleme birgt eine globalisierte Wirtschaft und welche Handlungsmöglichkeiten gibt es?

Themenaspekte (je nach Umfang und Zielgruppe):

  • Geschichte des Kakaos
  • Anbau und Anbaugebiete der Kakaobohne
  • Fairer Handel
  • Schokoladenherstellung und deren Chancen und Risiken für Mensch und Umwelt

Im Herzen meines Smartphones – ein Planspiel zu Rohstoffhandel mit Peru

Rohstoffe, Welthandel, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Konsum
Klassenstufen 8 – 13

Gold in meinem Smartphone? Genau, in unseren Handys sind viele wertvolle Rohstoffe.

In diesem interaktiven Planspiel schlüpfen die Teilnehmer_innen in Rollen und durchdringen so die komplexen Verbindungen im globalen Rohstoffhandel. Die Klasse wird im Hauptsitzt der Vereinten Nationen in New York begrüßt und hat die Aufgabe auf neutralem Boden einen Lösungsvorschlag für die konfliktreiche Situation in der peruanischen Bergbauregion Cajamarca zu entwickeln. Welche Akteur_innen haben welche Interessen und wie können sie zu einem Kompromiss finden?

Zu Beginn des Workshops wird in die Situation in Peru eingeführt. Am Ende des Planspieles schlüpfen die Teilnehmer_innen aus ihren Rollen und diskutieren ihre gemachten Erfahrungen, Erkenntnisse und Ideen für eine zukunftsfähige Rohstoffpolitik.

„Wir haben was zu sagen!“ – Unsere Botschaften an die Welt

Konsum, Globalisierung, Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit, Engagement
Klassenstufen 5 – 13

Schüler_innen lernen viel über die gegenwärtigen Herausforderungen in unserer globalisierten Welt. Klimawandel, Welthandel, Diskriminierungen, Ungerechtigkeiten sind Themen des Unterrichts. Wie kann das Wissen aber  verarbeitet und in positive Botschaften umgewandelt werden?

Mit diesem Angebot werden die Teilnehmer_innen ermutigt, diese Themen kreativ-aktiv zu bearbeiten und umzuwandeln.

Sie werden der Welt sagen, was sie über sie denken und fühlen.Mit Plakaten, kleinen Videoclips, Installationen und der Methode des Adbustings wird Raum geben, eigene Gedanken, Gefühle und Meinungen auszudrücken und ggf. im öffentlichen Raum der Schule zu präsentiere . Was entsteht, das entscheiden und entwickeln die Teilnehmer_innen selbst. Sie haben was zu sagen!

Dieses Angebot eignet sich gut als Abschluss von Projekttagen oder am Ende von Unterrichtssequenzen des Globalen Lernens.

Kleider machen Leute? – Leute machen Kleider!

Globalisierung, Wertschöpfungskette, ILO-Kernarbeitsnormen, Kinderarbeit, ökologische Folgen, Lebensstil, kritischer Konsum, politische Beteiligungsmöglichkeiten
Klassenstufen 8 – 13

Workshop zum Thema Globalisierung am Beispiel globaler Zusammenhänge bei der Textilproduktion

Welche Bedeutung hat Kleidung in unserem Leben und wo kommt sie her? Welche Schritte durchläuft die Produktion eines Kleidungsstückes aus Baumwolle (Beispiel Jeans)?  Welche sozialen und ökologischen Probleme gibt es bei der Produktion von Kleidung? Welche Möglichkeiten haben wir in unserem Alltag Einfluss auf diese Dinge zu nehmen?

Das Thema Globalisierung am Beispiel Textilien kann in 1-2 Modulen á 2 Unterrichtsstunden oder auch in einem Projekttag behandelt werden.

  • Im ersten Modul geht es um Zusammenhänge und soziale und ökologische Probleme entlang der Wertschöpfungskette von Kleidung.
  • Im zweiten Modul werden Handlungsmöglichkeiten, abgestimmt auf die  jeweilige Zielgruppe, gemeinsam erarbeitet. Anhand von Rollenspielen, kurzen Filmsequenzen, Diskussionsrunden, Stationenlernen, selbständiger Gruppen- und Partnerarbeit und anderen Methoden werden verschiedene Teilaspekte möglichst nah an der Lebensrealität der jeweiligen Teilnehmer_innen  erarbeitet.